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Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
![]() 1934 geboren in Cagliari 1960 Architekturstudium in Mailand abgeschlossen 1962 Beratung für La Rinascente 1966 Assistent von PierGiacomo Castiglioni am Polytechnikum, Mailand 1974 Art Director von Abitare - (bis 1984) 1978 lehrt am Istituto Superiore, Urbino (bis 1980) 1983 Art Director der Triennale, Mailand (bis 1989) 1984 Art Director von IBM Italia 1986 Art Director von Domus 1989 Art Director der Internationalen Design Konferenz in Aspen 1 1992 Herausgeber und Art Director von Abitare 1998 Compasso d'oro Arbeiten 1988 Poster für Ausstellung Moda Italia in New York; Design für die Triennale mit Achille Castiglioni und Paolo Ferrari; Buchprojekt Printed in Italy 1990 Poster für das Museo Di Storia Contemporanea, Mailand 1996 Ausstellungsdesign für Latin Lover - a sud della passione in Florenz Italo Lupi wandert zwischen den Feldern Kommunikation und Kunst hin und her. Er hat das Profil des zeitgenössischen italienischen Grafikdesigns maßgeblich geprägt, ohne bei seinen Entwürfen festen Regeln zu folgen. »Man realisiert, daß einige grafische Probleme vielleicht eine dreidimensionale Lösung haben.« Außerordentlich einflußreich wurde Lupi durch seine Gestaltungen für die Vatikanischen Museen, das Beleuchtungsunternehmen bTicino, die RAI und vor allem als Art Director für die Zeitschriften Domus und Abitare. Lupis Stil besteht in der konsequenten Ablehnung eines durchgehenden Gestaltungsrasters. So präsentiert er in seinen Arbeiten eine oft komplexe, jedoch immer heitere Art der Kombination typographischer, zeichnerischer und fotografischer Elemente, wie bei seinem Kalender für das Jahr 1991, der von farbigen Zahlen überschwemmt wird. Er setzt einen wachen, aktiven Benutzer voraus, dem Freude an chromatischen Feinheiten lieber ist als eine schnelle Orientierung. Für besonderes Aufsehen sorgte die Gestaltung der Ausstellung Latin Lover, die er 1996 für die Modemesse Pitti Immagine in einem stillgelegten Bahnhof gestaltete. »Nach der Ausstellung bleibt einem nicht nur ein Katalog erhalten, sondern auch die Erinnerung an eine spektakuläre Kommunikation«, fasste Altmeister Achille Castiglioni seine Eindrücke zusammen. Die ironische und von Lebenslust vibrierende Präsentation dieses italienischen Mythos bewegte sich entlang einer Achse, deren Endpunkt ein Pavillon bildete, der Rodolfo Valentino, dem Inbegriff des Latin Lovers schlechthin, gewidmet war. Dabei führte der Weg an einer Ahnengalerie des »südländischen Mannes an sich« vorbei, gezeigt auf 48 Fotografien, die Lupi allerdings »gestürzt« hatte: Sie liegen auf Adriasand, ihrer »Arbeitsgrundlage«, weich gebettet auf dem Boden. 1998 hat er für die Gestaltung der Olivetti-Firmenzeitschrift If den begehrten Compasso d'oro erhalten. | |||
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© Romi