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<G. Bruno>
unregistriert

...   Erstellt am 19.05.2005 - 23:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kürzlich sickerte das Gerücht durch, dass neben Steven Spielberg, auch John Mills (Conan der Barbar) für die Regie einer Star Wars Episode bei Georg Lucas anfragte. Er war an Episode I interessiert. Dafür hatte er ein eigenes Drehbuch, dass er mit dem von Lucas verschmelzen wollte. Lucas sagte beiden ab. Mit der Begründung: Star Wars ist mein Baby!
Schade! Denn jetzt haben wir den Salat. Die Magie ist dahin.....

John Mills Episode I sollte wie üblich mit "Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis". Doch statt der darauffolgenden Anfangssequence mit der fahrenden Schrift in den Weltraum und dem Titelthema von John Williams, sollte zunächst eine Rückblende gezeigt werden. Und zwar 800 Jahre vor Anakin Skywalkers Geburt.
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800 v. Sky.

Zur dieser Zeit herrschte einst auf dem Shobek Bahl-System ein fürchterliches Gefecht mit unzähligen und verschiedenartigen Raumschiffen. Charismatische Generäle verschiedener Rassen unterstanden einerseits dem Grossmeister der Sith, andererseits den Alliierten Sonnensystemen. Dieser Krieg war die erste grosse Prüfung für die Alliierten-Systeme die sich seit dem Krieg gegen die Sith zu einer Republik zusammen schlossen. Nach Milliarden Toten und ständigen Rückschlägen, war an diesem Tag auf dem Shobek Bahl-System der Wendepunkt für die Alliierten Sonnensysteme gekommen. Die Republik der Alliierten Systeme benutzten Teilweise noch Ionenwaffen, teilweise Lasertechnologie, während die Truppen der Sith, die aus mehreren mächtigen Welten bestanden, überwiegend über Laserwaffen verfügten. Sie waren der Republik technologisch weit voraus. Doch die Alliierten Systeme waren diesmal zahlenmässig überlegen. Denn sie hatten einen Scheinangriff auf einem anderen Ort der Galaxis inszeniert, um die Sith-Lords und grosse Truppenteile des Grossmeisters dort hin zu locken. Durch Aussendung von Spionen und Kopfgeldjägern, und die Unterstüzung von mehreren grossen Clans ehrenwerten Gesellschaften, wie die geheimnisvollen Semjasa oder die mächtige Organisation des Ghul Casianus, die ihre illegalen Geschäfte und kriminellen Aktivitäten lieber unter der Führung der Republik nachgehen wollten, ist es gelungen den Grossmeister der Sith ausfindig zu machen.
Bodentruppen waren bereits auf allen Kontinenten des Planeten Gudea gelandet, auf dem sich der Grossmeister der Sith aufhielt. Es herrschten schwere und verlustreiche Kämpfe auf beiden Seiten. Das Ziel dieser Invasion war es, den Grossmeister unschädlich zu machen. Die treibende Kraft der Sith! Ihn galt es zu vernichten. Denn seine Macht nahm ständig zu und es war eine Frage der Zeit bis er über die ganze Galaxis herrschen würde.
In einer Gebirgsregion des Planeten, dessen steile Felsen eine Landung von Gleitern oder Fahrzeugen unmöglich machten, hatte sich eine Spezial-Einheit der Alliierten Systeme bis zu einem Höhleneingang durchgeschlagen, der zu einem komplexen Labirinth aus Gängen und riesigen Ausbuchtungen führte.
