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Elise
unregistriert

...   Erstellt am 27.07.2017 - 14:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Emily Jones sagte, dass das nett sei, sah die Grauhaarige sie nur eindringlich an. Sie erwiderte nichts, machte dann aber Platz, damit Jones den schmalen Pfad durch den Garten gehen konnte und folgte ihr. Als sie an der Haustür angelangten, blieb Saska an einem der dünnen Pfeiler stehen, die das Vordach über ihnen stützte.
Der Löwenkopf blieb still, wie schon seit geraumer Zeit begrüßte einen hier kein Hausgeist mehr. Die Klingel war jedoch funktionstüchtig und Sahid, der auf der anderen Seite der Tür gewartet hatte, riss diese mit Schwung auf.
Da stand er nun. Sahid war ungepflegter als einst. Das Hemd knittrig, den einen Ärmel über dem verloreren Arm hochgekrempelt. Dunkles, an den Schläfen grau meliertes Haar wuchs ihm vom Kopf und lag auf seinen Schultern auf. Schweißperlen standen dem südländisch wirkenden Mann auf der Stirn. Ein Dreitagebart, eine scharf geschnittene Hakennase und umschattete Augen rundeten das Bild des Zauberers ab. Vielleicht hatte Jones ihn einmal in der Bibliothek gesehen, denn dort saß er für gewöhnlich hinter einem Pult und beriet die Leute. Aber zu dem Zeitpunkt wäre er ünger gewesen. Zweiarmig. Und in besserem Zustand.
Sahid leckte sich über die trockenen Lippen und betrachtete Jones einmal und nickte zur Begrüßung, bevor er seinen Blick auf Saska richtete.
"Ich habe meinen Teil der Abmachung erfüllt..", begann er heiser und öffnete die Tür weiter, damit beide eintreten konnten. Doch Saska rührte sich nicht. Eine leichte Note von Schnaps erfüllte die kühle Abendluft.
"Dart und Elise befinden sich noch immer in dem besagten Zimmer.". stellte Saska fest.
"Ja.", knurrte der Zauberer und machte eine deutlichere, einladende Geste.




Jones 



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...   Erstellt am 27.07.2017 - 15:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Innerlich fuhr Jones zusammen, da die Tür recht energisch und gleich nach dem Schellen aufgerissen wurde, doch nach außen hin sah man nur ein Stirnrunzeln. "Guten Abend", sagte sie ein wenig leiser als beabsichtigt, musterte den Mann, der geöffnet hatte, dafür jedoch unverhohlen. Vielleicht sahbman ihr auch für einen Moment an, dass sie nicht sicher war, was sie erwartet hatte. Ihr Blick blieb erst an dem ordentlich zur Schulter gefalteten Ärmel hängen, dann an den Augen des älter wirkenden Mannes.
Nein, sie erkannte ihn nicht wieder, aber sie beduchte auch die Bibliothek so gut wie nie. Ihre grauen Augen wirkten wachsam, und den Geruch von Alkohol hatte sie bemerkt. Auf so etwas lernte man als Polizist früh zu achten.
Sie wusste nicht, welche Abmachung Saska und der Mann gestroffen hatten, doch da nicht zu befürchten stand, dass sie schlecht dabei wegkam, hakte sie nicht genauer nach, sondern schob sich unbemerkt umsichtig an dem Hauseigentümer vorbei ins Innere des Hauses. Sie lauschte, als würden Dart oder Elise sich absichtlich bemerkbar machen. Nun, Elise konnte ja schlecht, und Dart würde bestimmt nicht. Ihr Herz begann nervös schneller zu pochen.
Sie schaute über die Schulter zurück zu Saska, die wie sie gesagt hatte nicht mit hereingekommen war. Dann glitt ihr Blick erneut zu dem Zauberer, ein wenig abwartend vielleicht.





