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Hansisolo 



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...   Erstellt am 22.10.2009 - 10:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo,
wir haben zum ersten mal Wein angesetzt vor ca 3 Wochen.

Zutaten waren Weintrauben und Zucker.
Mein Bekannter meinte Hefe muss da nicht rein, seine verwandschaft in Ungaren macht das immer ohne. Ich hab ihm gesagt das muss aber für den Geschmack und damit der Wein nicht vergammelt.

Der Wein gährt noch, zumindest sind noch Blasen vorhadnen.

Jetzt wollte ich wissen ob ich noch nachträglich Hefe hinzugeben kann oder was kann ich tun?
Hab an diese Hefe gedacht
http://www.weinhefe.com/product_info.ph … tokay.html




vladdi78 ...
500 Liter Wein
............

...

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...   Erstellt am 22.10.2009 - 11:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo erstmal.

Mit dem Argument "das ham wir / die immer schon so gemacht" kriegt man mich von Natur aus immer sehr gut sehr schnell an die Decke (krieg ich hier im Geschäft schon oft genug zu hören ). Nur weil man etwas immer schon so gemacht hat muß es nicht heißen, daß es von Anfang an richtig war. Oder heute noch richtig / besser ist.

Zum eigentlichen Thema: Es ist immer besser, die Gärung nicht sich selbst zu überlassen. Ja, es sind Naturhefen an den Weintrauben, die schon für eine Spontangärung sorgen, und ja, es hat früher auch immer (oder meistens) geklappt. Aber 1. können Naturhefen mehr unerwünschte Nebenprodukte erzeugen als gewollt (und gesund) ist. 2. sind natürliche Hefen nicht so alkoholtollerant wie Reinzuchthefen. 3. ist die Gefahr groß, daß bis zu dem Zeitpunkt, an dem die natürliche Hefe mit der Gärung im nennenswerten Ausmaß beginnt, Schimmelpilze schon genug Toxine erzeugt haben. Muß aber nicht, kann mit Naturhefen genausogut auch klappen. Aber die Wahrscheinlichkeit daß es schiefgeht ist größer.

Bezüglich der Hefe: Welche Hefe Du hinzufügst ist relativ egal, es kommt auf den Alkoholgehalt im Ansatz an. Ab ca. 5 Vol-% wirds der frisch zugegebenen Hefe zuviel (wenn Du sie direkt aus der Tüte oder dem Fläschchen reinkippst --> Alkoholschock), und sie macht nüscht. Wenn Du parallel einen Gärstarter ansetzt und die Hefe vor dem Zugeben erst auf das im Ansatz vorhandene Alkoholniveau bringst, wirds klappen.

Hope that helps.


Edit meint: Hast Du dir schonmal den Fruchtweinkeller durchgelesen? Mir ist aufgefallen, daß Du noch Zugaben wie Hefenährsalz vergessen hast, dafür hast Du noch Zucker zum Traubensaft gegeben (wieviel Kg Zucker auf wieviel Liter Ansatz und warum?). Auf der Seite wird alles sehr ausführlich und gut verständlich erklärt --> RTFM


[Dieser Beitrag wurde am 22.10.2009 - 11:47 von vladdi78 aktualisiert]





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Hansisolo 



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...   Erstellt am 22.10.2009 - 11:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo,
ich hab mich halt auf meinen Kollegen verlassen.
Naja egal.

Verstehe ich das richtig, ich muss wie folgt vorgehen.
Hefenährsalz kaufen
Reinzuchthefe kaufen

Dann erstelle ich aus folgenden Zutaten einen Gärstarter:

0,5 l klarer Trauben- oder Apfelsaftsaft
0,5 g Hefenährsalz
10 g Mehl
50 g Zucker
Reinzuchthefe (Flüssig- oder Trockenhefe)

Das lass ich dann 1-2 Tage Gähren und kippe 50-100ml auf 10L hinzu.

Fertig ist es dann oder kommt dann noch extra Hefe/Nährsalze in den wein


PS: Zucker habe ich ca 1,5kg auf 15 Liter gegeben




Birgit ...
Administrator
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...   Erstellt am 22.10.2009 - 12:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wenn ich das richtig verstehe, gärt der Wein jetzt schon 3 Wochen ohne Hefezugabe oder nicht? Wenn ja, kannst Du den Alkoholgehalt überprüfen und wenn der reicht, brauchst Du keine weitere Hefe zugeben, die kann dann auch nichts mehr ändern oder verbessern. Reicht der Alkoholgehalt nicht, muß man darüber nachdenken mit welcher Hefe man zu Werke geht.

Gruß Birgit





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Hansisolo 



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...   Erstellt am 22.10.2009 - 12:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo,
ja seit 3 Wochen ist der Wein schon in der Weinbottle.
Da es vorsich hin blubbert (im Gährrörchen) gehe ich davon aus, das er noch gährt.

Wie kann ich denn den Alkoholgehalt messen?
Und wie kann ich überprüfen ob der Wein trinkbar wird oder nicht?




tiga ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 22.10.2009 - 12:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo
hast du schon mal auf der Homepage nachgelesen?





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gruss
jan

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Hansisolo 



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...   Erstellt am 22.10.2009 - 12:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo
was haltet ihr von so einem


http://cgi.ebay.de/Oechslespindel-Mostw … 2a018e1a36




Birgit ...
Administrator
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...   Erstellt am 22.10.2009 - 12:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Eine Oechslewaage kann man ausschließlich vor der Gärung sinnvoll einsetzen.

Was Du brauchst ist ein Vinometer und ein Säuretirierset.

Gruß Birgit





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Hansisolo 



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...   Erstellt am 22.10.2009 - 12:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Kann ich dieses Vinometer in der Apotheke bekommen oder bei Budni?

Was ist Säuretirierset? Bei Google kann ich nichts finden




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 22.10.2009 - 13:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hansisolo schrieb
    Und wie kann ich überprüfen ob der Wein trinkbar wird oder nicht?

Nimm was in den Mund und schmecke.

Sieh mal bei den Onlineshops nach. Da gibts auch die Süuretritiersets.
http://www.fruchtwein.de/Wine/bezug.html





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