Die Seite des Planeten, auf der sich die Einheit befand, war zu dieser Zeit von ihrer Sonne abgeneigt und es fiel starker Regen. Angeführt von einem 5 Jahrhunderten altem Meister im Umgang mit der Macht, seinem Schüler Yoda und einer Handvoll Jedi-Ritter verschiedenster Rassen standen sie vor dem Höhleneingang. Über dem Eingang ragte das alte Zeichen der Sith, dass der Meister nur aus den alten Schriften von Adjanti kannte. Die Jedi-Ritter zündeten ihre antiken Laserschwerter und warteten auf den nächsten Schritt des Meisters. Sie wussten, dass es jetzt an ihnen lag, diesem Krieg eine entscheidende Wendung zu geben. Die Schwerter surrten und vermischte sich mit dem Geräusch des Regens. Der Meister und sein Schüler Yoda trugen keine Waffen. Sie nutzten nur ihre geistigen Kräfte, denn sie standen in Kontakt mit einer höheren Ebene der Macht. Einer der Jedi sah seinen Kameraden an. Dieser nickte ihm ernst und zuversichtlich zu, als wolle er sagen; wir schaffen das schon, nur Mut.
Mut war etwas, das den Orden der Jedi seit seiner Gründung vor 25 000 Jahren auszeichnete. Veteranen der Ionen-Kriege, die sich im Umgang mit der Macht verstanden, schlossen sich zu einem neuen Orden auf Corusant zusammen, um aktiv am Politischen geschehen teil zu nehmen und um einen solch grausamen Krieg in Zukunft abzuwenden. Sie gründeten den Orden der Jedi und waren seit dem über 1000 Generationen einer der wenigen Gemeinschaften in der Bewadniss mit der Macht, die den Frieden in der Galaxis sicherten.
Yodas Meister drückte auf den Knopf eines kleinen, kugelförmigen und metallenen Gerätes. Er starrte auf das kleine, gelblich schimmernde Hologramm und hoffte, das die Informationen des zwielichten Kopfgeldjägers Sheshak stimmten. General Meleagros hatte den Senat während der geheimen Planung dieser Mission davor gewarnt, diesem Kerdosianer zu trauen. Der Meister verdrängte diese Gedanken um sich in Einklang mit der Mach zu bringen.
Der riesige Höhlenkomplex war im Innern zum Teil aus natürlichem Gestein und zum Teil mit künstlichen Räumen und Gängen ausgestattet.
Als die Einheit in den Komplex eindrang, stellten sich ihnen nach kurzer Zeit Sith-Ritter in den Weg. Der Meister überliess dies den Jedis und fogte mit seinem Schüler Yoda den Markierungen der holographischen Karte. Nach einer weile betraten sie eine grosse künstlich angelegte Halle, in der die riesige Gestalt des Grossmeister der Sith bereits auf sie wartete. Er kam ihnen Riesig vor, weil seine Gestallt der Durchnittsgrösse eines Humanoiden weit überstieg und die beiden Kleinwüchsige waren.
Der Grossmeister dieser dunklen Sekte, blockierte mit einem Knopfdruck die Zugänge zur Halle und trat langsam und selbstsicher an die Beiden heran. Er war ein überbleibsel einer alten und mächtigen Alienrasse die vor vielen hunderttausend Jahren ausgestorben war. Unter seinem uralten, faltigen Gesicht hing um seinem Hals ein Amulett mit dem alten Sith-Zeichen. Bis vor 600 Jahren gab es noch viele Sekten rund um die dunkle Seite. Die Mächtigsten dieser Gemeinschaften wurden von den Sith vernichtet oder assimiliert. Einer der letzten grossen Konkurenten, war die dunkle Gemeinschaft um das Orakel von Shambhala, ein riesiger Asteroid, der aus einer weit entfernten Galaxis durch eine Supernova ins All geschleudert wurde und schliesslich nach millionen Jahren in der Gravitation des Hubal-Systems eingefangen wurde. Seit dem zog er seine Bahnen um diese Sonne. Das Besondere aber an diesem mächtigen Gesteinsbrocken war, das dieser Ort fremdartige Schwingungen der Macht beherbergte, die durch die Dämpfe des Magmas aus dem inneren des Asteroiden emporstiegen. Es war ein Bruchstück der unsagbaren Energie einer fernen Sonne und unbekannten Galaxie.
Angeführt von dem mächtigen Seher Userkaf, war diese Gemeinschaft durch die fremdartige Form der Macht die ihnen zufloss, einer der letzten grossen Hürden der Sith-Sekte um die Vorherrschaft der dunklen Seite.
