Tobi  Orga / SL
           

Status: Offline Registriert seit: 28.02.2005 Beiträge: 588 Nachricht senden | Erstellt am 11.03.2010 - 10:05 |  |
... Kaefondera.
Der Waldelf Racadíl besieht sich den Ritualplatz. Er prüft ob die blau schimmernden Sternkristalle richtig ausgerichtet sind. Die trübe Mondperle auf dem elfenbeinfarbenen Marmorsockel in der Mitte hatte er persönlich platziert. In den folgenden Nächten sollen diese seltenen Edelsteine die Kraft des Mondes und der Sterne in sich speichern um das Portal zu öffnen. Die Wiese auf dem Hügel in der Nähe von Osto Elenion war gut gewählt. Hier konnten Sterne wie auch Mond frei auf die Kristalle niederscheinen.
[Dieser Beitrag wurde am 11.03.2010 - 11:21 von Tobi aktualisiert]
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Tobi  Orga / SL
           

Status: Offline Registriert seit: 28.02.2005 Beiträge: 588 Nachricht senden | Erstellt am 14.03.2010 - 13:49 |  |
... Boltares.
Brandkörper schlagen ein. Die Luft erstickt im schwefeligen Gestank. Funkenregen bricht über die Befestigung herein.
Lange können wir dies Stellung nicht mehr halten.
Ich weiß ... oh ihr Götter! Habt ihr uns nicht schon genug bestraft?
Ich - Aaaaaah!
Ein schweres Geschoss der feindlichen Katapulte vergräbt den Blutelfen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Wehrlos haben sie sich in geheimen Höhlensystem versteckt.
Rückzug! RÜCKZUG!
Zufrieden blickt Marlock auf das Geschehen hinab. Unaufhaltbar marschieren seine Truppen vorwärts.
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<*Elke> unregistriert
| Erstellt am 21.03.2010 - 22:42 |  |
Im Laufschritt stürmt einer der Offiziere die Treppen zu Marloks Quartier hoch. Die Wachen lassen ihn durch. Beinah unmittelbar nachdem er geklopft hat reißt er auch schon die Tür auf, tritt ein und nimmt Stellung.
"Berichte: Wir haben sie zurückgetrieben. Wir haben erneut einen Teilsieg errungen, die Festung ist gefallen!"
Er bleibt stehen und wartet auf Marloks Reaktion.
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Tobi  Orga / SL
           

Status: Offline Registriert seit: 28.02.2005 Beiträge: 588 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2010 - 10:13 |  |
Marlok blickt zum Fenster hinaus und reagiert erstmal gar nicht. Nach einer kurzen Zeit wendet er sich dem Offizier zu.
"Habe ich herein gesagt?"
Das waren die letzten Worte, die der Offizier vernahm.
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GuruZutz  Stallarbeiter


Status: Offline Registriert seit: 05.07.2007 Beiträge: 14 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2010 - 17:23 |  |
...Boltares
ein einsamer Söldner streift durch die Wälder, viel zu lange schon nach seinem Geschmack und stets darauf bedacht, nicht entdeckt zu werden.
Dreckige Elfen, vereint mit einer wahllos zusammengewürfelten Truppe von Verbündeten hatten sie Loreas Pläne vereitelt - und damit auch seine eigenen! Denn wer sollte ihm nun diesen außergewöhnlich hohen Sold auszahlen, wegen dem er sich ihren Truppen überhaupt erst angeschlossen hatte?
Zurück in die Zivilisation konnte er nicht mehr. Sicher hätte sich in der Hitze der Schlacht niemand sein Gesicht gemerkt. Aber ihn beschlich das Gefühl, seine - natürlich rein zufällige - Anwesenheit bei den Folterungen könnte einigen in Erinnerung geblieben sein, was ihm am Ende wahrscheinlich falsch ausgelegt werden würde. Aus diesem Grunde hatte er sich nach der Schlacht unter dem Gewimmel der flüchtenden Truppen Loreas in den Wald abgesetzt, wo er sich seitdem versteckte, während die Elfen damit beschäftigt waren die Reste ihrer jämmerlichen Kultur wieder aufzubauen.
Vor einigen Tagen hatte er nun aus der Ferne Rauchschwaden am Horizont vorbeiziehen sehen, weitaus größer als die eines Lagerfeuers oder einfachen Schornsteines. Und jetzt lag die Quelle dieses Rauches direkt vor seinen Füßen und ihr Anblick erfüllte ihn mit einer eigenartigen Mischung von Gefühlen. Offensichtlich hatte hier erst kürzlich eine Schlacht stattgefunden, diesmal gingen die Elfen jedoch nicht so glücklich daraus hervor, was in ihm eine gewisse Genugtuung hervorrief. Andererseits überkam ihn ein Ekel, den er lange bereits verloren glaubte, hatte er doch in Loreas Armee schon so manches gesehen.
Denn abgesehen vom allgegenwärtigen Gestank nach verbranntem und verwesenden Fleisch hatten sich die Angreifer anscheinend Mühe gegeben, ihren Opfern immer den möglichst grausamsten Weg ins Jenseits zu bereiten. Dies konnte nur heißen, dass die Dämonen längst nicht vertrieben waren und hiermit einen ersten Vorgeschmack ihres Rachefeldzuges gegeben hatten!
Zu plündern war hier nichts mehr, einzig die unzähligen Leichen starrten ihn aus schmerzverzerrten Gesichtern an. Zumindest diejenigen, die noch ein Gesicht hatten. So beschloss er, der Spur der Dämonen zu folgen, eine weitere helfende Hand war bestimmt gern gesehen und dieses Mal würde er sicher gehen, dass bei Kriegsende die richtige Seite gewinnen würde, die Seite mit seinem Sold!
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