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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 02.01.2007 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 12
02:15 Uhr


Im vorderen Teil des Wagens schaltete Nick das Radio ein. In ein paar Minuten würde er bei der Grenze ankommen, und er hoffte, dass niemand seinen Plan behindern würde. Das durfte einfach nicht geschehen! Er brauchte sie, und er würde sie sich nicht so schnell wieder wegnehmen lassen. Nick freute sich so sehr seiner glatt gelaufenen Tat. Bisher hatte alles geklappt, und er hatte auch ein gutes Gefühl für die nächste halbe Stunde. Er fühlte sich seines Planes so sicher, das er sich fragte, wer ihn jetzt wohl noch aufhalten könne? Er war sich fast sicher: Niemand.
Mit guter Laune und etwas schiefem Ton summte er den Song im Radio mit, das er erst ein paar Minuten zuvor angeschaltet hatte. Nichts und niemand konnte ihm jetzt noch von seinem Handeln abhalten.
Und plötzlich flogen Erinnerungen in seinem Kopf auf.
Es war die Geschichte, wie er Scully das erste Mal getroffen und sich bald darauf verliebt hatte.

Es war ein kalter, schneeweißer Novembernachmittag gewesen. Weihnachten und Silvester hatten die Familien und Partygemeinden grade noch vor sich. Das Jahr 96 kam mit großen Schritten näher.
Aber 1995 sollte auf den ersten Blick keinen guten Ausgang für Nick und seinen Bruder Lucas Turner haben.

Gemeinsam saßen die beiden 28 jährigen Männer in ihrem Apartment und schauten Fernsehen. Die Geschwister waren seit ihrer Geburt unzertrennlich gewesen, und auch jetzt noch, wo eigentlich jeder hätte seine eigene Zukunft hätte aufbauen können, wohnten und lebten die beiden zusammen.
Nein, für Nick und Lucas war es wichtig, beieinander zu sein, und eine erfolgreiche Karriere hinzulegen. Ans Heiraten oder Kinder kriegen hatte bisher keiner von ihnen gedacht. Wie auch, wenn sie schon seit vielen Monaten Singles waren?

Doch nun sollte sich ihrer beider Leben schlagartig verändern!

Das Telefon klingelte und die beiden fuhren erschrocken zusammen. Nick stand geschwind vom Sofa auf und Lucas schaute ihm interessiert hinterher. Als Nick sich am anderen Ende mit einem „Bei den Turners,“ meldete, warf ihm sein Bruder eines seiner verständlichen Zeichen zu – er wollte unbedingt erfahren, wer der Anrufer war.
‚Warum er nur immer so neugierig sein muss‘,dachte sich Nick insgeheim. Aber das war bei seinem Bruder ja schon immer so gewesen. Nick grinste in sich hinein.

Aber sein „Grinsen“ sollte ihm nicht gegönnt sein, denn nun sprach der Anrufer mit fester Stimme: „Guten Abend, Mr. Turner. Hier spricht die Polizei von Washington D.C. Mit wem spreche ich denn genau?“
Die Farbe aus Nicks Gesicht verschwand sofort. Polizei?! Was hatte das nur zu bedeuten?
Eine Moment lang bekam er seine Gedanken nicht sortiert, und der Wachmeister fragte noch einmal: „Mr. Turner? Sind sie noch dran?“

Schnell fasste sich Nick wieder. „Ja, ja ich bin da“, mit einem immer größer werdendem Kloß im Hals fuhr er fort, „Wie kann ich ihnen denn behilflich sein, Mr..?“
„Spencer Hill“, klärte er Nick auf, „Ich rufe wegen einer Sache an, die die Polizei und das FBI verfolgen. Und ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie sich kooperativ zeigen würden.“
Nick nickte, und just in der Sekunde wurde ihm klar, dass Spencer Hill ihn nicht sehen konnte.
„Okay“, fuhr Spencer fort, „Wer sind Sie also? Nick oder Lucas?"

Bei dem Namen seines Bruders schaute Nick sich schlagartig um. Lucas bat einen erschrockenen Anblick. Er hatte sofort an Nick´s Gesten bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmte. Mit wem sprach sein Bruder da nur? Was konnte Nick nur so aus der Fassung bringen?

„Ich bin Nick, mein Bruder sitzt neben mir.“
„Das höre ich gern. Dann wäre ich sehr dankbar, wenn sie ihm mal kurz die Situation schildern würden, damit ich dann mit ihm sprechen kann. Er soll ja keinen allzu großen Schock erleiden.“
Nick schluckte wiederholt. Was hatte das ganze nur zu bedeuten?