Mit einem vertrautem Blick signalisierte der Meister seinem Schüler Yoda, dass er hier und jetzt seine volle Unterstüzung und Konzentration brauchte. Zu mächtig war dieser Grossmeister, dessen Erfahrung im umgang mit der Macht über einem Millenium hinausreichte.
Yoda kannte die Macht seines Meisters. In der Schlacht um das Thagora-System besiegte er vor Jahren den grausamen Sith-Lord Darth Samael. Und der kürzliche Sieg beim Duell mit dem mächtigen Count Kadnezar, während der Verteidigung des Planeten Juvan II im Al Kundi-System, zeichneten ihn unter anderem für diese Mission aus. Yodas Meister gehörte ursprünglich dem Whimana-Orden an. Einem Orden, der sich vom Weltgeschehen abwendete, um sich der Meditation, dem Studium in deren beachtlichen Archiven und der völligen hingabe der Macht zuzuwenden. Der ehemalige Whimana-Meister gehörte zu jenen, die die Gefahr der Sith erkannten und ihre Orden verliessen um gegen die dunkle Bedrohung zu kämpfen. Er trat dem Orden der Jedi bei, den Hütern des Friedens! Der Jedi Orden wurde eine Anlaufstelle für bereitwillige Kämpfer gegen die dunkle Seite der Macht. So wie ein Eremit unbekannter Spezies, der sich für Jahrhunderte auf einem einsamen Sonnensystem am Rande der Galaxis niederliess, um fernab von jeglicher Zivilisation in Askese zu Leben und sich völlig der Macht hinzugeben. Seine Visionen von der Zukunft machten aus dem Einsiedler einen Krieger gegen die dunkle Seite. Er und zwölf weitere grosse Meister in der Bewadniss mit der Macht bildeten den Rat des Jedi Ordens. Ein weiteres Mitglied war der grosse Metacomet, ein hohes Mitglied einer Pristerschaft namens Asipu die einen gefährlichen Weg zwischen beiden Seiten der Macht beschritten. Diese Pristerschaft nutzte bis zu einem gewissen Grad auch die dunkle Seite. Hielt diese aber in der Waage und wurden dadurch besonders Mächtig, ohne dabei der dunklen Seite zu verfallen. Der Hohepriester Metacomet war dadurch ein mächtiges und unverzichtbares Mitglied des Rates. Zu den zwölf gehörte auch Sem Elazar, einer der Meister einer Philosophenschule namens Acardäar die seit über 80 000 Jahren existierte. Nach der Lehre des weisen Amiel Acard widmeten sie sich der Suche nach dem Ursprung und der endgültigen Erkenntnis der Macht. Ausserdem verstanden sie sich excellent in den Künsten des Kampfes jeglicher Art. Aus dieser Schule kamen einst mächtige Krieger hervor, die vor langer Zeit an den grossen Kriegen des 5. Zeitalters teilnahmen. Elazar schloss sich mit seinem Schüler dem Orden der Jedi an.
Die roten Augen des Grossmeisters fielen jetzt auf Yodas Meister. Mit seiner Macht, prüfte er die Willensstärke des unscheinbaren Whimanas. Noch wusste der Sith nicht, mit wem er es zu tun hatte. Wüsste er es, hätte er sich rechtzeitig zurückgezogen, um sich nicht unnötig in gefahr zu begeben, oder hätte Hilfe von einem oder zwei seiner Sith-Lords angefordert. Doch eine Armee ohne die Präsenz eines Meisters um die Bewadniss mit der Macht wäre zum scheitern verurteilt. Auch wenn die Alliierten Truppen in der Überzahl waren. Denn die stärke einer Armee, und sei sie noch so gross, war nichts im Vergleich zur stärke, die die Macht verleiht. So sah er keine Gefahr. Bis jetzt!
