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...   Erstellt am 19.04.2010 - 17:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Island: Ausbruch des Eyjafjallajökull legt Europas Flugverkehr lahm












Diese Vulkan-Aschewolken haben Beispiellose Auswirkungen



Der Ausbruch des Isländischen Vulkans 'Eyjafjallajökull' am vergangenen Dienstag hält ganz Europa in Atem: Wegen der sich ausbreitenden riesigen Aschewolke steht seit dem Wochenende der gesamte Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa still. Letzten Meldungen zufolge soll sich die Wolke nun auch auf Nordamerika ausbreiten, gleichzeitig aber in Europa nachlassen. Unmittelbare Gefahr birgt das unsichtbare Naturphänomen glücklicherweise nicht, aufgrund seiner "Verdünnung" in höheren Luftschichten (ca. 10.000 Metern) ist sie für die Gesundheit völlig unbedenklich. Hintergrund: Bei Flugzeugen können die winzigen Aschepartikel in die Turbinen eindringen, und unkalkulierbare Leistungsverluste hervorrufen. Für die Wirtschaft ist das jetzige Szenario ein Desaster: Jeden Tag des Flugstillstandes schreiben die mittlerweile auf die Barrikaden gekletterten Airliner ("Schlimmer als Nine-Eleven") Verluste in Millionenhöhe. Hinzu kommen bei 60% gecancelten Flügen Hunderttausende 'gestrandete' Passagiere, die teilweise auf Schiene und Straße ausweichen. Unmittelbare Folgen sind ein Run auf Mietwagen, überfüllte Züge und Engpässe bei Schiffen und Fähren. Wie lange der südlich der Isländischen Hauptstadt Reykjavík gelegene 1666 m hohe Gletschervulkan noch aktiv ist, bleibt abzuwarten. In diesem Punkt gibt es widersprüchliche Expertenmeinungen - die Rede ist von wenigen Tagen, Wochen bis Monaten. Beim letzten Ausbruch Anfang des 19. Jhd. dauerte die Eruption zwei Jahre. Eigentlich aktivster Vulkan der zwischen Grönland und Großbritannien gelegenen Atlantikinsel ist der benachbarte 'Katla'. In einigen Gebieten Islands selbst machte die Asche den Tag zur Nacht; Straßen, Fahrzeuge und teilweise Häuser wurden zentimenterdick bedeckt. Kollektive Panik brach bei den Vulkanausbruch-Erprobten Isländern jedoch nicht aus.

Auch auf das öffentliche Leben hat das aktuell alles überschattende Medienthema weitreichenden Einfluss. Für das Begräbnis des Polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski musste etwa die am Wochenende in Lissabon festsitzende Deutsche Kanzlerin Angela Merkel absagen. Russlands Präsident Dmitri Medwedew erwischte eine Sondermaschine nach Krakau. Zahlreiche Konzerte wurden abgesagt, darunter jenes der Wiener Philharmonika in Detroit. Barcelona musste zum Champions-League-Halbfinalspiel per Bus nach Mailand reisen, ebenso Olympique Lyon ins siebenhundert Kilometer entfernte München. Während der für Sonntag angesetzte Moto-GP-Lauf bereits abgesagt wurde, sitzen auch die Formel-1-Stars und deren Equipment teilweise noch in Shanghai fest. Bernie Ecclestone und Michael Schumacher befinden sich mit einer Chartermaschine auf dem Weg nach Spanien, der momentan einzigen im Flugbetrieb befindlichen Europa-Destination. Weniger betuchte F1-Mitglieder warten ab, oder versuchen sich mit der Transsibirischen Eisenbahn oder gar auf dem Landweg nach Europa durchzuschlagen. In den Supermartketten drohen die exotischen Früchte auszugehen, Autowerke bangen um Ersatzteillieferungen. Am Montagmorgen konnte zumindest vorübergehend der Österreichische Luftraum wieder geöffnet werden. Die großen Internationalen Drehkreuze wie London-Heathrow, Charles de Gaulle in Paris und Frankfurt bleiben vorerst geschlossen. Großbritannien entsendete derweil Kriegsschiffe um seine Landsleute nach Hause zu holen. Bleibt zu hoffen, das sich der 'Eyjafjallajökull' mit seinen Beispiellosen Verkehrsbeeinträchtigungen alsbald beruhigt.


Quellen:

Wikipedia-Infos

ORF.at

News.at


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Hab jetzt auch hier einen Thread dazu eröffnet, weil es ja doch das derzeit alles beherrschende Thema in den Medien und der Öffentlichkeit ist. Gottseidank ist die Wolke ja für die Gesundheit nicht gefährlich, für die Wirtschaft, Fluglinien und allen irgendwie daran hängenden Firmen und Unternehmen ist die jetztige Situtation aber natürlich das "Wort Case". Ein Sprecher meinte gar die jetztige Situation sei schlimmer als der elfte September 2001.

Dazu die vielen gestrandeten Passagiere, auch die Politik, Sports (Fussball, CL, EL) und die in China festsinden Formel1-Protagonisten sind ja betroffen.

Schauma, wies weitergeht. Was sagst ihr dazu @Forum?

F1Fan

[Dieser Beitrag wurde am 19.04.2010 - 21:42 von Formel1Fan aktualisiert]





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