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Rey_Alp ...
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...   Erstellt am 08.04.2011 - 11:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Was würdet ihr davon halten Dorothee Bär um ein Interview (per Mail) zu bitten? Ich habe bei der CSU zwar prinzipiell Probleme mit der Glaubwürdigkeit, aber nach Tauss seinem Abgang kenne ich sonst keinen Politiker, der sich halbwegs ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzt und "pro gamer" ist. Es gibt vielleicht noch den anderen Typen bei der FDP (der auch bei der BT-Land dabei war), aber ansonsten ist der mir nur durch Spielerreichen wie dem Ipad im Bundestag in Erinnerung geblieben.

Für Fragenvorschläge wäre ich natürlich sehr dankbar. Auch wäre es toll, wenn jemand ihr damaliges Interview mit der Seite Killerspielespieler noch irgendwo auf der Platte hätte, damit man sich da ein paar Anregungen holen kann. Online gibt es die Seite ja leider nicht mehr.




Rey_Alp ...
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...   Erstellt am 08.04.2011 - 12:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Frage:

Sie haben jüngst bei der Bundestags-LAN Abgeordneten die Chance geboten sich mit Videospielen vertraut zu machen. Vielen Dank dafür!

Frage:

Bei der Diskussion über gewaltdarstellende Videospiele wird oft von einem Generationenkonflickt gesprochen: Die Politiker seien, ander als die Jugend, nicht mit Videospielen aufgewachsen und ihnen würde hier der Zugang fehlen - können Sie das bestätigen?

Frage:

Ich habe den Verdacht, dass viele Gamer Politikern beim Thema Videospiele Unrecht tun: Während Namen von negativ eingestellten Politikern langläufig bekannt sind, fällt es manchen schwer auch nur den Namen einer Person zu nennen, die sich für Videospiele engagiert. Hätten Sie ein paar parat?

Frage:

Hierbei kommt etwas erschwerend hinzu, dass viele Politiker sich nicht "in Gänze" hinter Videospiele stellen, sondern bestimmte Genres wie das der Ego-Shooter ausnehmen - "negative Nischen", wie es Bernd Neumann ausgedrückt hat. Wie bewerten Sie es, dass hier plötzlich eine Linie zwischen "guten" und "schlechten" Spielen gezogen wird?

Frage:

Auf die Frage, wie mit gesesellschaftlich nicht erwünschten Spielen umgegangen werden sollte, geht ja auch der Deutsche Computerspielpreis zurück. Dieser soll positive Inhalte fördern, um die negativen zu verdrängen. Wie ist es vor diesem Hintergrund zu verstehen, wenn Sie darüber nachdenken auch die Nominierung von "ab 18" Spielen zuzulassen. Würden Sie sich auch Titel wie "Crysis 2" als Preisträger wünschen?

Frage:

Hat hier bei Ihnen ein Gesinnungswandel stattgefunden? Letztes Jahr sprachen Sie sich in Abwesenheit noch vehement gegen Dragon Age und Uncharted 2 aus: "In keinem Fall zur Auszeichnung geeignet". Oder war das ein Missverständnis?

Frage:

2008 traten Sie Verbotsforderungen der Union entgegen - es bräuchte Aufklärung statt Verbote, mit denen Niemanden geholfen wird. 2006 waren Sie bei dem bayerischen Verbotsvorstoß dagegen "persönlich der Überzeugung, dass solche Spiele nicht geduldet werden dürfen. Schließlich händigt man Kindern auch keine Messer oder sonstige Waffen als Spielzeug aus [...]. Ich befürworte diese Initiative, weil Killerspiele kein Spielzeug wie ein Puzzle oder ein Kartenspiel sind". Wer sind Sie und was haben Sie mir Frau Bär gemacht?

Frage:

Sie betonen regelmäßig, dass die Union sich nicht für für Verbote, sondern für eine verantwortliche Politik ausspricht. Als Politikern können Sie das sicherlich besser beurteilen - aber schwebt im Bundesrat nicht wie ein Damoklesschwert der Gesetzesentwurf Bayerns, der bei jedem Anlass reaktiviert werden könnte? Was hält die Union davon ab diesen Vorstoß zurückzuziehen?

Frage:

Aber auch Ihre liberale Grundhaltung wird wohl Grenzen haben. Regelmäßig rufen Politiker nach einem Verbot gewaltverherrlichender Spiele, obwohl dieses bereits seit Jahrzehnten besteht und mittlerweile auch 30 Spiele betrifft - Halten Sie dieses Verbot für gerechtfertigt?

Frage:

Wagen Sie eine Prognose, wo die gesellschaftliche Debatte über Videospiele in 5 Jahren stehen und welchen gesellschaftlichen aber auch kulturellen Stellenwert Videospielen zugeschrieben werden wird?

Frage:

Vielen Dank für das Gespräch.