„Okay, warten sie bitte kurz, Mr. Hill.“
Flott erklärte Nick seinem Bruder, wer dort am anderen Ende mit ihm sprach. Lucas machte große, verwirrte Augen. Was würde der Polizist wohl von ihm wollen?
Dann überreichte Nick den Hörer.

Es stellte sich heraus, dass Lucas´ bester Kumpel vor wenigen Stunden ermordet worden war.
Und Lucas war der letzte gewesen, der ihn lebend gesehen hat - am Abend bevor! Das behaupteten zumindest die Spurenermittler, die man Lucas Fingerabdrücke überall in der Wohnung entnommen haben.

Und Nick wusste sofort, worauf Spencer Hill und seine Kollegen hinaus wollten:
Sie beschuldigen seinen Bruder – Lucas Turner als Mörder!
Nick verschlug es die Sprache. In was für einem Alptraum war er nur gelandet?
Das restliche Gespräch mit Hill ergab, dass Lucas sich am folgenden Tag in der Wache auffinden sollte – um Punkt 13:00 Uhr!

Nick wunderte sich. Normalerweise wurden bei Mordverdacht die Verdächtigen sofort verhaftet, aber anscheinend glaubte man noch nicht daran, dass Lucas wirklich der Täter war. Somit gaben die Beamten den beiden Brüdern noch eine Nacht, um das Geschehene zu verarbeiten und zu bereden. Immerhin war der beste Kumpel ermordet worden.
Irgendwie schien es, als hätten sie noch eine Chance bekommen zu haben. Und das war auch gut so, denn Nick war sich sicher, dass Lucas nie jemanden hätte umbringen können!

Den restlichen Abend schwiegen die Brüder und erst in der späten Nacht wurde beiden bewusst, dass sie ohne eine Aussprache nicht weiterleben konnten.
Nick und Lucas saßen die halbe Nacht in ihrer Küche und redeten über den Fall. Lucas versicherte ihm tausend mal, dass er den Mann namens Brain Ford - seinen besten Kumpel - niemals angefasst hatte, geschweige denn ermordet! Nick glaubte ihm.

Am darauf folgendem Tag trafen die Turner Brüder pünktlich um 13:00 Uhr in der Wache ein. Kaum, dass sie sich bei der Rezeption gemeldet hatten, kreuzte Spencer Hill ihren Weg, der mit ihnen erst einmal ein ernstes Gespräch führen wollte. Bei ihm waren zwei FBI Agenten, die Nick und Lucas fremd waren. Sie waren scheinbar auf diesen Fall angesetzt worden.

Und als Nick der rothaarigen, kleinen Frau freundlich die Hand schüttelte, wusste er, dass er diese Person niemals mehr vergessen hätte können! Ihr Aussehen, ihre Stimme und ihr Auftreten brannten sich sofort in sein Gedächtnis ein. Sowie ihr Name...

Nachdem der Fall abgeschlossen war, klärte sich der Mord um Brian Ford auf. Es war ein Mann namens Ernie Salvatore gewesen, den aber niemand außer Brain selbst gekannt hatte. Lucas Turner wurde aus der Untersuchungshaft entlassen, und die beiden Brüder waren endlos erleichtert, dass die Angelegenheit ein für alle mal aus der Welt geschaffen worden war. Nun wussten sie endlich, wer den Mord an Brain Ford wirklich begangen hatte.

Die ganze Wahrheit kam durch einen einzelnen Bluttropfen ans Licht. Das FBI hatte Ernie durch seine DNA identifizieren können. Bei der nachfolgenden Gerichtsverhandlung gestand er die Tat.
Lucas fiel ein großer Stein vom Herzen. Nun war er in niemanden Augen mehr ein Mörder.

Nachdem der erste Schock vergessen war, lag Nick abends in seinem Bett. Seine Gedanken flogen plötzlich zu der hübschen, rothaarigen FBI- Agentin namens Scully. Nun, wo der Fall gelöst worden war und die Anschuldigung auf seinen Bruder in Vergessenheit geriet, erinnerte er sich noch einmal an das Treffen mit ihr zurück. Sie war so bildschön. Noch nie zuvor hatte er eine so tolle Frau getroffen. Und das beste war – er hatte ihre Karte, die ihre vollständigen Daten Preis gaben.
Er wusste, er musste sie unbedingt wiedersehen, und wenn es sein musste, auch mit Gewalt. Und so begann sein großer, fieser Plan, der alles verändern sollte.



Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 11.12.2007 - 21:14 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 15:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


gut nun weiß man vorher er scully kennt, doch scully ahnt noch nicht das sie sich schon mal getroffen haben, dieser rückblick war ganz gut für díe leser...





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.

Leo ...
Frischling
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...   Erstellt am 15.07.2007 - 19:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gut,
Das Du den Rückblick geschrieben hast.
Nun weißt man woher er sie kennt..





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