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| Erstellt am 14.11.2008 - 12:44 |  |
Joseph O'Connor wurde 1963 in Dublin geboren. Er studierte bis 1986 am University College, Dublin, danach in Oxford und arbeitete für die British Nicaragua Solidarity Campaign. Joseph O'Connor wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in Dublin und London.
Klappentext
Aus dem Englischen von Esther Kinski. Martin Aitkens Leben liegt in Scherben. Er ist 43-jährig, Polizist, und kann immer noch keine Krawatte binden. Aber als er eine Frau findet, die auf den Straßen Dublins zusammenbrach, könnte sich seine Welt vom Kopf auf die Füße stellen. Aber nicht nur er kennt den Blues: Milton Amery ist ein New Yorker Chirurg. Er hat alles, was das Leben bietet und von allem genug. Er wird nervös, wenn er sich für einen Anzug entscheiden soll. Von seinen Kindern hat er keinen Schimmer und seine Frau verschwindet dann und wann. Doch nun ist sie endgültig auf und davon. Ellen Donelly wird all die Lebensläufe miteinander verknüpfen. In Irland will sie das Puzzle ihrer Herkunft lösen und ihre Mutter finden. In Inishowen werden sie sich alle wieder treffen ...
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 16.04.2002
Friedhelm Rathjen hat Joseph O'Connors nun mittlerweile vierter Roman nicht überzeugt.
Zwar entfaltet O'Connor auch in diesem Roman wieder sein ganzes Talent, Figuren plastisch zu schaffen, die gerade in ihren Brüchen glaubwürdig und unverwechselbar werden, schreibt Rathjen, doch leider belasse es der Autor nicht bei den stimmigen atmosphärischen Beschreibungen und Erfindungen seiner Charaktere. Er zwängt und jagt sie in eine stürmische Handlung, die alles Atmosphärische wieder zunichte macht, bedauert Rathjen. So werde aus dem Buch ein eher alberner bis lauer Unterhaltungsroman, der von allem "ein bisschen" habe: ein bisschen Familientragödie, ein bisschen Thriller, ein bisschen Komödie - von allem zuviel und doch insgesamt ein bisschen zu wenig, meint er.
O'Connor muss sich endlich auf ein Thema und einen Erzählmodus konzentrieren, wünscht sich der enttäuschte Rezensent.
Dass er das könne, habe sein Erstling "Cowboy und Indianer" gezeigt.
http://www.perlentaucher.de/buch/9019.html
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