Einloggen

Einladung

Suchen


Neuer Thread ...
More : [1] [2] [3]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 05.02.2009 - 20:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 05.02.2009 - 20:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





<Eine Salonaerin, aus Erfurt>
unregistriert

...   Erstellt am 12.02.2009 - 09:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Geliebte Kaffeologen«,wie ein schöner bunter Kranz versammelte sich während acht Jahren dieser Kaffeter, dieser liebliche Bund der schreibenden Kaffeeschwestern ... viele hielten sich tapfer als Stammgäste ...Es wohnte diese Heimlichkeit im Kaffeter bis die Zeitereignisse plötzlich auch diesen Kranz zerrissen, ja die Kaffeologen zerschnitten mit weisem Beacht ihn eigenhändig, auf das er nicht berührt werde von dem politischen Getreibe.« schrieb


An @EINMENSCH:
Sehr interessant!
Gibt es eine Fortsetzung des Textes?
Als Mitglied des "Thüringer Literatursalon" bin ich sehr daran interssiert.
Ich empfehle auch das Buch: "Die Frauen der Brentanos" zu lesen.
Gisela von Arnim gründete das "Kaffeter"-Kaffeekränzchen, als Literatur-Salon, mit ihren Schwestern Armgart und Maximiliane; unter der Aufsicht ihrer Mutter, Bettine von Arnim, geb. Brentano. Die Mutter war "fortschrittlich" und schrieb an ihrem "Armenbuch", während sich die Töchter biedermeierhaft bewegten.




<Eine Salonaerin, aus Erfurt>
unregistriert

...   Erstellt am 12.02.2009 - 09:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Geliebte Kaffeologen«,wie ein schöner bunter Kranz versammelte sich während acht Jahren dieser Kaffeter, dieser liebliche Bund der schreibenden Kaffeeschwestern ... viele hielten sich tapfer als Stammgäste ...Es wohnte diese Heimlichkeit im Kaffeter bis die Zeitereignisse plötzlich auch diesen Kranz zerrissen, ja die Kaffeologen zerschnitten mit weisem Beacht ihn eigenhändig, auf das er nicht berührt werde von dem politischen Getreibe.« schrieb


An @EINMENSCH:
Sehr interessant!
Gibt es eine Fortsetzung des Textes?
Als Mitglied des "Thüringer Literatursalon" bin ich sehr daran interssiert.
Ich empfehle auch das Buch: "Die Frauen der Brentanos" zu lesen.
Gisela von Arnim gründete das "Kaffeter"-Kaffeekränzchen, als Literatur-Salon, mit ihren Schwestern Armgart und Maximiliane; unter der Aufsicht ihrer Mutter, Bettine von Arnim, geb. Brentano. Die Mutter war "fortschrittlich" und schrieb an ihrem "Armenbuch", während sich die Töchter biedermeierhaft bewegten.




Anne ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 25.08.2008
Beiträge: 550
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.02.2009 - 11:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1715 steht im Frauenzimmerlexikon

unter dem Stichwort Caffe-Cräntzgen:

«Ist eine tägliche oder wöchentliche Zusammenkunfft und Versammlung einiger vertrauter Frauenzimmer… worbey sie sich mit Caffee trincken und L’Ombre-Spiel divertieren und ergötzen.»


Frauenzimmer Lexikon komplett online




<EinMensch>
unregistriert

...   Erstellt am 14.02.2009 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Salonaerin, aus Erfurt schrieb

    An @EINMENSCH:
    Sehr interessant!
    Gibt es eine Fortsetzung des Textes?
    Als Mitglied des "Thüringer Literatursalon" bin ich sehr daran interssiert.
    Ich empfehle auch das Buch: "Die Frauen der Brentanos" zu lesen.
    Gisela von Arnim gründete das "Kaffeter"-Kaffeekränzchen, als Literatur-Salon, mit ihren Schwestern Armgart und Maximiliane; unter der Aufsicht ihrer Mutter, Bettine von Arnim, geb. Brentano. Die Mutter war "fortschrittlich" und schrieb an ihrem "Armenbuch", während sich die Töchter biedermeierhaft bewegten.



Ein freundliches Hallo an Dich,

Dein Beitrag ist wissenwert, und ich habe mir die Buchtitel notiert.

Zu Deiner Frage kann ich Dir keine konkrete Antwort geben, weil ich den Text von einem Kalender habe, den ich 2007 in einer Bäckerei geschenkt bekam. Als Autor war Emanuel Geibel angegeben.
Aufgrund Deiner Anfrage habe ich recherchiert und war heute in einem Antiquariat.
Dort habe ich erfahren, dass es sich um einen Text aus dem "kleinen blauen Buch" von 1846 handeln soll, das angeblich in Berlin veröffentlicht wurde.
Mir sagt das nichts, da ich wenig literaturkundig bin. Aber vielleicht kannst Du mehr damit anfangen.

