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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

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...   Erstellt am 10.08.2007 - 20:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 15 - Der Krieger des Meeres

Nach Verlassen des zerstörten Dorfes liefen die drei weiter die Küste entlang. Die große, schroffe Küste ebnete sich, und wurde zum Strand. Es war zwar nicht mehr weit bis nach Vernezye, aber Oto war so vom Meer, dessen Geruch und dessen Erscheinung begeistert, da konnte sie nicht anders, als unbedingt hier zu bleiben.
„Schaut euch mal das riesige Meer an! Wie es funkelt! Können wir nicht hier eine Pause machen?“
„Die letzten Tage waren schon anstrengend“ , erwähnte Ginta.
„...und einen Tag Pause machen", fuhr Ryoma fort, „das ist doch nicht schlimm.“
„Vielen Dank, Jungs!“ Oto war immer noch so begeistert, da gab sie jedem der zwei einen Kuss auf die Wange. Ryoma rieb sich diese verwundert, machte funkelnde Augen und behauptete: „Oto, du liebst mich doch!“
Daraufhin hatte er aber eine Kopfnuss von Oto eingesteckt.
„Sie hat mir doch auch einen gegeben...“, sagte Ginta mit einem ironischen Unterton.
„Nun gut, Jungs! Ihr baut hier unser Lager auf, ich zieh mich um und spring gleich ins Wasser!“
Doch bevor die zwei irgendetwas hätten erwidern können, sprang sie schon hinter die nächsten Büsche und zog sich um. Das Einzige, was man jetzt noch von ihr hören konnte, war: „Uhhh... Genau deswegen habe ich meinen Bikini eingepackt!!!“
Verwundert hörte Ryoma zu und sagte zu Ginta: „Ich versteh einfach nicht, was sie an dem Wasser so liebt, das ist nass und Unterwasser kann man nicht atmen!“
„Lass sie doch, wenn sie ihren Spaß hat...“ Ohne es zu merken verschwand auch Ginta hinter einem Busch, um sich umzuziehen.
Als auch er sich umgezogen hatte, ging er ebenfalls in Richtung Wasser.
„Hey, verlass mich du nicht auch noch!“, rief Ryoma, der nun alleine am Lager lag.
„Du hast doch noch Myu!“, entgegnete Ginta.
„Myu? Ah… Da bist du ja...“, sagte Ryoma, der Myu auf Gintas Decke liegen sah.
„Auch keine Lust auf Baden? Mmh… Du bist ja auch eine Katze...“, sagte er, woraufhin Myu ihn böse ansah und auf seine Brust sprang. (Was dann geschah, weiß jeder) Sie zerkratzte ihm das Gesicht und als sie fertig war, kuschelte sie sich wieder in Gintas Decke.
Währenddessen stand Ginta schon mit den Knöcheln im Wasser und Oto neben ihm.
„Schicke Badehose...“, sagte sie und grinste.
„Ehm...“ Er wurde rot. „Du schaust in dem Bikini aber auch hübsch aus.“
„Danke...“, fügte sie hinzu, „Wollen wir ins Wasser springen?“
„Gerne doch!“
Sie hielten gegenseitig ihre Hände, gingen wenige Schritte zurück und sprangen dann zusammen ins Wasser.
Ryoma, der sich wieder mal sein Oberteil auszog, hielt eine kleines Nickerchen, was Myu ebenfalls tat.
Nach ein paar Stunden wachte er wieder auf und sah Oto und Ginta immer noch im Wasser schwimmen. Er gähnte genüsslich, streckte seine Arme aus und berührte Myu, die daraufhin auch aufwachte. Sie war aber gar nicht erfreut darüber und sprang Ryoma wieder auf die Brust. (Was dann geschah, ist offensichtlich XDD)
Als sie aber ihm das Gesicht zerkratzen wollte, packte Ginta sie am Hals und legte sie sanft auf die Decke.
„Hör auf, Ryomas Gesicht immer zu zerkratzen... Und du, Ryoma, nerv sie nicht immer! Ihr müsst endlich miteinander klarkommen!“, schimpfte Ginta.
Ginta legte sich nun auch hin, trocknete sich im Rest der Sonnenstrahlen, denn schon nach einer nicht allzu langen Zeit, ging sie unter. Die Sonne tauche die idyllische Landschaft in die Farben gelb, orange und rot.
Ginta erinnerte sich schlagartig an den letzten Urlaub, den er mit seinen Eltern, seiner Großmutter und Sora verbracht hatte. Sie verbrachten ihn am Meer, leider wusste Ginta nicht mehr, wo genau das gewesen war. Auf jeden Fall, erinnerte er sich an diesen einen Abend. Alle waren spazieren gegangen, den Strand entlang und als die Sonne unterging, wurden das Wasser, der Himmel und der Strand genauso in diese Farben getaucht.
Nun kam auch Oto aus dem Wasser und trocknete sich ab.
„Oh... Ihr habt ja schon Feuer gemacht! Das ist aber lieb...“
„Das mach ich doch gerne, liebe Oto!“, freute sich Ryoma.
Nach einer Weile war es schon dunkel, sie hatten fertig gegessen, und Oto und Ginta hatten sich auch schon längst wieder umgezogen.