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__Emily Jones__
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pic colored by Elise

Elise
unregistriert

...   Erstellt am 27.07.2017 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Ich werde draußen sein.", erläuterte Saska, als Emily Jones an dem Zauberer vorbei ins Haus trat. "Ihr bringt mir Elise her. Und helft meiner Begleitung bei Dart."
Natürlich tappte sie nicht in dieselbe Falle, in die Sahid schon die beiden anderen Yokai gelockt hatte. Das war ihm klar. Aber einen Versuch war es ja dennoch wert gewesen. Der Zauberer schnaubte. Er ließ die Haustür einen großzügigen Spalt offen und marschierte an Jones vorbei, trat über den Windfang am Boden und bog in die Tür zum eigentlichen Wohnbereich ein.
Hier passierten sie einen Flur. Aus einer der Türen rechts drangen warmes Licht und der Geruch von Lasagne. Ein Blick durch die Tür gab Sicht auf die Küche, in der Dart und Elise Sahid entdeckt hatten, als er dort halbtot gelegen hatte.
Vom Flur ab gingen zudem mehrere rundbögige Durchgänge, die ins Treppenhaus führten. Das Treppenhaus schien wahrlich den den Kern des Hauses zu bilden. Es beanspruchte sehr viel Raum für sich und die alte Holztreppe wirkte wie eine altersschwache, knarrende Raupe, die zwischen Bilderrahmen und bunter Tapete die oberen Stockwerke entlang bis in den Dachboden des hohen Gebäudes kroch. Aber nicht nur dieses Treppenhaus - das gesamte Gebäude schien alt zu sein, schön in seiner Patina, manch einem aber vielleicht zu muffig und vollgestellt, mit seinen Tischchen und Bilderchen und Vasen und Büchern.
Sahid bog nach links ab und ließ die Durchgänge zum Treppenhaus rechts liegen. Er näherte sich einem Rahmen, abseits des Treppenhauses, dessen Tür weit geöffnet stand. Aus ihrer jetzigen Position ließ sich nicht in das Zimmer einsehen.
Der Zauberer wandte sich mit müden Augen an Jones: "Das ist es. Sie schläft. Er ist wach und bewaffnet.", flüsterte er und meinte, zu leise für Dart zu sprechen.




Dart 



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...   Erstellt am 27.07.2017 - 17:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es schellte, und ich blieb still und reglos stehen und lauschte den Geräuschen, die durch das Haus wehten. Nicht, dass ich mich vorher noch großartig bewegt hatte, aber die Anspannung breitete sich in meinem Körper aus als hätte die Türklingel ihr ein stummes Signal gegeben.
Es sorgte allerdings auch dafür, dass ich mich jetzt noch mehr in der Falle fühlte als zuvor. In der Falle, die ich hätte erkennen müssen, aber darüber konnte ich mich vielleicht später noch ärgern.
Sahids Stimme war am besten zu vernehmen. Auch wenn das nicht bedeutete, dass ich alles verstand. Ein paar Wortfetzen seinerseits, Saskas Stimme vernahm ich gar nicht, erahnte sie höchstens, und die von Jones flackerte nur kurz auf. Jedenfalls solange sie sich noch bei der Eingangstür aufhielten.

