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Status: Offline Registriert seit: 02.05.2010 Beiträge: 414 Nachricht senden | Erstellt am 30.12.2011 - 07:44 | |
Freitag, 30 Dezember 2011
Fest der Heiligen Famille
Fest der Heiligen Famille
Tagesgebet:
Herr, unser Gott, in der Heiligen Familie hast du uns ein leuchtendes Vorbild geschenkt. Gib unseren Familien die Gnade, dass auch sie in Frömmigkeit und Eintracht leben und einander in der Liebe verbunden bleiben. Führe uns alle zur ewigen Gemeinschaft in deinem Vaterhaus. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Freitag, 30 Dezember 2011
Felix I.
Gedenktag katholisch: 30. Dezember
Gedenktag koptisch: 2. November
Name bedeutet: der Glückliche (latein.)
Bischof von Rom
* um 210 in Rom (?)
† 30. Dezember 274 (oder 273) daselbst
Bischof von Rom
* um 210 in Rom (?)
† 30. Dezember 274 (oder 273) daselbst
Felix I. habe die Regel zur Einsegnung von Kirchen erlassen. Er soll sich sehr für die von Kaiser Aurelian verfolgten Christen eingesetzt haben, weshalb er auch - wohl zu Unrecht - als Märtyrer bezeichnet wird.
Felix wurde in den Callistus-Katakomben bestattet.

Fresko in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan
www.heiligenlexikon.de
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Status: Offline Registriert seit: 02.05.2010 Beiträge: 414 Nachricht senden | Erstellt am 30.12.2011 - 21:56 | |
Samstag, 31 Dezember 2011
Hl. Silvester I.
Bischof von Rom

* in Rom
† 31. Dezember 335 daselbst
Silvester I. wurde wohl noch vor Beginn der Christenverfolgungen von Kaiser Diokletian im Jahr 284 zum Priester geweiht; er trat sein Amt als römischer Bischof im Jahr 314 an, ein Jahr, nachdem die römischen Kaiser Konstantin der Große und Licinius 313 die christliche Kirche anerkannt und im Edikt von Mailand jedem Bürger des Reiches das Recht auf freie Religionsausübung gewährt hatten. Diese Ereignisse, oft legendär überhöht, begründen Silvesters Bedeutsamkeit, sein eigenes Wirken hat dazu wenig beigetragen.
Die meist im 5. Jahrhundert entstandenen Legenden berichten Silvesters Standhaftigkeit während der noch andauernden Verfolgungen: Er warnte den Statthalter, der ihn zwingen wollte, die von ihm verwahrten Besitztümer von Christen herauszugeben, bis dieser beim Essen an einer Fischgräte erstickte. Er heilte und bekehrte den angeblich aussätzigen Kaiser; die Legende sagt auch, dass er Konstantin getauft habe, was geschichtlich nicht haltbar ist. Diese Legende ging auch in die Konstantinische Schenkung ein, eine gefälschte Urkunde, die zur Legitimation der Besitzansprüche und Herrschaftsrechte des Papsttums diente, derzufolge Konstantin dem Bischof die Stadt Rom und das ganze Abendland zu eigen gab und ihm das Tragen der kaiserlichen Insignien erlaubte.
Die Legenden erzählen von einem Streitgespräch, das Silvester mit zwölf jüdischen Rabbinern geführt habe, weil Helena ihren inzwischen getauften Sohn Konstantin zum Judentum bekehren wollte. Silvester obsiegte im Disput gegen elf der gelehrten Juden; der zwölfte, Zambri, töte einen Stier durch die Nennung des Namens Gottes, den der Stier nicht ertragen konnte, um so die Kraft seines Glaubens zu beweisen. Silvester aber konnte mit Gottes Hilfe sogar den toten Stier zum Leben auferwecken, worauf auch Zambri wie die anderen Rabbiner und Helena sich sofort taufen ließen. Heidnische Priester bekehrte Silvester demnach, indem er einen Drachen bezwang.
Weder bei der epochalen Hinwendung Konstantins zum Christentum noch bei der Bewältigung der kirchenpolitischen und dogmatischen Auseinandersetzungen spielte Silvester eine für seine Zeitgenossen erinnerungswürdige Rolle. Er nahm weder 314 an der Reichssynoden in Arles, wo die Auseinandersetzung mit dem Donatismus begann, noch 325 am 1. Konzil von Nicäa mit den wegweisenden Entscheidungen um die Wesensart Jesu Christi und gegen den bedrohlichen Arianismus teil. Den Synodalen von Arles schreib er, er könne die Apostelgräber in Rom nicht im Stich lassen. Noch im späten 4. Jahrhundert belasteten die Donatisten Silvester selbst wie seine Vorgänger mit dem Vorwurf des vorübergehenden Abfalls vom Glauben während der Verfolgungen unter Kasiser Diokletian. Das Fernbleiben vom Konzil in Nicäa begründete Eusebius von Cäsarea mit Silvesters hohem Alter, aber er hat das Konzil immerhin noch um ein Jahrzehnt überlebt.
Silvester ließ über den Priscilla-Katakomben eine Kirche bauen. Im Coemeterium der Priscilla wurde er auch bestattet, ob in der von ihm erbauten Kirche oder einem der unterirdischen Gänge ist umstritten. Mitte des 8. Jahrhunderts erfolgte die Überführung seiner Gebeine in die heutige Kirche S. Silvestro in Capite in Rom.
Die erste Redaktion des römischen Papstbuches aus dem früheren 6. Jahrhundert stützte sich schon auf Legenden und listete im wesentlichen die in seiner Amtszeit erfolgten Kirchengründungen und -ausstattungen in Rom und Umgebung auf. Das älteste erhaltene Bild von Silvester, ein Mosaik in einem Gebäude aus dem 3. Jahrhundert, deutet auf den allmählichen Übergang vom einfachen liturgischen Gedächtnis der Grablegung zur kultischen Verehrung des Bischofs hin.
Die älteste Fassung des Actus Silvestri stammt wohl aus dem im letzten Jahrzehnt des 4. bis ersten Jahrzehnt des 5. Jahrhundert, angeregt durch das damalige römisch-kirchliche Selbst- und Geschichtsbewusstsein. Das Fest für Silvester wird schon seit dem 5. Jahrhundert im ganzen christlichen Europa gefeiert. Die Silvesternacht zum Jahreswechsel ist von einer Fülle des Brauchtums geprägt, Silvesterumzüge waren früher verbreitet.
aus:
www.heiligenlexikon.de
Für das Jahr 2012, und die Zukunft:
dem Moderatoren Team,
allen welche geschrieben haben,
den Leserinnen und Lesern,
Gottes Liebe und Segen,

