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nomadatlan ...
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...   Erstellt am 08.05.2007 - 18:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


vorausbemerkungen :
1. nach der schwarzmeer-katastrophe ca 5.500 v.chr. erfolgte von dort aus die flucht sehr vieler leute "in alle richtungen" ... don-kultur, donau-kultur ...
hier nach europa die bandkeramiker auenländer-kultur mit langhäusern palisadendörfern einbäumen, und die rinderhalbnomaden mit ihren ringwällen-erdwerken.
selbiges auch in richtung osten bis mongolei, nach anatolien bis indien, in den mittelmeerraum+nordafrika ...
2. später siehe wikipedia "kurgankultur" - in verschiedenen wellen ...
3. nach meteoriteneinschlägen ca 2.200 v.chr. und nordseeland-überschwemmung ...
santorin-katastrophe ca 1.650 v.chr. ...
bis seevölkersturm 1.200 v.chr. (ende plato-atlantis-europa) ...
- erfolgte vielerlei mittelmeerraum-eroberung durch europäische küstenvölker und karrenvölker (insel- und festlands-"griechen",hatti,hethiter,berber+libyer,libanon+palästina-neubesiedelung)


homers ilias in ostsee und nordatlantik

die herkunft von "den" ollen griechen bes. mykene
(dänische danäer, dorier,pelasger,achaier, ...)

ostsee-troja fosite=poseidon


sorry, volltextklau-quelle

HOMER AN DER OSTSEE

Dr. Felice Vinci

Zusammenfassung

Der tatsaechliche Schauplatz der Ilias und der Odyssee kann identifiziert werden, nicht im Mittelmeer, in dem er bewiesenermassen durch viele Ungereimtheiten geschwaecht ist, sondern im Norden von Europa. Die Sagen, die die zwei Gedichte verursachten, kamen aus den Ostsee- Regionen, in denen das Bronzezeitalter im 2.Jahrtausend v.C. bluehte und viele homerische Plaetze, wie Troia und Ithaca, heute noch identifiziert werden koennen. Die blonden Seefahrer, die die mykenische Zivilisation im 16. Jahrhundert v.C. gruendeten, brachten diese Geschichten nach der Abnahme des "klimatischen Optimums" von Skandinavien nach Griechenland. Dann bauten sie ihre urspruengliche Welt, in der der Troianische Krieg und viele andere mythologische Ereignisse stattgefunden hatten, im Mittelmeer nach; ueber viele Generationen wurde die Erinnerung des heroischen Zeitalters und der Leistungen, die von ihren Vorfahren in ihrer verlorenen Heimat durchgefuehrt wurden, konserviert und den nachfolgenden Zeitaltern weitergereicht. Dieser Schluessel erlaubt uns, viele Tueren, die bis jetzt fest geschlossen waren, leicht zu oeffnen, aber auch die historische Frage der indoeuropaeischen Diaspora und des Ursprungs der griechischen Zivilisation aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

* * *

Schon seit der Antike hat die homerische Geographie Probleme und Ungewissheiten verursacht. Die Uebereinstimmung der Staedte, der Laender und der Inseln, die der Autor haeufig mit einer Fuelle von Details beschreibt, mit traditionellen Mittelmeerplaetzen ist normalerweise nur teilweise oder garnicht vorhanden. Wir finden viele Faelle bei Strabo (der griechische Geograph und Historiker, 63 v.C. - 23 A.D.), der z.B. nicht verstand, warum die Insel Pharos, direkt vor dem Hafen von Alexandria gelegen, in der Odyssee unerklaerlicherweise eine Segeltagesreise von Aegypten entfernt zu liegen scheint. Da ist auch die Frage des Standortes von Ithaca, das, entsprechend den sehr praezisen Hinweisen in der Odyssee, die westlichste Insel in einem Archipel ist, das drei Hauptinseln enthaelt, Dulichium, Same und Zakynthos. Dies entspricht nicht der geographischen Wirklichkeit des griechischen Ithaca im Ionischen Meer, noerdlich von Zakynthos, oestlich von Kephallinia und suedlich von Leukas. Und dann, was ist mit der Peloponnes, in beiden Gedichten als Ebene beschrieben?

Mit anderen Worten, die homerische Geographie bezieht sich auf einen Kontext mit einer Topographie, mit der wir vertraut sind, die aber, verglichen mit der aktuellen physikalischen Anordnung der griechischen Welt, grelle Abweichungen offenbart, die schwer zu erklaeren sind, auch wenn nur auf ihre Konsequenz innerhalb der beiden Gedichten bezogen. Die "fremde" Peloponnes z.B. scheint eine Ebene zu sein, nicht nur sporadisch, sondern regelmaessig, und Dulichium, die "Lange Insel" ( griechisch "dolichos" bedeutet "lang"), bei Ithaca gelegen, wird wiederholt, nicht nur in der Odyssee, auch in der Ilias erwaehnt, jedoch wurde sie nie im Mittelmeer entdeckt. So werden wir mit einer Welt konfrontiert, die, abgesehen von einigen gelegentlichen Abweichungen, offensichtlich geschlossen und unzugaenglich erscheint, obgleich die Namen vertraut sind ( dies jedoch fuehrt eher in die Irre als das es, wie sonst, der Problemloesung dient ).

Ein moeglicher Schluessel, um endgueltig in diese raetselhafte Welt einzudringen, wird von Plutarch zur Verfuegung gestellt (46 - 120 A.D.). In seinem Werk De Facie quae im orbe lunae apparet ("Das Mondgesicht“), macht er eine ueberraschende Aussage: die Insel von Ogygia, ( wo Kalypso Odysseus festhielt, bevor sie ihm erlaubte, nach Ithaca zurueckzukehren), liegt im Nordatlantik, fuenf Segeltage von Britannien".

Plutarchs Hinweise fuehren uns zu einer Identifikation Ogygias mit einer der Faroeer Inseln (wo wir auch eine Insel mit griechisch klingenden Namen finden: Mykines). Hier beginnend, der Route ostwaerts folgend, die Odysseus (Buch V der Odyssee ) bei seiner Reise von Ogygia nach Scheria nutzte, erlaubt uns das Letztere, d.h. das Land der Phaeaken, an der suedlichen Kueste von Norwegen zu lokalisieren, in einem Bereich, das perfekt zu seinem Ankunftsbericht passt, mit vielfaeltigen archaeologische Spuren des Bronzezeitalters. Ausserdem, waehrend einerseits "sker" in altnorwegisch "Seefels" bedeutet, stellt Homer andererseits in der Erzaehlung der Landung Odysseus’ die Umkehrung der Flussstroemung vor (Od. V, 451-453), was in der Mittelmeerwelt unbekannt ist, aber typisch fuer die atlantischen Flussmuendungen waehrend der Flut.

Von hier fuhren die Phaeaken Odysseus zurueck nach Ithaca, an der fernen Seite eines Archipels gelegen, ueber das Homer in vielen Details spricht. An diesem Punkt macht eine Reihe von praezisen Parallelen es moeglich, eine Gruppe daenischer Inseln, im Sueden der Ostsee zu identifizieren, die genau allen Hinweisen Homers entspricht. Tatsaechlich beinhaltet das suedliche Fynen Archipel drei Hauptinseln: Langeland (die "Lange Insel", welches schliesslich das Raetsel der mysterioesen Insel Dulichium entschleiert), Aerø (das perfekt dem homerische Same entspricht) und Tåsinge ( das antike Zakynthos). Das letzte Eiland im Archipel, nach Westen gelegen, " der Nacht zugewandt", ist Odysseus’ Ithaca, jetzt bekannt als Lyø. Es ist erstaunlich, wie gut es mit den Hinweisen des Dichters uebereinstimmt, nicht nur in seiner Position, sondern auch mit seinen topographischen und morphologischen Merkmalen. Und hier, mitten in dieser Inselgruppe, koennen wir auch die kleine Insel "in der Strasse zwischen Ithaca und Same" lokalisieren, wo Penelopes Bewerber einen Hinterhalt fuer Telemachos versuchten.

Ausserdem wird das Elis, eine der Regionen des Peloponnes, als gegenueberliegend von Dulichium beschrieben, daher also leicht mit einem Teil der grossen daenischen Insel Seeland identifizierbar. Folglich ist das Letztere das urspruengliche "Peloponnes", d.h. die "Insel des Pelops", in der wirklichen Bedeutung des Wortes "Insel" ("nêsos" im griechischen). Andererseits ist das griechische Peloponnes (das in einer aehnlichen Position im aegaeischen Meer liegt, d.h. auf der suedwestlichen Seite) keine Insel, trotz seines Namens. Ausserdem haben die Details, die in der Odyssee berichtet werden, betreffend Telemachos’ schnelle Reise mit dem Streitwagen von Pylos nach Lakedaemon, entlang einer „Weizen-produzierenden Ebene", und dem Krieg zwischen Pylier und Epener, wie im Buch XI der Ilias berichtet, immer als unpassend mit Griechenlands unebener Geographie gegolten, waehrend sie perfekt mit der flachen Insel Seeland uebereinstimmen.

Lassen Sie uns nun nach der Region von Troia suchen. In der Ilias liegt ist es an der Hellespontischen See, das systematisch als "weit" oder sogar "grenzenlos" beschrieben wird. Wir koennen die Tatsache folglich ausschliessen, dass es sich auf die Strasse der Dardanellen bezieht, wo die von Schliemann gefundene Stadt liegt. Die Identifizierung dieser Stadt mit Homers Troia wirft immer noch starke Zweifel auf: Wir muessen nur an die Kritik Finleys in der „World of Odysseus“ denken. Es ist auch bemerkenswert, dass Schliemanns Gebiet dem Standort des griechisch-roemischen Troia entspricht; Strabo jedoch kategorisch abstreitet, dass das Letztere mit der homerische Stadt identifizierbar ist (Geographie 13, 1, 27). Andererseits erwaehnt der daenische, mittelalterliche Historiker Saxo Grammaticus in seinem Gesta Danorum haeufig eine Bevoelkerung, bekannt als "Hellespontianer" und eine Region „Hellespont“, die, merkwuerdig genug, im Osten der Ostsee sich zu befinden scheint. Koennte es Homers Hellespont sein? Wir koennen es mit dem Finnischen Meerbusen identifizieren, welcher das geographischen Gegenstueck zu den Dardanellen ist ( da beide im Nordosten ihrer jeweiligen Bassins liegen). Da Troia, wie wir aus einer Passage in der Ilias ( XXI , 334-335) schliessen koennen, im Nordosten des Meeres liegt ( ein weiterer Grund, Schliemanns Standort zu diskutieren), dann erscheint es fuer diese Forschung angemessen, eine Region in Suedfinnland zu betrachten, wo der Finnische Meerbusen sich mit der Ostsee verbindet. In diesem Gebiet, westlich von Helsinki, finden wir eine Anzahl von Ortsnamen, die erstaunlich denen aehneln, die in der Ilias erwaehnt werden und insbesondere denen, die den Verbuendeten der Troianer gegeben werden: Askainen (Ascanius), Karjaa (Caria), Naesti (Nastes, der Leiter der Karianer), Lyoekki (Lycia), Tenala (Tenedos), Kiila (Cilla), Raisio (Rhesus), Kiikoinen (die Kikonen) usw.. Es gibt auch ein Padva, das uns an das italienische Padua erinnert, der Tradition nach gegruendet durch den Troianer Antenor und in Venetia liegt (die "Eneti" oder "Veneti" waren Verbuendete der Troianer). Mehr noch, die Ortsnamen Tanttala und Sipilae (der mythische Koenig Tantalus, bekannt fuer seine Folter, wurde am Berg Sipylus begraben) weisen daraufhin, dass dieser Stoff nicht nur auf die homerische Geographie begrenzt ist, sondern sich auf die ganze Welt der griechischen Mythologie auszudehnen scheint.

Was ist nun mit Troia? Genau im Zentrum dieses Gebietes, auf halben Wege zwischen Helsinki und Turku, entdecken wir, dass die Stadt des Koenigs Priamos die Brandschatzung der Achaeer ueberlebt hat. Ihre Eigenschaften entsprechen genau jenen Homers, die er uns ueberlieferte: das huegelige Gebiet, das die Senke mit seinen zwei Fluessen beherrscht, die Ebene, die sich in Richtung Kueste neigt und den Hochlaendern im Hintergrund. Sie hat sogar ihren eigenen Namen fast unveraendert ueber alle Zeiten beibehalten. Heute ist "Toija" ein ruhiges finnisches Dorf, das ahnungslos ist von seiner glorreichen und tragischen Vergangenheit.