Jones hätte vermutlich mehr für das Innenleben des blauen Hauses übrig gehabt, wenn sie allein zum Besuch hier gewesen wäre, doch ihre Aufmerksamkeit lag freilich auf etwas anderem. Daher hatte sie nur wenige Blicke für die Bilder, die Vasen und die anderen altmodischen Dekorationen übrig, an denen sie auf dem Weg vorbeikamen. Auch die hinter einem Durchgang verborgene Treppe musterte sie nur kurz, als feststand, dass es nicht hinauf ging. Dafür schien sie der Essensgeruch kurz zu irritieren; ihre Stirn legte sich in Falten.
Mit einem leisen klick, das ich sehr wohl hörte - wie die leisen Schritte auch -, löste sie eine der beiden Waffen aus dem Holster an ihrer Hüfte. Sie würde nun offensichtlich nicht noch damit anfangen, so zu tun, als sei sie nur zum Reden hier, und wenn Sahid mich einsperrte, brauchte er sich ja kaum darüber echauffieren, dass sie eine Schusswaffe dabei hatte. Außerdem hatte er ja gerade erwähnt, dass ich selbst bewaffnet war.
"Das dachte ich mir schon", erwiderte sie ebenso leise und spannte den Hahn. Sie hielt ein etwas kleineres Modell, dem man vielleicht ansehen konnte, dass keine herkömmlichen Patronen sich darin befanden. Natürlich, sie wollte mich ja auch betäuben. Obwohl sie bestimmt Gefallen daran gefunden hätte, mir vorher noch ein, zwei richtige Schussverletzungen zuzufügen.
Sie zögerte - was aber kaum daran lag, dass sie plötzlich Skrupel hatte. Eher schien sie zu überlegen, wie sie am besten vorging.
"Was ist los, Jones? Traust du dich nicht?", fragte ich sie mit gehobener Stimme. Sie waren nur zu zweit. Saskas Geruch war nicht näher gekommen.





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Elise
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...   Erstellt am 28.07.2017 - 16:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sahid bedachte die Waffen der Wächterin stillen Blickes. Er hielt nicht viel von ihnen. Lieber verließ er sich auf ein magisches Geschoss. Waffen gehorchten demjenigen mit dem Finger am Abzug. Seine Magie nur ihm. Wenn man so wollte, hielt er Jones Pistole für die weniger feine und um längen unpraktischere Waffe.
Aber er ließ sich seine Verachtung nicht anmerken.
Mit dem ausgestreckten Zeigefinger seines verbliebenen Arms schrieb der Zauberer Symbole in die Luft. Sie blieben dort stehen, violett leuchtend, bevor sie verblassten. Ein violettes, durchscheinendes Flackern in der Luft deutete eine Kuppel an, die den Zauberer jetzt umgab. Er hatte den Schildzauber gewechselt. Er war nicht mehr so unsichtbar wie der andere. Außerdem groß genug, dass Jones auf der einen, und eine weitere Person auf der anderen Seite Sahids noch Platz in ihm fanden.
"Ich kann die Kugeln mit meinem Schild abfangen.", erklärte er langsam, wie bei einem Kind. "Ihr könnt von innen heraus feuern. Aaaber überschreitet nicht den Radius meines Schildes." Man konnte an der violetten Linie, die sich dort über den Boden zog, wo der Schild den Boden kreuzte, in dem hier vorherrschenden Zwielicht gut das Ende der sicheren Zone ausmachen. Je nachdem, ob Jones vor dem Schild zurückgewichen, oder stehen geblieben war, stände sie bereits innerhalb des Schildes.
Sahid trat nun langsam in den Durchgang der Tür. Er war auf ein Kugelgewitter gefasst. War nur die Frage, ob Dart trotz des Schildes auf ihn schießen würde..