Das er seine Präsenz nicht spüren konnte, lag an der Meditation, die der Whimana bei seinem Orden Jahrhunderte lang vollzog und perfektionierte. Denn es war sehr schwer dem Grossmeister der Sith diesbezüglich zu täuschen. Auch dies war ein Grund, warum der Whimana-Meister ausgewählt wurde. Diese Meditation war etwas, dass nur er ausserhalb seines Ordens so perfekt beherrschte.
"Du hast der Galaxis schon viel zu lange Unheil gebracht" sprach der Whimana in der archaischen Sprache des Grossmeisters, die seinem Schüler Yoda sichtlich unverständlich war. Er hatte intensiv die wenigen Schriftrollen über die Sprache und die Kultur des Grossmeisters studiert. Eine Kultur, die aus einer anderen Zeitrechnung stammte. Die Sprache des alten Sith hatte einen sauberen und zivilisierten Klang. Eine Sprache, die er schon lange nicht mehr gehört hatte. Schon lange nicht mehr, dachte der Sith. Jetzt erst erkannte der Grossmeister die Gefahr.
"Das du meine Sprache sprichst, ist bemerkenswert. Doch nutzen wird es dir nichts." erwiderte er in der archaischen Sprache mit einer rauhen, uralten und ruhigen stimme.
Während Yoda dem unverständlichen Dialog der beiden verfolgte, musste er an seinen Bruder denken. An den Tag, an dem beide in den Orden der Megara aufgenommen wurden. Daran wie sehr er ihn liebte. Und an die Nacht, als die Truppen der Sith den heiligen Ort der Megara überfielen und bis auf die Metallmauern niederbrannten. Dort wurde sein Bruder ermordet, wärend er in letzter Sekunde vor der Übermacht der Sith mit einigen anderen Schülern fliehen konnte. Bald darauf schlossen sich die jungen Schüler dem Orden der Jedi an. Das Gefühl des Zorns innerlich tief verborgen, hofften sie eines Tages Rache nehmen zu können. Sie waren halt noch Jung und unbeherrscht.
Ich hätte ihn retten können, dachte er. Das Gesicht seines Bruders sah er noch ganz deutlich vor sich. Ich hätte ihn retten können. Ich hab es nicht geschafft. Es ist meine Schuld, dass er Tod ist.
"Yoda!" Schallte plötzlich die geistige Stimme des Whimana-Meisters. "Konzentriere dich. Offenbare ihm nicht deine Gefühle. Er versucht dich zu verführen. Halte stand! Ich brauche dich jetzt!"
Jetzt begriff Yoda. Der Grossmeister der Sith erforschte seine Gefühle und suchte nach Schwachstellen. Beinahe wäre es ihm gelungen. Wie konnte er nur so unaufmerksam sein. Lehrte ihn doch einst sein alter Meister aus Megara;
´Hüte dich vor Schuldgefühlen, Yoda, sie führen zu Zorn und zur dunklen Seite der Macht! Es gibt keine Schuld, wenn du reinen Herzens bist. Es gibt nur das Schicksal!´.
Yoda war jetzt hoch konzentriert und er wusste, dass der Sith in ihm keine Gefahr erkannte. Diese Überheblichkeit des dunklen Meisters nutzte er, um seinerseits zu den Gedanken und Gefühlen des Sith durchzustossen der den grössten Teil seiner Aufmerksamkeit dem Whimana-Meister widmete. Doch Yoda tappte nur im Dunkeln.
