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Elliz
unregistriert

...   Erstellt am 06.01.2014 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wir gehen ins Kabarett. Der Gärtner, seine Schwester, ihr Partner und ich. Auch wenn Max Goldt, den ich sehr toll finde, Leute nicht mag, die extra früh kommen um in der ersten Reihe zu sitzen, treibe ich alle an, weil ich in der ersten Reihe sitzen möchte. Ich möchte mich nicht darum kümmern, ob ein Großer vor mir sitzt oder jemand, der mit dem Kopf wackelt, und ich möchte meine Beine ausstrecken. Für all das ist die erste Reihe perfekt.

Wir kommen zwar zehn Minuten nach Einlass, aber zum Glück gibt es immer noch Leute, die die erste Reihe fürchten, weil sie denken, dass der auf der Bühne sie sich vielleicht herauspickt. Wir haben also Platz.

Der Gärtner und seine Schwester holen Getränke. Ich möchte einen Wein. Im Gemeindesaal wird allerdings nur halbtrockener Riesling angeboten (in der Pfalz!) und – noch besser – Rotwein aus der Kühlung in kleinen Flaschen. Letzteres ist soweit praktisch als dass wir uns die Flasche abwechselnd unter die Jacken halten um sie auf Zimmertemperatur zu kriegen. Als es soweit ist, probiere ich … lecker. Der Gärtner, der mich gerne als Versuchskaninchen benutzt (Zitat: „Probier du den Zahnarzt aus, wenn er gut ist, mach mir auch einen Termin“), hat wohl nur darauf gewartet und holt sich nun auch einen Wein. Er fragt an der Theke, warum der denn gekühlt wäre. Antwort: „Das ist Vorschrift. Wollen Sie ein Glas dazu?“ Verständliche Frage. Wenn schon die falsche Temperatur, dann kann er das Zeugs auch gleich aus der Flasche trinken.

Ich überlege mir, ob ich mich als Steinbrück fühlen soll (kein Wein unter fünf Euro bzw. kein Rotwein unter fünf Grad), aber das muss ich nicht. Unser Kabarettist, Sebastian Pufpaff, erklärt uns, dass „die da draussen“ bekloppt sind. So hätte ich es nicht ausgedrückt, aber, nun ja – er ist der Fachmann.

Wir amüsieren uns königlich, fahren kichernd nach Hause und trinken einen warmen Tee vorm Zubettgehen– ein perfekter Abend.





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