Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 20:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mihalai hingegen mußte sich arg zusammennehmen um nicht laut loszuprusten. Das Ding an Nicolais Zeh war zwar schreckenseinflössend, aber die Situation war einfach nur komisch.

Schließlich konnte er nicht mehr an sich halten und brach in lautes Gelächter aus. "Atthela!" lachte er un d bekam kaum Luft. "Mach deinem Vater das Ding vom Zeh, sonstfrißt die Krabbe ihn noch auf!"




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Atthelá


Atthelá wollte nun auch loslassen, aber er grinste nur leicht, weil er sich bei dem Geschrei, welches sein Vater machte, nicht traute und sicherlich nusste das auch wirklich schrecklich wehtun. Und so schwamm er zu dem Fuss, versuchte sich über Wasser zu halten und das Tier, welches er einfach nur hässlich schrecklich fand, anzufassen, doch er traute sich nicht, war doch eine Schere noch frei und schnappte diese nicht gerade nach ihm? Oder war das Einbildung?
*Ich ... ich traue mich nicht ...* stammelte er. Und dennoch grinste er leicht. Es war irgendwie schon eine sehr skurrile Situation und ja, es sah lustig aus, der Krebs, wie er sich an Nicolais Zeh festgebissen hatte und dieser vor Schmerzen schrie und Mihalai sich halb totlachte.

Von dem Geschrei waren nun auch die Wachen ans Ufer gekommen und sahen, warum der Prinz so herumschrie.

Nicolai allerdings fand das alles nicht sehr lustig, denn es tat verdammt weh, zumal es auch noch der Fuss seines gebrochenen Beines war.
*Atthela!!!* schrie er ihn in seiner Hilflosigkeit an. *Nun mach schon!!!* Er selber versuchte den Krebs mit Bewegungen abzuschütteln, aber das half alles nichts. War er denn hier nur von Stümpern umgeben?

Atthelá hingegen war es nun etwas peinlich, das er sich nicht traute. *Ich weiss nicht, wo ich das Tier anfassen soll!!*




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 21:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"An den Scheren, Junge!" lachte Mihalai. "Da ist ein Gelenk, das ist ganz weich. Wenn das Vieh nicht loslasen will, dann drehe die Schere um und lasse die Krabbe bloß nicht in Wasser fallen hörst du!"

Mihalai hätte sich ja erbarmt selbst das Vieh abzumahen, aber wenn er Nicolai losließ, dann würde dieser entweder mit dem Kopf unter Wasser tauchen, oder mit dem Fuß. Beides war allerdings nicht gerade nützlich um ihn aus dieser misslichen Lage zu befreien.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 21:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Atthelá



Atthela näherte sich nun ganz tapfer dem Tier mit seinen Händen. Das Tier bewegte sich auch überhaupt nicht, wie er feststellen musste. Das mit der anderen Schwere war wohl Einbildung gewesen. Und dann nahm er mit der einen Hand die eine Seite der Schere und mit der anderen Hand die andere Schere und versuchte dies ein wenig auseinander zu biegen.

Das Geschrei seines Vaters verebbte langsam, weil Nicolai sich alle Mühe gab, diesen entsetzlichen Schmerz zu unterdrücken, und weil er es selber nicht mehr hören könnte. Und als Atthelá es endlich schaffte, seines Vaters Zeh von diesem Untier zu befreien, da bemerkte er sichtlich, wie Nicolai erleichtert nach Luft japste und jeglicher Ton verstummte.

Mihalai konnte spüren, wie sich Nicolai in seinen Armen entspannte. Ja, er sackte regelrecht in sich zusammen und hätte Mihalai ihn nicht über Wasser gehalten, würde er wohl untergehen.
*Mach es tot!!! Mach dieses verdammte Tier tot!!* stöhnte er. *Es wird im Kochtopf landen!!*

Doch Atthelá, der nun ganz stolz auf sich war und spürte, das es gar nicht allzu schwer gewesen war, auch wenn diese Krabbe wirklich recht kräftig war, tat nun so, als würde er der Kraft der Krabbe nicht standhalten und schrie nun seinerseits auf. Er bewegte mit seinen Händen die Schwere nun wieder so zurück, dass es aussah, als würden seine Hände gefangen.
*Hilfe!!!* schrie er, doch dann musste er lachen, sogar herzhaft.