Der Whimana erkannte Yodas vorhaben. Er unterbrach den Dialog mit dem Grossmeister und schleuderte einen violetten Energiestrahl in seine Richtung, der aus dem Zentrum seiner geistigen Kraft kam. Der Sith stiess seinerseits rote Blitze aus und hielt den Energiestrahl des Whimanas kurz vor seinen langen, schwarzen und schmalgliedriegen Händen auf. Die roten Blitze stiessen die violetten Energiestrahlen langsam zurück. Der Sith war wahrhaft mächtig. Mit aller Kraft und Konzentration versuchte der Whimana einen so grossen widerstand wie möglich zu bieten. Er hörte von den grossen Kräften, die dem Sith aus der dunklen Seite der Macht hinzuflossen. Und er wusste, dass er ihn nicht ohne Unterstüzung besiegen konnte, obwohl er zu den mächtigsten Meistern der Jedi-Allianz gehörte. Er war schon mehrere male davor in den Rat aufgenommen zu werden, lehnte aber ab, um dem Jedi-Rat und der Republik im Kampf zu unterstüzen. Eines der zwölf Ratsmitglieder und ein Freund des Whimana-Meisters, der ehrwürdige Atrahasis, drängte schon lange darauf, ihn in den Rat der Jedi aufzunehmen. Athrahasis war früher Mitglied eines friedlichen Mysterienkultes der Macht. Jedoch als die rechte Hand des Grossmeisters, Eminenz Ahram, den Kult mit einer Söldnertruppe und einem mächtigen Sith-Lord, einem gewissen Darth Nergal, fast ausrottete, floh er zu dem Orden der Jedi. Die "dunkle Eminenz" wiederum, wurde vor einigen Jahren von Meister Enkidu, einem edlen Schamanen der Annunaki, und seinem Schüler Sifo-Dyas auf einem Mond des Riban-Systems vernichtet.
Atrahasis weihte seinen Freund aus dem Whimana-Orden in die Geheimlehre und den Mysterien seines Kultes ein. Niemals zuvor, hatte der Whimana die Macht aus dieser Perspektive gesehen. Er war überascht, wie viele neue Aspekte sich ihm rund um die Macht boten.
Die roten und zuckenden Blitze des Sith kamen immer noch langsam aber bedrohlich auf Yodas Meister zu. Yoda schloss die Augen und konzentriete sich wieder auf die Gedanken und Gefühle des dunklen Grossmeisters. Die Halle war geladen von beiden Seiten der Macht. Yoda streckte langsam und konzentriert seine linke Hand in die Richtung des Sith. Er tastete sich geistig wieder in die dunkle und ihm verborgene Gefühlswelt des Grossmeisters vor. Jetzt endlich spürte er etwas, weil der Sith seine Kräfte auf den Whimana Meister bündeln musste. Um so mehr widerstand ihm der Whimana leistete, desto mehr konnte Yoda in ihn hineinsehen. Er spürte einige Gefühlsfetzen auf. Doch nichts davon konnte er verwenden. Er konzentrierte sich weiter und grub immer tiefer in die Gedanken des Grossmeisters, während der Whimana versuchte dem Sith mit den violetten Energiestrahlen stand zu halten. Der Whimana dachte plötzlich an die Aspekte der Macht aus den Mysterien seines Freundes Atrahasis. Aspekte der Macht, die er vorher nicht für möglich hielt. Er bemerkte, wie ihm neue Energie aus der Macht zufloss. Der Whimana konnte jetzt die roten Blitze des Grossmeisters stoppen. Sie kamen nicht mehr auf ihn zu. Der Sith war überrascht von der plötzlichen Erschütterung der Macht.
Yoda nutzte die Ablenkung um einen neuen Einblick zu bekommen. Wieder suchte er nach schwächen. Das Erstaunen über den Whimana, brachte in der Gefühlswelt des Sith eine alte Niederlage hervor. Eine Niederlage, die aus der Blüte-Zeit seiner Zivilisation stammte.
Unmöglich, dachte Yoda. Das ist mehrere hunderttausend Jahre her. Wie konnte er diese Erinnerungen und diese deutlichen Gefühle aus diesem Zeitraum haben. War er wirklich ein Unsterblicher, wie einige vermuteten? Wurde er in Karbonit eingefroren? Oder war er gar nur ein Klon?
