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DieRomi
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...   Erstellt am 08.05.2005 - 08:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Muttertag

Alfred Dorfer lebt mitsamt Frau, Kind und Kegel in Wien und blickt auf ein beinahe abgeschlossenes Studium in Theaterwissenschaften und Germanistik und ein abgeschlossenes Schauspielstudium zurück. Ganz zufällig ergab es sich, wie das halt so ist, dass er Kabarettist wurde und mit einigen Kollegen das "Schlabarett" gründete.

Dörfler war überrascht, dass die "SCHLABARETT"-Verfilmung Muttertag ein gigantischer Publikumserfolg wurde. Das ursprünglich schon 1991 entstandene und drei Jahre später verfilmte "SCHLABARETT"-Stück wurde zum großen Erfolg an den heimischen Kinokassen. In dieser beißenden, im Wiener Gemeindebau-Milieu angesiedelten Muttertagssatire erlebt der Zuschauer 48 Stunden voller Skurillität im Leben der Familie Neugebauer:

Es ist das zweite Wochenende im Mai. Blumen und Geschenke werden gekauft, Gedichte auswendig gelernt, Überraschungen vorbereitet - und trotzdem stehen der Familie alles andere als zwei geruhsame Tage ins Haus. Wie so oft bei feierlichen Anlässen bricht die mühsam zugespachtelte, scheinbar perfekte Familienfassade auf und enthüllt ein erschreckend reales Bild voll moralischer Abgründe und vertuschter Konflikte: das ursprünglich als harmonisches Familienessen auf der Terrasse geplante Kotelett-Grillen wandelt sich von einer Sekunde auf die andere zum wahren Alptraum, der Mamas kleptomanisch bedingte Verwicklung in einen Mordfall genauso ans Tageslicht bringt wie Papas erst zwei Wochen zurückliegenden Seitensprung und Sohnemanns perverse Vorliebe für fatale Computerspielereien. Am Ende hat das Muttertagswochenende neben den 170.000 Schilling, die der Großvater dem WWF gespendet hat, um einer Abschiebung ins Altersheim zu entgehen, auch noch zwei Leben gekostet: jenes des vom Opa versehentlich platt-gesessenen Meerschweinchens Willi und das, der, ebenfalls vom Großvater unabsichtlich mit dem Grillspieß ermordeten, Evelyn Schöbinger. Daß es trotz dieser furchtbaren Umstände für die meisten der Beteiligten noch zu einem Happy End kommt, zeugt vom rabenschwarzen Humor der Geschichte.

Satirische Grüße
von Romi







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