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Livingstone 



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...   Erstellt am 21.02.2007 - 22:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die ersten Cafés in Europa

In Istanbul soll Kaffee 1517 erstmals aufgetaucht sein (durch Sultan Selim nach der Eroberung von Ägypten); jedenfalls wurde dort 1554 – nach heftiger Opposition von islamischem Klerus und Staat – das erste europäische Kaffeehaus eröffnet.

1645 verfügte Venedig, 1650 Oxford und 1652 London über eine solche Einrichtung. In Frankreich entstanden um 1659 erste Kaffeehäuser in Marseille. Paris folgte 1672, nachdem ein Armenier in St. Germain eine Kaffeebude aufgeschlagen hatte. Das erste eigentliche Pariser Café war jedoch das Café Procope, das erst um 1689 von dem Sizilianer Francesco Procopio de' Coltelli eröffnet wurde...

http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee



oder doch lieber ins TEEHAUS ?

Das Wort Tee wurde im 17. Jahrhundert aus dem Niederländischen ins Deutsche übernommen. Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird es auch auf Aufguss aus anderen Pflanzen übertragen (Aufgussgetränk); fachsprachlich (und bspw. auch laut der einschlägigen ISO-Norm für Schwarztee, ISO 3720) ist dies aber nicht richtig. Eine ähnliche Situation herrscht in manchen anderen Sprachen (zum Beispiel Englisch und Niederländisch), in vielen anderen ist diese Zusammenfassung unterschiedlicher Getränke unter einem Begriff aber auch unbekannt. In Spanien ist Té nur Schwarztee, alles andere heißt 'infusión'. Ähnlich verhält es sich in Frankreich: „thé“ = schwarzer oder grüner Tee, „infusion“ = Kräutertees und ähnliches. In der französischsprachigen Schweiz wird aber das Wort „thé“ wie im deutschen Sprachgebrauch auch für Kräutertee und Früchtetee angewendet. In den USA wird „tea“ heute oft als „iced tea“ (Eistee), eine Art schwarzteehaltiger Limonade, verstanden. Das eigentliche Heißgetränk wird dann „hot tea“ genannt...

http://de.wikipedia.org/wiki/Tee





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sulevia ...
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...   Erstellt am 22.02.2007 - 11:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


g* , na nachdem ich das hier kaffeehaus und nicht teehaus nannte, liegt mein bevorzugtes getränk ja wohl auf der hand. dass du, my dearest livingstone, in deiner wikipedia-auflistung aber die mehr als bekannte wiener kaffeehaus-tradition nicht dazufügtest, tut meinem wienerherz weh !
denn schon während der türkenkriege kam das schwarze gebräu zu uns nach wien!! oisa woan wia die eastn! :-p°°°°°

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Die Legende besagt, dass die Wiener während der Befreiung von der 2. Türkenbelagerung im Jahre 1683 einige Säcke mit seltsamen Bohnen fanden, die sie zunächst für Kamelfutter hielten und verbrennen wollten. König Jan III Sobieski übergab diese seinem Offizier und Dolmetscher namens Georg Franz Kolschitzky. Dieser hat die Säcke an sich genommen und das erste Kaffeehaus gegründet. Nach einigen mehr oder weniger erfolglosen Versuchen fügte er dem Kaffee Zucker und Milch hinzu, und die Melange und das erste Wiener Kaffeehaus waren geboren.

Tatsächlich stammt eines der ersten Wiener Kaffeehäuser etwa aus dieser Zeit und wurde 1685 von einem Griechen namens Johannes Theodat gegründet.

Das neue Getränk fand bei der Wiener Bevölkerung großen Anklang, sodass die Zahl der Kaffeehäuser rapide anstieg. Um 1900 gab es in Wien 600 Kaffeehäuser; die Gäste waren fast ausschließlich Männer. Damen war der Zutritt allenfalls in männlicher Begleitung erlaubt. In der Frühzeit der Kaffeehäuser trugen die Kaffeevarianten keine Namen. Statt eine Melange oder einen Verlängerten zu bestellen, reichte der Kellner eine Farbpalette, auf der die Stärke des Kaffee in Farbabstufungen von Schwarz bis milchig-weiß symbolisiert war. Der Gast wählte, in dem er auf die gewünschte Farbe zeigte.