Er musste diese Fragen aus seinem Kopf streichen und sich konzentrieren. Konzentrier dich, konzentrier dich! Wieder flimmerte die Niederlage des Sith vor seinem geistigen Auge hervor. Damals jung und Siegesgewiss, verlor er einen Kampf. Wer es war und warum konnte Yoda nicht sehen. Brauchte er auch nicht. Denn er erkannte eine alte verborgene Angst des Grossmeisters. Eine Niederlage gegen einen schwächeren Gegner, trotz Siegesgewissheit. Es war eine Art Jugendtrauma, die der Sith in sich verbarg und die Yoda aus dem tiefsten Innern des Grossmeisters wieder hervorrief. Immer noch hielt er die Augen fest verschlossen und die linke Hand in die Richtung des dunklen Meisters, während die Energien des Sith und des Whimanas sich kreuzten. Yoda atmete gleichmässig und zog das traumatisierte Gefühl immer wieder aus der tiefen Gedankenwelt des Grossmeisters um mit Hilfe der Macht dieses Gefühl in ihm zu intensivieren. Der dunkle Meister galt nicht gerade als geistig Schwach, aber Yoda war jetzt tief konzentriert und fest entschlossen. Der Sith hatte Yoda bemerkt, vermochte aber nichts gegen den unscheinbaren grünen Zwerg zu unternehmen. Zu sehr beanspruchte ihn der andere Kleinwüchsige, der von einer völlig anderen Spezies als die seines Schülers stammte. Ausser ihrer Körpergrösse, hatten die beiden äusserlich nicht viel Ähnlichkeit.
Der Sith-Meister wurde zusehends unkonzentrierter. Yoda meditierte weiter und murmelte Litaneien aus dem Orden der Megara vor sich hin. Immer wieder zog er das bild von der jugendlichen Niederlage hervor. Jetzt liess der Sith einen Augenblick vom Whimana ab, um Yoda einen Blitzstrahl zu verpassen. Yoda war darauf vorbereitet. Er konnte ihn zwar nicht aufhalten, aber zumindest hatte der Grossmeister ihn nicht kalt erwischen können. Yoda hielt den roten Blitzstrahl des Sith so gut wie nur irgend´ möglich von ihm ab. Dennoch wurde er mit einer grossen Wucht, gegen die Hallenwand geschleudert. Darauf hat der Whimana-Meister gewartet. Jetzt drangen seine violetten Strahlen in die Gestalt des dunklen Meisters.
Die dunkle Seite der Macht war das einzige, was diesen Körper noch lebendig hielt. Auch der Whimana hörte von der eventuellen Unsterblichkeit des Grossmeisters.
In seinem Orden lass er einst in den Schriften des Menander, einem Propheten der Macht aus der Zeit der Alithiagnosis;
*´`*Es gibt nur geistige Unsterblichkeit. Das Universum besteht aus Energie und Materie. Wir bestehen aus Energie und gelegentlich manifestieren wir uns in Materie. Diese Materie wird für begrenzte Zeit zu unserm Werkzeug. Sternenenergie formt durch die Photosynthese Körper aus biologischer Materie. Biologische Materie, die zwar zerfällt, aber sich Fortpfanzt. Wer ein biologisches Gefäss besass, also ein Werkzeug um in der materiellen Welt etwas zu schaffen, musste dieses Gefäss eines Tages wieder verlassen, wenn dieser nicht mehr in Takt war. Die Macht half einen Körper zu heilen und ihn über einen sehr langen Zeitraum vorm Zerfall zu bewahren. Doch ewig konnte sich kein Energiefeld in einem Körper halten. Nach dem verlassen des Körpers, konnte die Seele noch eine weile mit den Lebenden kommunizieren, Ratschläge geben oder gar böses Einreden. Doch ohne Körper, konnte diese nichts mehr Anrichten. Nach einiger Zeit verschwindet die Seele ganz aus der Dimension der Lebenden und wartete erneut darauf, vom kosmischen Gesetz einen neuen Körper zu bekommen. Ein ewiger Kreislauf. Das Universum ist verdichtet mit Energiefeldern (Seelen), die nur darauf warten ein Gefäss zu erhalten.*´`*
Menander wurde von Anhängern, die an die Unsterblichen glaubten, nackt und bei völligem Bewusstsein aus einer Fähre dem All übergeben.
