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Denise

Status: Offline Registriert seit: 28.04.2011 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 28.04.2011 - 18:30 |  |
hallöchen. ich bin neu hier! ich habe seit januar erfahren, dass ich an dieser "tollen" (*lach*) krankheit leide. hatte jedoch seit juli 2010 schmerzen und jeder arzt tippte wie bei den meisten patienten auf die sehnenscheidenentzündung. ich bin gerade mal 19 und hab keine ahnung wie das bei mir dazu kam, denn mein arzt hat gesagt, das meine knochen völlig okay sind. auf jeden fall wurde ich am 16.03.2011 in bad langensalza operiert, tja das war aber nur eine arthroskopie, also die haben erstmal nur mit kameras in meine hand geschaut. nach einenhalb monaten sollte ich wieder hin (sprich vorgestern). bis dahin wollten die ärzte sich eigentlich beraten haben was sie nun mit mir anstellen....nichts war. ich soll mich jetzt nun natürlich selber auf den weg machen und mir einen rat von einem anderen spezialisten einholen, da mein jetziger arzt nicht so wirklich weiter weiß (bei mir "schwimmt" wohl zusätzlich noch ein knorpel mit in der hand rum, der dann doch ein paar komplikationen mit sich zieht). als das herausgefunden wurde, dass ich diese krankheit hab, war ich im übergang vom 1. zum 2. stadium. nun bin ich mittlerweile im übergang vom 2. zum 3. und bis sich da endlich mal was tut, hat sich der knochen schon komplett aufgelöst! mir wurde die klinik in jena empfohlen. war zufälligerweise schon jemand dort bzw kann mir tipps geben, denen es so ähnlich ging wie mir???
danke!!! liebe grüße!
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<Luise> unregistriert
| Erstellt am 28.05.2011 - 18:56 |  |
Hi Denise,
ich habe am 1. April diesn Jahres (ja toller Termin) erfahren das ich eine Lumatumnekrose im rechten Handgelenk habe. Leider bereits im IV. Stadium.
Kurios ist das mein Mondbein gebrochen ist (5mm große Absprenung). Ich war zuerst im HBK Zwickau und wurde jetzt nach Jena überwiesen. Termin ist am Dienstag.
Da dein Beitrag schon etwas älter ist:
Hast du schon Erfahrungen sammeln können?
Das Diagnose ist für mich schon hart da ich erst 20 bin und seit 11 Jahren Musik mache und jetzt nicht mehr machen kann.
Vorläufiger Plan der Ärzte ist ein künstl. Handgelenk und Teilversteifung.
Aber vielleicht gehts auch anders.
Muss erstmal den dienstag abwarten.
lg Luise
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Uwe_Herrmann

Status: Offline Registriert seit: 07.02.2004 Beiträge: 308 Nachricht senden | Erstellt am 02.06.2011 - 19:13 |  |
Hallo Luise!
Was hat sich ergeben am Dienstag?
Welches Instrument spielst Du, dass es angeblich damit Schluss sein soll?
Gruß
uwe
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Denise

Status: Offline Registriert seit: 28.04.2011 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2011 - 20:01 |  |
hey luise!
das tut mir leid für dich! aber hoffe es geht dir jetzt besser und du kannst dein instrument doch noch irgendwie spielen!
ich bin ja jetzt auch schon im dritten stadium 
das ist ja lustig, ich war am dienstag, also den 31.05.2011, auch in jena in der uniklinik aber nur um nun weiter zu sehen was passiert!
mir wollen die ein stück knochen mit einem gefäßteil aus der elle oder speiche (ich weiß es nicht genau) entnehmen und versuchen in den toten knochen "einzubasteln" und einen nerv durchtrennen in handgelenk damit ich den schmerz nicht mehr spüre! ich habe also leider keinen weiteren erfahrungen! tut mir leid. mein op-termin ist dann am 06.07.2011 in jena...wollen wir mal hoffen 
LG denise
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Vinc3nt82 