Seine Blütezeit erlebte das Wiener Kaffeehaus Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, als so genannte Kaffeehausliteraten wie Peter Altenberg, Alfred Polgar, Karl Kraus, Hermann Broch und Friedrich Torberg ihre Stammcafés zur bevorzugten Lebens- und Arbeitsstätte machten. Viele bekannte Künstler, Wissenschaftler, Techniker und Politiker der Zeit wie Arthur Schnitzler, Stefan Zweig, Egon Schiele, Gustav Klimt, Adolf Loos, Theodor Herzl, Siegfried Marcus oder auch Leo Trotzki waren häufige Gäste im Kaffeehaus. Auch in Prag, Budapest, Lemberg und anderen Großstädten Österreich-Ungarns gab es viele Kaffeehäuser nach Wiener Vorbild, die z. T. heute noch bestehen.

Ab 1950 begann das "Kaffeehaussterben", als einige berühmte Wiener Kaffeehäuser schließen mussten, verursacht durch veränderte Freizeitgewohnheiten (z. B. die wachsende Beliebtheit des Fernsehens) und das Aufkommen "moderner" Espresso-Bars. Trotzdem gibt es auch heute noch etliche dieser typischen Wiener Lokale, die sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben, zumal seit den 1990er Jahren allgemein ein neues Interesse an der Kaffeehaus-Tradition zu beobachten ist.

[Bearbeiten] Klassische Kaffee-Zubereitungsarten

Café Central

In Wiener Kaffeehäusern werden unter anderem folgende Kaffee-Zubereitungsarten angeboten:


[Bearbeiten] Kleiner und großer Schwarzer oder Mokka

Schwarzer oder Mokka nennt man in Wien schwarzen Kaffee, der wie ein Espresso mit heißem Wasser unter Druck extrahiert wird. Die Kaffehäuser bieten ihn als kleinen Schwarzen oder in doppelter Menge als großen Schwarzen an.

Die Kaffeeportion (in Österreich per Gesetz mindestens 7,5 g) wird in einer Espressomaschine mit ca. 220-250 ml Wasser je nach Einstellung bis zu 60 Sekunden lang extrahiert. Das Ergebnis ist ein dünner und kräftig schmeckender Kaffee. Durch die lange Extraktionszeit lösen sich auch die bitteren Gerbstoffe aus dem Kaffee, die in einem kurz zubereiteten Espresso nicht enthalten sind.


[Bearbeiten] Kleiner und großer Brauner

Kleiner Brauner ist die Bezeichnung für einen kleinen Schwarzen, der mit Obers (Sahne) serviert wird. Das Obers, um aus dem kleinen Schwarzen einen kleinen Braunen zu machen, wird traditionell in einem kleinen Porzellankännchen extra am Tablett serviert, damit der Gast selbst das Mischungsverhältnis bestimmen kann.

Ein großer Brauner ist die doppelte Menge.


[Bearbeiten] Schale Gold

Eine Schale Gold ähnelt dem Braunen, sie wird jedoch mit ein wenig mehr Obers zu goldbrauner Farbe komponiert und ist damit heller als der Braune.


[Bearbeiten] Verlängerter

Ein Verlängerter ist ein kleiner Brauner, Mokka bzw. Schwarzer, der jedoch mit der doppelten Menge Wasser hergestellt wird.


[Bearbeiten] Melange

Eine Melange ist ein Verlängerter mit heißer Milch zu gleichen Teilen, meist mit Milchschaum - ähnlich einem Cappuccino.


[Bearbeiten] Franziskaner

Der Franziskaner ist eine Melange mit Schlagobers statt der Milchschaumhaube.


[Bearbeiten] Kaffee verkehrt oder Milchkaffee

Der Kaffee verkehrt bzw. der Milchkaffee (wobei das "il" wie "üh" gesprochen wird: Gesprochene Bestellung ? / i) besteht aus viel Milch mit wenig Kaffee. Serviert wird eine große Schale aufgeschäumte Milch mit einem kleinen Kännchen Mokka zusammen mit Zucker und einem Glas Wasser auf einem Silbertablett.