[Dieser Beitrag wurde am 08.04.2011 - 13:01 von Rey_Alp aktualisiert]




<Pyri als Gast>
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...   Erstellt am 08.04.2011 - 13:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Kann dieser Einschätzung bezüglich der (Partei-)Politik nur voll und ganz zustimmen.
Was ich noch fragen würde wäre konkret etwas in Hinblick auf Ausweitungen des bereits bestehenden Gewaltdarstellungsverbots - wie etwa den legendären 131a oder gar Besitzverbote (Schünemann):

Es gibt Stimmen wonach auch Herstellungsverbote von "Killerspielen" allein nicht reichen würden, sondern etwa die Spieler der so verbotenen Spiele ebenfalls "dingfest" gemacht werden sollten. Wie stehen Sie zu solchen Forderungen?

http://www.stern.de/politik/deutschland … 78137.html




purchaser 



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...   Erstellt am 08.04.2011 - 19:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich würd' sie schlicht zu ihren Erfahrungen mit Videospielen vor allem nach der Bundestags-LAN fragen. Wie sie inzwischen zu den Games steht, den verschiedenen Genres. Ob sie auch privat spielt. Mit wem. Ob sie schon Favoriten hat. Und so weiter. Keine Fragen zum Gewaltgehalt, zu "Killerspielen", Indizierungen, Verboten. Einfach, um auch einmal die spielerische Seite, den Spaß an den Games zu betonen, ohne dass sie sich gleich wieder zur Reaktion in die Ecke gedrängt sieht.
Eben einfach so. Nach der LAN gehört sie ja nun schon fast zu uns und darf auch mal das Gefühl genießen, ein Gamer zu sein. In den Rücken fallen kann sie uns danach ja immer noch. Aber man darf wohl durchaus auf das Gute im Politiker setzen.





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ElKonsolero 



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...   Erstellt am 08.04.2011 - 22:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Auf jeden Fall eine gute Idee. Ich finde interviews grundsätzlich nie verkehrt.

Ich hätte gerne gewusst:

- Wie sie den Standort Deutschland für die Videospielbranche sieht
- Man in ihren Augen tun könnte, um den Standort Deutschland für die Gameindustrie attraktiver zu machen.


Warum diese Frage. Nunja wir kennen die ehrliche Meinung der Industrie, dass Deutschland kein sehr attraktiver Standord is. Es ist vielleicht aber ganz spannend, wenn man mal eine Meinung von außerhalb der Branche hört.





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TheRealBlack ...



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...   Erstellt am 09.04.2011 - 17:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Kann man auch den Index ansprechen?

Frage:

Halten sie das mittel der Indizierung in Zeiten des Internets nicht für veraltet?





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Happy Coding! (Mein Nick ist The_Real_Black und da zu die Seite TheRealBlack.net)
Rey_Alp schrieb
    TRB ... der Herr der Zitate^^.

<Alreech>
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2011 - 00:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Frage:
Im Kölner Aufruf bezeichnet ihr Parteifreund Joachim Herrmann den Bundeswehreinsatz in Afghanistan als völkerrechts- und grundgesetzwirdrigen Krieg.
Ausserdem wirft er der Bundeszentrale für Politische Bildung Korrupion vor, und fordert das alle Politiker, Journalisten und Wissenschaftler die seine Meinung bezüglich Killerspiele nicht teilen abtreten müssen.

Teilen sie Joachim Herrmanns Meinung, oder werden sie seiner Forderung nach Rücktritt folgen ?




Rey_Alp ...
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...   Erstellt am 10.04.2011 - 14:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Fragen beigefügt:

Frage:

Sie haben jüngst bei der Bundestags-LAN Abgeordneten die Chance geboten sich mit Videospielen vertraut zu machen. Vielen Dank dafür!

Frage:

Wie sieht es eigentlich mit Ihrer eigenen Erfahrung aus. Spielen Sie? [Mit wem? Welche Titel/Genre – Lieblingsspiele und welchen Stellenwert haben Spiele in Ihrem Leben?]

Frage:

Bei der Diskussion über gewaltdarstellende Videospiele wird oft von einem Generationenkonflikt gesprochen: Die Politiker seien, anders als die Jugend, nicht mit Videospielen aufgewachsen und ihnen würde hier der Zugang fehlen - können Sie das bestätigen?

Frage:

Ich habe den Verdacht, dass viele Gamer Politikern beim Thema Videospiele Unrecht tun: Während Namen von negativ eingestellten Personen langläufig bekannt sind, fällt es manchen schwer auch nur den Namen einer Person zu nennen, die sich für Videospiele engagiert. Hätten Sie ein paar parat?

Frage:

Hierbei kommt etwas erschwerend hinzu, dass viele Politiker sich nicht "in Gänze" hinter Videospiele stellen, sondern bestimmte Genres, wie das der Ego-Shooter, ausnehmen - "negative Nischen", wie es Bernd Neumann ausgedrückt hat. Wie bewerten Sie es, dass hier plötzlich eine Linie zwischen "guten" und "schlechten" Spielen gezogen wird?

