Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Mihalai
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...   Erstellt am 21.05.2006 - 20:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mihalai flog kopfüber in das kalte Naß und bekam noch das Gelächter der Beiden mit, bevor das Meer alle Geräusche dämpfte.

Er hatte kaum Luft holen können, weil alles so schnell ging, aber das hinderte ihn nicht daran unter Wasser die Augen zu öffnen und ganz gezielt nach den Beinen von Atthela zu suchen.

Mit ein paar kräftigen Armbewegungen war er beim kleinen Prinzen. Er umfaßte ihn an den Oberschenkeln und dann tauchte er mit Schwung auf, sodaß Atthela fast völlig aus dem Wasser gehoben wurde und dann in einem Bogen durch die Luft flog, bevor er wieder auf die Wasseroberfläche platschte.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Atthelá freute sich tierisch, als Mihalai ins Wasser flog und lachte herzhaft. Doch er bemerkte nicht, wie dieser sich dann unter Wasser sich ihm näherte und aufeinmal packte ihn etwas an den Oberschenkeln und er wurde schnell aus dem Wasser gehoben, um gleich darauf mit voller Wucht ins Wasser zurückzufallen. Alles ging sehr schnell, aber nun ahnte er, das dies Mihalai war und als er noch nach Luft rang, lachte er und verschluckte sich furchtbar, aber nicht ernsthaft.

Nicolai klammerte sich derweil an das umgekippte Boot und sah dem Schauspiel zwischen Mihalai und seinem Sohn erfreut zu. Ja, sogar ein wenig versonnen. Es freute ihn, seinen Sohn mal so ausgelassen zu sehen. Ja, es tat ihm uns Atthelá gut, einmal alles zu vergessen. Überhaupt hatte er seinen Sohn vernachlässigt. Deirdre vielleicht auch? Nein, Nicolai wollte nicht daran denken, nicht jetzt und doch zwangen sich diese Gedanken ihm einfach auf. Wie schön wäre es, wenn Deirdre bei ihnen wäre und ebenso mitlachte? Stattdessen hatte sie sich unter Deck vergraben und dachte ernsthaft nach. Worüber auch immer.
Und er amüsierte sich hier. War das richtig?




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Atthela so vor sich hin hustete und Spuckte, da bekam Mihalai dann doch etwas Mitleid mit ihm. Schielßlich konnte Atthela hier nicht stehen. Er packte den Jungen und schlug ein paar Mal auf seinen Rücken, damit das letzte bischen Wasser aus seinen Lungen gedrückt wurde.

"Man schubst einen Mihalai nicht aus seinen Boot! Verstanden?" lachte er ihn währenddessen an.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Fast dankbar liess sich Atthelá nun von Mihalai helfen und hustete sich das Wasser aus den Lungen. Doch er selber fand das alles einfach nur lustig und freute sich und dann tat er etwas, was er fast nie tat. Er schlang seine Arme um Mihalai, denn eigentlich war auch er wie ein Freund. Und viele Freunde hatte Atthelá nicht.
*Sorge dich nicht! Ich bin hart wie mein Vater!!!!!!* Und dann lachte er.

In dem Moment schrie Nicolai wirlich laut auf. War es gespielt oder nicht. Er schien im Wasser zu tanzen, bersuchte mit seinen Armen unter wasser irgendwas zu machen und er schrie immer noch und sein Gesicht war schmerz verzerrt.




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


*Ich hoffe doch sehr, du bist nicht auch noch so stur wie dein alter Herr.* antwortete Mihalai, als er auch schon durch Nicolais Geschrei abgelenkt wurde.

Fast gelangweilt blickte ihn Mihlai an. Er fiel einmal auf Nicolais Scherze herein, aber sicherlich kein zweites Mal. Dann fing er an zu lachen und schubste Atthela mit dem Ellbogen an. *Guck, dein Vater zeigt uns einen alten dakischen Wassertanz!*




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nicolai bemerkte jedoch Mihalais Gesichtsausdruck und dessen Worte nicht. Er hatte höllische Schmerzen, denn irgendwas war geschehen. War er in eine Scherbe getreten? Nein, etwas biss sich an seinem grossen Zeh fest und wollte nicht loslassen und panisch versuchte der schreiende König, dieses etwas von seinem Fuss zu bekommen. Doch es war am verletzten Bein und so kam er nicht daran, da er sein Knie nicht beugen konnte.

