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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2007 - 18:21 | |
Normin verlagerte seinen Sohn nun auf seinen anderen Arm, küsste ihn kurz auf dessen kleine Stirn und blickte Athena an, als sie ihm diese Frage stellte. So entspannt und glücklich wie er wirkte, war er keineswegs, was Athena nun an seiner wechselnden Mimik erkennen konnte. Normin wurde sehr ernst, verzog leicht seinen Mund und verengte seine Augen.
»Ich weiss es noch nicht. Ehrlich gesagt habe ich noch kaum nachgedacht. Oder aber zu viel. Ich weiss es einfach noch nicht. Außer dass ich Pylades aufsuchen will, wegen Devlin. Pylades wollte sich darum kümmern, wo Devlin vielleicht stecken könnte.« Und dann seufzte er leicht. Als Gabriel dann aber seinen Vater anschaute, glücklich und quitschende lachende Laute von sich gebend, weil er immer noch stolz Athenas Finger umgriff, lächelte Normin seinen Sohn an, auch wenn es etwas gekünzelt wirkte.
»Und um Krassus mache ich mir auch Sorgen. Niemand hat ihn gesehen ... ich hoffe nicht, dass ... er unter den Toten zu finden sein wird ...« Normin schluckte.
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2007 - 19:50 | |
POST!!!! *Forum tret*
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Athena unregistriert
| Erstellt am 09.04.2007 - 20:49 | |
Athena überging Normins Sorgen. Devlin mußte endlich lernen für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und Krassus würde sich schon melden... oder zu beklagen sein, wie soviele andere von Ihnen.
Aber jetzt war nicht die Zeit für Trauer über die Toten, sondern Zeit die Zukunft der Überlebenden zu sichern.
"Dann soltlest du dir schnell darüber Gedanken machen. Solange die oben in der Stadt noch im Siegestaumel sind, lassen sich unsere Forderungen leichter durchsetzen...." antwortete sie leise und blickte Normin ein wenig zweifelnd an. Sie wußte nur zu gut, wie schwer er sich mit solchen Gesprächen tat, wenngleich er in dem Jahr der rebellion gelernt hatte, die Zügel in die Hand zu nehmen und Menschen anzuführen.
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 09.04.2007 - 21:03 | |
»Bitte verzeihe mir meine Blume. Ich kann das alles noch nicht wirklich fassen.« Mehr war Normin nicht in der Lage zu sagen.
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Athena unregistriert
| Erstellt am 12.04.2007 - 18:41 | |
*** Dem Helden mal in den Hintern tret*** *** Mach endlich mal was! *** 
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 12.04.2007 - 21:43 | |
Normin blickte Athena an und auch wenn er eben noch ein wenig unschlüssig drein geschaut hatte und nicht so Recht wusste, was er sagen sollte, spürte er, dass etwas in ihm passiert war, was er noch nicht deuten konnte: Alles war vorbei. Und sie hatten einen Sieg errungen.
Alle hatten eine neue Chance bekommen. Sie hatten gemeinsam die Stadt von dem Diktator bereinigt, auch wenn dieser es wohl irgendwie geschafft hatte, unter zu tauchen. Aber vorerst war seine Armee besiegt und zerschlagen und der Senat war wieder an der Macht. Alles war äusserst positiv, denn es gab nicht zu viele Tote auf der Seite der Rebellen zu beklagen. Und die wenigen, die es gab, um die war es wirklich schade, aber sie hatten für eine gerechte Sache gekämpft und Normin war mächtig stolz. Überhaupt war er auf alle mächtig stolz und vielleicht hätte er es auch auf sich sein können, wäre da nicht die Ungewissheit, was mit Devlin und Krassus war.
Athena schien ihn da nicht zu verstehen und vielleicht verstand er sie auch, aber irgendwie war Normin nicht so ganz im Freundestaumel, wie man vielleicht erwartet hatte.
