Perry  Senior
   

Status: Offline Registriert seit: 22.08.2005 Beiträge: 2894 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 16:01 |  |
Die (vermutlich staatlich gelenkte) muslimische Intoleranz ist schon ziemlich erschreckend, Johannes.
Trotzdem fällt es mir schwer zu glauben, dass jährlich 100.000 Christen von Muslims umgebracht oder zu Tode gefoltert werden.
Wachsamkeit ist dennoch geboten:
Bassam Tibi, einer der führenden deutschen Islamexperten und selbst Muslim, beschreibt den Islam daher auch als "in seiner Grundstruktur totalitär, da er die menschliche Wirklichkeit in seiner Totalität bestimmt."
Im Jahr 1980 erließ die "Panislamische Konferenz" in Lahore (Pakistan) einen Geheimbeschluss folgenden Inhalts: "Das ganze Gebiet (Anm.: Naher Osten) ist bis zum Jahre 2000 völlig zu islamisieren, und zwar im Mittleren Osten dergestalt, dass alle Lebenden, die nicht Muslime sind – die Koptischen Christen in Ägypten, die Christen im Irak, Iran, in der Türkei, in Libanon, Syrien….und insbesondere die Israelis völlig ausgelöscht werden müssen."
Ein Beschluss mit weitreichenden Konsequenzen: So schwand die jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten in der Zeit von 1948-2001 um sage und schreibe 91 Prozent von ursprünglich 855 000 Bewohnern jüdischen Glaubens auf die Restsumme von ganzen 7800. Eine ganz aktuelle Form des "ethnic cleansing", die bislang von der westlichen Presse entweder nicht bemerkt oder totgeschwiegen wird.
Nicht viel anders sieht es mit dem zweiten Hauptfeind der Muslime aus, den Christen. Mehr oder weniger von der Weltöffentlichkeit ignoriert, spielt sich nicht nur im Nahen und Mittleren Osten derzeit eine Christenverfolgung ab, über die die Monatszeitschrift Cicero (Potsdam) schreibt: "Wie zu Kaiser Neros Zeiten werden heute Christen in vielen Ländern diskriminiert, gefoltert oder umgebracht."
Es ist eine Gratwanderung (Diktatur der Political Correctness).
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Perry  Senior
   

Status: Offline Registriert seit: 22.08.2005 Beiträge: 2894 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 17:52 |  |
Geert Wilders aus den Niederlanden macht auf "Reconquista" (offensichtlich plem plem geworden):
Niederländischer Rechtspopulist will den Koran verbieten
Der rechtspopulistische niederländische Politiker Geert Wilders hat ein Verbot des Korans gefordert. Die religiöse Grundlage des Islam müsse ebenso verboten werden wie das nationalsozialistische Machwerk «Mein Kampf» von Adolf Hitler, verlangte Wilders in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die Zeitung «De Volkskrant»
Als Anlass für seine Forderung nimmt der Oppositionspolitiker mehrere gewalttätige Überfälle auf einen jungen Mann, der den muslimischen Glauben aufgegeben und ein Komitee für Gleichgesinnte gegründet hat. Der Mann war mehrfach von jungen Muslimen zusammengeschlagen worden und steht nun unter Polizeischutz.
«Der Kern des Problems ist der faschistische Islam, die kranke Ideologie von Allah und Mohammed, wie sie in dem islamistischen 'Mein Kampf' niedergelegt ist», meint Wilders. In verschiedenen Suren des Korans würden Muslime aufgerufen, Juden, Christen, Andersgläubige und Ungläubige zu unterdrücken, zu verfolgen oder zu ermorden. «Suren im Überfluss, die die Muslime zu Tod und Verderben aufrufen und anstiften», kommentiert er rechtsgerichtete Politiker. Neben dem Verbot des Korans verlangt Wilders, dass keine muslimischen Einwanderer mehr in die Niederlande kommen und keine Moscheen mehr gebaut werden dürfen.
Wilders hatte im vergangenen Jahr die Partei für die Freiheit gegründet, die bei der Parlamentswahl im November auf Anhieb neun der 120 Sitze im Parlament erzielte. Er ist Fraktionschef. Im Frühjahr hatte er zwei sozialdemokratische Staatssekretäre heftig angegriffen, die neben der niederländischen auch die türkische beziehungsweise marokkanische Staatsangehörigkeit besitzen.
[Dieser Beitrag wurde am 08.08.2007 - 18:13 von Perry aktualisiert]
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Perry  Senior
   