Der Sith zentrierte seine Macht jetzt wieder gegen den Whimana-Meister. Der violette Energiestrahl nahm ihm fast den Atem, aber es war nicht ausweglos. Er sammelte sich wieder, und drückte die Energie langsam aus den Poren seines Körpers.
"Mit deinem können bist du mir nicht gewachsen. Ich werde als Sieger hervorgehen. Sieh selbst in die Zukunft! Du weisst, dass es so ist!"
Plötzlich drang wieder Energie in den Körper des Grossmeisters. Grüne Blitze! Aber es war nicht die des Whimanas, die er jetzt fest im Griff hatte. Es war eine andere Energie. Ein anderer Schmerz! Er raubte ihm zwar nicht den Atem, aber sie lähmte ihn. Es war Yoda! Der Sith musste es aber über sich ergehen lassen. Er durfte dem Whimana keine Gelegenheit geben, ihn wieder an sich herankommen zu lassen. Die Macht des Schülers erstaunte ihn. Eine derartige Konzentration im Umgang mit der Macht war bemerkenswert. Die grünen Blitze die aus Yodas Händen in den Leib des Grossmeisters schossen, waren typisch für die dunkle Seite. Machte er sie sich gerade diese zu nutze? War die dunkle Seite nicht schneller, verführerischer? Unter schmerzen erforschte der Sith Yodas Gefühle. Und tatsächlich spürte er, wie die dunkle Seite der Macht in den Schüler des Whimana floss. Er erkannte seine Chance und leitete einen Teil seiner Kräfte um. Er versuchte diesen grünen Zwerg , der immer noch mit grünen Blitzen seinen Körper beschoss, zu bekehren. Wenn er die dunkle Seite nutzte, dann hatte er ein leichtes Opfer. Er griff mit seinen geistigen Sinnen nach dem Schüler des Whimana. Bald würde er einen neuen, wenn auch kleinen verbündeten haben. Doch seltsamer Weise konnte er nicht zu ihm durchdringen. Zu sehr war Yoda in eine Schwere und Tiefe Meditation gefallen. Immer noch die Augen geschlossen, grüne Blitze abfeuernd und die Litaneien der Megara vor sich hinmurmelnd. Wieso kam er nicht durch? Die Verwirrung des Sith über den missglückten versuch den grünen Zwerg zu bekehren, liessen abermals seine Konzentration schwinden und der violette Blitzstrahl des Whimana-Meisters erfasste jetzt auch wieder den Körper des Grossmeisters. Und diesmal würde er ihn nicht mehr zurückdrängen.
"Die Zukunft ist im ständigen Wandel." erwiderte der Whimana und Yoda konnte in etwa ahnen, was er in der unverständlichen, archaischen Sprache sagte.
Meister und Schüler waren jetzt eine Einheit. Während Yoda weiterhin seine grünen Blitze auf ihn feuerte, suchte er gleichzeitig weitere Schwachstellen in der Gefühlswelt des Sith. Der Grossmeister Offenbarte jetzt unter den Schmerzen die ihm durch den Meister und seinem Schüler zugefügt wurden, immer mehr verborgene Gedanken, die Yoda gegen ihn ausspielte und ihn in seiner Konzentration schwächte, während er weiter die grünen Blitze auf ihn schleuderte. Dies wiederum wurde vom Whimana ausgenutzt, um mit seinem Energiestrahl intensiver in seinen Körper einzudringen. Es war wie ein Teufelskreis für den Sith. Der Whimana fühlte, dass das Ende des Sith nahe war. Yoda spürte es auch, blieb aber weiterhin konzentriert. Das ganze ging noch eine weile so weiter, bis der Geist den verfaulten Körper des Grossmeisters langsam verliess. Die Spezies des Sith hatte einen schmalen, athletischen Körper und feine Gesichtszüge. Doch ein unnatürlich hohes Alter, die beispielsweise durch die Macht erreicht wurde, liessen jede noch so schöne Rasse von Wesen zu hässlichen Gestalten verkümmern.