Verschiedene Reisen zu diesen Plaetzen, ab dem 11. Juli 1992, haben die ausserordentliche Uebereinstimmung zwischen den Ilias Beschreibungen und dem Gebiet, das Toija umgibt, bestaetigt. Mehr noch, wir stossen dort auf viele bedeutende Spuren des Bronzezeitalters. Unglaublich, in Richtung zum Meer, finden wir einen Platz, Aijala genannt, der an den "Strand" ("aigialos") erinnert, wo, nach Homer, die Achaeer ihre Schiffe auf den Strand setzten (Il. XIV, 34). Diese Uebereinstimmung dehnt sich auf die benachbarten Bereiche aus. Entlang der schwedischen Kueste z.B., gegenueber Suedfinnland, 70 Kilometer noerdlich von Stockholm, erinnert die lange und verhaeltnismaessig schmale Bucht von Norrtaelje an das homerische Aulis, von wo die Achaeer Flotte die Segel nach Troia setzte. Heutzutage starten hier die Faehren nach Finnland und folgen dem gleichen alten Kurs. Sie passieren die Insel Lemland, dessen Name uns an das antike Lemnos erinnert, wo die Achaeer stoppten und ihren Helden Philoctetes absetzten. Nahebei ist Åland, die groesste Insel des gleichnamigen Archipels, das vermutlich mit Samothrake uebereinstimmt, der mythische Platz der Metallarbeitsmysterien. Der angrenzende Bottnische Meerbusen ist leicht mit Homers Thrakischem Meer identifizierbar und das alten Thrake, das der Dichter im Nordwesten von Troia auf die gegenueberliegende Seite des Meeres plaziert, liegt vermutlich entlang der schwedischen Nordkueste und seinem Hinterland (es ist bemerkenswert, dass die Juengere Edda das Haus des Gottes Thor mit Thrake kennzeichnet). Weiter im Sueden, ausserhalb des Finnischen Meerbusens, entspricht die Insel Hiiumaa, gegenueber an der estnischen Kueste, genau Homers Chios, das, nach der Odyssee, auf dem Rueckweg der Achaeer Flotte nach dem Krieg lag.

Kurz gesagt, abgesehen von den morphologischen Merkmalen dieses Bereiches, passt die geographische Position der finnischen Troas auf die Beschreibung Homers wie ein Handschuh. Dies erklaert tatsaechlich, warum oft ein "dichter Nebel" auf die Kaempfer in der Troianischen Ebene fiel und Odysseus’ Meer ist nie so hell wie das der griechischen Inseln, sondern immer "weindunkel" und "nebelig". Waehrend wir durch Homers Welt reisen, erleben wir harsches Wetter, typisch für den Norden. Ueberall in den zwei Gedichten hat das Wetter, mit seinem Nebel, Wind, Regen, kalten Temperaturen und Schnee (der auf die Ebenen und auch auf das Meer faellt ), wenig gemein mit dem Mittelmeerklima; ausserdem werden Sonne und warme Temperaturen ueberhaupt selten erwaehnt. Dafür gibt es unzaehlige Beispiele; als Odysseus zum Beispiel an eine Episode des Troianischen Krieges erinnert: „die Nacht war schlecht, nachdem Nordwind fiel/und frostig; dann fing der Schnee an, wie eisiger Frost zu fallen /und Eis erstarrt auf unseren Schildern " (Od. XIV, 475-477). In einem Wort, die meiste Zeit ist das Wetter unstet, so sehr, dass ein in Bronze gekleideter Krieger einen wolkenlosen Himmel waehrend der Schlacht beschwoert (Il. XVII, 643-646). Wir sind Welten von den dürren anatolischen Tiefebenen entfernt. Die Art, wie Homers Charaktere gekleidet werden, ist in vollkommener Übereinstimmung mit dieser Art Klima. In der Segelsaison tragen sie Tuniken und schwere Maentel, die sie nie ablegen, auch nicht waehrend der Bankette. Diese Kleidung entspricht genau den Ueberresten von Kleidung, die in den daenischen Graebern der Bronzezeit gefunden wurden, bis zu solchen Details wie einer Metallbrosche, die den Mantel an der Schulter feststeckte (Od. XIX, 226). Dies passt auch perfekt zu dem, was Tacitus über germanische Kleidung angibt: "Die Kleidung für jedermann ist ein Umhang mit einer Schnalle" ("sagum fibula consertum"; Germania, 17, 1).

Diese nordische Anordnung erklaert auch die sehr grosse Anomalie der gewaltigen Schlacht, die die zentralen Buecher der Ilias ausmacht. Die Schlacht dauert zwei Tage (Il. XI, 86; XVI, 777) und eine Nacht (Il. XVI, 567). Die Tatsache, dass die Dunkelheit den Kampf nicht beendet, ist in der Mittelmeerwelt unverstaendlich, aber es wird klar in der nordischen Umgebung. Was Patroklus’ frischen Truppen erlaubte, durchzukaempfen bis zum folgenden Tag, ohne eine Pause, ist das matte Nachtlicht, das für die hohen Breiten waehrend der Sommersonnenwende typisch ist. Diese Deutung - bekraeftigt durch die Überflutung des Skamander waehrend des folgenden Kampfes (in den Nordregionen tritt dieses im Mai oder Juni infolge von Tauwetter auf )- erlaubt uns, die Stadien der ganzen Schlacht in einer zusammenhaengenden Weise wieder zu rekonstruieren und vertreibt die gegenwaertigen Ungereimtheiten und die belasteten Deutungen.

Ausserdem koennen wir aus einer Passage in der Ilias ( VII, 433) das griechische Wort herausfinden, das die matt beleuchteten Naechte, typisch fuer Regionen nahe dem noerdlichen Polarkreise, bezeichnet: das "amphilyke nyx" ist ein wirkliches "linguistisches Fossil", das, Dank Homers Epos, die Migration der Achaeer nach Suedeuropa ueberlebt hat.

Es ist auch wichtig, zu beachten, dass die Troianischen Mauern, wie von Homer beschrieben, wie eine Art von rustikalen Zaun aus Holz und aus Stein erscheinen, aehnlich den archaischen noerdlichen Holzeinfriedungen (wie die Kremlmauern bis zum 15. Jahrhundert), und weniger wie die maechtigen Festungen der aegaeischen Zivilisationen.

Folglich wurde Troia nicht verlassen, nachdem die Achaeer es pluenderten und niederbrannten, sondern wurde wieder aufgebaut, wie die Ilias angibt: " An diesem Punkt begannZeus Priamos’ Geschlecht zu hassen,/ Aeneas Macht soll die Troianer jetzt beherrschen/und dann seine Kindeskinder und die, die spaeter kommen" (Il. XX, 306-308). Dagegen ist Virgils tendenzioese und viel juengere Erzaehlung von Aeneas’ Flucht ueber das Meer von der brennenden Stadt Troia (eine Ehrerbietung an die Familie des Kaiser Augustus , der Annahme nach Aeneas Nachkommen) zum realen Schicksal des troianischen Heldes und seiner Stadt nach dem Krieg absolut ohne Bezug. Was diesen "finnischen" Aeneas betrifft, der erste Koenig der Dynastie die, uebereinstimmend mit Homer, Troia nach dem Krieg regierte ( ein Koenigreich, das, unter Priamos, einen betraechtlichen Bereich in Suedfinnland beherrschte; Il. XXIV, 544-546 ), so ist es sehr verlockend eine Verbindung zwischen seinem Namen und "Aeningia" anzunehmen, in roemischen Zeiten der Name fuer Finnland (Pliny, Naturgeschichte, IV, 96).

Es ist bemerkenswert, dass Landwirte haeufig Bronze- und Steinzeitrelikte in den Feldern um Toija herum finden. Dies ist Beweis fuer menschliche Siedlungen in diesem Gebiet vor vielen tausend Jahren. Im Bereich, der Salo (nur 20 Kilometer von Toija) umgibt, haben Archaeologen herrliche Stuecke von Schwertern und Speerspitzen gefunden, die in die Bronzezeit zurueckdatieren und nun im Nationalen Museum von Helsinki ausgestellt sind. Diese Funde kommen aus Begraebnisplaetzen, mit Grabhuegeln aus grossen Steinanhaeufungen, die an der Oberseite bestimmter Huegel gefunden werden koennen, heute sich aus der Ebene erhebend, aber die, vor tausenden Jahren, als die Kuestenlinie nicht so weit zuruecklag wie heute, direkt am Meer lagen. Dies bezieht sich auf eine Passage in der Ilias, wo Hektor einen Helden der Achaeer zu einem Duell herausfordert, um im Falle eines Sieges, die Leiche seines Gegners zurueckzugeben " damit die langhaarigen Achaeer ihn begraben/und einen Huegel errichten fuer ihn am breiten Hellespont,/ und eines Tages wird einer der Maenner, die kommen,/ segelnd mit einem mehrrudrigen Schiff auf der weindunklen See, sagen: / Dies ist der Huegel eines in alten Zeiten erschlagenen Mannes,/ er uebertraf, aber der vielgeruehmte Hektor toetete ihn "(Il. VII, 85-90; die Beschreibung vom Grab Achilles’ im letzten Gesang der Odyssee ist analog). Diese homerische Huegel " am breiten Hellespont" und die Bronzezeitlichen nahe Salo sind bemerkenswert aehnlich. Mehr noch, Beowulfs’ Grab, beschrieben im alten englischen Gedicht Beowulf ( 7. Jahrhundert A.D.), ist der Beschreibung Homers sehr aehnlich ( Beowulf, l. 2802-2808).

Lassen Sie uns jetzt den sogenannten Schiffskatalog aus dem Buch II der Ilias untersuchen, der die 29 Flotten der Achaeer auflistet, die am Troianischen Krieg teilnahmen, zusammen mit den Namen ihrer Kapitaene und Herkunftsorte. Diese Liste wickelt sich entgegen dem Uhrzeigersinn ab, beginnend im zentralem Schweden, entlang der Ostseekuesten und in Finnland endend. Wenn wir dies mit den Daten kombinieren, die in den zwei Gedichten und im Rest der griechischen Mythologie enthalten sind, koennen wir die Achaeerwelt um die Ostsee vollstaendig rekonstruieren, wo, wie die Archaeologie bestaetigt, das Bronzezeitalter im 2. Jahrtausend v.C. bluehte, beguenstigt durch ein waermeres Klima als heute.

In diesem neuen geographischen Kontext enthuellt sich endlich das gesamte zu Homer und der griechische Mythologie gehoerende Universum, mit seiner erstaunlichen Uebereinstimmung. Folgt man z.B. der Reihenfolge des Katalogs, lokalisieren wir sofort Boeotia (entsprechend dem Bereich um Stockholm). Hier ist es einfach, Oedipus’ Theben zu identifizieren und den mythische Berg Nysa (der nie in der griechischen Welt gefunden wurde) , wo die Hyaden das Baby Dionysus betreuten. Homers Euboea stimmt mit der heutigen Insel Oland ueberein, vor der schwedischen Kueste in einer aehnlichen Position gelegen wie ihr Mittelmeergegenstueck.

Das mythische Athen, Theseus’ Heimatland, liegt im gegenwaertigen Gebiet von Karlskrona in Suedschweden (dies erklaert, warum Plato, in seinem Dialog Kritias, es als eine wellige Ebene voll von Fluessen anspricht, der griechischen rauhen Morphologie total fremd). Die Merkmale anderer Achaeer - Staedte, wie Mykene oder Kalydon, wie von Homer beschrieben, erscheinen ebenfalls vollstaendig unterschiedlich zu ihren Namensvettern auf griechischem Boden. Insbesondere lag Mykene an der Stelle des heutigen Kopenhagen, wobei die Insel Amager an den antiken Namen erinnert und erklaert, warum sie im Plural steht. Hier auf der flachen Insel Seeland (d.h. das homerische "Peloponnes"), koennen wir leicht Agamemnons und Menelaus’ Koenigreiche, Arkadia, den Fluss Alpheus identifizieren und insbesondere, Koenig Nestors Pylos, dessen Standort auch schon bei den alten Griechen fuer ein Geheimnis gehalten wurde. Indem man Homers Gedichte an der Ostsee ansiedelt, wird dieses historische Puzzlespiel sofort geloest. Mehr noch, es ist genauso einfach, das Problem der seltsamen Grenze zwischen Argolis und Pylos zu loesen, in der Ilias ( IX , 153) erwaehnt, aber die "unmoeglich" in der griechischen Welt ist.

Nach der Peloponnes erwaehnt der Katalog Dulichium und faehrt mit dem Archipel Ithacas fort, das bereits durch die Hinweise in der Odyssee identifiziert wurde. Wir koennen folglich die Gleichartigkeit der Informationen ueberpruefen, die in den zwei Gedichten enthalten sind sowie ihre Uebereinstimmung mit der Ostseegeographie. Nach Ithaca faehrt die Liste mit den Aetolianern fort, die an die alten Juten erinnern. Sie gaben ihren Namen an Jutland, das tatsaechlich nahe den Inseln von Suedfynen liegt. Homer erwaehnt Pylene unter den aetolianischen Staedten, das dem heutigem Ploen entspricht, in Norddeutschland, nicht weit von Jutland. Gegenueber dieser Region, in der Nordsee, erinnert der Name von Helgoland, eine der nordfriesischen Inseln, an Helike, ein in der Ilias erwaehnter Tempel des Gottes Poseidon (es ist bemerkenswert, dass ein alter Name fuer Heligoland Fositesland war, wobei "Fosite", ein alter friesischer Gott, mit Poseidon praktisch identisch ist).