[Bearbeiten] Wiener Eiskaffee

Der Wiener Eiskaffee ist ein eisgekühlter flüssiger Kaffee mit einer oder mehreren Kugeln Vanille-Eis, oft mit Schlagobers garniert.


[Bearbeiten] Einspänner

Der Einspänner ist ein großer Schwarzer im Glas mit sehr viel Schlagobers, serviert mit einem extra Staubzucker-Streuer am Tablett. Traditionell wird der heiße Kaffee durch das kalte Schlagobers getrunken, man sollte daher schon bei der Bestellung einen gesüßten Kaffee verlangen.


[Bearbeiten] Kapuziner

Der Kapuziner ist ein kleiner Mokka mit wenigen Tropfen Schlagobers, sodass der Kaffee die Farbe einer Kapuzinerkutte annimmt.

Jedoch bieten nicht alle Kaffeehäuser diese Vielfalt an und auch die Wienerinnen und Wiener haben ihre Lieblingsvarianten. Die gängisten Bestellungen sind der Verlängerte, der Mokka, der kleine oder große Braune und die Melange. Die italienischen Verwandten des kleinen Schwarzen und der Melange, Espresso, Cappuccino und Cafe Latte (mit reichlich Milch), aber auch der Irish Coffee oder der norddeutsche Pharisäer haben sich mittlerweile im Angebot eines Kaffeehauses eingebürgert.


[Bearbeiten] Spezielle Zubereitungsarten

Seltener auf der Karte findet man u.a. den Fiaker (ein Glas Mokka mit Rum, heiß serviert), den Kaffee Maria Theresia (ein doppelter Mokka im Stielglas mit einem Schuss Orangenlikör), den Obermayer (ein doppelter Mokka auf den man sehr kaltes Schlagobers mithilfe eines umgedrehten Kaffeelöffels aufsetzt), die Kaisermelange (Melange mit Eidotter und Cognac), den Mazzagran (ein doppelter Mokka, der abgekühlt und mit einem Eiswürfel serviert wird) oder den Überstürzten Neumann (benannt nach seinem Erfinder; ein großer Brauner, dem zuerst die Milch, dann erst der Kaffee überbrüht wird). Außergewöhnlich ist auch der Sperbertürke, ein doppelt starker mit Würfelzucker aufgebrühter "Türkischer", benannt nach dem Rechtsanwalt Hugo Sperber.


[Bearbeiten] Bekannte Wiener Kaffeehäuser

In Wien gibt es über 1100 Cafés aller Art, fast 1000 Espresso-Bars und über 200 Café-Konditoreien. Die bekanntesten Kaffeehäuser sind:


[Bearbeiten] Im 1. Bezirk (Innere Stadt)

Café Landtmann

Café Prückel

Café Prückel

* Bräunerhof, Stallburggasse 2 - Thomas Bernhards Stammcafé in Wien
* Café Central, im Ferstel Palais, Eingang Herrengasse 14 (Ecke Strauchgasse) - Peter Altenbergs Stammcafé und zeitweise auch feste Adresse
* Demel, Kohlmarkt 14 - der berühmteste Zuckerbäcker Wiens, weniger ein typisches Kaffeehaus
* Café Diglas, Wollzeile 10
* Café Griensteidl, Michaelerplatz 2 - 1990 neu eröffnet am Ort des traditionsreichen Café Griensteidl (1847-1897)
* Café Hawelka, Dorotheergasse 6
* Café Korb, Brandstätte 9
* Café Landtmann, Dr.-Karl-Lueger-Ring 4
* Café Mozart, Albertinaplatz 2 (Albertina)
* Café Museum, Operngasse 7
* Café Prückel, Stubenring 24 (Ecke Dr. Karl-Lueger-Platz, gegenüber dem Museum für angewandte Kunst)
* Café Sacher, Philharmonikerstraße 4
* Café Schottenring, Schottenring 19
* Café Schwarzenberg, Kärntner Ring 17 (Schwarzenbergplatz - innere Ringseite)
* Café Tirolerhof, Führichgasse 8
* Kaffee Alt Wien, Bäckerstraße 9