Status: Offline Registriert seit: 01.05.2011 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 06.06.2011 - 11:43 |  |
Hallo zusammen !
Ich verstehe diese krankheit noch nicht so ganz .
Wie kann das sein das zwei junge Mädels wie ihr,ohne je lange in handwerklichen Berufen gearbeitet zu haben so stark betroffen sind.
Ich habe jetzt 11 Jahre mit Pressluftwerkzeugen usw. gearbeitet.Ich habe gedacht so etwas muß irgendwie ausgelöst werden.
Gute Besserung euch beiden !!!
und auch allen Anderen die in diesen Ärztesumpf geraten sind.
Signatur Ein altes Sprichwort sagt:
Ich glaubte, mir ging es schlecht, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen sah, der keine Füße hatte. |
Klaus 

Status: Offline Registriert seit: 10.10.2005 Beiträge: 167 Nachricht senden | Erstellt am 07.06.2011 - 16:07 |  |
Hallo Vinc3nt82,
mit dem Nicht-ganz-verstehen bist Du nicht alleine. Es gibt für die Krankheit kein gesichertes Konzept für die Enstehung. Was man sagen kann ist, daß zumindest bei einem (größeren?) Teil der Betroffenen Einwirkungen von außen nicht die Entscheidene Rolle Spielen. In unserer Op-Tabelle gibt es keinen Beruf bei dem die zuständige BG die LN alls Berufskrankheit anerkennt.
Es gibt einige sich wiedersprechende Meinungen zur Häufung. So meinen einige Autoren, dass Männer häufiger betroffen sind als Frauen. In unserer Op-Tabelle sind ca. 70% Frauen und 30% Männer. Es fällt weiterhin auf, dass es ein Hoch zwischen 15 und 30 Jahren - wieder mit Dominanz der Frauen - gibt. Erschreckend ist der Anteil von Betroffenen Frauen unter 20 Jahren ( 7%).Da sollte man eigentlich nicht mit Verschleißerscheinungen rechnen.
Ob das Arbeiten mit dem Presslufthammer wirklich das auslößt, an dem wir leiden, ist die Frage. Manchmal sehen zwei unterschiedliche Krankheiten ziemlich gleich aus. Im Übrigen dürfte eine als Berufskrankheit anerkannte LN eine Rarität sein. Da ist die BG schon hinterher.
Cheers
Klaus
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<gigi> unregistriert
| Erstellt am 09.06.2011 - 09:09 |  |
Hallo zusammen!
ich hab schon öfter in diesem Forum gestöbert (echt tolles Forum) schreibe aber zum ersten mal rein, weil ich bei Denise gelesen habe, dass sie einen Knochen aus der Speiche entnehmen wollen ....
Bei mir ist das selbe gemacht worden. Bin 41 Jahre und Landwirtin also meine Krankengeschichte: ab Jänner 2010 einige male beim Hausarzt verdacht auf Sehnenscheidenentzündung, infiltrationen brachten keine Besserung, im Mai MR im re. Handgelenk Diagnose LM im 3-4 Stadium,OP im Juli 2010 bei meinem Mondbein war bereits ein Teil zerbröselt,dieser wurde entfernt und ein durchbluteter Knochenspan von der Speiche in das Mondbein eingesetzt mir ist aber gleich gesagt worden, das dies nur zu ca. 50% funktioniert,da die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten war ich habe mich aber trotzdem dafür entschieden, weil ich mir dadurch das Handgelenk erhalten kann (wenns funktioniert) ansonst hätten sie mir das Handgelenk versteift aber das kann ich noch immer machen lassen. Zur Zeit siehts aber so aus,dass mein Handgelenk zwar eingeschrenkt beweglich ist aber ich trotzdem ganz gut zurecht komme. Also ich wünsche euch allen alles Gute und Kopf hoch
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Denise

