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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
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...   Erstellt am 20.05.2007 - 14:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 10 – Geht die Reise weiter?

Ein angenehmer Wind wehte und es waren einzelne Wolken am Himmel zu entdecken. Die Vögel machten ihre Tänze durch die Luft, und die Hasen rannten über das Blumenfeld.
Oto machte immer noch einen bedrückten Eindruck, und Ginta konnte spüren, dass die Großmutter Oto sehr am Herzen lag. Er weiß, wie es sich anfühlt, eine Großmutter zu haben. Das konnte er gut verstehen.
Er merkte auch, dass Oto sehr in ihren Gedanken vertieft war, denn Ryoma lief neben ihr und quatschte sie an, doch sie beachtete ihn nicht. Aber er machte einfach weiter, als ob nichts wäre.
Es war nicht mehr weit, bis sie zu ihrer Großmutter kamen. Das Häuschen war schon zu sehen.
Ryoma und Ginta hofften inständig, dass Oto doch mit kommen würde, denn mit einem Mädchen zu reisen, macht doch doppelt so viel Spaß.
Ryoma blieb stehen und wartete auf Ginta.
„Du Ginta, willst du auch dass Oto mit uns kommt?? Ich mein, das wäre doch was, und wir haben jemanden der sich ein bisschen in Ruterion auskennt, findest du nicht??“
„Ja, du hast schon Recht, aber wir müssen sie das selbst entscheiden lassen. Und vergiss nicht, sie bleibt ja nicht für immer bei uns, sondern wir begleiten sie ja nur bis zu diesem besagten Dorf.“
„Stimmt, da hast du Recht.“ Nun machte Ryoma einen noch bedrückteren Eindruck als Oto.
Plötzlich wehte ein heftiger Stoßwind durch die Äste der Bäume. Aber dann wurde es wieder etwas ruhiger.
Rauch stieg aus dem Schornstein des kleinen Häuschens auf, das wahrscheinlich viele Gäste beinhalten musste. Das Großmütterchen stand schon am Eingang, denn sie hatte die drei schon erwartet.
„Großmutter!“
„Oto, mein liebes Kind! Hast du den Brief bekommen?“
„Ja, aber...“, Oto brach in Tränen aus, „ Ich will dich nicht verlassen, du hast doch sonst niemanden!“
„Aber das macht doch nichts Kind, mir ist es wichtiger, dass DU deine Wünsche erfüllen kannst. Kommt erstmal rein und stärkt euch, so wie ich dich kenne hast du noch nichts gegessen.“ Sie winkte den beiden Jungs zu, und sie überlegten keinen einzigen Moment, gingen ins Haus, und setzten sich an die Theke.
Einige Gäste verließen das Häuschen, und die Köchin, die eine gute Freundin von Otos Großmutter war, stöhnte erleichtert. Man sah, dass sie sehr zu tun hatte.
Oto verschwand mit ihrer Großmutter nach oben, und man hörte nur noch eins runterhallen: „Bediene doch bitte unsere Gäste, die beiden haben sicherlich Hunger!“
Die Köchin räusperte sich und stellte sich Ginta und Ryoma vor: „Hallo, ich bin Myaki, darf ich euch einen Teller leckeres Okunumiyaki bringen??“
„Ja, gerne, vielen Dank“, bedankte sich Ginta und nahm schon mal ein Paar Stäbchen.
„Vielen Dank! Aber ich hätte gerne bitte eine extra scharfe Portion“, sagte Ryoma und freute sich schon richtig.
„Von mir aus, aber sei gewarnt, es ist sehr scharf!“ Myaki grinste, man könnte denken, sie hätte jetzt schon Schadenfreude.
Es war ziemlich still, man konnte nichts von oben hören, und Ginta hoffte, dass sich Oto doch entschloss, mit ihnen nach Ruterion zu reisen.