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[Dieser Beitrag wurde am 11.06.2007 - 07:58 von nomadatlan aktualisiert]





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weiter im text :

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... Was Kreta, das "weite Land" mit "hundert Staedten" und vielen Fluessen betrifft, von Homer nie als eine Insel bezeichnet, so entspricht es der Region Pommern im suedlichen Ostseebereich, der sich von der deutschen zur polnischen Kueste ausdehnt. Dieses erklaert, warum in den reichen Malereien der minoischen Zivilisation, die auf dem aegaeischen Kreta bluehte, wir keine Hinweise auf die griechischen Mythologie finden und Schiffe so selten dargestellt sind. Es ist auch verlockend eine Verbindung zwischen dem Namen "Polska" und den Pelasgern anzunehmen, die Einwohner des homerischen Kreta. An diesem Punkt ist es auch einfach, Naxos (wo Theseus Ariadne auf seiner Rueckreise von "Kreta" nach "Athen" zuruecklies ) mit der Insel von Bornholm zu identifizieren, zwischen Polen und Schweden gelegen, wo die Stadt Neksø noch an den alten Namen der Insel erinnert. Ebenso entdecken wir, dass Odysseus’ "Fluss Aegypten" vermutlich mit der heutigen Weichsel uebereinstimmt, somit den realen Ursprung des Namens offenbarend, den die Griechen Pharaos Land gaben, bekannt als "Kem" in der lokalen Sprache. Dieses erklaert die unpassende Position des homerischen aegyptischen Theben, das, entsprechend der Odyssee, sich nahe dem Meer befindet. Offenbar wurde die aegyptische Hauptstadt, welche im Gegensatz Hunderte von Kilometer vom Nildelta entfernt liegt und urspruenglich als Wò’se bekannt war, durch die Achaeer mit dem Namen einer baltischen Stadt benannt, nachdem sie in den Mittelmeerraum zogen. Das wirkliche Theben war vermutlich das heutige Tczew, im Weichseldelta. Im Norden des Letzteren, in der Mitte der Ostsee, erinnert die Insel von Fåroe an das homerische Pharos, entsprechend der Odyssee mitten im Meer liegend, eine Segeltagesreise von "Aegypten" (wogegen das mittelmeerische Pharos nicht einmal eine Meile Abstand vom Hafen von Alexandria hat ). Hier ist die Loesung zu einem anderen Raetsel der homerische Geographie, das Strabo so stoerte. Es ist auch bemerkenswert, dass eine barbarische Bevoelkerung nahe der Weichselmuendung bis zum 3. Jahrhundert A.D. lebte: wir beziehen uns auf die "Gepiden", deren Name an den Namen "Aigyptos" erinnert. Dies bekraeftigt die Idee, dass das homerische Aegypten um das Weichseldelta lag.

Der Schiffskatalog beruehrt jetzt die baltischen Republiken. Hellas liegt an der Kueste des heutigen Estland und folglich nahe beim homerischen Hellespont (d.h. das "Helle Meer"), heute der Finnische Meerbusen. Hinsichtlich Phthia, Heimat Achilles’ , so lag es in den fruchtbaren Huegeln des suedoestlichen Estland, entlang der Grenze mit Lettland und Russland und dehnt bis zum russischen Fluss Velikaja und dem See Pskov hin. Myrmidaner und Phthianer lebten dort, jeweils regiert durch Achilles und Protesilaus (der erste Achaeer Kapitaen, der im Troianischen Krieg fiel). In diesem Bereich liegt auch Kurland - das Land der Kuren, das ist das mythische Curete, verbunden mit der Anbetung von Zeus - wo die Figur eines obersten Gottes gefunden wurde, der als Dievas in Litauen und Dievs in Lettland angerufen wird; in der lokalen Folklore zeigt er die Merkmale, die fuer den hellenistischen Zeus typisch sind ( der Genitivfall des Namens "Zeus" auf griechisch ist "Diòs"; Il. I, 5).

Ausserdem hat Litauen sehr archaische Merkmale und eine bemerkenswerte Affinitaet mit der alten indoeuropaeischen Sprache.

Hier erreichen wir die Region von Livland, das momentan zwischen Estland und Lettland geteilt wird. Wir koennten eine Verbindung zum homerischen Libyen annehmen, das die Odyssee in zwei Episoden erwaehnt. Eine erzaehlt von einem Schiff Richtung Libyen, das "in der offenen See bei Kreta" segelte (Od. XIV, 300). Obgleich vage, passt diese Beschreibung zu Livlands Position in Bezug zur polnischen Kueste, d.h. dem "baltischen Kreta". Es spricht vermutlich die Schiffsrouten an, denen in der suedlichen Ostsee waehrend des fruehen Bronzezeitalters gefolgt wurden. Der Name von Livland ruehrt von einem alten baltischen Volk, das heute fast ausgestorben ist. Sie sind bekannt als Livlaender, die Landwirte und Rinderzuechter sind und dem Vieh besondere Bedeutung zuschreiben. Dort empfangen Jungvermaehlte traditionsgemaess Haustiere als Hochzeitsgeschenk; diese Tiere "spielen eine fuehrende Rolle bei Begraebnissen" (Treccani, siehe "Livi"). Dies passt sehr gut zu einer Passage, in dem Homer Libyen als Land der Viehzuechter beschreibt, in dem " Schafe dreimal im Jahresverlauf werfen. / Kein Besitzer oder Schaefer es jemals mangelt / an Kaese, Fleisch oder suesser Milch,/ sondern Schafe liefern reichlich Milch die ganze Zeit "(Od. IV, 86-89). Wenn die heutigen Livlaender wirklich die Abkoemmlinge der homerischen Libyer waren, dann wuerden sie ein ausserordentliches Beispiel der kulturellen Ausdauer ueber den Lauf von 4000 Jahren, vom fruehen Bronzezeitalter bis zur modernen Zeit, sein. Der Name des alten Libyen hallt noch in der Stadt von Liepãja (Westlettland) nach, das Libava in russisch und Libau auf Deutsch genannt wird.

Weiter fortfahrend in der Reihenfolge, erreichen wir die finnische Kueste, am Bottnischen Meerbusen, wo wir Jolkka finden, das uns an Iolcus, Jasons mythische Stadt erinnert. Weiter noerdlich koennen wir auch die Region von Olymp, von Styx und von Pieria im finnischen Lappland identifizieren (das uns an die homerischen Lapithae erinnert, d.h. die geschworenen Feinde der Zentauren, die auch in diesem Bereich lebten). Dieser Standort von Pieria noerdlich des Polarkreises wird durch eine offensichtliche astronomische Abweichung bestaetigt, verbunden mit dem Mondzyklus, die im " Homerischer Hymnus an Hermes" gefunden wird: sie kann nur durch die hohe Breite erklaert werden. Das "Haus von Hades" war noch weiter nordwaerts, an den eisigen Kuesten von russisch Karelien: hier kam Odysseus an, seine Reisen stellen die letzten Erinnerungen an die praehistorischen Wege in einer Zeit dar, die durch ein sich sehr von heute unterscheidendes Klima gekennzeichnet wurde.

Als Schlussfolgerung aus diesem Ueberblick ueber die Welt der Ostsee, finden wir eine erstaunliche Uebereinstimmung mit dem Katalog der Schiffe - der folglich eine ausserordentliche "Fotographie" der fruehen Bronzezeitalternordvoelker ist - sowie mit dem Ganzen der griechischen Mythologie. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese unermessliche Zahl der geographischen, klimatischen, topographischen und morphologischen Aehnlichkeiten dem blossen Zufall zugeschrieben werden koennen, auch wenn die klaren Widersprueche beiseite gelassen werden, die sich aus der mediterranen Anordnung ergeben.

Was nun die Reisen Odysseus’ nach dem Troianischen Krieg betrifft, als er im Begriff ist, Ithaca zu erreichen, so nimmt ihn ein Sturm weg aus seiner Welt; so hat er viele Abenteuer an fabelhaften Orten, bis er Ogygia erreicht, eine der Faroeer Inseln. Diese Abenteuer, vermutlich aus den Erzaehlungen antiker Seefahrer und durch die Phantasie des Dichters wieder ausgearbeit, repraesentieren die letzte Erinnerung der Seewege, die von den alten Nautikern des Nordbronzezeitalters aus der Ostsee heraus, auf den Nordatlantik gefolgt wurden (wo der "Ozean-Fluss" fliesst, d.h. der Golfstrom), aber sie wurden unerkennbar durch ihre Uebertragung in einen total anderen Kontext. Die aeolische Insel z.B., regiert vom "Koenig der Winde", "Sohn des Ritters", ist eine der Shetlands (moeglicherweise Yell), wo es starke Winde und Ponys gibt. Zyklopen lebten an der Kueste von Norwegen (nahe Tosenfjorden: der Name ihrer Mutter ist Toosa): sie passen zu den Trollen der norwegischen Folklore. Das Land der Laistrygonen war an der gleichen Kueste, Richtung Norden; Homer sagt, dass dort die Tage sehr lang sind (der beruehmte Gelehrte Robert Graves plazierte die Laistrygonen in den Norden Norwegens; ausserdem finden wir in diesem Bereich die Insel Lamøj, das vermutlich das homerische Lamos ist). Die Insel der Zauberin Circe - wo es klare Hinweise auf die Mittsommernachtsonne (Od. X, 190-192) und an die tanzende Morgendaemmerung (Od. XII, 3-4) gibt, typische Phaenomene der arktischen Regionen - ist eine der Lofoten, jenseits des noerdlichen Polarkreises. Charybdis ist der weithin bekannte Strudel, der Maelstrom, suedlich der Insel von Moskenes (eine der Lofoten). Im Sueden von Charybdis trifft Odysseus auf die Insel Thrinakia, dies bedeutet " Dreizack ": tatsaechlich liegt nahe dem Mahlstrom Mosken, eine drei-spitzige Insel.

Die Sirenen sind Stromschnellen und Untiefen, an der westlichen Seite der Lofoten, vor dem Bereich des Maelstroms, der zusaetzlich gefaehrlich ist durch Nebel und Tidenhub. Die Seeleute konnten durch die irrefuehrenden Geraeusche des Wellengangs (das "Lied der Sirenen" ist eine Metapher, die dem norwegischen
" kenningar" aehnlich ist) angezogen werden auf die halb versteckten Felsen, sich selbst betruegend, dass die Landung nahe ist, aber, als sie naeher kamen, ist der Schiffbruch auf den Riffen unvermeidlich.

Ausserdem koennen wir bemerkenswerte Parallelen zwischen der griechischen und nordischen Mythologie finden: z.B. ist Odysseus Ull, Bogenschuetzen und Krieger der nordischen Mythologie aehnlich; das Meer, der Seeriese Aegaeon (der seinen Namen dem aegaeischen Meer gab) ist das Gegenstueck des nordischen Seegottes Aegir, und Proteus, der Alte Mann des Meeres (ein mythischer Hirte der Seehunde, der in den Seetiefen lebt und zum Voraussagen der Zukunft faehig ist ), ist aehnlich dem "marmendill" (erwaehnt in der Hàlfs Saga ok hàlfsrekka und dem Landnàmabòk ), einem sehr seltsamen Geschoepf, das einem missgestaltenen Mann mit einem seehundaehnlichen Koerper unterhalb der Taille aehnelt, und das Geschenk der Prophezeiung hat, aber nur spricht, wenn er sich danach fuehlt, gerade wie Proteus. Andererseits, gibt es bemerkenswerte Analogien zwischen den Achaeer- und Wikingerschiffen: indem man die Details der homerische Schiffe mit den Resten der in der Bucht von Roskilde gefundenen Wikingerschiffe vergleicht, realisieren wir, dass ihre Merkmale sehr aehnlich waren. Wir verweisen auf den flachen Kiel (man schliesst dies aus Od. XIII, 114), den doppelten Bug ( wir schliessen dies aus dem Ausdruck "amphiélissai", das Homer haeufig in Bezug auf ihre doppelte Kruemmung, d.h. am Heck und am Bug, nutzt ) und den abnehmbaren Mast - dies ist ein hoch entwickeltes Merkmal, das bei den Wikingerschiffen typisch ist, auch typisch fuer die homerischen Schiffe: viele Passagen sowohl in der Ilias (I, 434; I, 480) als auch der Odyssee (II, 424-425; VIII, 52) bestaetigen ohne einen Schatten des Zweifels, das die Arbeit des Auf- und Abnehmen des Mastes am Anfang und am Ende jeder Fahrt ueblich war.

Im Allgemeinen, unabhaengig von den jeweiligen Mythologien, finden sich bemerkenswerte Aehnlichkeiten zwischen den Gewohnheiten der Achaeer und denen der Bevoelkerungen von Nordeuropa, obgleich sie um fast 3000 Jahren getrennt sind. Das System der sozialen Beziehungen, von Interessen und von Lebensstilen der homerischen Welt und der Wikingergesellschaft, sind, trotz der vegangenen Jahre, ueberraschend aehnlich. Zum Beispiel entspricht die "agorà", die oeffentliche Versammlung in der homerischen Welt, dem " thing" der Wikinger: dies war der wichtigste politische Moment in der Fuehrung der Gemeinschaft fuer beide Voelker. Aus seiner Sicht informiert Tacitus uns, dass zu seiner Zeit die Nordbevoelkerungen allgemeine Versammlungen abhielten (Germania, Kap. 11), die sehr aehnlich dem " thing" erscheinen ( folglich auch der "agorà" ). In einem Wort, die Aehnlichkeiten zwischen den homerischen Achaeern, die waehrend des Bronzezeitalters lebten, den Deutschen der roemischen Periode und den mittelalterlichen Wikingern, bezeugen die Kontinuitaet der nordischen Welt durch die Zeiten.