Und vielleicht kannst Du mir hier im Forum etwas Literatur vermitteln.

einen schönen Wochenendgruß nach Erfurth

EinMensch




<Eine Salonärin aus Erfurt>
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2009 - 14:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo an @Ein Mensch!... und die Andern @ll.
Herzlichen Dank für Deine Bemühungen! Sehr interssant, vielleicht bekomme ich etwas über den ollen Geibel, heraus.
Ich soll Dir
mir hier im Forum etwas Literatur vermitteln schrieb
ein Mensch.
.. ich kann es versuchen!
Viel Ahnung habe ich auch (noch) nicht, da ich viele Jahre als "Banause dahin lebte"
Hier, in Erfurt, gründte sich der/ein "Literatursalon", dem trat ich, schon beim 2. Treffen, bei. Ich finde Vieles, was ich darin erfahre, interessant. Am schönsten ist es, daß ich nicht allemöglichen Bücher selbst lesen muß! Bei jedem Treff spricht ein Mitglied über ihr zuletzt gelesene Buch. Der große Rahmen ist die "Klassikerzeit" - aber auch Gegenwartliteratur und vereinzellt Biografieen besprechen wir. Zur Zeit sind wir bei den erwähnten "Frauen der Bretanos"... Die Bettina von Arnim, ihr Bruder Clemens und ihr Gatte, Achim von Arnim, sind zur Zeit meine Spezis. Das sind einige der sogenannten "Romantiker".
Eine Urenkelin der Bettine, Clara von Arnim schrieb ein Buch namens: "Der grüne Baum des Lebens". Das kannst lesen, so zum "Einstieg".
Viel Spaß!




Anne ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 25.08.2008
Beiträge: 550
Nachricht senden
...   Erstellt am 28.04.2009 - 09:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DIE ZEIT, 23.04.2009 Nr. 18 [http://www.zeit.de/2009/18/Cafe-Laura-de-Weck-18]

Cafe-Gespräche
"Haben Sie einen schicken Salat?"


Die Theaterautorin Laura de Weck hat für das ZEITmagazin kleine und größere Dramen in deutschen Cafés belauscht

Café des Hotels Vier Jahreszeiten, HamburgFrau, Mann
Frau: Also, ich… Ich wollte dir sagen… Ich werde alt, und…
Mann: Du wirst nicht alt.
Frau: Doch, ich bin schon alt, und…
Mann: Du bist doch nicht alt…
Frau: Mensch, hör auf, wir sind beide alt und hässlich.
Mann: Na gut.
Frau: Und jetzt muss ich mich entscheiden.
Mann: Was?
Frau: Ich muss mich entscheiden, welcher meiner Lover der bessere ist.
Mann: –
Frau: Ja, wenn man alt wird, muss man sich entscheiden.
Mann: Nicht unbedingt.
Frau: Doch, wir sollten uns entscheiden. Ich meine, man muss mit jemandem zusammen sein. Nicht alleine. Eines Tages muss man sich entscheiden. Auch du.
Mann: Ich weiß nicht…
Frau: Soll ich uns was bestellen?
Mann: Nein… Nein, ich muss… leider los. Ich ruf dich an, aber jetzt muss ich los.

Café Fleury, Berlin
Kellnerin, Gast
Kellnerin: Was darf ich bringen?
Gast: Haben Sie einen schicken Salat?
Kellnerin: Einen was?
Gast: Einen schicken Salat.
Kellnerin: Meinen Sie einen Salat, der gut aussieht, oder einen mit Hühnchen?

Kunsthalle-Café, HamburgMutter, Sohn
Mutter: Nur noch neun Monate.
Sohn: Zehn.
Mutter: Neuneinhalb. Das ziehst du jetzt durch, dann kannst du dir immer noch überlegen, ob du was anderes machen willst.
Sohn: Weiß doch jetzt schon, dass ich was anderes machen will!
Mutter: Mensch, neun Monate hältst du doch noch aus.
Sohn: Neuneinhalb.
Mutter: Danach können wir zusammen im Internet gucken, vielleicht gibt es Zusatzstudien, die dich interessieren. Aber ohne Abschluss ist es eine doofe Situation, da kriegst du später nichts. Das kannst du vergessen.
Sohn: Na und, sonst werd ich halt Künstler.
Mutter: Und was machst du dann?
Sohn: Kunst und so.
Mutter: –
Sohn: Malen und so.
Mutter: Du kannst doch nicht malen.
Sohn: Muss man dafür auch nicht können: Guck dir die Bilder doch an.
Mutter: Die können sehr wohl malen; oder konnten und entwickeln sich dann weiter.
Sohn: Ich bin dann halt schon weiter entwickelt.

Café Knut, HamburgFrau, Zigarette
Frau: Entschuldigen Sie? Kann ich hier rauchen, oder darf man hier nicht essen?