Status: Offline Registriert seit: 22.08.2005 Beiträge: 2894 Nachricht senden | Erstellt am 01.10.2007 - 17:23 |  |
Eins vorweg - ich glaube nicht das Shirin in der Hölle landet, da kommt eher die "anständige" und "ehrbare" Familie des Mädchens hin. Auf solch eine verlogene Ehre gebe ich, mit Verlaub gesagt, einen Scheiß.
Hat eigentlich weniger etwas mit Islamismus zu tun sondern vielmehr mit Patrialismus.
Die traurige Geschichte von Shirin:
Ich denke, ich werde in die Hölle kommen
Wenn muslimische Frauen gegen ihren Willen verheiratet werden, ist oft nicht die Religion der Grund, sondern die Familienehre. WELT ONLINE sprach mit einer Betroffenen. Die 20-jährige Shirin wurde zur Hochzeit gezwungen – mit einem Trick.
"Mein Vater und ich hatten ein offenes Verhältnis", sagt Shirin in akzentfreiem Deutsch. Sie kam vor 20 Jahren in Hannover zur Welt, aber ihre schmale Gestalt lässt sie jünger wirken. Man sieht ihr nicht an, dass sie auf der Flucht ist.
Shirins Vater, ein diplomierter Ökonom, war Anfang der 80er-Jahre aus dem Iran eingewandert, mittlerweile hat er es in Hannover als selbstständiger Autohändler zu Wohlstand und Ansehen gebracht. Er ist früher oft mit Shirin und ihren Geschwistern baden gegangen, er hat ihr keine Klassenfahrt verboten und auch nie ein Kopftuch aufgedrängt. Shirins Vater hält nichts vom Verschleiern, obwohl er ein gläubiger Muslim ist. Mit Religion habe das nichts zu tun, sagt er, nur mit Unterdrückung von Frauen.
Dasselbe lässt sich auch über Zwangsehen sagen. Nach einer Studie des Instituts für Menschenrechte müssen 29 Prozent der zwangsverheirateten Frauen wegen der Familienehre heiraten, fast alle stammen aus patriarchalen Familien.
Shirins Vater hat einen hohen Ehrbegriff. Zwei Dinge hätte er nie toleriert: schlechte Noten und eine Liebesbeziehung vor der Ehe. Deshalb traf Shirin sich immer nur heimlich mit Ferhat, einem gleichaltrigen Türken, in den sie sich vor drei Jahren verliebt hatte.Shirin ist keine Rebellin.
Shirins Vater beobachtete vom Fenster aus, wie sie in Ferhats Auto stieg. Er konnte nicht erkennen, wer am Steuer saß, aber er beschloss zu handeln. In Gemeinschaften, denen nichts heiliger ist als die Ehre, schützt nicht allein die sexuelle Jungfräulichkeit junger Mädchen die Familien vor Schande. Ebenso wichtig ist, dass niemand an ihrem Anstand zweifelt.
Aber Shirin hatte wieder Vertrauen gefasst und flog mit dem Bruder ihrer Mutter nach Isfahan. Nach einer Woche erwischte sie der Onkel bei einem Telefonat mit Ferhat. Ihr Vater teilte ihr daraufhin mit, dass sie heiraten würde. Ihr Bräutigam war 32, Chemiker und promovierte in Berlin. Anders als Shirin hatte er keine deutsche Staatsbürgerschaft, sondern nur eine Aufenthaltsberechtigung für die Dauer seines Stipendiums - was erklärt, warum er eine Braut akzeptierte, für deren Jungfräulichkeit es keine Garantie gab. Shirin hatte ihn einmal bei einem Besuch gesehen. Da glotzte er sie nur an. "Eklig" sei das gewesen, sagt sie.
Bei der Hochzeit fand niemand etwas dabei, dass Shirin vor dem Geistlichen stumm blieb. Jemand schubste sie, und der Ton, den sie dabei von sich gab, wurde als "Ja" gewertet. Es war eine prunkvolle Hochzeit. Shirin trug kiloweise Goldschmuck, aber sie sagt, sie habe noch nie so schlecht ausgesehen, so sehr habe sie geweint. Auf dem Hotelzimmer überlegte sie, wie sie verhindern könne, dass ihr Mann seine ehelichen Rechte einforderte. Einen Monat ließ er sich vertrösten. Als sie wieder zurück in Deutschland waren, vergewaltigte er sie zum ersten Mal. Zwei Wochen später floh Shirin aus der Berliner Wohnung. Zu Ferhat konnte sie nicht, dort würde ihr Vater als Erstes suchen. So landete sie bei Papatya. 60 bis 70 von Gewalt bedrohte Migrantinnen zwischen 13 und 21 suchen hier jedes Jahr Zuflucht. 40 Prozent sind von Zwangsheirat bedroht oder betroffen.
Shirin war schwanger, als sie ankam. Sie entschied sich für eine Abtreibung. Das sei schlimmer als die Schläge, die Hilflosigkeit und die Angst gewesen: "Ich bin gläubig, und nichts rechtfertigt im Islam eine Abtreibung. Ich denke, ich werde in die Hölle kommen."
Shirin ist jetzt vogelfrei", sagen ihre Betreuer.
Wieder ein Opfer das doppelt und dreifach bestraft wurde.
[Dieser Beitrag wurde am 01.10.2007 - 17:24 von Perry aktualisiert]
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