Wir sollten beachten, dass viele homerische Voelker, wie die Danaeer, die Pelasger, die Dorer, die Kureten, die Lybier und die Lapithaeer, deren Spuren nicht im Mittelmeer gefunden werden, heute noch vermutlich im Ostseeraum existieren: sie finden ihre gegenwaertigen Gegenstuecke in den Daenen, den Polen, den Thueringern, den Kurlaendern, den Livlaendern und den Lapplaendern (diese Identifikation wird durch ihren jeweiligen geographischen Standort unterstuetzt). Ausserdem erwaehnen beide Gedichte die Sintianer, mythische Einwohner von Lemnos, die mit dem Schmiedegott Hephaestos verbunden wurden (Il. I, 594; Od. VIII, 294): ihr Name ist genau derselbe wie der heutigen "Sinti", d.h. ein Stamm der Zigeuner, die traditionsgemaess Metallarbeiter und Kupferschmiede sind. Wir bemerken auch ein moegliches Verhaeltnis zwischen den "Argiven", einem anderen Namen fuer die Achaeer, "Argeioi" auf griechisch - d.h. (V)argeioi, in Betracht des ueblichen Verlustes des Anfangs- V (das "Digamma") in der homerische Sprache - und den " Waraeger " ( schwedische Wikinger ). Was die homerischen "Danaer" ( "Dànaioi" auf griechisch, die auch Achaeer waren), so bemerkt Saxo Grammaticus am Anfang des Gesta Danorum, dass "Dudon, der eine Geschichte ueber Aquitania schrieb, glaubt, dass die Daenen ihren Ursprung und Namen den Danaern" verdanken (I, I, 1). Dieser Vergleich ist bisher als Mittel gedeutet worden, die Herkunft der Daenen zu erhoehen, jetzt aber koennte man beginnen, sie in einem neuen Licht zu sehen. Wenn wir noch weiter bei dem Digamma bleiben, sollten wir nun das Verhaeltnis zwischen den griechischen Woertern "areté" ( Wert ) und "àte" (Stoerung oder Fehler) und ihrer lateinischen Gegenstuecke "virtus" und " vitium" beruecksichtigen ( abgesehen vom Anfangs- V, sind oft auch die Vokale A und I auswechselbar: z.B. "Hinterhalt" [engl. „ambush“] entspricht dem italienischen "imboscata").

Indem wir die gleiche Aenderung (d.h. AàV I ) am Namen der "Achaeer" ( "Achaioi" auf griechisch) anwenden, erhalten wir das Wort "Wikinger". In einem Wort, die Argeioi, Danaioi und Achaioi, d.h. die drei Hauptnamen, die Homer den Hauptpersonen seiner Gedichte gibt, ueberlieferten sich wahrscheinlich als die Varangianer (Waraeger), Daenen und Wikinger (nie im Mittelmeerbereich gefunden, auch nicht in antiker Zeit).

Hier ist folglich das "Geheimnis", das innerhalb der Gedichte Homers versteckt und fuer alle Eigenartigkeiten der homerischen Geographie verantwortlich ist: der Troianische Krieg und die anderen ueberlieferten Ereignisse griechischer Mythologie, spielten nicht im Mittelmeer, sondern im Ostseeraum, d.h. die urspruengliche Heimat der blonden, "langhaarigen" Achaeer (die Odyssee behauptet, dass Odysseus blond war; XIII, 399; XIII, 431). Zu diesem Thema berichtet der anerkannte schwedische Gelehrte Professor Martin P. Nilsson in seinen Arbeiten ueber betraechtliche archaeologische Beweise, freigelegt an den mykenischen Staetten in Griechenland, ihren nordischen Ursprung bekraeftigend. Einige Beispiele sind: die Existenz einer grossen Quantitaet baltischen Bernsteines in den aeltesten mykenischen Graebern in Griechenland (die nicht dem Handel zugeschrieben werden koennen, weil der Bernstein in den gleichzeitigen minoischen Graebern auf Kreta, sowie in neueren Graebern auf dem Kontinent, sehr selten ist); die typischen nordischen Merkmale ihrer Architektur (das mykenische megaron ist identisch mit der Halle der alten skandinavischen Koenige); die Aehnlichkeit von zwei Steinplatten aus einem Grab in Dendra mit den Menhiren, bekannt aus dem Bronzezeitalter Zentraleuropas; die Schaedel nordischen Typus, gefunden in der Nekropolis von Kalkani, etc.. Ausserdem weisen die aegaeische Kunst und in die Bronzezeit datierte skandinavische Reste eine bemerkenswerte Aehnlichkeit auf - zum Beispiel, die im Grab Kivik in Schweden gravierten Abbildungen – so sehr, dass ein Gelehrter des 19.Jahrhunderts vorschlug, das Monument sei von den Phoeniziern gebaut.

Ein anderes Zeichen der Anwesenheit der Achaeer in der noerdlichen Welt in einer fernen Vergangenheit ist ein mykenisches Graffito, gefunden im megalithischen Komplex von Stonehenge in Suedengland. Andere Ueberreste, die mykenischen Einfluss offenbaren, wurden im gleichen Bereich gefunden ("Wessex Kultur"), die auf eine Periode zurueckgehen, welche der mykenischen Zivilisation in Griechenland vorangeht. Eine Spur des Kontaktes wird in der Odyssee gefunden, die einen Markt fuer Bronze in Uebersee erwaehnt, in einem fremden Land gelegen, "Temese" benannt, nie im Mittelmeerbereich gefunden. Da Bronze eine Legierung von Kupfer und Zinn ist, das im Norden nur in Cornwall gefunden wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass das geheimnisvolle Temese der Themse entspricht, "Tamesis" oder "Tamensim" in alten Zeiten genannt. Homer folgend erfahren wir, dass, waehrend des Bronzezeitalters, die alten Skandinavier zur Temese-Themse zu segeln pflegten, " in einem fremden ueberseeischen Land gelegen", um sich mit Bronze zu versorgen.

Diese Theorie - bereits einer positive Ueberpruefung unterzogen mittels der Kontrollen in den betroffenen Gegenden und die Poppers Anforderung an " Falsifizierbarkeit " durchgemacht hat - loest viele weitere Probleme, wie die Rueckstaendigkeit der homerischen Zivilisation, verglichen mit der Mykenischen; das Fehlen von Hinweisen auf Seefahrt und griechischer Mythologie in der minoisch-kretischen Welt; die Unaehnlichkeit zwischen der Morphologie einiger homerische Staedte, wie Mykene und Calydon und ihrer griechischen Namensvetter; die Absurditaeten hinsichtlich der Regionen des Peloponnes und der Abstand der Verbuendeten der Troianer von den Dardanellen und so weiter. Wir sollten auch beachten, dass Rinder in der homerischen Welt von groesster Wichtigkeit sind: dies ist ein weiterer Beweis, dass wir uns nicht mit einer griechischen Umgebung beschaeftigen, ohne Zweifel passender fuer Ziegen als Rinder, sondern mit einer nordischen. Ausserdem wuerde man in einer griechischen Umgebung ein Uebermass an Tonwaren erwarten, aber dies ist nicht der Fall: in beiden Gedichten wird Tafelgeschirr nur aus Metall oder Holz gefertigt, waehrend Tonwaren abwesend sind. Die Dichter spricht von Metallvasen, normalerweise Gold oder Silber. In Odysseus’ Palast z.B, in Ithaca, "ein Maedchen kam, Wasser von einem schoenen/goldenen Krug in ein silbernes Bassin zu giessen" (Od. I, 136-137). Leute gossen Wein "in Goldbecher" (Od. III, 472) und "in Goldglaeser" (Od. I, 142). Lampen (Od. XIX, 34), Flaeschchen (Od. VI, 79) und Urnen, wie die, die Patroklus’ Knochen beinhaltet (Il. XXIII, 253), waren aus Gold gemacht. Die Gefaesse, die zum Weingiessen benutzt wurden, waren auch aus Metall: als eines von ihnen zu Boden fiel, hat es, anstatt zu brechen, "gedroehnt" (Od. XVIII, 397). In einem Wort, einerseits erwaehnen die homerische Gedichte keine keramischen Tonwaren, die fuer die Mittelmeerwelt typisch ist, aber, andererseits, stimmen sie auffallend mit der nordischen Welt ueberein, in der die Gelehrten eine stabile und hochentwickelte, auf Bronze gruendende Industrie vorfinden, verglichen mit den Tonwaren, die weitaus bescheidener war.

Die Armen benutzten hoelzerne Kruege (Od. IX, 346; XVI, 52), d.h. die preiswerteste und natuerlichste Form eines Gefaesses, in Anbetracht des Ueberflusses an diesem Material im Norden: Estland und Lettland haben eine sehr alte Tradition der hoelzernen Bierbecher.

Folglich war es entlang der Ostseekueste, wo Homers Ereignisse stattfanden, vor der mykenischen Migration suedwaerts, im 16. Jahrhundert v.C.. Diese Periode ist nah dem Ende eines aussergewoehnlich heissen Klimas, das einige tausende Jahre gedauert hatte, das "post-glaziale klimatische Optimum". Es entspricht der atlantischen Phase des Holozaen, als die Temperaturen in Nordeuropa viel hoeher waren als heute (zu dieser Zeit erreichten die breitblaettrigen Waelder den noerdlichen Polarkreis und die Tundra verschwand sogar aus den noerdlichsten Bereichen von Europa). Das "klimatische Optimum" erreichte seine Spitze um 2500 v.C. und fing an, um 2000 v.C herum nachzulassen. ( " subboreale Phase " ), bis es zu einem Ende einige Jahrhunderte spaeter kam. Es ist in hohem Grade wahrscheinlich, dass dies die Ursache war, der die Achaeer zwang, hinunter in das Mittelmeergebiet zu ziehen. Sie folgten vermutlich dem Dnieperfluss abwaerts zum Schwarzen Meer, wie es die Wikinger viele Jahrhunderte spaeter taten (deren Kultur in vielen Punkten ziemlich aehnlich ist). Die mykenische Zivilisation, die nicht in Griechenland entstand, wurde so geboren und bluehte fort vom 16.Jahrhundert v.C. an, bald nach der Aenderung im nordeuropaeischen Klima.

Die Auswanderer nahmen ihre Epen und Geographie mit sich und ordneten die gleichen Namen, die sie in ihrem verlorenen Heimatland hinter sich gelassen haben, den verschiedenen Orten zu, an denen sie schliesslich siedelten. Dieses Erbe wurde durch die homerischen Gedichte und die griechische Mythologie verewigt (die Letztere verlor die Erinnerung an die grosse Migration aus dem Norden vermutlich nach dem Kollaps der mykenischen Zivilisation, um das 12.Jahrhundert v.C., behielt aber eine vage Erinnerung an ihre "hyperboreischen" Verbindungen ). Ausserdem benannten sie mit ostseeischen Namen nicht nur die neuen Laender, in denen sie siedelten, sondern auch andere Mittelmeerregionen, wie Libyen, Kreta und Aegypten, was enorme "geographische Missverstaendnisse" schuf, die bis heute anhalten. Die oben erwaehnten Uebernahmen von nordischen Ortsnamen wurden zweifellos angeregt, wenn nicht sogar suggeriert, durch eine bestimmte Aehnlichkeit zwischen Ostsee- Geographie und der Aegaeischen ( was die Mykener infolge ihrer Neigung zur Seefahrt realisierten ): wir brauchen nur an die Analogie Oland-Euboea oder Seeland-Peloponnes denken (wo sie gezwungen wurden, das Inselkonzept zu bekraeftigen, um die urspruengliche Anordnung beizubehalten). Die wachsende Praesenz der griechisch-sprechenden Bevoelkerungen im Mittelmeergebiet, mit ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Macht, verfestigte spaeter dieses Phaenomen, von der mykenischen Zivilisation bis zur hellenistisch-roemischen Periode.

Kurz gesagt, ausser den geographischen Uebereinstimmungen zugunsten dieser Theorie, gibt es das bemerkenswerte zeitliche Zusammentreffen zwischen dem Ende des "klimatischen Optimum" in Nordeuropa und der Siedlung der Mykener im aegaeischen Bereich. Wir sollten auch beachten, dass ein katastrophales Ereignis zu dieser Zeit geschah: wir beziehen uns auf die Eruption des Vulkans von Thera (Santorini), um das Jahr 1630 v.C., die vermutlich die minoische Zivilisation auf Kreta ausloeschte und zweifellos schwere, weltweite klimatische Konsequenzen hatte (Spuren davon wurden sogar in den Jahresringen der sehr alten amerikanischen Baeume gefunden), und verursachte atmosphaerische Phaenomene, die die bronzezeitlichen Zivilisationen in Nordeuropa terrorisiert haben muessen. Wenn wir beruecksichtigen, dass das "Optimum" schon einige Jahrhunderte vorher begann abzunehmen, so startete oder beschleunigte dieses Ereignis vermutlich den endgueltigen Kollaps.