Frage:

Auf die Frage, wie mit gesellschaftlich nicht erwünschten Spielen umgegangen werden sollte, geht ja auch der Deutsche Computerspielpreis zurück. Dieser soll positive Inhalte fördern, um die negativen zu verdrängen. Wie ist es vor diesem Hintergrund zu verstehen, wenn Sie darüber nachdenken auch die Nominierung von "ab 18" Spielen zuzulassen. Würden Sie sich auch Titel wie "Crysis 2" als Preisträger wünschen?

Frage:

Hat hier bei Ihnen ein Gesinnungswandel stattgefunden? Letztes Jahr sprachen Sie sich in Abwesenheit noch vehement gegen Dragon Age und Uncharted 2 aus: "In keinem Fall zur Auszeichnung geeignet". Oder war das ein Missverständnis?

Frage:

Wie bewerten Sie Deutschland als Standort für die Videospielbranche? Martin J. Schwiezer von Black Lion Studios (Shadow Harvest) sieht beispielsweise kaum Vorteile und beklagt sich darüber, dass seine Mitarbeiter es kaum wagen können ihren Angehörigen zu erzählen, dass sie einen Ego-Shooter entwickeln.

Frage:

2008 traten Sie Verbotsforderungen der Union entgegen - es bräuchte Aufklärung statt Verbote. Zwei Jahre zuvor waren Sie dagegen beim bayerischen Verbotsvorstoß (§ 131a StGB), der das Verbot nicht nur ausweiten, sondern Personen wie mich auch einsperren wollte, anderer Überzeugung: „Ich befürworte diese Initiative, weil Killerspiele kein Spielzeug wie ein Puzzle oder ein Kartenspiel sind". Wer sind Sie und was haben Sie mit Frau Bär gemacht? [Bzw.: Was hat Sie zur Änderung Ihrer Meinung bewogen und was halten Sie heute von einem generellen Ego-Shooter-Verbot und Haftstrafen für Spieler?]

Frage:

Sie betonen regelmäßig, dass die Union sich nicht für Verbote, sondern für eine verantwortliche Politik ausspricht. Als Politikern können Sie das sicherlich besser beurteilen - aber schwebt im Bundesrat nicht wie ein Damoklesschwert der Gesetzesentwurf Bayerns, der bei jedem Anlass reaktiviert werden könnte? Was hält die Union davon ab diesen Vorstoß zurückzuziehen?

Frage:

Ihr Parteikollege Herrmann ist für Spieler kein unbeschriebenes Blatt: Er spricht Spielern ab sich beleidigt fühlen zu dürfen, wenn er ihr Hobby in die Nähe von Kinderpornographie rückt, outet sich im „Kölner Aufruf“ als Anhänger antiamerikanistischer Verschwörungstheorien, die den Ursprung von „Killerspielen“ beim US-Militär vermuten, und fordert die Anerkennung von Videospielen als Kulturgut zu stoppen sowie die Politiker, die sich dafür stark machen, zum Rücktritt auf. Welcher Bedeutung sollten Spieler diesen Äußerungen beimessen?

Frage:

Aber auch Ihre liberale Grundhaltung wird wohl Grenzen haben. Regelmäßig rufen Politiker nach einem Verbot gewaltverherrlichender Spiele, obwohl dieses bereits seit Jahrzehnten besteht und mittlerweile auch 30 Spiele betrifft - Halten Sie dieses Verbot und andere einschneidende Maßnahmen – wie die Indizierung - für gerechtfertigt?

Frage:

Wagen Sie eine Prognose, wo die gesellschaftliche Debatte über Videospiele in 5 Jahren stehen und welchen gesellschaftlichen aber auch kulturellen Stellenwert Videospielen zugeschrieben werden wird?

Frage:

Vielen Dank für das Gespräch.




<rey woanders>
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2011 - 16:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


wtatt für gerechtfertigt?

für zeitgemäß




amegas 



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...   Erstellt am 11.04.2011 - 10:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hier einige Gedanken zu möglichen Fragen:

Bei dem Diskurs um Gewalt haltige Spiele wird auch grundsätzlich auf wissenschaftliche Fakten hinwiesen. Diese sind sogar die Basis der Diskussion. Dazu werden in der Regel aber immer die selben Quellen genannt: Spitzer, Pfeiffer, Weiss usw.

Haben sie sich grundsätzlich die Mühe gemacht die Quellen und die Qualität der Wissenschaftlichen Arbeiten z.B: eines Herrn Spitzers oder Pfeiffers zu überprüfen oder prüfen lassen? Glauben sie nicht dass z.B. ein Herr Spitzer auch eigene Interessen verfolgt. z.B. Verkauf seiner Büchern ("Vorsicht Bildschirm")


PS:
Ich möchte wissen ob Spitzer, Pfeiffer oder jemand anderes der Bande damals / heute in Bayern gewirkt haben. Und wenn ja welche Relevanz deren Arbeiten in der Beurteilung und Schaffung von Gesetzten gehabt haben.... Mir fällt dazu keine gute formulierte Frage ein.


Du sprichst den Kölner Aufruf an. Sollten wir mal fragen ob ihr dieses Dokument überhaupt bekannt ist?





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