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[Dieser Beitrag wurde am 30.12.2011 - 22:00 von Logo aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 02.05.2010 Beiträge: 414 Nachricht senden | Erstellt am 01.01.2012 - 02:02 | |
Neujahrstag
Gedenktag syrisch-orthodox: 1. Januar
Im römischen Kalender wurde der 1. Januar schon im Jahr 46 v. Chr. mit der Einführung des julianischen Kalenders durch Kaiser Julius Cäsar zum Jahresbeginn erklärt. Die Christen feierten den Neujahrstag zunächst am 6. Januar, dem heutigen Epiphaniastag; mit Einführung der christlichen Zeitrechnung statt der der heidnischen Römer und der Zählung der Jahre seit Christi Geburt wurde konsequenter der 25. Dezember, zum Jahresbeginn.
Im Mittelalter wurde der Neujahrstag als Fest der Narren gefeiert, Bürger und Priester stülpten sich Masken über den Kopf und trieben Unfug, wogegen die Kirche durch Predigten und Konzilsbeschlüsse - so in Tours 567 - kämpfte; noch im 14. Jahrhundert wurde in Frankreich der 1. Januar als Narrenfest mit parodierten Messen begangen; diese Tradition ist nun auf den Fasching übergegangen.

Nikolaus von Kaaden: Astronomische Uhr, um 1410, am Altstädter Rathaus in Prag
Das Jahresende war traditionell von Ritualen wie Fasten, Waschungen und kollektiven - Reinigungs-Zeremonien begleitet; dazu gehören auch das Auslöschen und zeremonielle Wiederanzünden des Feuers, das Austreiben von Dämonen durch Lärm, das Aussenden eines Tieres oder Menschen, der die Sünden der Gemeinschaft aus dem Wohngebiet mithehmen soll. Vielfach hatte sich der Glaube erhalten, dass zum Jahresende die Seelen der Toten auf die Erde zurückkehren; sie wurden einige Tage mit Aufmerksamkeiten umgeben und danach in feierlicher Prozession zur Dorfgrenze geleitet oder verjagt.
Die Kirche wollte den 1. Januar zum Buß- und Fasttag machen, beging die Weihnachtsoktav, die Tage nach dem Weihnachtsfest, vom 6. Jahrhundert an in Gallien als Beschneidungsfest und in Rom als Marienfest. Am Ausgang des Mittelalters wechselte der Neujahrstermin mehrfach, bis Papst Innozenz XII. 1691 festlegte, dass der 1. Januar der Neujahrstag - und der 1. Adventssonntag der Beginn des Kirchenjahres - ist. Papst Paul VI. hat 1967 den 1. Januar zum Weltfriedenstag erklärt.
Martin Luther sah den Jahresbeginn am 25. Dezember und wollte den 1. Januar als Tag der Beschneidung und Namensgebung des Herrn gefeiert haben *; Philipp Melanchthon, oder Johannes Brenz aber machten ihn nach 1550 zum christlichen Neujahrstag mit dem Inhalt eines christlichen Dank- und Bittfestes.
Die Orthodoxen begehen ihren Beginn des Kirchenjahres am 1. September.
Mit dem Jahreswechsel erfahren die Menschen man nicht nur das Ende eines Zeitabschnitts und den Anfang eines neuen, die Erledigung des alten Jahres und der vergangenen Zeit ist auch der Sinn der Reinigungsriten, ein Versuch zur Wiederherstellung der Urzeit, der reinen Zeit der Schöpfung. Und in der freudigen Erwartung des Neujahrs wird aufs Neue der mythische Übergang vom Chaos zur Ordnung des Kosmos erhofft und erbeten.
Die katholische Kirche gewährt demjenigen Gläubigen, der den Hymnus Veni, Creator Spiritus am Neujahrstag oder an Pfingsten öffentlich (gemeinsam) betet, einen vollkommenen Ablass.
Bauernregeln: Neujahrsnacht still und klar / deutet auf ein gutes Jahr.
Neujahrstag mit Sonnenschein / lässt das Jahr recht fruchtbar sein.
Neujahrsnacht hell und klar / deutet auf ein reiches Jahr.
Am Neujahrstag kalt und weiß, / wird der Sommer später heiß.
Morgenrot am ersten Tag, / Unwetter bringt und große Plag'.
Wenn's um Neujahr Regen gibt, / oft um Ostern Schnee noch stiebt.
Ein Jahr, das schlecht will sein, / stellt sich schwimmend ein.
Wenn es zu Neujahr schneit, gibt es viele Bienenschwärme.
Anfang und Ende vom Januar / zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
* WA 10/I, 1, 504 f.
Signatur Ora et labora |