Status: Offline Registriert seit: 28.04.2011 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 04.07.2011 - 21:36 |  |
danke Vinc3nt82, die kann ich sehr gut gebrauchen! ich verstehe es auch nicht...wie du schon sagst habe ich nie etwas handwerkliches etc gemacht! aber naja...augen zu und durch...
@ :
wie ist sieht es denn jetzt aus mit deiner hand? ist sie, wie die ärzte sagen, nicht mehr so wie sie mal war oder hat es sich sehr gebessert? bei mir ist mittwoch mein "großer tag". bei mir gehen sie aber auch davon aus, dass es nicht zu 100 % klappt, was mich natürlich auch nicht weniger beruhigt...ich hoffe einfach nur dass sie etwas erreichen und dass es nicht umsonst war. ich muss außerdem dann für zwei monate eine schiene tragen...macht sich im sommer natürlich sehr gut...nicht. die ärztin in jena meinte auch, dass sie mich evtl in einem halben jahr nochmal operieren wollen, ein stück von elle oder speiche abschleifen bzw verkürzen...ich hoffe dass dies nicht unbedingt erforderlich ist. würde mich auf jeden fall freuen noch einige erfahrungen von euch zu lesen und auch von denen, die ungefähr in meiner situation sind. und danke auch an für deine infos und den mut!
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<gigi> unregistriert
| Erstellt am 08.07.2011 - 10:57 |  |
hallo denise
vorest wünsch ich dir natürlich das allerbeste, nach deiner Beschreibung haben wir so ziemlich die selbe situation ich hab ja schon mal von mir geschrieben
ich bin ebenfalls im juli (2010) operiert worden hatte dann 8 wochen einen gips danach 4 wochen eine zipschiene, die ich nur zum duschen abnehmen durfte,die schiene nehme ich bei bestimmten arbeiten noch immer z.b. beim rasen mähen (das "prellen" ist noch immer schmerzhaft aber kein vergleich zum schmerz vor der op) du hast geschrieben,dass du ev. in einem halben jahr noch mal operiert werden musst, bei mir ist auch die speiche gekürzt worden aber in einer op. ich habe also eine geschwungene Narbe von 10cm auf der handunterseite und eine geschwungene narbe von 15cm auf der handoberseite, nach einem jahr kann ich sagen, es geht ganz gut.(ich habe nur bei schweren arbeiten schmerzen wie gesagt bin landwirtin) mich würde natürlich auch von anderen interessieren ob sich die schmerzen bei starker belastung mit der zeit noch bessern. wünsch euch allen alles gute
LG gigi
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Luise 

Status: Offline Registriert seit: 28.05.2011 Beiträge: 1 Nachricht senden | Erstellt am 11.07.2011 - 23:10 |  |
Hi Denise und natürlich ihr anderen auch alle,
entschuldige bitte meine lange Abwesendheit. Ich hoffe du hast deinen großen Tag erfolgreich überstanden.
Ich trommle seit nun mittlerweile 11 Jahren auf diversen Dingen herum, z.B. Ölfässer oder mit Rindsleder bespannte Weinfässer. Da damit ein hohe Belastung auf die Handgelenke verbunden ist mus sich momentan davon abstand nehmen. 
Leider war mein Termin in Jena aus unerfindlichen Gründen organisatorisch untergegangen.
Aber hat jetzt zu einem späterne Zeitpunkt doch noch geklappt.
Der Doc will sich nun mein Handgelenk erst noch mal live ansehen bevor er entscheidet was er unternehmen will. Termin ist der 1.8. . Es zieht sich hin.
Mittlerweile kann ich nur noch maximal 10 Minuten am Stück schreiben. Das erschwert mein Studium etwas, aber was muss das muss!
Will jetzt auf jedenfall die Prüfungen irgendiwe mitschreiben, weil ausfschieben ja auch nicht in Frage kommt, da ja keiner weis wie lange das dauert bis meine Hand wieder ok ist.
Wie ist es bei dir verlaufen?
Alles soweit gut gegangen?
Liebe Grüße
Luise
Signatur www.inspectum-tumpanorum.de |