Nicolai hingegen versteifte sich sofort wieder, als er seinen Sohn schreien hörte und kam in leichte Panik, denn er war noch etwas benommen von dem beissenden Schmerz. Dann aber sah er seinen Sohn lachen und seine Miene verfinsterte sich. *Sehr lustig .... *




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 21:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mihalai lachte abermals laut heraus. *Siehst du Nicolai!" japste er. "Kleine Verbrechen strafen die Götter sofort. Komm laß uns an den STrand zurückschwimmen." Und zu Atthela gewandt rief er noch. "Nimm das Vieh mit. Gegrillt schmeckt die sicherlich ganz anständig!"

Und dann begann er langsam mit Nicolai an den Strand zurückzu schwimmen.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 21:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Atthelá packte das Vieh nun am Hinterteil und schwamm mit den anderen zurück an den Strand.
Nicolai liess sich von Mihalai helfen, auch wenn er es im Moment gerne selber geschafft hätte, aber auch wenn er hier stehen könnte, so ging es doch schneller.
Und an Mihalai gewandt brummelte er finster: *Ja, das Gefühl habe ich langsam auch.* Er dachte für einen Moment an all die Sorgen, an die Toten und die Verschwundenen und vor allem an Deirdre, doch er hatte auch bemerkt, wie spassig das alles war, bis zu dem Zeitpunkt mit dem dummen Krebs und wollte den anderen ihre gute Laune nicht verderben. Aber dieser kleine tätliche Angriff hatte ihm mehr zugesetzt, als er wahrhaben wollte und als Mihalai und er am Strand ankamen, musste er sich mehr als sonst an dessen Schulter festhalten. Aus seinem Zeh sicherte nun ein wenig Blut und er setzte den Fuss nur mit der Ferse auf den Sand. Schliesslich kamen sie zu dem von den Wachen ausgebreiteten Tuch. Eine Wache bekann, Feuer aufeinander zu stapeln für ein Feuer. Grimmig sah Nicolai die Wachen an. Grimmig, weil diese schmunzelten und wohl ebenfalls ein Lachen unterdrückten.




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mihalaizwinckerte den Wachen zu, die schon arg an sich halten mußten um nicht auch zu lachen. Dann zeigte er zu Atthela, der den Krebs brachte. "Seht doch was Prinz Nicolai euch zum abendessen gefangen hat!"

Mihalai schielte zu Nicolais Zeh und wie sehr das kleine Tierchen ihm zugesetzt hatte. Es blutete zwar ein wenig, aber nicht so schlimm, wie man es beim Geschrei von nicolai vermutet hätte. Allerdings schien es ihm als würde der Zeh anschwellen und Mihalai fragte sich, ob der Prinz wohl heute noch in seinen Stiefel passen würde.

Aber das war nun erst einmal zweitranging. Mihalai schnappte sich die Becher und füllte sie mit Wein. Den konnten sie nach den Schrecken nun alle gut gebrauchen. Er schenkte auch Attehla Wein ein und verdünnte ihn kräftig mit Wasser. Dann reichte er allen - auch den Wachen - die Becher.

"Auf unseren zukünftigen König!" rief er vergnügt aus udn hob den Becher um Nicolai zuzuprosten.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 22:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nicolai war froh, als er endlich auf der Decke Platznehmen konnte. Er sass aufrecht, sein geschientes Bein von sich gestreckt, starrte er einen Moment auf seinen malträtierten Zeh, der etwas blutete, aber das war nicht der Rede Wert. Nicolai war wahrlich andere Schmerzen gewöhnt. Das der Zeh nun etwas anschwoll, nun, sei es drum. Viel mehr ärgerte es ihn, das alle über ihn lachten, denn der Schmerz war wirklich ziemlich fies gewesen. Aber er wäre nicht Nicolai, wenn er nun schmollen würde und er erinnerte sich an Mihalai, als dieser anfangs schmollte, als Nicolai so getan hatte, als würde ihn etwas unter Wasser ziehen und Mihalai dies mit Panik erkannte und dann von Nicolai verulkt wurde.