[Bearbeiten] In anderen Bezirken

* Café Dommayer, 13. Bezirk, Dommayergasse 1-3/Johann-Strauß-Platz
* Café Eiles, 8. Bezirk, Josefstädter Straße 2
* Café Florianihof, 8. Bezirk, Florianigasse 45
* Café Gloria, 6. Bezirk, Otto-Bauer-Gasse 26
* Café Hummel, 8. Bezirk, Josefstädter Straße 66
* Kaffeehaus Jelinek, 6. Bezirk, Otto-Bauer-Gasse 5
* Café Reimann, 12. Bezirk, Schönbrunner Straße 285
* Café Ritter, 6. Bezirk, Mariahilferstraße 73, Ecke Amerlingstraße
* Café Sperl, 6. Bezirk, Gumpendorfer Straße 11
* Café Weidinger, 16. Bezirk, Lerchenfelder Gürtel 1
* Café Weimar, 9. Bezirk, Währinger Straße 68, in der Nähe der Wiener Volksoper
* Café Wilder Mann, 18. Bezirk, Währinger Straße 85 QuickTime-VR 360°x180° Panoramafoto
* Café Westend, 7. Bezirk, Mariahilferstraße 128 (gegenüber Westbahnhof)
* Café Falk, 22. Bezirk, Wagramer Straße 137
* Café Frierss, 7. Bezirk, Zieglergasse 13



[Bearbeiten] Literatencafés

Im Ausland identifiziert man gerne das Literatencafé mit dem Wiener Kaffeehaus, denn es waren vor allem Literaten, die über das Kaffeehaus schrieben, und zwar über ihr Stammcafé. Eindeutig war zu jeder Zeit nur das führende Literatencafé festzustellen, das Café Griensteidl etwa, wo sich um 1890 in der Zeit des Fin de Siècle die Vertreter des »Jung Wien« zusammenfanden: Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer–Hofmann, Hermann Bahr, Felix Salten. Nach dem Abriss des »Griensteidl« folgte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs dann das Café Central mit seinen Stammgästen Karl Kraus, Peter Altenberg, Egon Friedell, Oskar Kokoschka und Alfred Polgar.

Abgelöst wurde es vom Café Herrenhof. Es öffnete nach dem Ersten Weltkrieg. Zu seinen Stammgästen zählten unter anderem Hermann Broch, Robert Musil, Franz Werfel sowie Joseph Roth und Otto Soyka. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte es noch ein Schattendasein, ehe es 1960 vorläufig geschlossen, 1967 in eine Art Espresso umgewandelt wurde und am 30. Juni 2006 für immer die Pforten schloss. Ab 1961 fungierte danach das Café Hawelka als Zentrum des geselligen künstlerischen Lebens – freilich immer in Konkurrenz zu anderen Cafés wie dem »Museum«, dem »Imperial« oder einem der zahllosen weniger berühmten Häuser. Entlang der Kette dieser Cafés trifft man immer wieder auf die Namen von Künstlern, Dichtern und Schriftstellern, die hier zusammentrafen. Trotz der Generationswechsel wurde die Tradition, die keinesfalls auf Wien beschränkt war, nahtlos fortgeführt. Etliche »Centralisten« stammten aus Böhmen, viele Stammgäste des »Herrenhof« aus Prag, wo sie vor 1918 bereits in Franz Kafkas »Café Arco« verkehrt hatten.

In den 1920er Jahren verschlug es die Kaffeehausliteraten in Scharen nach Berlin, wo sie ihr – so gar nicht preußisches – »Herrenhof« fanden: das »Romanische Café«. Nach 1933 teilten die Besucher des »Romanischen Cafés« wie des »Café Herrenhof« – von wenigen Ausnahmen abgesehen – das Schicksal der Emigration.


zitat aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kaffeehaus

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Pixy ...



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Tee *fingerheb*

Weil es mir ohne Kaffee besser geht.




Bentina 



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...   Erstellt am 24.02.2007 - 02:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich bevorzuge ganz andere, warme Sachen. Wie wäre es mit heißem Grünem Tee mit Zitrone und Grapfruit, um nicht zu versaut zu werden.





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Glimm. Und die Kohle lächelte. Glimm. Das war alles, was der Scheit dachte und glühte zufrieden, neben seiner großen Liebe der Steinkohle.

lisa ...