Vielleicht war es auch die ungewohnte Tatsache, dass er nun ein freier Mensch war, etwas, was er sich immer gewünscht hatte und was nun, wo er es erreicht hatte, fast nicht glauben konnte.
»Wir sind frei Athena. Was sollte ich für Forderungen stellen? Die wichtigste, welche ich gestellt hatte, war, dass wir Frei sein dürfen. Ist das nicht genug?«
In dem Moment fing Gabriel an zu schreien. Normin nahm ihn, tätschelte ihn leicht hilflos und bemerkte dann, dass er die Windeln gewechselt haben wollte, was Normin dann auch sang und klang los tat, während er leise und sehr sanft und beruhigend auf seinen Sohn einsprach, während er dies tat.
Doch dann sprach er zu Athena, immer noch ihren Sohn versorgend: »Und steht nun alles offen. Du könntest eine Pferdezucht anfangen, oder ein Weingut kaufen. Uns steht vieles offen!«
Was ihn jedoch selber betraf, da wusste er einfach noch nicht, was er sich vorstellte. Denn die Vorstellung, frei zu sein, kannte er nicht und doch war es der Zustand, den er sich immer als sein grösstes Ziel vorgenommen hatte.
Das perfide war an der Situation, was Athena viellicht noch nicht ganz verstehen konnte: Er war es nun und es war ihm so fremd.
»Du könntest Pylades aufsuchen, was hälst du davon? Er war ja kurz hier nach seiner Befreiung aus dem Kerker. Außerdem stehen deine Pferde noch bei seinem Häusschen im Stall.«
Es war schon alles sehr seltsam: Da hatten sie ihren Kampf gewonnen und anstatt sich in den Armen zu liegen und zu feiern, war es eine angespannte Stimmung. Und Normin hasste es. Er hasste sich, dass er nicht in der Lage war, wirklich angemessen mit dieser Situation umzugehen, aber er war eben auch in Gedanken an seinen Bruder und seinen Freund.
»Aber immerhin habe ich ein Versprechen wahr gemacht: Gabriel wird frei und ab nun unter der Sonne Mediterraneas aufwachsen ...«
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Athena unregistriert
| Erstellt am 14.04.2007 - 12:28 | |
"Du hast für mehr gekämpft, als nur für deine Freiheit, Normin..." flüsterte Athena leise als Gabriel sich wieder beruhigt hatte. "Dafür als Mensch zu gelten und nicht als Ware. Der Zeitpunkt ist nun günstig um Forderungen zu stellen: Gesetze, die die Sklaverei regeln und den Menschen zu Gute kommen. Wenn das Volk da oben erst einmal wieder zum Alltag zurückgekehrt ist, wird dich keiner mehr unterstützen. Die Erinnerung an Helden wärt nur kurz..."
Sie schmiegte sich enger an Normin, ließ iohren Kopf auf seine Brust sinken und spürte langsam in jeder Faser ihres Körpers wie sich Erleichterug breit machte, doch so ganz fassen konnte sie es immer noch nicht. Ihr Sieg war in ihrem Kopf längst angekommen, aber in ihrem Herzen und ihrer Seele wollte sie es noch nicht glauben - zu lange schon wärte der Kampf in diesen dunklen Höhlen.
Sie überlegte, wie Normin agieren könnte, was er nun tun sollte, da alle Augen mit Spannung und Freude auf ihn ruhten. Die Rebellen ebenso wie die Bewohner von Mediterranea. Ein trockenes Lachen entragn sich ihrer Kehle, aber es war nicht gerade fröhlich, eher ironisch. Gerade Normin, der immer versucht hatte so unauffällig wie möglich zu sein. Dem selbst ihre Anwesenheit zuweilen zuviel wurde. Gerade er sollte sich nun in der feiernden Menge zurechtkommen....
Sie hoffte, das er verlenrt hatte sich in sich zurückzuziehen, denn gerade nun wäre das fatal.
Immer noch mit einem Lächeln auf dem Gesicht blickte sie ihm wieder in die Augen.