Dies ist das gleiche Zeitalter wie der Aufstieg der Arier-, Hyksos-, Hethiter- und Kassiten- Siedlungen in Indien, in Aegypten, in Anatolien und in Mesopotamien. In einem Wort, das Ende des "klimatischen Optimums" kann die Ursache der gleichzeitigen Migrationen anderer indoeuropaeischer Bevoelkerungen erklaeren ( neuerer Forschung durch Prof. Jahanshah Derakhshani, Universitaet Teheran, folgend, gehoerten die Hyksos sehr wahrscheinlich der indoeuropaeischen Familie an). Die urspruengliche Heimat der Indo-Europaeer war vermutlich im hoechsten Norden von Europa, als das Klima viel waermer war als heute. Wie auch immer, einerseits behauptet G.B. Tilak in ‚The Arctic Home of the Vedas’ den arktischen Ursprung der Arier, "Vetter" der Achaeer, andererseits erinnern iranische und nordische Mythologie daran, dass die urspruengliche Heimat durch Kaelte und Eis zerstoert wurde. Es ist auch bemerkenswert, dass, nach Tilak ( The Orion), die urspruengliche arische Zivilisation in der "Orionischen Periode" bluehte, als die Konstellation von Orion das Fruehlings- Aequinoktium markierte. Das geschah in der Periode von 4000 bis 2500 v.C. und entsprach der Spitze des "klimatischen Optimum".

Wir vermerken auch die Anwesenheit einer Bevoelkerung, die als die Tocharianer im Tarim Bassin bekannt ist (Nordwestchina), am Anfang des 2. Jahrtausends v.C. Sie sprachen eine indoeuropaeische Sprache und waren gross, blond mit kaukasischen Merkmalen. Diese Datierung versieht uns mit einer weiteren Bestaetigung der nahen Verbindung zwischen der Abnahme des "klimatischen Optimum" und der indoeuropaeischen Diaspora aus Skandinavien und anderen noerdlichen Regionen. In diesem Zusammenhang ist es erstaunlich, dass das Bronzezeitalter in China gerade zwischen dem 18. und dem 16.Jahrhundert v.C. beginnt (Shang - Dynastie). Wir sollten beachten, dass das chinesische Piktogramm, das den Koenig anzeigt, "Wang" genannt wird, das der homerische Bezeichnung "anax" sehr aehnlich ist, d.h. "der Koenig" (entsprechend "wanax" in den mykenischen Linear B Tafeln). Andererseits koennen die Bezeichnungen "Yin" und "Yang" (die zwei ergaenzende Grundregeln der chinesischen Philosophie ausdruecken: Yin ist weiblich, Yang maennlich) mit den griechischen Wurzeln "gyn -" und "andr-" entsprechend verglichen werden, die sich auch auf die "Frau" und den "Mann" beziehen ("anér edé gyné", "Mann und Frau", Od. VI, 184). Ausserdem ist es kein Zufall, dass in dieser Periode die Steppenvoelker bluehten - die Skythen, wie der Grieche sie zu rufen pflegte - die blond oder rothaarig waren, im Bereich von Wolga und Dnieper, die Fluesse, die eine solche wichtige Rolle als Handels- und Durchfahrtswege zwischen Nord und Sued spielten. Eine Passage von Herodot ueber den Ursprung der Skythen bekraeftigt dieses Bild: "Sie sagen, dass 1000 Jahre seit ihrem Ursprung und ihrem ersten Koenig Targitaos verstrichen sind bis zur Expedition Darius’ gegen sie" (Geschichte, IV, 7). Da diese Expedition auf 514 v.C. zurueckgeht, wuerde ihr Ursprung folglich auf das 16.Jahrhundert v.C. datieren, d.h. die Epoche der mykenischen Wanderung. Man koennte es riskieren, in diesen Zusammenhang auch die Olmeken einzufuegen. Sie scheinen die suedliche Golfkueste von Mexiko in der ungefaehr gleichen Periode erreicht zu haben: so koennte man schliessen, dass sie eine Bevoelkerung war, die frueher im extremen Norden Amerikas lebte ( verbunden mit der indoeuropaeische Zivilisation durch das Nordpolarmeer, das zu dieser Zeit nicht gefroren war ), und dann gen Sueden zogen, als das Klima kollabierte (was selbstverstaendlich helfen koennte, bestimmte Aehnlichkeiten mit der alten Welt, abgesehen von anderen moeglichen Kontakten, zu erklaeren).

Zurueck zu Homer, wo diese Rekonstruktion nicht nur die ausserordentliche Uebereinstimmung zwischen dem Baltisch-Skandinavischen Kontext und der Welt Homers erklaert (verglichen mit allen Widerspruechen, ueber denen die Gelehrten der alten Griechen ihre Gehirne vergeblich beanspruchten, die entstehen, wenn man versucht, die homerische Geographie in das Mittelmeer zu legen), sondern auch erklaert, warum die Letztere entschieden aelter als die mykenische Zivilisation war. Offenbar foerderte der Kontakt mit den verfeinerten mediterranen und oestlichen Kulturen ihre schnelle Entwicklung, auch in Betracht ihrer bemerkenswerten Neigung zu Handel und Seefahrt, was nicht nur die homerischen Gedichte durchdringt, sondern auch die gesamte griechische Mythologie. Weiter fuegt sich dieser These sehr gut in den starken Seefahrercharakter der Mykener ein. Tatsaechlich bestaetigen Archaeologen, dass die Letzteren intensiv Seefahrt seit ihrer Sesshaftwerdung in Griechenland betrieben hatten (ihre Handelsstationen werden an vielen Mittelmeerufern gefunden). Folglich hatten sie eine Tradition uebernommen, die eine langen Zeit zurueckdatiert, was andeutet, dass ihr urspruengliches Land nahe dem Meer lag. Dazu passen die nordischen Elemente ihrer Architektur und ihre eigenen koerperlichen Merkmale perfekt in die Parallelen zwischen den homerische und nordischen Mythen, die nicht nur extrem archaische Merkmale besitzen, sondern auch von einer unleugbaren Seefahrernatur sind. Dies ist mit den aktuellen Hypothesen ueber den kontinentalen Ursprung der Indo-Europaeer schwer zu erklaeren, waehrend die Funde in England sehr gut zu der Idee einer frueheren Kuestenheimat passen (indem wir dies mit den gewoehnlichen nordischen Elementen ihrer Architektur verbinden, beseitigen wir jeden moeglichen Zweifel hinsichtlich ihres Ursprungsorts).

Viele Zeichen beweisen das Alter der zwei Gedichte und ihre zeitliche Abweichung von der griechischen Kultur (dies erklaert auch, warum alle zuverlaessigen Informationen betreffend des Autors oder der Autoren und der Gedichte in der vorklassischen Zeit verloren waren) und zeigen, dass sie tatsaechlich einer "barbarischen" europaeischen Zivilisation, sehr weit entfernt der Aegaeischen, gehoeren, wie von massgebenden Gelehrten bemerkt worden ist, wie z.B. von Prof. Stuart Piggott in seinem „Ancient Europe“. Ausserdem hat die Radiokarbondatierung, korrigiert mit der Baumringchronologie (d.h. Baumringkalibrierung) vor kurzem das Dogma des oestlichen Ursprung der europaeischen Zivilisation in Frage gestellt. Prof. Colin Renfrew beschreibt die Konsequenzen fuer die traditionelle Chronologie:

"Diese Aenderungen bringen eine vollstaendige Reihe alarmierende Umkehrungen in den chronologischen Verhaeltnissen mit sich. Die megalithischen Graeber von Westeuropa werden jetzt aelter als die Pyramiden oder als die runden Graeber von Kreta, ihre angenommenen Vorgaenger. Die fruehen metallgebrauchenden Kulturen des Balkan datieren vor Troia und der Aegaeis der fruehen Bronzezeit, von denen sie angenommenerweise abstammen. Und in Grossbritannien, war die endgueltige Struktur von Stonehenge, einmal gedacht, die Inspiration mykenischer architektonischer Sachkenntnis zu sein, bereits komplett, bevor die mykenische Zivilisation anfing." (Before Civilisation, the radiocarbon revolution and prehestoric Europe, Kap. 4, "The Tree-ring Calibration of Radiocarbon" ). Infolgedessen geht Prof. Renfrew, soweit zu sagen: "Das ganze sorgfaeltig konstruierte Gebaeude stuerzt zusammen und der Geschichtsablauf der Standardlehrbuecher muss verworfen werden" ( Before Civilisation, Kap. 5, The Collapse of the Traditional Framework).

Abschliessend koennte dieser Schluessel [ die vorgestellte Theorie ] uns erlauben viele Tueren leicht zu oeffnen, die bis jetzt fest geschlossen waren, sowie auch um die historische Frage der indoeuropaeischen Diaspora von einer neuen Perspektive aus zu betrachten.


Das Buch:

Felice Vinci, Omero nel Baltico ["Homer an der Ostsee"], mit Einleitung durch R. Calzecchi Onesti und F. Cuomo.
Verleger: Fratelli Palombi Editori, 2.Ausgabe 1998, Rom.
ISBN: 88-7621-211-6

http://www.bocksaga.de/applet/homer.htm

jo, blonde griechen, incl tocharer und olmeken ...





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...   Erstellt am 10.05.2008 - 15:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hurrah+hail indogermanisthan
nochmal
diesmal betrachtet durch den blickwinkel kupfersteinzeit+reitpferde, glockenbecherleute
- die weltkultur der schwäbischen hinkelsteiners
-- in alter gemeinschaft+verbindung mit erteboelle, trichterbecherern + spanolen,griechen,ägyptern,indern,...

--- churriten,hurriten,horra,hyksos-u.a.

Die Entstehung der Metallzeit

Zu dem Buch "horra" von Uwe Topper, Berlin (2003)

Die Erfindung des Metallgusses war für die Menschheit ein entscheidender Einschnitt in ihrer Entwicklung. In unseren Geschichtsbüchern wird dieser hochinteressante Augenblick weitgehend vernachlässigt. Bisher hat noch niemand eine Gesamtschau dieser kurzen, aber ungemein wichtigen Umbruchzeit geschrieben hat. Die archäologischen Grabungsergebnisse haben viele Einzelheiten ans Licht gebracht, die in der Zusammenfügung ein fesselndes Szenario entstehen lassen, wodurch ein neues Verständnis für das Werden des Kulturmenschen, besonders unserer eigenen Hochkultur, möglich wird. In Verbindung mit den Sagen der antiken Mittelmeervölker sowie unseren eigenen Überlieferungen ergeben sich ungewöhnliche Einsichten in die Vorgänge, die beim Übergang von der Steinzeit zur Metallzeit in Eurasien stattfanden.


I - Handel
Die weiten Auswirkungen der horrischen Metall-Zivilisation von China bis Ägypten und von Skandinavien bis zur Sahara haben eine Hochkultur entstehen lassen, die innerhalb von ein oder zwei Generationen das kulturelle Aussehen der Menschheit völlig neu geprägt hat. Sie sind die Grundlage unserer gesamten heutigen Weltzivilisation.
Der Handel mit Rohstoffen und das damit verbundene Maßsystem, die daraus sich entwickelnde Geldwirtschaft und ein allgemeingültiges Gesetzeswerk sind die frühesten Anzeichen für die kontinentüberspannende Friedensphase der ersten Metallzeit. Die ungewöhnlich schnelle Ausbreitung dieser Zivilisation müßte friedlich vor sich gegangen sein, denn Handel erfordert ein friedliches Miteinander. Am wichtigsten trug das Kupfer dazu bei, das in Andalusien, im Erzgebirge, im Kaukasus und auf Zypern abgebaut und mit Zinn zu Bronze verarbeitet wurde. Diese wurde in genormten Gewichtsmaßen und Mischungsverhältnissen gegossen und stieg damit zum Tauschmittel erster Güte auf, das bald alle Völker Eurasiens akzeptierten.
In seinem neuen Buch "Horra. Die ersten Europäer" entwirft der durch seine geschichtskritischen Bücher bekannte Schriftsteller Uwe Topper den ersten globalen Überblick über diese entscheidende Phase unserer Zivilisationsentwicklung.
Als Beispiel für den Beginn der Metallzeit stellt der Autor eine kupferzeitliche Siedlung in Portugal, Zambujal, vor, die durch portugiesische und deutsche Archäologen mustergültig ausgegraben und veröffentlicht wurde. Dieser Handelsposten der ersten Metallhändler sieht aus wie jeder andere dieser Zeit im ganzen Mittelmeergebiet. Eine weitreichende Verbindung über das Meer mit ähnlichen Handelszentren ist durch Gebrauchsgegenstände, die in dieser Festung Zambujal gefunden wurden, nachweisbar. Es scheint sogar, daß die Ausrichtung auf die Seefahrt für die gesamte Kupferzivilisation kennzeichnend ist. Wir müssen voraussetzen, daß ihre Träger gute Seefahrer waren und auch die politische Herrschaft über das Meer ausübten; sie müssen sich vor feindlichen Flotten oder einzelnen Seeräubern sicher gefühlt haben.
Die Anlage der Festungen auf herausragenden Felsen in Meeresbuchten zeigt, daß man von See her keine Angreifer fürchtete, wohl aber vom Lande her, denn die stärksten Mauerzüge befinden sich auf dem Sattel zum Land, meist in mehrfacher Staffelung. Auch die geniale Anlage des "Zwingers" von Zambujal ist eindeutig gegen den Bergzug gerichtet. Erst in späteren Phasen wurde diese Festungsbauweise unnötig, da der Handel auch Landfrieden bewirkte.