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...   Erstellt am 24.02.2007 - 17:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Definitiv Kaffeetante ! Tee trink ich, wenn ich krank bin, oder wenn mir kalt ist. Kommt aber beides selten vor





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"Sollte alles denn gewußt sein? Ach, ich glaube nein!"(Paul Klee)

Bentina 



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...   Erstellt am 25.02.2007 - 21:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kaffee ist mir viel zu bitter, du solltest es nochmal mit Tee versuchen. Einige Teesorten trinke ich auch nur, wenn ich erkältet bin, andere trinke ich immer sehr gerne





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Glimm. Und die Kohle lächelte. Glimm. Das war alles, was der Scheit dachte und glühte zufrieden, neben seiner großen Liebe der Steinkohle.

lisa ...



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...   Erstellt am 26.02.2007 - 10:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


versuch Du doch mal Kaffee mit Milch, mit Kakao oder mit Keksen





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Livingstone 



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...   Erstellt am 12.03.2007 - 08:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo liebe sulevia,
da hast Du wirklich RECHT,
ENTSCHULDIGUNG,
ich hab DEINEN Coffee
etwas nachlässig abgehandelt,
SORRY
zum Ausgleich mein Coffee-Art-Lieblingsvideo:

http://www.youtube.com/watch?v=ZDZs__m5iAI

Hi Bentina,
der grüne Tee
ist mir auch
das Liebste !


Vormittags trinke ich
immer grünen Tee,
1 Liter "Duftende Jade"
in der Thermoskanne
am Morgen aufgebrüht,
hält bis :

zum Nachmittags Kaffee
und abends :

Bier oder Wein...lol


Gedicht über einen Tee-Berg

Nichts im östlichen Wu*
Übertrifft diese Berge.
Der Tee, der hier wächst, ist der feinste Yu Xiao**
Der Vorarbeiter ist nur ein einfacher Mann,
Doch wie geschickt bereitet er den Tribut-Tee***
Nah der Quelle des Stroms vertäuen wir den Nachen
Und pflanzen auf das kaiserliche Emblem
Inmitten von grünem Moos:
Die Weiden wiegen sich wie scheue junge Mädchen.
In den Kiefernwäldern flattern die Vögel
Und schwätzen mit schrillem Gepiepse
Hinauf zum luftigen Gipfel,
Verhüllt von einem Wolkenmeer
Führen Stufen zu einem Felsplateau,
Aufragend vor einer Felsengrotte.
Dort, wo der Himmel greifbar nahe,
Ertönt muntrer Stimmen Klang,
Hochragendes Gebäude beherrscht den Gebirgsquell
Mit seinem weißgoldnen Wasser.
Vom nahen purpurfarbenen Kliff - der Duft jungen Tees.
Laut schallen unserer Pferde Hufe,
Auf dem sonnenbeschienenen Fels.
Die weiten Ärmel unserer Gewänder
Tanzen fröhlich im Bergwind.
Vom Tal herauf klingen entfernte Lieder,
Gesang der Vögel, die in den Bäumen versteckt,
Licht gespiegelt vom Schnee,
umhüllt die Tan-Pflaumenblüten.
Wie gut, daß die ganze Familie mit uns,
Wie gut, hier zu weilen durch kaiserlichen Erlaß.
Ein Duftvorhang hängt zwischen den Schatten der Blätter
Und der Saumpfad ist mit Blüten besät.
Doch immer noch, obschon Frühling,
Verspüren wir den Atem des Winters.
Auf dem Gipfel angelangt, machen wir halt,
Uns verlangt nach der Frische des Tees.
Beim Steigen bergauf, welch überschwengliches Gefühl.
Betrübt machen wir kehrt
Zurück in die Welt fader Eintönigkeit.