Verzweifelt versuchte er sich gegen das, was da gerade passierte , zuwehren, aber es wurde immer schlimmer.
*Verdammt!!!!* schrie er panisch, halb unter Wasser, halb darüber und versuchte nach dem, was ihn da biss, zu greifen, aber er kam nicht dran und dann fiel er in seiner Panik und den Versuchen, sich davon zu befreien, nun wirklich ins Wasser und schluckte vieles von diesem.
Zuerst wirkte alles noch sehr lustig und Atthela lachte über Mihalais Worte und tat nichts, um seinem Vater zu helfen. Nicht noch einmal würde er darauf hereinfallen und immer noch hatte er einen Arm um Mihalais Schulter geschlungen und hielt sich so über Wasser.

Doch dann sah er, das Nisolai etwas ernster nach Luft röchelte. Dennoch lacht er. *Ja, dakischer Wassertanz, das ist lustig. Er ist begnadet ...*




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Zusammen lachten sie und schauten gemütlich dem angehenden König bei seinem Schauspiel zu. Erst nach einer ganzen Weile, als Mihalai merkte, das Nicolai ein bischen zu lange herumturnte und herumschrie, stubste er Atthela wieder an. *Ich glaube wir sollten mal nachsehen, vielleicht hat Nicolai einen Krampf im Bein." Doich dann prustete er wieder heraus. *Sioeht aber zu lustig aus der Krampf!*

Schließlich schwammen sie zu Nicolai. *Was habt ihr den erlauchter zukünftiger König." spottete Mihalai scherzhaft.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nicolai vernahm nichts mehr von den Worten, die Atthelá und Mihalai sprachen. Der Schmerz biss sich immer tiefer in seinen Zah und auch wenn er Schmerzen vertragen konnte, so schrie er nun doch arg rum, da er nicht wusste, was den Schmerz verursachte. Irgendwas hatte ihn gebissen, doch das Schlimmste war, es liess nicht einmal los. Panisch waren seine Bewegungen und immer wieder tauchte er unter Wasser. Warum half ihm niemand, wo er sich doch nicht richtig bewegen konnte. Natürlich dachte er in diesem Schreckensmoment nicht daran, was er sich eben für einen Scherz erlaubt hatte. Das hatte er nun davon.
Er versuchte etwas zu rufen, etwas zu sagen, aber immer wieder rann ihm Wasser in den Mund und mit einer Hand versuchte er an seinen Fuss zukommen, doch das ging nicht, weil er eben sein Bein nicht anziehen konnte. Es war fürchterlich. Mit der anderen Hand paddelte er wie blöd im Wasser, um nicht unter zu gehen und dann stiess er einmal verzweifelt und nach Luft ringend hervor: *Kein Scherz ... aaaauuuuuuuuaaaaaaaa*




Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2006 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mihalai streckte die Arme unter Nicolais und hielt seine Brust umfangen, damit deiser wenigstens kein Wasser mehr schlucken mußte. *Hast du einen Krampf im Bein? Dann bring ich dich aus dem Wasser an den Strand." bot er an und wollte schon mit Nicolai zurückschwimmen.




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2006 - 15:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


*Mein Fuss!! Mein Fuss!!!* stammelte er panisch, war aber dankbar, das Mihalai ihm eine Stütze war, denn was auch immer ihn da biss, das Mistvieh schien nicht loslassen zu wollen. Nun schluckte er wenigstens kein Wasser mehr und trotz Panik nahm er nun Mihalais Hilfe in Anspruch: Da dieser ihn festhielt, konnte er seine Beine heben, denn dank des Auftriebes des Wassers kostete ihn das keine grosse körperliche Anstrengung.
Und dann kamen Nicolais Füsse an die Oberfläche und an seinem rechten grossen Zeh hing etwas, bei dem Atthelá plötzlich vor Schreck aufschrie.
Es war ein handgrosser Krebs, welcher sich in Nicolais Zeh verbissen hatte.
*Mach ihn ab!!* schrie Nicolai, dem schon die Tränen in die Augen geschossen waren, denn der Schmerz war im wahrsten Sinne beissend.
Atthelá jedoch starrte einfach nur auf dieses seltsame Tier mit seinen grossen Scheren und traute sich nicht, das Vieh anzufassen, schliesslich könnte es ja sein, dass er es nachher an seinen Fingern hatte.




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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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