Kaeptnchaos 

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2008 Beiträge: 11 Nachricht senden | Erstellt am 17.04.2008 - 11:45 |  |
Hi Claudia,
also: In Sachen Isolierung habe ich schon mal den ersten Tip. Wichtig sind ja da mehrere Dinge.1. Die Wärmedämmung überhaupt und 2. dass das Material absolut KEIN Wasser binden kann, was Steinwolle leider tut. Mein Tip: Trobloc. Das gibt es in Plattenform in verschiedenen für uns relevanten Stärken .Ich benutze für den Rumpf 40 mm, für die Kajütdecke auch und für die kajütseitenwände 20mm, damit die Stegtiefe für normale Fenster reicht.
Trobloc hat super Werte und nimmt null Wasser auf. Die Platten sind biegbar und werden mit Spezialkleber verklebt. Soweit ich weiss wird Trobloc auch von einigen Superyachtwerften verbaut.Es ist halt nicht ganz billig,- wie alles, was was taugt.http://www.gaugler-lutz.de
Die vertreiben das. Die Firma sitzt im Schwäbischen.
Mit den besten Grüssen
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wijosef 

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2005 Beiträge: 20 Nachricht senden | Erstellt am 06.08.2008 - 00:39 |  |
Vielleicht kann ich auch ein paar interessante Erfahrungen zu diesem Thema einbringen.
Ich habe mit Zweikomponenten Gießschaum gearbeitet.
In der Industrie wird das Zeug zwischen zwei Aluprofile eingebracht.So entstehen dann stabile Wandelemente für Fertighallen.
Nun die Vorgehensweise: zuerst klebte ich den untersten Plattengang aus 5mm dickem Sperrholz an die Bindehölzer (Knickspannter).
Schließlich sollte das Ganze möglichst leicht sein. Anschließend brachte ich den Gießschaum in den Spalt zwischen Bordwand und Sperrholz ein. Das war´s. Naja, eigentlich nicht so ganz.
Ich habe dabei eine Erfahrung gemacht: gießt man zuviel von der Masse in den Spalt, d.h. mehr als 10cm im geschäumten Zustand, geschieht etwas ganz Seltsames. Alles sieht gut aus, doch nach einiger Zeit (Wochen) fängt das Ganze zu schrumpfen an. Bei mir ist das bei einem Plattengang passiert.
Man erkennt deutlich, dass sich zwischen zwei Spannten das Sperrholz leicht nach innen gezogen hat.
Und dann das nächste Problem: mir ist es nie gelungen, beim Plattenabschluss genau die richtige Menge einzubringen. Die überschüssige Masse quoll also heraus und fiel die Wand herab. Eine Riesensauerei!
Das heißt, innen schleifen, schleifen, schleifen. Alles in allem, nicht zu empfehlen. Doch jetzt, nachdem alles fertig ist, möchte ich es nicht mehr missen.
Die Isolierung ist fantastisch,7cm und die Massivität ist einfach toll. Wenn man mit dem Handballen gegen die Wand klopft, ist es, als wenn man gegen eine Hauswand schlägt. Der Schallschutz ist dementsprechend gut.
Trotz aller Vorteile, noch einmal würde ich mir das nicht antun. Die Decke konnte ich leider, oder Gott sei Dank, nicht auf dieselbe Weise isolieren,( die Schwerkraft war schuld hi).
Für die zweite Art der Isolierung habe ich grüne, 4cm PU-Schaumplatten genommen und an die Decke geklebt, indem ich die eine Seite der Platte mit Raupen aus ganz gewöhnlichem Bauschaum (den billigsten) beschichtete.
Mit Stempeln presste ich die Platten an die Decke, sodass der Bauschaum nicht schäumen, sondern nur kleben konnte.
Keine Vorarbeiten und nach ein paar Stunden bombenfest.
Nach 10Jahren musste ich etwas Plattenmaterial entfernen. Es war fest wie Harry.
Nun zu den Deckenspannten, die schließlich auch isoliert werden müssen. Auf der einen Seite des Winkels ist das Bindeholz aufgeschraubt.Bei mir steht es 1cm über, also in den Raum hinein.
Auf der anderen Seite jedoch der blanke Schenkel. Für den habe ich mit Hilfe der Kreissäge und den Restplatten eine Art Schuh gefertigt und das viele, viele Meter.
Ich habe also nach dem einen Zentimeter, den das Bindeholz übersteht, einen Schlitz in der Stärke des Winkels in den Schaumplattenabschnitt gesägt. So konnte ich den Schaumplattenabschnitt ganz einfach auf den Winkel stecken.
Die verbliebenen Spalten, einmal zwischen Schuh und Deckenisolierung und zum anderen zwischen Bindeholz und Deckenisolierung, spritzte ich mit Bauschaum aus.
Die gesamte Isolierung hat sich nach vielen Jahren Betrieb ausgezeichnet bewährt. Das Ganze hat Kühlschrankqualität.
Vielleicht gibt es eine bessere Art der Isolierung., Doch wenn meine Nachbarlieger bereits ihre Bootssauna verlassen, ist es bei uns unter Deck. noch angenehm zu verweilen.
Vielleicht helfen diese Zeilen Jemanden bei der Wahl der Bootsisolierung.
Wenn ned, schods ned.
[Dieser Beitrag wurde am 10.08.2008 - 11:14 von wijosef aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 09.08.2008 - 10:56 |  |
Hallo lieber wijosef,
eine solche Textwüste kann und will niemand lesen.
Wenn Du möchtest, dass Deine Meinung und evtl. auch wichtige Infos in den Texten auch gelesen und verstanden werden, so formatieren diesen bitte mit Abständen, Satzzeichen und Absätzen. 
So klappt es auf jeden Fall nicht.
Meint
Helmut
Signatur Umwege fördern die Ortskenntnis. |