Mann, Mann
1. Mann: War doch klar, dass sie nicht brav zu Hause bleibt.
2. Mann: Ja, aber schon nach zwei Wochen. Das finde ich schon echt krass.
1. Mann: Ihr seid nicht mehr zusammen, da darf sie machen, was sie will.
2. Mann: Aber sie hätte doch wenigstens noch ein bisschen länger warten können, bevor sie mit dem Nächstbesten ins Bett springt!
1. Mann: Jetzt hör aber auf, du hast sie doch auch die ganze Zeit betrogen.
2. Mann: Ja, aber da war ich wenigstens noch mit ihr zusammen!

Café Konrad, HannoverAlte, Alter
Alte: Guck mal, die junge Frau am Tisch dort. Die sitzt hier ganz allein und macht gar nichts.
Alter: Die arbeitet doch.
Alte: Die arbeitet? Die guckt immer zu uns rüber.
Alter: Sie schreibt doch was auf.
Alte: Warum guckt die denn immer so?
Alter: Vielleicht wartet sie auf jemanden.
Alte: Na, so lange würde ich aber nicht auf jemanden warten.
Alter: Dann arbeitet sie eben.
Alte: Wahrscheinlich hätte sie gern einen Mann.
Alter: Vielleicht hat sie ja einen Mann.
Alte: Nein. Die hätte gern einen Mann. Wie ich einen habe. Sonst würde sie doch nicht die ganze Zeit rübergucken.

Laura de Weck, 27, ist Schauspielerin und schreibt. Ihr jüngstes Stück heißt "SumSum"


DIE ZEIT, 23.04.2009 Nr. 18




Anne ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 25.08.2008
Beiträge: 550
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.05.2009 - 09:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kaiserin Maria Theresia regierte die Donaumonarchie über 40 Jahre lang - und doch hätte sie den Sprung auf den Thron beinahe nicht geschafft.

Denn in der Habsburger Linie durften bis zu diesem Zeitpunkt nur männliche Nachkommen die Thronfolge antreten.

Maria Theresias Vater Karl VI. hatte allerdings keine Söhne, und so erließ er 1740 die so genannte Pragmatische Sanktion, die seiner Tochter den Thron sicherte.

Prompt lehnten einige konservative, linientreue Aristokraten diese radikale Neuerung ab und weigerten sich, die neue Kaiserin anzuerkennen. Der österreichische Erbfolgekrieg wütete daraufhin acht lange Jahre.

Am Ende dieser Zerreißprobe war Maria Theresia immer noch Kaiserin und hatte außerdem Kaiser Franz Stephan I. als Ehemann und Mitregenten an ihrer Seite.

Maria Theresia war eine sehr mütterliche Regentin, sie wurde von Beginn an von ihrem Volk als Landesmutter verehrt.

Mütterlich war Maria Theresia aber auch in ganz anderer Hinsicht. Sie hatte 16 Kinder, wodurch der Fortbestand der Habsburger Linie mehr als gesichert war.

Eine ihrer Töchter war Marie-Antoinette, die als spätere Königin von Frankreich traurige Berühmtheit erlangte.

Maria Theresias Sohn Joseph II. folgte ihr 1780 auf den Thron und war als liberaler und weitsichtiger Regent bei seinem Volk auch sehr beliebt.

Gutes Essen spielte am kaiserlichen Hof seit jeher eine große Rolle. Am liebsten verwöhnte die Kaiserin ihre Familie - und sich selbst - natürlich mit allerlei süßen Leckereien, die sie bei den besten Bäckern der Stadt reichlich bestellte.

Ein Treppenhaus in der weitläufigen Hofburg soll von den Lieferanten, die täglich im Palast aus und ein gingen, sogar so oft benutzt worden sein, dass es heute noch im Volksmund die Zuckerbäckerstiege heißt.


KAFFEE »MARIA THERESIA«

Gerichte, die den Namen der Kaiserin Maria Theresia tragen, sind meist ganz besondere Köstlichkeiten, denn die Regentin wusste die raffinierte Wiener Küche sehr zu schätzen.

Den Kaffee »Maria Theresia« serviert auch heute noch jedes gute Kaffeehaus. Häufig wird dazu klarer Orangenlikör, wie etwa Cointreau oder auch Triple See, verwendet.

Der etwas kräftigere Grand Marnier, der auf Cognac-Basis hergestellt wird, verbindet sich aber noch besser mit dem intensiven Kaffeearoma. Wenn Sie anstelle des Orangenlikörs Rum in den Kaffee geben, erhalten Sie einen Fiaker, die Bezeichnung für die typischen einspännigen Pferdekutschen, die man überall in Wien antrifft.

Die Kutscher brauchten schließlich in den Wintermonaten etwas Gehaltvolles zum Aufwärmen, das möglichst lange vorhielt.

Traditionell wird der Fiaker in einem kleinen Glas mit Henkel serviert, denn die Fiakerkutscher müssen immer eine Hand für die Zügel frei haben.




More : [1] [2] [3]

Neuer Thread ...



Neue Seite 1

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Sony KDL-32W5500
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
kaffeter | einmensch
blank