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Mihalai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 22:18 | |

(weiter von Nicolais Schiff)
Sie legten ein beachtliches Tempo vor und Mihalai war überzeugt, das der scharfe Galopp Atthela gefallen würde. Nicolai würde die Gangart seines Pferdes sicherlich seinem Befinden anpassen. Da sie noch zwei Wachen mitgenommen hatten, konnten sie es sich auch erlauben ein wenig verstreuter zu reiten.
Schließlich kamen sie an dem Monument an, das Mihalai am Vortag vom Berg aus erspäht hatten.
[Dieser Beitrag wurde am 19.05.2006 - 22:23 von Nicolai aktualisiert]
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Nicolai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 22:29 | |

Nicolai bemerkte schon, das das Reiten ihm nicht die Freude bereitete, wie sonst, denn sein geschientes Bein machte ihm arg zu schaffen, aber er zeigte den Schmerz nicht und lieber sass er auf einem Pferd, als das er hätte laufen müssen. Er liess sich von Mihalai zu einem atemberaubenen Ort führen und er sah, wie glücklich er Atthelá machte, der mit seinem Pferd immer wieder ausscherte und dacon galoppierte und er lies ihm diese Freiheit und als seine Wachen ihm folgen wollten, hielt er ihn zurück. *Lass ihrn, er braucht dies!*
DAnn kamen sie an diesen faszenierenden Ort an und Nicolai lächelte milde. Er sog die Meer Luft genüsslich ein und er wirkte seit langer Zeit einmal endlich etwas entspannt. Auch wenn er an Deirdre dachte und Schmerzen in seiner Schulter und dem Knie hatte.
*Dies ist ein magischer Ort, Mihalai. Woher kennst du ihn?* fragte er und wollte absitzten. Nicht hilflos sah er Mihalai an, doch bittend, ihm zu helfen. So blas er auch aussah, so stolz versuchte er noch jetzt zu wirken, obwohl er mit Menschen zusammen war, denen er traute.
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Nicolai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 22:33 | |
Atthelá