(Tang-Dynastie)


Einige Erläuterungen zu Tou Mus Gedicht:

* Wu...eine historische Landschaft in Südostchina. Umfaßt die heutigen Provinzen Zhejiang und Teile Jiangxis.
** Yu Xiao ...eine früher sehr bekannte Grünteesorte ("Duftende Jade") -wahrscheinlich ein Vorläufer des legendären Loong Tseng
*** Tribut-Tee...war nur dem kaiserlichen Hofe vorbehalten. Allgemein werden im alten China alle Tees mit den höchsten Qualitätsniveaus zu den Tribut-Tees gezählt.
http://www.tee-import.de/china/teepoesie7.htm

Mit besten Grüßen

[Dieser Beitrag wurde am 13.03.2007 - 15:41 von Livingstone aktualisiert]





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sulevia ...
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...   Erstellt am 12.03.2007 - 11:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schon ok, lieber livingstone )

auch allgemein bekannt: bach und seine kaffee-kantate!

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Kaffee Kantate

Kantate von Johann Sebastian Bach (1732).

Diese Kantate hat Johann Sebastian Bach geschrieben in der Zeit der Verbreitung des Kaffeetrinkens in Europa. Die meisten Kaffeehehäuser gab es in Wien, wo die Gewohnheit während der Türkenkriege eingeführt worden war. Der Kaffeegenuß wurde in kürzester Zeit in ganz Europa in einem solchen Ausmaße beliebt, daß die Autoritäten sich Sorgen machten. In Bachs Zeit öffneten die ersten Kaffehäuser in Leipzig ihre Türen. Er selbt war ein eifriger Kaffetrinker und ließ die Kaffeekantate in seinem Stammcafé aufführen.

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quelle:
http://www.operaminora.nl/deutsch/kaffeekantate.htlm





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bordrestaurant 



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„Séchaud“ (mit Berühmtheiten)

War es eine Brasserie oder doch eines der alten Kaffeehäuser, die heute ausser in Wien alle verschwunden sind? Séchaud liegt an Montreux‘ Grand Rue, nur einen Traubenwurf vom Marktplatz entfernt, es ist einstöckig und wie vorläufig in eine Baulücke zwischen die typischen mehrstöckigen, mit Stuck und Balkonen behangenen Gebäude der Schweizer Riviera gebaut, die grossen Glasfenster gehen auf die Strasse, welche sich da eben mit der Rue des Alpes, die vom Bahnhof kommt (mein Vater sagte grundsätzlich „die Strasse fährt...“) trifft. Noch ohne die Autobahn, die einst auf Stelzen am Steilhang über dem Ort kleben wird, fliesst in der Tat der gesamte Verkehr über den Grossen St. Bernhard und den Simplon nach Italien zäh und oft stockend vor dem Café vorbei. Man geht nach dem Einkauf hierhin, alle Tische sind dicht besetzt, die Bedienungen sehen aus wie in ihren Uniformen altgewordene Internatsschülerinnen, die Tassen sind italienisch und dickwandig. Selbstverständlich gab es Éclairs und Diplomates, aber wo gab es die nicht? Selbst in den Kasernen Lausanne und St.Maurice tranken wir unser Bier zu Crèmeschnitten. Die Sandwiches bestanden aus dicken Brotschnitten, mit Butter und Senf bestrichen, die auslappenden Hinterschinkenscheiben darin waren von Cornichonschnitzchen verziert und ergänzt. Ein Grundgericht. Aber noch nach vierzig Jahren läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Manchmal sass ich auch abends da, dann war es leer. Ich schrieb. Noch war ich zu heissblütig. Im Herzen eines Schriftstellers sitzt ein Splitter aus Eis, hatte Graham Greene - vielleicht hier? -vermerkt. Sommerset Maugham war ganz gewiss früher hier gewesen. Heutzutage traf man zuweilen Chaplin mit Oona und Kokoschka. Dass Peter Ustinov und vor allem Nabokov mit Frau Vera - dieses Paar für über ein Jahrzehnt – im nahen Palace-Hotel lebten, wussten wir nicht. Kaiserin Sissi und Marschall Mannerheim vermochten wir wegen ihrer bereits feinstofflichen Beschaffenheit nicht wahrzunehmen. Wir plauderten mit Dr. Charbonnier, Herrn Cuendet, Marie Madeleine oder Annika.

(aus: 99 & 1 kneipe, zugleich könnt ihr was über mich draus interpolieren....)

[Dieser Beitrag wurde am 18.11.2008 - 17:42 von bordrestaurant aktualisiert]





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