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Shinobi  Ninjameister
              

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2007 Beiträge: 189 Nachricht senden | Erstellt am 03.10.2007 - 20:00 |  |
Hallo!
In einem anderen Forum ist eine heiße Diskussion ausgebrochen, was den jetzt der Unterschied zwischen einer Kampfkunst und einem Kampfsport ist.
Meiner Meinung gehört zum Bereich Kampfsport alles, bei dem es Wettkämpfe gibt.
Und auch das Training im allgemeinen in die Richtung geht.
Judo, Karate, Kickboxen, Taekwondo, Taiboxen, ....
Und Kampfkünste sind solche, welche zur SV entwickelt wurden.
Bei denen es keine Wettkämpfe gibt. Oder sie nicht im Vordergrund stehen.
Ninjutsu, Takeda Budo, Aikido, Kung FU (aber nicht das Sport KungFU), Tai Chi, .....
Was meint ihr dazu?
Was unterscheidet für euch eine Kampfkunst von einem Kampfsport?
Mfg. Shinobi
Signatur

www.mittelalter-treff.at/
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gofightwin  Grünschnabel

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2007 Beiträge: 32 Nachricht senden | Erstellt am 04.11.2007 - 10:37 |  |
Meine Definitionen:
Kampfsport: Sport, Regeln, Wettkämpfe, Fairness
Kampfkunst: traditionell, damals für die Realität, heute zum Teil, teilweise werden Kampfkünste auch als Sport betrieben (Judo usw.)
Selbstverteidigung: keine Wettkämpfe, weil keine Regeln, nicht traditionell, weil Situation heute anders (keine Samurai wurde im Taxi überfallen )
Aber es gibt überall starke Überschneidungen!
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Onimusha  Grünschnabel

Status: Offline Registriert seit: 07.06.2007 Beiträge: 32 Nachricht senden | Erstellt am 10.11.2007 - 01:04 |  |
Unterscheide zwei Kategorien: Sport und Kampf.
Sport wie Karate, Judo, Taekwondo, usw. sind Systeme die auf Regeln basieren. Sonst könnte man auch keine fairen sportlichen Wettkämpfe austragen. Dies darf man aber nicht mit Kämpfen verwechseln.
Im Kampf, wo es um vieles geht, kann es logischerweise keine Regeln geben. Die einzige Regel ist zu überleben. Regeln gibt es zum Erlernen solcher Systeme.
Finde es generell falsch zu sagen Selbstverteidigung brauche keine Wettkämpfe.
Geregelte Wettkämpfe muss es sehr wohl auch in der Kampfausbildung geben. Denn der Wettkampf fördert andere Qualitäten, die in der Realität gebraucht werden können.
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gofightwin  Grünschnabel

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2007 Beiträge: 32 Nachricht senden | Erstellt am 11.11.2007 - 08:22 |  |
wettkampf habe ich im sportliche sinn gemeint. in einem selbstverteidigungsfall (nicht im dienst!) werde ich immer versuchen wegzulaufen bzw. den gegner solange bearbeiten, bis ich fliehen kann. im wettkampf würde das einen schlechten eindruck machen 
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Martin Grünschnabel

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2007 Beiträge: 46 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2007 - 06:32 |  |
Ich fand die Frage so wichtig, dass ich folgenden Artikel auch auf meiner Homepage gepostet habe.(unabhängig von diesem Threat-geht es schließlich um Abgrenzung zu diversen Sportarten
http://www.ml-kampfkunst-bruck.at/Kampf … ge005.html
M:Begriffserklärung Kampfsport und Kampfkunst:
In Fachkreisen wird meistens eine genauere Differenzierung zwischen Kampfsport und Kampfkunst verwendet.
Im Kampfsport steht demnach der reglementierte sportliche Wettkampf im Vordergrund, bei dem es darum geht, zu gewinnen und besser zu sein als der Gegner. In den meisten Kampfsportarten werden keine Waffen verwendet, und wenn doch, dann nur Sportwaffen, die die Verletzungsgefahr verringern. Wettbewerbe im Kampfsport sind in der Regel Zweikämpfe, jedoch sind auch andere Wettbewerbsformen möglich.
Eine Kampfkunst hingegen befasst sich mit Selbstverteidigung und dem Verhalten in echten, unreglementierten Gefahren- oder Konfliktsituationen. Daher enthält jede Kampfkunst Kampftechniken, die zum Ziel haben, einen Gegner zu besiegen, häufig auch unter der Verwendung von Waffen. Darüberhinaus gehören zu einer Kampfkunst häufig andere Aspekte, wie beispielsweise die Vermeidung von Konflikten im Vorfeld, die generelle Erhöhung der Beweglichkeit, Kraft, Geschwindigkeit oder Selbstdisziplin.
Manche Kampfkunstsysteme, vor allem aus dem asiatischen Umfeld, sehen sich als vollständiges System der Lebensgestaltung oder Vervollkommnung mit entsprechendem philosophischem oder religiösem Unterbau, wie beispielsweise das japanische Budo. Vor allem heutzutage treten dabei die eigentlichen Kampftechniken bisweilen sogar in den Hintergrund oder werden nur als Weg zum eigentlichen Ziel verstanden.
Wettbewerbe in den Kampfkünsten sind in der Regel keine Zweikämpfe. Die Trennung zwischen Kampfkunst und Kampfsport ist nicht scharf. Von vielen Kampfkünsten gibt es auch Varianten, die den sportlichen Zweikampf erlauben (z.B. Karate). In anderen Kampfkünsten hingegen stehen sportliche Einzelwettbewerbe im Vordergrund (z.B. beim modernen Wushu), während der Aspekt der Selbtverteidigung und der echte Kampf in den Hintergrund tritt.
Quelle: Wikipedia
Signatur http://www.ml-kampfkunst-bruck.at |
Adler Ist neu im Dojo

Status: Offline Registriert seit: 10.02.2009 Beiträge: 6 Nachricht senden | Erstellt am 10.02.2009 - 18:23 |  |
Kampfsport = etwas, was dein "Ich" (Ego) in den Vordergrung schiebt (nicht gut! ) - lehrt dich andere zu bezwingen. 
Kamfkunst (Kriegerkunst) = etwas, was dein Ego lehrt sich nicht wichtig zu fuehlen (sehr gut! ) - lehrt dich selbst zu bezwingen. 
[Dieser Beitrag wurde am 10.02.2009 - 18:24 von Adler aktualisiert]
Signatur www.marchers.eu |