II - Schmiede
Durch die Entdeckung des Metallgusses wurde der Schmied zum ersten selbständigen Berufsstand. Wer Erz grub, schmolz und verarbeitete, hatte keine Zeit mehr zum Pflügen und Ernten, Jagen und Fischen. Er ließ sich von den anderen Stammesleuten mit Lebensmitteln versorgen. Die Erzeugnisse seiner Hände hatten ja auch überragende Bedeutung: als Waffen und Werkzeuge ermöglichten sie militärische und wirtschaftliche Überlegenheit. Der Handel, der auf diese Weise entstand, war bald kein reiner Tauschhandel mehr, denn was immer der Schmied sich für seine Produkte kaufen wollte, Nahrung und Felle, Feuerholz und Arbeitskraft, konnte er mit einer geschätzten Gegengabe begleichen, mit Bronzeäxten, die schon bald zur festen Währung wurden. Bei allen Ausgrabungen fand man die genormten Bronzeäxte, von gleicher Gestalt und gleichem Gewicht. Sie waren überregional wertbeständig und wurden sogar gehortet, denn sie hatten zeitlos Bestand.

Der Handel, den die Horra erstmals in dieser unermeßlichen Dimension einführten, wie aus den archäologischen Funden hervorgeht, war auch die zeitbeständigste Einrichtung dieses Großstaates. Das Kobalt, mit dem die ägyptischen Glasbecher gefärbt sind, kam aus Schneeberg im Erzgebirge, Knöpfe und Schmuck aus nordafrikanischen Straußeneierschalen lagen in portugiesischen Gräbern, Reste von Seidenkleidern fand man in Fürstengräbern in Süddeutschland, wie zum Beispiel in Hohmichele bei der Heuneburg im Saulgau: ein Totengewand einer Frau aus Wollrips, das mit chinesischen Seidenfäden bestickt war; die Frau lag neben ihrem Mann unter einem vierrädrigen Wagen. Der Handel verband die äußersten Grenzen des Reiches und bezeugt eine "Pax Hurritica", die mit militärischer Macht durchgesetzt worden sein muß. Bei reinem Seehandel wäre eine allgemein friedliche Einstellung der Küstenbewohner - keine Selbstverständlichkeit, wenn man an spätere griechische Zustände denkt - ausreichend gewesen, beim Transport von Waren über große Landflächen kann nur ein strenges Gesetz mit den dazu nötigen Überwachungsmaßnahmen den Landfrieden garantiert haben. Dazu gehören Straßen, Ketten von Nachrichtentürmen, Kennzeichen (Siegel, Plaketten) und militärischer Schutz.


III - Weltanschauung
Die von den Horra verbreitete Weltanschauung ist archäologisch kaum faßbar, es sei denn durch Auflistung der fehlenden Elemente, die in anderen Kulturen als religiöse Artefakte registriert werden. Statt der zu erwartenden Tempelbauten errichteten sie nur vergängliche Kultzelte, statt der sonst üblichen Idole haben wir Anzeichen von Bildlosigkeit. Vielleicht ein Jahrhundert lang wurde dieser religionsverleugnende Zustand auch bei den Unterworfenen per Gesetz erzwungen, dann merkt man an den schrittweise wieder auftretenden gewohnten Kultgegenständen, daß dieses Gesetz unterhöhlt, durchlöchert und umgangen wurde. Nur als hin und wieder durchbrechende Seitenlinie hat sich der bildlose Hochgottglaube der Horra in späterer Zeit manifestieren können: in den jüdischen Prophetenschriften zum Beispiel oder in Buddhas Predigten.
Die ursprüngliche Religion der Horra, soweit sie sich indirekt erschließen läßt, kann als Schamanismus bezeichnet werden. Die Verehrung war gottlos und den vielgestaltigen Geistern gewidmet; Alchemie und Medizin nahmen hier ihren Ausgangspunkt.
Wie stark die Schamanin (oder Hexe) mit dem Ziegenbock verbunden ist, bleibt uns ja bis heute bei der Blocksbergsage im Gedächtnis. Auf Rollsiegeln der Induskultur und des Zweistromlandes taucht dieses Bild schon auf: "Göttin" steht neben Ziegenbock. Auch in Deutschland gibt es einen Fund, der auf eine solche Gruppierung hindeutet; die hölzerne Ziegenfigur wurde in einem Ort namens Schmiden in Schwaben gefunden.
Zum Wesen der Horra-Religion gehört in erster Linie der Ziegenkult und seine esoterische Mystik, die weit über das Maß zweckdienlicher Hirtenkulte hinausgeht. Ihre Endpunkte sind so bedeutungsvoll wie der Dionysos-Kult und die Kreuzigung Christi, ihre Ideen leben hartnäckig fort in Karnevalsbräuchen und Ordensregeln. Die Verinnerlichung der bei den Männerbünden auf der Hochalm entwickelten Mysterien mit ihrer Geheimsprache, Befehlsordnung und Reinheitsvorschriften entspricht der pietistischen Frömmigkeit einer Sekte oder Brüdergemeine; ihre im Wacholderrauch geschauten Visionen sind die Urbilder prophetischer Verkündigung.
Es ist erstaunlich, wie viele Elemente der Ziegenhirtenmystik in den klassischen Kulten und selbst im Christentum, sogar in der Traumanalyse, noch vorhanden sind. Steht das in einem Verhältnis zur wirtschaftlichen Macht jener Berufsgruppe? Oder ist es nicht vielmehr der Ausdruck einer frühgeschichtlichen Religion, die ihre grundlegenden Gedanken ausgebreitet hat?


IV - Amulette
Seltsame Amulette, nämlich flache Täfelchen aus Schiefer geschnitten und mit Ritzungen versehen, gehören zum wichtigen Fundinventar der frühen Metallsiedlungen im Westen der Iberischen Halbinsel. Generell werden sie den Glockenbecherleuten zugerechnet, die wegen ihrer glockenbecherförmigen Keramik so genannt werden. Das engere Fundgebiet der Schiefertafeln reicht in Portugal vom Tejo bis zum Guadiana, darüberhinaus gibt es Parallelen in Almeria (Spanien) und in Frankreich (bei Châlon-sur-Saône und im Hérault); in etwas abgewandelter Gestalt und aus anderem Material sind sie von der Sahara über die griechischen Inseln bis Zypern und im Orient anzutreffen.
Der Autor hat die Schiefertäfelchen der portugiesischen Museen und die dazugehörige Literatur ausgewertet und herausgefunden, daß sie mit den fast weltweit verbreiteten Holzstelen auf Gräbern einige Ähnlichkeit haben, etwa in dem Sinne, daß man sie zum selben geistig-ästhetischen Umfeld rechnen sollte. Generell sind die Schiefertafeln kleiner als eine Hand, auf der Vorderseite meist schön glatt und mit Ritzlinien verziert, auf der Rückseite gewölbt und selten geritzt. Viele sind am oberen Ende einmal durchbohrt, seltener zweimal, was man als Augen auffassen könnte. Die Deutung als Augen oder Menschengestalt geschieht eher zu Unrecht, eigentlich sind die Täfelchen abstrakt. Die Bohrung ist übrigens im Querschnitt V-förmig, wie bei den Kleiderknöpfen, die als archäologisches Erkennungszeichen der frühen Metallhändler gelten.


V - Pferde
In unserer Schulgeschichtsschreibung ist die Zähmung des Pferdes direkt an die Entstehung der "Indogermanen" geknüpft. Die ersten Pferdehalter und die "Ur-Indogermanen" werden als identisch betrachtet. Da uns dieses Thema fast "persönlich" betrifft - schließlich ist die europäische die höchstentwickelte Pferdekultur gewesen - wurde an unseren Hochschulen viel dazu geforscht und geschrieben. Gemeinhin wird das Thema als gelöst abgehakt. Wenn auch die grundlegenden Fakten und die meisten Details bekannt sind, wurde doch wie in vielen anderen Wissensbereichen nie eine zusammenfassende Synthese dargestellt. Man hat geforscht und läßt den Überblick, der das Forschen erst belohnt, ausfallen.
Wann und wo ist das Pferd zuerst gezähmt worden?
Wenn man davon absieht, daß der eurasische Raum enorm groß ist, dann läßt sich das Problem zumindest örtlich einkreisen: Irgendwo zwischen Donau und Altai wurde das Hauspferd gezüchtet. Wilde Pferde jagte man schon in der sogenannten Altsteinzeit im gesamten Gebiet zwischen China und Iberien, wie die zahlreichen Knochenfunde belegen; aber die Zähmung gelang erst sehr spät, denn der Fluchtreflex und das Freiheitsbedürfnis sind beim Pferd viel stärker ausgeprägt als bei Auerochs oder Rentier. Nur ganz allmählich ging das Jagen des Pferdes in ein Hüten und Hegen der Herde über, wobei der Mensch durch geschickte Auswahl den Fortbestand der besten Tiere sicherte. Im jahreszeitlichen Wechsel folgte der Pferdehüter den Herden und wurde zum Lebensgenossen und schließlich zum Herrn der Pferde.
Der Anfang der Ausbreitung des gezähmten Pferdes liegt zeitgleich mit der Ausbreitung des Kupfergusses, beides ging plötzlich im selben Augenblick vor sich, wenn wir ein bis zwei Generationen als einen Augenblick in geschichtlicher Sicht ansehen wollen. Wie eine große Wellenbewegung setzte sich diese Neuerung über ganz Europa durch, von Tripolje in der Ukraine bis Zambujal in Portugal. Man gibt nach alter Chronologie die Jahreszahlen 2300 bis 2200 v.Ztr. an, wobei die östlichen Fundorte meist ein geringfügig älteres Datum als die westlichen tragen. Neben Podolien werden manchmal auch Armenien und sogar Mesopotamien ("Sumer") als Ursprungsländer dieser Pferde-Metallkultur genannt. Wenn dies für Armenien noch naheliegt, da es vermutlich das erste Kolonisationsgebiet der Pferdehalter war, ist es für "Sumer" unwahrscheinlich. Eine Untersuchung der "sumerischen" Sprache (richtiger wäre der Ausdruck "Hochland-Iranisch") zeigt nämlich, daß diese nicht in einem breiten Flußtal wie Mesopotamien entstanden sein kann, sondern im Gebirge zu Hause ist. Als nächste Verwandte des "Sumerischen" gelten die altaischen Sprachen, die nördlich des Kaukasus und des Kophet-Gebirges gesprochen wurden, also im "Pferde-Gürtel".


VI - Technik
Nun hätte man durch Untersuchung gewisser technischer Errungenschaften leicht darauf kommen können, daß die Hyksos-Herren Ägyptens und die frühen Schmiede Eurasiens mit den Pyramidenbauern des Alten Reiches identisch sein müssen. Es gibt nämlich erst seit der Hyksos-Zeit mathematische Aufzeichnungen im Niltal, und ohne dieses Handwerkszeug kann man keine Großbauten wie die Pyramiden errichten, so wenig wie man Diorit oder Malachit ohne Stahl bearbeiten kann. Für Ägypten gilt auch, daß dort die Frauen eine ganz herausragende Rolle spielten, was gewiß nichts mit den arischen (in diesem Falle persischen) Eroberungen zu tun hat, sondern echt horrisch ist.
Auf John Dayton aufbauend haben Heinsohn und Illig die Glasherstellung in Ägypten geprüft. Glas, vor allem das mit Kobalt blaugefärbte, ist eine Errungenschaft der Hyksos und tritt "gleichzeitig" in Mykene, Nuzi, an der Phönikerküste und im Hallstatt-Europa auf. Kobalt kommt nur an wenigen Orten der Alten Welt vor, etwa in Anarak im Iran, in Marokko und in Schneeberg im Erzgebirge. Das für die Glasfärbung in der Antike verwendete Kobalt läßt sich auf Grund seiner Beimengungen ganz sicher ins Erzgebirge zurückverfolgen, wo es als Abfallprodukt bei der Silberschmelze auftrat. Wo immer wir nun die blauen Glasperlen antreffen - in Amarna am Nil oder in Bet Schean in Israel, im Zweistromland oder am Nordrand der Alpen - müssen wir den zeitlichen und kulturellen Zusammenhang erkennen, der hier als Horra-Herrschaft bezeichnet wird. Gerade Böhmen und das Erzgebirge war ja Domäne der Glockenbecherleute. Und die ersten, stets kobaltblauen Glasflaschen wurden nicht geblasen, sondern in einem Gußverfahren hergestellt, das eine Nachahmung des Metallgusses war.