Die Mondsichel erschien am Himmel, viele kleine Sterne waren am Himmel zu sehen, und plötzlich erkannte Oto ein Boot, das genau vor ihrem Lager den Anker lichtete.
„Wer kann das nur sein?“, fragte sich Ginta.
Die Person kam näher, und im Schimmer des Feuers konnte man einen jungen Mann erkennen. Er trug nur eine Hose und Sandalen, hatte schwarzes, schulterlanges Haar, das er zu einem Zopf zusammengebunden hatte.
„Was macht ihr da!?“, beschwerte er sich. Er hatte eine nicht allzu tiefe Stimme.
„Wir übernachten hier!“, warf Ryoma zurück.
„Aber das ist mein Platz! Habt ihr das ‚X’ auf dem Boden denn nicht gesehen!?“
„Ich hatte gedacht...“, sagte Ryoma, „Das ist ein ‚X’-tra Platz für ein Lagerfeuer!“
„Streiten nützt doch jetzt auch nichts... Dann lasst mich wenigstens mit an eurem Lagerfeuer sitzen... Darf ich mich vorstellen? Ama Enshû, mein Name...“
Die drei waren ganz verwundert, wieso er plötzlich so friedlich war. Er musste in die drei auch ein großes Vertrauen haben, denn niemand Fremdes würde sich einfach so hinzusetzten. Erwartungsvoll sah Ama in die Runde, und erwartete wohl, dass irgendeiner anfing.
„Ehm...“, fing Ginta an, „Mein Name ist Ginta Sabekaze... Und das sind Oto, Ryoma, und unsere Katze Myu...“
Als Ama den Namen Oto hörte, schaute er sie an und sagte: „Schön, deine Bekanntschaft zu machen!“
Ganz überrascht schaute sie ihn auch an und stotterte: „Mich... freut... es auch!“
Vertrauenswürdig fragte er dann weiter: „Was macht ihr hier so?“
„Wir reisen nach Vernezye...“, fügte Ryoma hinzu.
„Sicherlich eine schöne Stadt... War noch nie dort... Nun ja... Ich war gerade draußen auf dem Meer!“
Oto konnte ihren Blick nicht von ihm lassen. Sein ganzer Oberkörper war mit Narben versehen, auch seine Oberarme.
„Wenn ich mal fragen darf... Woher hast du diese großen Narben? Ich weiß… Das ist ein wenig zu persönlich... aber...“
„Ach... Das kommt von gelegentlichen Kämpfen mit Meerestieren!“, er lächelte sie an und lachte dann.
Ginta hatte ein komisches Gefühl, auch sein Mal meldete sich bei ihm. Es kribbelte ein wenig.
„Nun ja... Schöner Strand hier... Nicht wahr?“, Ama schaute wieder zu Oto rüber, die rot im Gesicht wurde.
„Ja... Das ist wahr...“
Ginta verließ dieses Gefühl nicht und er erkannte, dass Ama eine besondere Person war. Seine Aura war gutmütig. Das war das Einzige, was er spüren konnte.
„Ama... Warum bist du eigentlich alleine?“, fragte Ginta vorsichtig.
Er lies erstmal einen großen Seufzer los und fing an: „Ihr scheint mir echt nette Menschen zu sein, so was kann ich spüren... Nun ja... Ihr müsst wissen... Ich habe meine Eltern in einem großen Sturm draußen auf dem Meer verloren...“
„Ich kann das gut verstehen... Ich habe... meine Eltern auch verloren...“, meinte Ginta.
„Wirklich? Das tut mir Leid... Oh ja... Da hab ich auch gleich eine Frage! Was macht ihr denn in Vernezye?“
Ginta beugte sich zu Oto, die neben ihr saß, und flüsterte ihr irgendetwas ins Ohr, das Gleiche tat er bei Ryoma. Ama schaute nur verwundert zu.
„Also... Weißt du... In Wirklichkeit ist das so...“, Ginta fing an, alles zu erzählen, denn er verlor das Gefühl nicht, dass Ama eine besondere Person war.
Erschrocken wich Ama zurück und meinte: „DAS ist gut zu verstehen! Du bist arm dran... Du hast es gut, du kannst dich für deine Eltern rächen, ihnen den ewigen Frieden geben... Ich jedoch kann nur täglich hinausfahren und sie suchen, mit der Hoffnung, dass sie noch leben...“
„Aber...“, sagte Oto, „Du gibst deinen Eltern doch auch eine ruhendes Gefühl. Sie wissen sicherlich, dass du dir jeden Tag Sorgen um sie machst...“
„So... habe ich das ja noch nie gesehen...“
Sie unterhielten sich noch den restlichen Abend und legten sich gemeinsam schlafen.
Mitten in der Nacht wachte Ginta auf, setzte sich hin und schaute auf die anderen. Oto war nicht zu entdecken und er schaute sich um. Er konnte etwas auf dem Wasser entdecken, eine Person, die im Mondschein tanzte. Bei näherer Betrachtung konnte er erkennen, dass es eine weibliche Person war.
‚Oto... Das kann doch nicht Oto sein? Oder doch... Sie hat die gleichen Haare... Nein... DAS IST OTO!’
Oto tanzte auf dem Wasser, das sich rhythmisch mit ihr bewegte. Verwundert sah er ein paar Minuten zu, doch dann schlief er ein.





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