So nahm er den Becher Wein Mihalais entgegen und prostete Atthelá und Mihalai zu und sprach lachend, wenn uach etwas erschöpft von dem Kampf mit dem Krebs im Wasser: *Ich werde als einziger König in die Geschichte eingehen: König Nicolai, fast von einen Krebs verspeist und wie ich die Geschichten kenne, wird es in ein paar hundert Jahren heissen: Nicolai, König der Daker, wie er mit einem Metergrossen Krebs um sein Leben kämpfte!!!* Dann lachte er herzhaft und nahm einen kräftigen Schluck. Anschliessend füllte er seinen Becher erneut und reichte diesen den Wachen: *Feiert mit! Auch wenn icheuch jetzt schon an Bord tratschen höre!!* Er lachte und zwinkerte vergnügt Mihalai und Atthelá zu. Er wirkte wirklich sehr ausgelassen, aber er war eben auch ein guter Schauspieler. Er genoss diese Momente hier wirklich und doch ware er mit einem Teil seiner Gedanken bei Deirdre und fragte sich, wie es ihr wohl ging ...




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 23.05.2006 - 20:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mihalai lachte laut auf. Er entzündete ein kleines Feuer auf den geschichteten Treibholz. Dann setzte er sich wieder, nahm einen großen Schluck Wein und wedelte mit der Hand herum bis alle ruhig waren.

*Also, es war einmal ein junger, schöner Prinz, der auf der Suche nach dem Glück weit reiste und schließlich auf einer Insel am Ende der Welt strandete. Und weil er sein Glück immer noch nicht gefunden hatte, wollte der dumm..." Mihalai verfiel in ein gekünsteltes Gehuste. "... äh stolze, junge Prinz nun im weitem Meer auf die Suche gehen. Doch als er so in das Reich Poseidons hinabstieg da stellte sich ihm eine Krabbe, so groß wie der größte Berg Dakiens in den Weg und wollte den armen, jungen Prinzen nicht weiterlassen. Das zog der Prinz sein Schwert und fuchtelte wie wild vor der riesigen Krabbe herum. Doch diese verbiß sich in seinem Bein und wollte in für alle Ewigkeit nimmer loslassen.." Dann grinste Mihalai und setzte fort, als wolle er das Märchen schnell beenden. "Aber die Götter schickten den armen, gebissenen Prinz den stärksten, mutigsten und schönsten Leibwächter sowie den gebildetsten, am wildest reitenden und klügsten jungen Helden. Geimeinsam kämpften sie wie Wilde
mit der immer riesiger werdenen Krabbe. Sie besiegten sie schlußendlich und kassierten alle Schätze Poseidons ein!"




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 23.05.2006 - 20:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nicolai lachte vergnügt auf, nachdem er Mihalais schöne Geschichte hörte und erst als er lachte, da stimmten auch Atthelá und die Wachen ein und es breitete sich eine wirklich lustige Stimmung aus.

Nicolai wurde dann aber ernst, wenn auch gespielt und stemmte enttäuscht einen Arm in seine Hüfte, während er mit der anderen Hand seinen Kelch wieder von den Wachen entgegennahm, einen kräftigen Schluck nahm und dann mahnend sagte: *Mihalai! Da spielt ja gar keine Frau mit, in deiner abenteuerlichen Geschichte!!*
Kaum hatte er es gesagt, musste er an Deirdre denken. Obwohl er es hier wirklich genoss, so hätte er sie gerne bei sich gehabt, denn er war sich sicher, dass es auch für Deirdre einmal gut gewesen wäre, ein wenig zu vergessen und sich zu amüsieren.




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Heute hat kein User Geburtstag!
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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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