Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1299 Nachricht senden | Erstellt am 08.02.2009 - 19:24 |  |
Jetzt auf ARTE
Felix Mendelssohn Bartholdy, der Mozart des 19. Jahrhunderts, wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Leipzig begeht den 200. Geburtstag Felix Mendelssohn Bartholdys mit einem festlichen Gala-Konzert des Gewandhausorchesters und dessen Kapellmeisters Riccardo Chailly. Der chinesische Klaviervirtuose Lang Lang ist mit Bartholdys Klavierkonzert Nr.1 für Klavier und Orchester g-Moll op. 25 zu erleben.
Bei diesem Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2009 erklingt zudem Mendelssohns populäre 'Schottische' Symphonie sowie seine Trompetenouvertüre.
Orchester mit dem Chefdirigent des Gewandhausorchesters Leipzig Riccardo Chailly
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Gestriger unregistriert
| Erstellt am 10.02.2009 - 22:40 |  |
Felix Mendelssohn Bartholdy ist für mich ein Genie, das in Vergessenheit geraten ist.
Der Sommernachtstraum, das Violinenkonzerte, ein oder zwei Sinfonien haben sich im Reportaire Stammplätze erobern können.
Fast der gesamte Rest, vor allem die umfangreiche kirchenmusikalische Schaffen, gilt heute als Rarität.
Zu Unrecht meine ich, denn gerade mit den großen geistlichen Werken für Chor und Orchester hat Felix Mendelsohn Bartholdy seine Zeit weit überstrahlt.
Heutzutage wird der Paulus selten aufgeführt, etwas häufiger der Elias, und man muss ehrlich sein und offen sagen, dass man auch nicht wirklich ein Publikum für diese Oratorien findet.
Ich hoffe doch sehr darauf, dass man jetzt im Mendelsohn Jahr wieder mehr Interesse an den Oratorien entfachen kann.
Der Sommernachtstraum
Der Hochzeitsmarsch
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<LiteraTour> unregistriert
| Erstellt am 11.02.2009 - 10:09 |  |
»Es sind furchtbare Leute, wenn man sie in ihrem Cafe Greco sitzen sieht. I
Ich gehe auch fast nie hin, weil mich zu sehr vor ihnen und ihrem Lieblingsort graut.
Das ist ein kleines finsteres Zimmer, etwa acht Schritt breit, und auf der einen Seite der Stube darf man Tabak rauchen, auf der anderen aber nicht.
Da sitzen sie dann auf den Bänken umher, mit den breiten Hüten auf große Schlachterhunde neben sich, Hals, Backen, das ganze Gesicht mit Haaren zugedeckt, machen einen entsetzlichen Qualm (nur auf der einen Seite des Zimmers), sagen einander Grobheiten ... und so trinken sie Kaffee und sprechen von Tizian und Pordenone«,
berichtet Felix Mendelssohn Bartholdy aus Rom in einem Brief 1830 seinem Vater.
Zu diesen »furchtbaren Leuten« gehören alle namhaften und namenlosen Repräsentanten der Ecole de Rome des 19. Jahrhunderts:
von den gefeierten Bildhauern Bertel Thorvaldsen und Antonio Canova über die vornehmlich aus Wien kommende romantische Nazarener-Künstlergruppe bis hin zu den vielen unbekannten Kunststipendiaten aus allen europäischen Ländern.
Die Briefe von Felix Mendelssohn Bartholdy
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