Sigrid Hunke hatte in ihrem ersten Buch (1955) grundlegend neue Gedanken über die Hurriter entwickelt, die aber noch keine übergreifenden Erkenntnisse enthielten. Die Erforschung dieser Kulturgruppe war seitdem nur vereinzelt weitergeführt worden. Topper hat die Horra erneut in den Mittelpunkt der Bronzezeit gestellt (erstmals 1977). Durch sein neues Buch hat er nun erstmals eine Gesamtschau erarbeitet, die auch zu weiteren Forschungen führen dürfte. Die darin vorgestellten Gedanken geben Anstoß zu einer neuartigen Erkundung der Frühzeit, etwa im Sinne von Spenglers Nachlaß-Notizen, die erst im Laufe der letzten Generation wieder aufgegriffen wurden.



paar anmerkungen :
die seehandelskultur, die ihre häfen gegen DAS LAND zu befestigten+verteidigten siehe auch nan-madol im pazifik u.v.a. ...
schwäbische bachabwärts-handelskultur und kulturtransfers (mykene,altägypten,schwarzmeer-taklamakan) ...
uralte land-kulturzusammenhänge, später keltisch-alemannisch... gaelisch-galather-chaldäa... gallier-galizien-etc...
"pferd" meint hier das REITpferd, NICHT mehr das herdentier der schwäbischen cro-magnons 30.000 jahr VORher. nordöstlich-schwarzmeergebiet und in spanien "entstanden". ...
bronceäxte=GELD, vorher : atlantische stabdolche ...
vorher feuerstein(geräte), rötel(ocker), kupfer(barren in fellform), bernstein, ...





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...   Erstellt am 10.05.2008 - 17:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


an u.topper läßt sich noch manches aussetzen, manch späteres grob-chronologisches ist noch nicht ganz ausgegoren -- obiges ist davon aber unberührt.

hierzu eine ergänzung - ausm zentrum
cairns in schwabenlandis-nomadisthan


hinkelsteiner-GROß"kurgans" VOR den trichterbecher-kurganen+dolmen und lange VOR "den skythen" -
- es werden immer mehr

w.haug : Steinpyramiden und 'Cairns' in Süddeutschland

... Nun wundert den kritischen Historiker, dass die Kelten durchaus so intelligent waren, den Eisenpflug, die Arde, noch vor den Römern zu erfinden und im Ackerbau zu verwenden. ...

Warum findet man die Megalithen überall in Europa - das Verbreitungsgebiet reicht vom Atlantik bis an den Rhein, von Skandinavien bis nach Hessen, von der Schweiz bis an den Hochrhein - nur Süddeutschland soll davon ausgespart geblieben sein? Tatsächlich bietet Süddeutschland, Baden-Württemberg und Bayern insbesondere, die größten Megalith-Monumente der Welt.

Warum aber konnten diese Steinmonumente im Herzen Deutschlands bis heute übersehen werden? Die Erbauer in Urzeiten setzten die kolossalen Grabmäler in die Berghänge, aus denen sie das Baumaterial herausgebrochen hatten. So entstanden äußerst repräsentative Bauwerke, die hoch oben auf Bergen schon von weitem zu sehen waren und großen Eindruck bei den Betrachtern hinterlassen mussten. Heute jedoch sind diese Stätten meist völlig von Wald bedeckt, die großen Stufen-Cairns oberflächlich zusammengestürzt, so dass die Stufen und Grabeingänge nicht mehr erkennbar sind. Jeder Betrachter, der heute einem solchen Monument im Wald begegnet, hält es für eine große Abraumhalde inmitten eines Steinbruchs.

Auch der Autor und Ausgräber dieser völlig neuen Grabgattung hatte über ein Jahrzehnt mit diesem Vorurteil zu kämpfen, bis endlich die ersten Grabgänge und Portale zum Vorschein kamen, exakt die vorausgesagten Ganggräber, die in der Bretagne und vielen anderen Orten der Megalithkultur schon lange bekannt sind.

...

Zwerchhälde von Sternenfels ...

Entdeckung einer 10-stufigen Hangpyramide im Sommerhälden-Wald bei Kürnbach/ Baden. Sie allein umfasst eine Höhe von 80 m und besitzt auf dem Bergrücken einen Langcairn von über 250 m Länge. Nach der 3-dimensionalen Betrachtung von Flugbildern scheint der ganze Berg in Form gebracht worden zu sein, so dass die Westseite, die exakt in Nord-Süd-Richtung verläuft, ein Rechteck über prägnante Ecken mit der Nord- und Südseite bildet. Die Westseite ragt somit als Pyramidenstumpf mit einem Böschungswinkel von geschätzt 45º ins Tal.

Damit hätten wir in Deutschland eine Parallele zu den drei bosnischen Pyramiden am 44. Breitengrad, die ebenfalls aus natürlichen Bergen herausgeschält zu sein scheinen.
...

Ein absolut phantastisches Bauwerk ist die Kruschhälde bei Sulzfeld (Bild 1). In einem dreieckigen Felsausbruch, genau am Rand des sehr steilen und hohen Hanges des Kruschhälder Gebirges, erstreckt sich ein komplexes System von Bauwerken, wobei man den Eindruck hat, dass allesamt im Untergrund, quasi durch das Untergeschoss, miteinander verbunden sind, also den ganzen Steinbruch von 300 x 300 x 300 m Länge ausfüllen. Ein höchste Stufe befindet sich an der Westseite. Diese endet zum Tal hin mit einer mehr als 100 m breiten, etwa 5 m hohen Schauseite, die genau Nord-Süd verläuft und an deren jeweiligen Ecken steile Treppenabgänge auf diese Wand zuführen und in ihrem Untergrund enden. Stufen und vermutete Grabpforten sind mit Geröll verschüttet.
- Was das Ganze so kolossal macht, sind nicht nur die Dimension dieses Einzelbauwerks, sondern dass es in Verbindung zu zwei ähnlich großen Bauwerken steht, die ein großes Landschaft beherrschendes Dreieck bilden.

Die erste Nekropole fand ich bei Maulbronn-Schmie, wo sich auch das besterhaltenste Kloster Nordeuropas befindet. In einem kleinen Wald reihen sich hier die großen steilen Steingrabhügel über 10 m hoch dicht an dicht auf 700 m Länge. Die gemauerten Fassaden der Stufenpyramiden sind über weite Strecken gut erhalten. Die urkundlich im Mittelalter schon erwähnte Häldengasse führt labyrinthartig hindurch und zu den einzelnen Grabeingängen, von denen vier relativ gut erkennbar sind. Die schmalen langen Gänge jedoch wurden mit Geröll verstopft, um spielende Kinder abzuhalten.

Die flächenmäßig größte Nekropole befindet sich auf dem Marsberg bei Würzburg-Randersacker. Sie erstreckt sich über 1,3 km Länge und besitzt eine noch nicht festgestellte Zahl akkurat aneinander gereihter Langgräber von durchschnittlich 250 m Länge.

Nur schmale Gassen teilen diese bis zu 10 m und höher aufragenden mächtigen Bauten aus z. T. tonnenschweren Felsblöcken. Von diesen Toten- oder Häldengassen aus erreicht man die mehr oder weniger verborgenen Portale, der Beginn bis zu 20 m langer Grabgänge (Bild 2). Bis jetzt sind dort drei relativ gut begehbare Gänge in typisch megalithischer Bauweise (tonnenschwere Wand- und Deckplatten) bekannt. Anzeichen für andere, noch zugemauerte oder verschüttete, sind erkennbar.
- Diese Nekropole läßt sich sehr gut mit einer etruskischen vergleichen, der Banditacci-Nekropole bei Cerveteri, 80 km nördlich von Rom. Auch diese erstreckt sich über 1,2 km Länge und ist ebenso komplett aus dem Berghang herausgebrochen.

In Karlsruhe-Durlach konnte eine überaus große Nekropole unterhalb des sagenumwobenen Turmbergs ausfindig gemacht werden. Von dort bietet sich die gewohnte weite Aussicht nach Westen, hier über das weite Rheintal von Karlsruhe. Das Grabhügelfeld befindet sich im Gewann Judenbusch am Ortsrand im Wald beidseits der Kreisstraße nach Grünwettersbach. Ein Teil wird heute als Mülldeponie missbraucht, die Cairns in diesem alten „Steinbruch“, die auf einer alten Karte aus den 50er Jahren noch erkennbar waren, sind heute verschwunden. Ein anderer Teil nördlich der Straße wurde mit Wohnhäusern bekrönt. Daran anschließend findet man jedoch noch 4 gut erhaltene mächtig hohe und steile Cairns, zwischen denen die üblich engen Gassen hohlwegartig verlaufen. Auch auf der Südseite sind noch zwei markant steile und hohe Steinhügelgräber erkennbar. Das ganze Areal erstreckt sich über eine Länge von über 600 m. Die Breite dürfte ursprünglich ähnliche Maße betragen haben.

In Pforzheim meldete mir Andreas Ferch das Vorkommen großer Steingrabhügel gleich am Steilufer der Enz hinter dem Krankenhaus. Zwei kleine Felshöhlen in diesem Hang sind von der Kuppe eines der Bauwerke aus betretbar. Einer der Cairns wurde so weit planiert, dass ein Parkplatz darauf angelegt werden konnte. Drei weitere Cairns befinden sich ebenfalls in Pforzheim in der Maihälde zwischen Brötzingen und Birkenfeld an der Kreisstraße in einem Steinbruch. Der große zentrale Cairn besitzt kleine Nischen im Mauerwerk, als ob dort einst (möglicherweise bei Mai-Prozessionen) Devotionalien hinein gestellt wurden.

Thomas Weidinger, Mega-Skulpturforscher aus Herrenberg, meldete mir eine Nekropole auf der „Großen Wand“ bei Neuenhaus südlich von Stuttgart-Filderstadt. Bei einer Begehung mit Uwe Topper konnte der Befund bestätigt werden. Insgesamt vier realtiv schmale Lang- oder Hünengräber reihen sich in einem Steinbruch aneinander, der sich von 70 m Breite auf etwa 100 m weitet und etwa genauso lang ist. An der hinteren Felswand konnte ein Felsaltar festgestellt werden, an dem ein dreiäugiges Gesicht erkennbar ist. Von hier aus erreichten wir zwei weitere Grabstätten jeweils nur wenige Kilometer entfernt.

Bei Schlaitdorf entdeckt der Besucher einen großen, rechteckigen Steingrabhügel im Berghang, etwa 100 m lang und 80 m breit, wobei die Häldengasse zwischen Grabhügel und Felswand, ein schmaler Hohlweg, auf dem wohl früher die jetzt zugemauerten und nicht erkennbaren Grabpforten erreicht werden konnten, mit einer großen Sandsteinblockmauer zugemauert ist. Dort, direkt an der Hangkante des Neckartals hat man einen weiten Blick über die unten liegende Ebene.

Und bei Lindach findet man in einem Wäldchen, das genauso groß ist, wie die darin liegenden Monumente, zwei lange, sehr hohe und steile Steingrabhügel, auch mehr als 100 m lang, die parallel nebeneinander liegen und nur durch eine schmale Gasse getrennt sind. Hier fehlt die Felswand. Beide Bauwerke sind auf den Hang gebaut und dicht mit Bäumen überwachsen. Der Höllbach, Hinweis auf die germanische Totengöttin Hel oder Holda (daher auch die Hälden), liegt unmittelbar daneben in einer tiefen Felsschlucht.
heilbronn

Alle drei Grabstätten befinden sich am Westhang der Neckarau und boten von dort unten aus einst einen repräsentativen Anblick hoch oben auf den Bergen. Die landschaftliche Kulisse dieser Gegend mit merkwürdigen pyramidenförmigen Bergen im Osten ist äußerst beeindruckend. Wir haben den Eindruck, dass wir nur den Teil einer weit reichenden Prozessionsstraße gefunden haben, welche die aneinander gereihten Grabstätten verbindet und sich am Neckartal entlang nach Süden und Norden erstrecken muss, da die verbindende Landstraße südwärts jeweils in die betreffenden Ortschaften hineinführt, genau auf die Ortskirche trifft und dann links an ihr vorbei weiterführt.
...

Ebenfalls in der Nähe des Neckars, aber weiter im Norden bei Heilbronn, im Jägerhaus-Steinbruch konnte das flächenmäßig größte Einzelbauwerk der Cairngattung nachgewiesen werden. Sage und schreibe 500 m lang erstreckt sich der Bau in der Diagonale, seine Seitenlänge beträgt annähernd 400 m (Bild 3) - zum Vergleich die Cheopspyramide mit einer Seitenlänge von 4 x 230 m.An der Vorderseite kann man noch heute eine sehr gut erhaltene über 4 m hohe Stufe aus trocken gemauerten Sandsteinblöcken auf mehr als 100 m Länge besichtigen. Das Bauwerk befindet sich innerhalb eines halbkreisförmig in den Berghang hinein- und herausführenden Hohlwegs.
- Nur an zwei Stellen wurde diese Gasse zu regulären Steinbrüchen erweitert. Diese galten bis in die Mitte des 20. Jh. als die größten Steinbrüche Württembergs.
...