Endlich verliess der Geist des Grossmeisters den Körper. Yoda sah seinen Meister erschöpft an und dieser nickte ihm erleichtert zu. Er wusste, dass sein Schüler gebrauch von der dunklen Seite machte. Verlor aber kein Wort darüber. Denn er spürte das Gute in ihm und wie die dunkle Seite wieder aus ihm wich. Yoda hatte viel bei ihm gelernt. Aber auch bei seinem alten Meister aus Megara. Erstaunlich wie stark die Macht bereits in ihm war. War er der Ausserwählte? Von dem es heisst:
"Einst wird die Macht selbst unter Zeuge zweier Sterne ein Wesen zeugen, dass der Galaxis das Gleichgewicht bringen wird."
Man hat schon viele für den Ausserwählten gehalten, und der Meister fragte sich, ob sich diese Prophezeiung jemals erfüllen wird.
Der Whimana nahm einige Schriftrollen aus der Halle an sich, die er, soweit Yoda das beurteilen konnte, für wichtig hielt.
Als die beiden das Gebäude längst verlassen hatten, betrat ein Wächter der Tempelgarde die Halle. Er hatte sich im Hintergrund gehalten um den Kampf zu beobachten und konnte nicht fassen, das der Grossmeister besiegt wurde. Hielt er ihn doch für den Hüter des Geheimnisses um die Unsterblichkeit. Entäuscht schritt er vorsichtig auf den toten Grossmeister zu. Sein Körper hatte sich nach der Niederlage verflüchtigt. Der Wächter hob das Gewand und starrte auf das Amulett des Grossmeisters. Er gehörte zur langlebigen Rasse der Belasker und war mit seinen 600 Jahren noch sehr Jung. Die Belasker wurden von anderen Rassen beneidet. Aber unsterblich waren sie nicht. Als er dem Bösen verfiel, wurde er zu Darth Plagueis und ein Wächter des Tempels, um in den gesammelten und zusammen gestohlenen Schriften zu Studieren und hinter das Geheimnis der Unsterblichkeit zu kommen. Plagueis war überzeugt, dass der Grossmeister dieses Geheimnis kannte. Er war erstaunt zu sehen, wie er von zwei zwergenhaften Gestalten zur Strecke gebracht wurde und starb. Vielleicht war er doch nicht so mächtig, dachte er.
Er nahm den Anhänger mit dem alten Sith-Zeichen, aktiviertes mit einem Knopfdruck das Amulett und sah auf die fülle der holographischen Zeichen. Vieleicht hat der Grossmeister die Schrift nicht richtig deuten können, dachte er weiter. Plagueis deaktivierte das Amulett wieder und hing es um seinen Hals. Er begab sich rasch zu einem kleinen Sternengleiter. Dann verschwand er mit einem Sprung durch die Lichtmauer in die Tiefen des Raums.
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Jetzt erst beginnt die gewohnte Anfangssequence mit dem Titel Thema von John Williams und der in den Weltraum fahrenden Schrift mit den Aktuellen geschehnissen der Gegenwart. ( Also der Gegenwart der heute uns bekannten Episode I )
In einer späteren Szene, in der zum ersten mal Darth Sidious zu sehen ist, wird das Amulett um seinen Hals zu sehen sein.
Übrigens war es auch John Mills, der Georg Lucas davor warnte, eine Kultfigur wie Boba Fett zu zerstören, indem er seinen Vater in die Prequells einarbeitete und ihn auch noch als Genvorlage für die Klonarmee der Republick benutzte. Damit, so Mills, wird dem coolen Charakter Boba Fett eine zu grosse Bedeutung beigemessen, die seinen Kultstatus zerstören. Ausserdem würde das Star Wars Universum dadurch schrumpfen. Statt eine neue Charismatische Figur zu schaffen, zerstört er die Alte!
Weitere Kritik von John Mills war:
"Wie konnte er Yoda nur ein Lichtschwert in die Hand drücken und ihn wie ein Flummi durch die Gegend springen lassen? Das ist eines Yoda nicht würdig!"





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