"Du weißt nur zu gut wie sich ein selbstherrlicher Senator oder ein arroganter Reicher verhält. Zulange hast du mit solchen Eigenschaften zurecht kommen müssen. Vielleicht siehst du sie nun zum ersten Mal als etwas Positives: Nämlich als taugliches Vorbild wenn du in die Stadt gehst und von den Damen und Herren Senatoren Rechte fürdie Sklaven forderst."
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 14.04.2007 - 14:02 | |
Natürlich hatte Athena wie meistens wieder Recht. Und auch wenn Normin den Drang verspürte, sich zurückzuziehen, sei es in sich selber oder aber an einen einsamen Platz wie den Strand zu gehen, tat er es nicht. Zumindest würde er nicht alleine an den Strand gehen. Doch gemeinsam mit Athena und Gabriel würde er es gerne tun, nur raus endlich aus diesen engen, kühlen und manchmal feucht-muffigen Höhlen, die er so satt hatte, die ihn seit Monaten die Luft zum Atmen nahmen und seinen Verstand bedrängten.
Er trug den kleinen Sohnemann auf seinem Arm und klopfte ihm behutsam auf den kleinen Rücken, der eingehüllt war in ein Baumwolltuch. Er blickte Gabriel versonnen an, als dieser seine Eltern ein kindliches Lächeln schenkte, zufrieden und glücklich.
»Du hast Recht, meine Blume. Ich sollte nicht aufhören zu kämpfen. Ich habe es mein Leben lang getan, ob mit meinem Schwert oder mit meiner Sturheit den Sklavenhändlern und Herrschaften gegenüber. Vielleicht ist es nun nur so, dass ich etwas müde des kämpfen bin, nun, wo die Rebellion gesiegt hat, wo wir gesiegt haben. Aber es wäre falsch, nun die Chancen, welche wir haben, nicht zu nutzen ...«
Aber es war auch noch etwas anderes, wovor Normin Angst hatte. Als er damals aus dem Kerker der Arena mit all den anderen Todgeweihten in die Katakomben flüchtete, war er kein freier Mann, ausser in seinem Herzen.
Nun aber würde er als freier Mann nach oben in die Stadt gehen können, nach oben in ein freies Leben, etwas, wo nach er sich immer gesehnt hatte und nun, wo es so weit war, es ihm Angst machte. Angst vor dem Unbekannten.
»Pylades hat uns angeboten, dass wir erst einmal in seinem Häusschen wohnen können, was hälst du davon?« fragte er nun, ein wenig vom Thema abweichend, was nicht heissen sollte, dass er ablenken wollte. Im Gegenteil. Das Wohl seiner kleinen Familie war ihm am Wichtigsten.
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Athena unregistriert
| Erstellt am 14.04.2007 - 17:13 | |
Athena nickte und lächelte ab der angenehmen Zukunftsaussichten äußerst zufrieden. "Klingt vielversprechend.... wann wirst du nach oben gehen?"
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 14.04.2007 - 17:37 | |
Normin blickte Athena leicht verwirrt an. »Willst du denn nicht mitkommen? Hier unten hält uns doch nicht mehr. Ich bin froh, wenn wir endlich von diesem Ort wegkommen, auch wenn wir ihm viel verdanken.«
Er deutete auf einen größeren Lederbeutel. »Sieh, ich habe auch scho fast alles gepackt. Alledings muss auch das Lager noch aufgelöst werden. Auch wollte ich der Waffenschmiedin, der wir damals eine Wagenladung Waffen abgenommen haben, einen Teil wieder zurück geben.«
Und dann legte Normin einen Arm um seine Blume und fragte: »Und überhaupt sprechen wir mal wieder nur von mir. Was ist mit dir? Was möchtest du? Bist du nicht neugierig auf die Stadt? Endlich mal einfach so durch die Strassen gehen, ohne sich verfolgt zu fühlen?«
Er gab Athena einen Kuss auf die Stirn, wobei er aufpasste, dass er GAbriel nicht zwischen ihnen zu sehr drückte.
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