Auf einer Zeichnung des 16. Jh., deren Original heute im Germanischen Museum in Nürnberg aufbewahrt wird, sieht man neben der Baustelle des Klosters Schönau denselben in den Fels gebrochenen halbkreisförmigen Hohlweg, der um einen großen Cairn herum führt. Dort wo das Gestein zur Herstellung von Bauquadern tauglich war, erweiterte man den Hohlweg zum Steinbruch (Bild 4).

Ein ebenfalls überwältigend großes Bauwerk ist der Bärenstein bei Horn. Er befindet sich unmittelbar neben den Externsteinen, nur durch den kleinen See getrennt im anschließenden Wald (Bild 5). Vor der mehr als 30 m aufragenden Felswand, welche auf derselben Fluchtlinie liegt, wie der Externstein, wurde hier in Urzeiten das vermutlich höchste Bauwerk der Megalithkultur errichtet, ein fünfstufiger trapezförmiger Cairn, der eine Länge von 440 m erreicht.
... !

Cairns in anderen Ländern Europas z. B. Newgrange in Irland oder Gravinis in Frankreich, und die könnten der deutschen Archäologie leuchtende Vorbilder sein.

Philip Heidinger vom geophysikalischen Institut der Uni Karlsruhe unternimmt jetzt schon seit zwei Jahren geomagnetische und jetzt auch geoelektrische Messungen an Cairns im Kraichgau. An der Zwerchhälde von Sternenfels hatte das Team nun auf Anhieb Erfolg. Eine Hochwiderstandsanomalie zeichnete sich auf dem Monitor ab, Hinweis auf einen Hohlraum, eine möglicherweise unberührte Grabkammer. Das könnte der Durchbruch sein, denn das Landesdenkmalamt will die Entdeckungen solange nicht akzeptieren, als keine datierbaren Funde vorweisbar sind. Jedoch wäre nun eine Bohrung mit Endoskop nötig, um Inhalt und Struktur der vermuteten Kammer auszuleuchten. Dann könnte der verborgene Eingang geöffnet werden. Die Finanzierung dieser Maßnahme jedoch steht in den Sternen.





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...   Erstellt am 13.12.2009 - 11:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


später :

el-duit = ursprache altdeutsch :

paßts nun hierher und/oder in links bis landmann ? jedenfalls hat sich einer halt gedanken gemacht, von vorgermanisch-naturverehrung über den feind=kirchendreck bis zum morgenthau-plan,
ansatz bewußtsein=sprache
(altdeutschschwabenlandis auch in japan+mittelamerika ..)

bsp.:

Man sagt, daß Wort KATHOLISCH käme aus dem Griechischen und bedeute "allgemein". Andere Forscher behaupten, es bedeute "rechtsgläubig". Die griechische Sprache ist aber genau genommen ein ahd. Dialekt der Dorer, die Urahnen der Thüringer! Das ahd. Wort "cautolo" bedeutet nicht "katholisch" sondern IRRLEHRE. Das Adjektiv "tol" bedeutet DUMM, VERIRRT, ALBERN, TÖRICHT. Davon gibt es auch die Formen "tolic" und "catolic", was wörtlich die VERDUMMTEN, die IRREGELEITETEN, die TÖRICHTEN bedeutet. Das sind sprachwissenschaftliche Wahrheiten.
http://www.bernd-schubert.de/geschichte … eil02.html
Oder die Wörter ADAM und EVA. ADAM bedeutet heute noch im Türkischen und anderen Sprachen einfach "der Mensch", ist also keineswegs der Name des "ersten Menschen". EVA ist auch kein Name einer Frau, sondern kommt vom ahd. "ewah" = "ewig". ADAM und EVA heißen im ahd. "man evah" oder "mana ewah" und bedeutet: der EWIGE MENSCH. Wer daran zweifelt, kann in dem Buch von Thomas Barthel DAS ACHTE LAND den darin abgedruckten Text des Osterinselbuches PUARA HOA nachlesen, wo die Begriffe "mana ewah" und "kot, koto" zigmal in reiner Form auftreten. "kot, koto" sind ebenfalls ahd. Begrifft und stehen für GOTT oder/und GUT. Die alten Germanen wußten, daß GOTT ewig und unerschaffen ist. Schon deshalb konnte für sie keine GOTTESMUTTER existieren. ...

Sanskrit enthält auffallend viele Wörter aus dem Ahd.. Aber darüber zu schreiben und zu veröffentlichen ist in der "BRD" verboten, ......
ja, ziemlich reines sanskrit wird heute noch gesprochen - im ostseegebiet, litauen.

goethe, faust :
"Geschrieben steht,
im Anfang war das Wort,
hier stock ich schon,
wer hilft mir weiter fort,
ich kann so hoch das Wort unmöglich schätzen,
ich muß es anders übersetzen."

Im Deutschen ist das Wort WORT mit dem Wort WERDEN verwandt. Ein Wort ist ein Laut oder Schrift gewordener Gedanke. WORT und WERDEN jedoch zu verwechseln war im Ahd. noch leichter als im heutigen Deutsch, wie die ahd. Formen "worton, worten" für GEWORDEN zeigen. Also müßte man es richtig übersetzen:

"Im Anfang war das Werden und das Werden war gut und gut war das Gewordene".

http://www.bernd-schubert.de/geschichte … eil01.html teil 1
Aus einer Sprache, einer Kultur, einer Religion sind die vielen hundert Sprachen, Kulturen, Religionen geworden bzw. "entstanden" - und all der Streit, die Kriege, Zerstörungen der Menschheitsgeschichte. "Es hatte aber alle Welt einerlei Sprache ... und der Herr fuhr danieder und verwirrte ihre Geister." Nein, der Herr verwirrte nicht die Sprache: Aus Geistesverwirrung ist all das Übel entstanden, das die Welt und ihre Teile so viele Male zerstört und in Kriege versetzt hat, aus der all unsere heutigen Probleme ebenfalls erwachsen und anwachsen. ...

http://www.bernd-schubert.de/geschichte … eil03.html teil 3
Um ein etwas tieferes Verständnis für die Deutsche Sprache zu geben, möchte ich einige bemerkenswerte Zitate aus dem Buch von Johann August Egenolf, HISTORIE DER TEUTSCHEN SPRACHE, erschienen zu Leipzig 1735, zitieren:
"Der dritte (Teil seines Buches) wird handeln von den Beweisthümern, daß jede Europäische Sprache insonderheit, als die Schwedische, Holländische, Dänische, Norwegische, Engeländische, Irrländische, Isländische, Lappländische, Finnische, Churländische, Sclavonische, Moscovitische, Polnische, Böhmische, Illyrische, Tartarische, Ungarische, Phrygische, Griechische, Lateinische, Französische, Spanische, Italienische u. u. eine Tochter der Japhetischen sey, welche von einigen auch die Cimbrische und in gewissen Verstande die Teutsche genennet wird."
Seite 13 Teil I
"Der andere allgemeine älteste Name der Europäischen Völcker ist, daß sie die Scythen, das ist, die Schützen (denn wenn die Ober-Sachsen sagen schiessen sagen die Nieder-Sachsen schueten) genennet worden. Strabo lehret uns, daß die ältesten Griechen Scribenten alle Völcker, so den Griechen gegen Norden gewohnet, Scythen oder Celto-Scythen genennet."
Seite 101 Teil I
"Nachdem aber, wie dernach wird gezeiget werden, einige von des Japhets Nachkommen sich den Namen der Scythen allein zugelegt, und ihren Brüdern, so mehr gegen den Abend gewohnet, alleine den Namen der Celten zugeeignet, vielleicht, weil sie nach den kalten Ländern gezogen, da im Gegentheil die eigentlichen Scythen anfänglich in Asien verblieben, nach der Hand aber, ihre Colonien ebenfalls in Europa geschickt, haben sie ueber besagten ihren allgemeinen auch unterschiedene Namen angenommen, von welchen nachgelesen werden kann, was Herodotus dießfalls weitläuffig angemercket."
Seite 126 Teil I
"So ist nun dieses meine gäntzliche Meynung, die nicht ohne gute Gründe von den vortrefflichen Leuten Salmosio und Burhornio aufgebracht, wiewol sie dieselbe nicht ausgeführet, daß die alte Scythische die Haupt-Quelle der Europäischen Sprachen sey, aus welcher die alte Teutsche und Gothische zuerst entsprungen, wo sie nicht fast eben dieselbe gewesen, und der Griechischen und Lateinischen ihre Wörter gegeben, welches zu beweisen, keine große Mühe erfordern würde.... Die Teutsche Sprache ist in Europa die älteste; welche er hernach gar wohl ausführet. Besser vorher, da er gezeigt hat, wie die Griechischen und Lateinischen Wörter aus der alten Teutschen Sprache herkommen, so schließet er endlich mit diesen Worten: Wenn ihr diese und sonst wenige Stuecke beobachtet, so habt ihr die gantze Babylonische Verwirrung oder vielmehr aller Sprachen Ursprung, Ableitung und Übereinstimmung."
Seite 119 bis 121 Teil I
"Alle Völcker, welche die Griechen und Lateiner Celtas nennen, haben Teutsch geredet, wie denn noch auf diesen Tag in allen Ländern Europens die Wurtzeln und Stamm-Wörter der Teutschen Sprache vorhanden sind, wievol durch allerhand Endungen, Verwirrungen, und Mund-Arten unterschieden, und durch Vermischungen fremder Völcker zerrüttelt und verdorben. Ja noch auf diesen Tag sind so viel Berge, Flüsse, Länder, Städte, nicht allein in Europa, sondern auch Asia zu finden, derer Namen lauter Teutsche Wörter seyn, und bey andern Völckern, die solche Namen gebrauchen, nichts andeuten, aber ihren Verstand in der Teutschen Sprache haben."
...............


teut = deus zeus bis thoth - incl aztec "teo.."
...daß also Teutsch / so viel heisset / als Göttisch oder Göttlich"....

dorier = thüringer

"Die Deutsche Sprache spiegelt einen wirklichen und wahrhaftigen großen Geist wider. In diesem finden wir die Strukturen der Naturverbundenheit und das tiefe Wissen um Gerechtigkeit und soziales Miteinander. Diese Sprache trägt in sich die Göttlichkeit, das Göttliche, den Ur-Gott. Keine andere Sprache der Welt als die der Deutschen hat ihre Wurzeln der Ursprache noch erhalten können."
http://finanzcrash.com/forum/read.php?1 … #msg-63883 danke.

unvollständig :
nazi nazarener,nazoräer,... (naze=ignatz=deutscher fehlt) = heiliger.
http://www.bernd-schubert.de/nachgedacht/nazi.html
Der deutsche Klerus wagte sich noch nicht einmal den ehemals in alten deutschen Bibeln benutzten Begriff "Nasiräer" zu benutzen, sondern benutzt den Begriff "die Geweihten".
- Wer in der BRD die "richtige" Wahrheit kennt, der wird von den Behörden schon des illegalen, geistigen Waffenbesitzes beschuldigt!
Nun findet sich diese Bezeichnung "Nazi" nicht nur in der deutschen Sprache als Kürzel, sondern auch im Hebräischen. Das bezeichnet einen Menschen, der sich seiner Individualität, seines Ich und Selbst bewußt ist und gegen die Dogmen der Schriftgelehrten, der Pharisäer* und Sadduzäer* auftritt, einen Menschen, der auch gegen Wucher, Kapitalismus und ähnliche Finanzmethoden Stellung nimmt. Nazi’s oder Nasi’s, wie sie im Hebräischen auch genannt werden, gab es also schon vor 2000 Jahren in Palästina.
-- Sie wandten sich gegen die falsche Führung ihres Volkes, gegen Lug und Betrug und Korruption. In diesem Sinne war auch Jesus von Nazareth — falls er mehr als eine mythologische Figur gewesen wäre — ein "Nazi" und ein Nazarener zugleich, wie er ja bezeichnet wird — und zwar wiederum nach einem mythologischen Orte Nazareth, den es zu seiner Zeit niemals gegeben hat.

http://daten-web.de/SLT,%20Nazis.pdf

leider halt alles bezeichnet als "germanen" für die leute lange VOR den germanen (=finnugrier-einwanderung), ..........................
.........
.....


"Hemmt man den Fortgang des menschlichen Geistes, so sind nur zwei Fälle möglich:
Der erstere, unwahrscheinlichere - wir bleiben stehen, wo wir waren, wir geben alle Ansprüche auf Verminderung unseres Elendes und Erhöhung unserer Glückseligkeit auf; wir lassen uns die Grenzen setzen, über die wir nicht schreiten wollen;
- oder der zweite, weit wahrscheinlichere: der zurückgehaltene Gang der Natur bricht gewaltsam durch und vernichtet alles, was ihm im Wege steht, die Menschheit rächt sich auf das grausamste an ihren Unterdrückern."
Johann Gottlob Fichte





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Schwarze Sonne im Inneren von uns leuchtend –
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