Derweil unterhielten sich Oto und ihre Großmutter über die Reise.
„Aber Großmutter, du musst verstehen, dass du mir sehr am Herzen liegst, und ich will nicht dass du hier allein bist.“
„Aber ich bin doch nicht allein, ich habe Myaki, und meine Stammgäste, du weißt doch, das sind gute Menschen. Und ich werde immer bei dir sein. Der Anhänger der dem Brief beilag, das ist ein Teil von mir, und wenn du ihn irgendwann mal brauchst, wird er seine Funktion erfüllen.“
Oto wischte sich die Tränen aus den Augen.
„Also gut, ich werde nach Ruterion reisen, und die Ausbildung als Medizin-Ninja vollziehen. Und irgendwann werde ich zurückkommen, das verspreche ich dir!“
„So kenn ich meine Oto.“ Ihrer Großmutter liefen nun auch Tränen über das Gesicht.
„Komm iss nun was, und später werden wir zusammenpacken. In Ordnung??“
„JA“
„AHHHHHHHHHHHHHH!!!“ Ryoma schrie auf als er den ersten Bissen nahm, sein Gesicht wurde ganz rot und er deutete mit seiner Hand nach einem Glas Wasser.
Ginta lachte, und musste sich den Bauch halten. Das war das erste Mal, dass er gelacht hatte, seitdem Soijitonoma gestorben war.
„Ich habe dich gewarnt“, sagte Myaki, die wieder in die Küche ging.
„Gut! Ich werde es ganz aufessen! Und danach hätte ich gern einen Kübel Wasser!“
Ginta konnte nicht mehr aufhören zu lachen, und Ryoma schlang das Okunumiyaki runter.
Oto gesellte sich zu den beiden, und bekam auch gleich einen Teller köstlichen Okunumiyakis.
Die Beiden schauten sie an, und erwarteten einen Entschluss.
„Waf faut ihr mif fo an??“ Oto hatte den ganzen Mund voll.
„Ohja! Ihr erwarbeb ja eine Anpworb!“, sie schluckte alles hinunter und fuhr fort, „Ich habe mich entschieden, mit euch zu reisen und die Ausbildung als Medizin-Ninja zu vollziehen!“
„Juhuuuuuuuuuu! Oto kommt mit! Oto kommt mit!“ Ginta und Ryoma konnten es nicht fassen und führten einen Freudentanz auf.
Alle freuten sich, und sie entschlossen sich, noch eine Nacht zu bleiben.
In dieser Nacht hatte Ginta wieder einen dieser komischen Träume, aber diesmal war alles viel klarer als sonst. Er sah ein großes Schloss, und ein Meer von Blumen.
Er wachte auf, ging zu dem kleinen Bach, der ruhig neben dem Häuschen vor sich hin floss.
Er setzte sich hin und schwenkte seine Füße im Wasser, währenddessen beobachtete er den Mond und die Sterne.
„Ach Großmutter....“
„Ginta, was machst du denn hier, kannst du auch nicht schlafen?“ Oto setzte sich neben ihm hin und schaute auch zu den Sternen hinauf.
„Eine schöne Nacht, nicht wahr??“
„Ja, du hast Recht...“
„Du, Ginta, wieso bist du eigentlich auf einer Reise??“
„Weißt du, meine Großmutter wurde angegriffen und ermordet, vor meinen Augen. Und nun will ich sie rächen, genau wie meine Eltern.“
„Oh, das ist ja… furchtbar. Hast du keine Angst??“
„Ich weiß im Moment gar nicht, was ich empfinden soll, da ist so ein komisches Gefühl in mir, aber als ich dich und deine Großmutter so fröhlich gesehen hatte, da wurde mir klar, dass ich stark sein muss.“
„Mhh... Ich geh dann mal wieder ins Bett, morgen ist ein großer Tag. Gute Nacht, Ginta.“
„Dir auch eine gute Nacht.“
Ginta blieb noch ein wenig, und schaute dem Mond zu.

[Dieser Beitrag wurde am 20.05.2007 - 19:47 von kazenogaara aktualisiert]





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