Atthelá hingegen galloppierte noch mit seinem Hengst ein wenig herum, ohne ausser Sichtweite zu kommen. Er genoß es einfach und vergessen war der Groll auf seinen Vater. DAS war es, was er sich so wünschte und er liess sich die salzige Seeluft um seine Nase streichen, während er das Temperament des Pferdes unter sich fühlte. Und dann dachte er an Mia und wünschte sie sich hier her.
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Mihalai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 22:37 | |
Mihalai winkte die Wachen her, um ihnen anzudeuten, das sie hier Rast einlegen würden. Dann sprang er von seinem Pferd und Half Nicolai von dem Seinen.
"Denkst du wirklich es war eine gute Idee mit dem Bein zu reiten?" fragte er, ohne es aber als Vorwurf klingen zu lassen. "Es muß höllisch schmerzen...."
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Nicolai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 22:43 | |
Nicolais versonnender Blick galt eine Zeitlang noch seinem Sohn und er genoss den Anblick vom ihm, wie dieser es wohl genoss, endlich einmal frei sein zu können. Dann liess er sich von Mihalai vom Pferd helfen und verzog auch ein wenig seine Mimik, die zeigte, das er Schmerzen hatte, aber Nicolai war hart im Nehmen und als er am Boden stand, mit einem Stock, welchen ihm Linus besorgt hatte, lachte er und sprach:
*Es gibt solche und solche Schmerzen und ja, es tut weh, aber was ist das gegen das Lachen meines Sohnes und sein Glück. Ich habe ihn und ... * Er hielt kurz inne. Dann sprach er weiter: *Ich habe meine Familie vor lauter Sorgen vernachlässigt. Dafür gehe ich gerne Schmerzen ein. Sieh nur, wie glücklich Atthelá ist. Du weisst, wie gerne er reitet.*
Dann wandte er sich seinem Freund zu. *Und du? Was würde dich glücklich machen? Wie ist es mit deiner Yunah?*
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Mihalai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 22:57 | |
Mihalai half Nicolai noch sich auf der ausgebreiteten Decke zu setzen. Er blickte Atthela ebenfalls mit einem Lachen im Gesicht nach. *Ja, wir sind ein Volk von Reitern und nicht von Seeleuten! Kein Wunder, das er den Ausritt genießt!*
Mihalai lachte auf und ließ sich auf die Decke fallen. Als Nicolai dann die Sprache auf Yunah brachte, da blickte er ihn zuerst mit großen Augen an und hätte sich fast verschluckt. Mehr weil diese Frage so überraschend kam, als weil er zu schüchtern wäre sie zu beantworten. Doch er hatte sich schnell gefaßt und versuchte mit seine anfängliche Überrachung mit einem offenen Lachen zu überspielen. *Yunah ist die schönste und liebste Frau auf dieser Welt. Sie macht mich sehr glücklich! Ich hoffe sie wird auch mit mir glücklich...*
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Nicolai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 23:02 | |
Nicolai schien wirklich für Momente alle Sorgen vergessen zu haben. Er machte einen relativ entspannten Eindruck und sagte dann: *Dann gebe sie frei und halte um ihre Hand Hand. Meine Segen hast du!*
Nicolai war nicht schnell mit solchen Worten, aber er kannte seinen Freund und sah das verliebte Funkeln in seinen Augen. *Lass uns eine Doppelhochzeit machen!*
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Mihalai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 23:12 | |
*Hochzeit?* war da eine Spur von Panik in seiner Stimme? Nuin, er liebte seine Yunah, das war Nicolai sicher nicht entgangen, vor allem nicht nach dem seltsamen Schauspiel vor der lästigen Stadtwache in Nicolais Zelt. Aber gleich Hochzeit...
Und noch dazu eine Doppelhochzeit, also im selben Atemzug wie der Prinz... nein der König... er sollte Hochzeit halten am selben Tag und in derselben Zeremonie wie der König der Daker?
Er wußte ja nichteinmal ob er sich überhaupt binden wollte!
Mihalai mußte erst einmal nach Luft schnappen. Das waren da ein paar Sachen zuviel auf einmal, die Nicolai in den zwei kurzen Sätzen von sich gegeben hatte. Und vor allem sollte eine Antwort jetzt gut überlegt sein.
*Das ist zuviel Ehre für mich.* antwortete er, sichtlich bemüht Nicolais Angebot auszuweichen. *Ich muß auch noch Yunah fragen, ob sie diesselben Gefühle für mich hegt. Noch ist sie Sklavin und ich weiß nicht ob sie mich mag weil ich bin wer ich bin, oder ob sie mich nur mag weil ich ihr Besitzer bin....*
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Nicolai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 23:18 | |
Nicolai sah seinen Freund milde und verständnisvoll an und sprach dann: *Ja, verzeih. Ich weiss auch nicht wie ich darauf komme. Oder doch. Du kennst ja meine Deirdre. Ich habe villeicht zu lange gewartet ... mit meiner Frage ...Sie hat mein Heiratsgeschenk abgelehnt ...* sagte Nicolai versonnen und sah zu dem Meer. Und auf einmal hatte er das Bedürfnis, zu schwimmen und sagte dies: *Ich öchte ins Meer. Ich möchte ein wenig meines Lebens geniessen. Die Sorgen ... ich vergesse sie nicht, aber ...* Er blickte Mihalai sehnsüchtig an. Sein Blick galt nicht Mihalai, er galt dem, was er so oft unterdrücken musste: Er selbst zu sein. *Komm, lass uns schwimmen, oder zumindest dieses Meer geniessen ...* Wieder glitt Nicolais Blick sehnsüchtig zum Meer. Warum war Deirdre nicht da? Sie hätte es perfekt gemacht.
[Dieser Beitrag wurde am 19.05.2006 - 23:22 von Nicolai aktualisiert]
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Mihalai unregistriert
| Erstellt am 19.05.2006 - 23:35 | |
Mihalai zog die Augenbrauen nach oben. Deirdre hatte abgelehnt? Einfach so? Das wollte er nicht so recht glauben. Die beiden waren doch verrückt nacheinander.
Zu gerne hätte Mihalai nun weiter nachgehackt - aber er wußte, das es nicht nur unhöflich, sondern seinem Prinzen gegenüber geradezu unverschämt gewesen wäre. Und seine Yunah?
*Yunah und ich, wir kennen uns noch nicht zulange. Es wäre genauso zu kurz wie zu lange zu warten." antwortete er und überlegte was Nicolai bezüglich des Freilassens gesagt hatte. Er hatte Recht. Wollte Mihalai je wissen, was Yunah wirklich für ihn empfand, dann mußte er ihf die Chance geben zu wählen. Das konnte sie aber nur, wenn sie frei war. Aber noch hatte er zuviel Angst, ihre Wahl würde gegen ihn ausfallen.
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