Dart 



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...   Erstellt am 28.07.2017 - 17:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Allerdings machte mich diese Tatsache - dass Jones und der Zauberer nur zu zweit im Flur standen - auch ein wenig misstrauisch. Was denn, würde ich jetzt etwa gar nicht in den Genuss kommen, persönlich Bekanntschaft mit Saska zu machen, sondern wurde gleich von Jones mitgenommen?
Bist ja richtig optimistisch.
Jones hatte nicht auf meine Frage geantwortet, was jedoch nichts daran änderte, dass ich lauschte. Davon, wie Sahid eine neue Barriere um sich und Jones herum erschuf, bekam ich nichts mit. Jones hingegen natürlich schon. Ihr Blick wanderte einmal an der Innenseite des schwach erkennbaren Schildes entlang, bis er den violetten ihn begrenzenden Kreis am Boden erreichte. "Verstehe", erwiderte sie und sparte es sich, Sahid darauf hinzuweisen, dass er mit ihr nicht sprechen musste wie mit einer Minderbemittelten. "Und er kann auch nicht hindurch?" Sie war nicht zurückgewichen, allerdings sehr wohl zusammengezuckt und hatte vermutlich kurz mit sich gerungen, ob es eine Falle war oder nicht.
Sie folgte Sahid, und er hatte recht; sobald auch nur ein Teil von Jones' Schulter in meinem Blickfeld auftauchte, zerriss der laute Knall eines Schusses die sonstige im Haus herrschende Ruhe. Natürlich hätte er sie auch genau dort getroffen, wenn nicht Sahids Schild gewesen wäre. Die Kugel prallte also ab und schlug irgendwo abgelenkt in die Wand im Flur ein.
Ich zischte und verschwand hinter dem einen Sessel, als Jones im Gegenzug einen Schuss aus ihrer Betäubungswaffe abgab. Wenigstens eine Patrone weniger. Der Schuss war bedeutend leiser. "Was ist los?", fragte sie mit ihrer verhassten hochmütigen Stimme und ließ den Arm mit der Waffe wieder etwas sinken. "Traust du dich etwa nicht, Dart?"
War ja klar... Und war auch klar, dass Sahid ihr jetzt auch noch half. Dreckiger kleiner Bastard. "Brauchst du den Schutz des großen, ach so mächtigen Sahid, damit du dich mit mir anlegen kannst?", erwiderte ich, blieb aber artig hinter dem Sessel verschwunden. Was anderes blieb mir offenbar auch nicht übrig, ich konnte sie ja nicht treffen und mich verteidigen. Also zog ich es in die Länge und hoffte mal am besten auf ein Wunder.

[Dieser Beitrag wurde am 28.07.2017 - 20:44 von Dart aktualisiert]





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Elise
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...   Erstellt am 15.12.2017 - 10:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Er kann nicht hindurch.“, bestätigte Sahid. Seine Miene wirkte starr, denn er musste sich konzentrieren um den Zauber aufrecht zu erhalten. An Jones Seite trat er in das Blickfeld des Nosferatus und zuckte zusammen, als der Knall eines Schusses die Luft zerriss. Und dabei hatte er ja damit gerechnet..
Die Kugel war abgeprallt und hinterließ auf dem Schild nur ein Wabern, wie bei einem Wassertropfen, der in ein stilles Wasser fiel.
„Vorsicht, sonst trifft es noch die Falsche!“, kommentierte der Zauberer mit fester Stimme, doch sein Gesicht glänzte weiterhin vor Nervosität und Anstrengung. Ganz im Gegensatz zu Elises Gesicht, das in seiner friedlichen Ruhe an ein argloses Engelchen erinnerte.
Sahid würde sich dicht an Jones halten und darauf achten, dass sie nicht versehentlich den Schild verließ. Das hier war ein unfaires Spiel, das Dart eigentlich nur verlieren konnte..
„Ich hab’s dir gesagt, Dart!“, rief er rechtfertigend und zischte fast flüsternd hinterher: „Das Mädchen bringt nur Unglück.“




Dart 



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...   Erstellt am 15.12.2017 - 18:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Weder Jones, noch ich sagten etwas zu Sahids erstem Kommentar. Ich nicht, weil er nicht wirklich unrecht hatte; Jones nicht, weil sie sich konzentrierte und mit dem Blick kurz den Raum abcheckte, sich dann aber dorthin wandte, wo Elise auf dem Sofa lag und sie mich - richtigerweise - hinter dem einen Sessel vermutete. Klar, meine Stimme kam von dort und es war der einzige Platz hier drinnen, wo man sich halbwegs verbergen konnte.
Ich tat dann ungefähr dasselbe wie sie, nämlich mich auf das zu konzentrieren, was ich von den beiden wahrnahm. Ich konnte mich hier nicht lange verstecken, je nachdem wie zielstrebig die Schlampe war. "Tut mir leid, Sahid, aber ich habe mit dem Mädchen die bisher angenehmsten Momente meines Lebens verbracht."
Jones schnaubte und lachte kurz und wegen ihrer Anspannung ein wenig spitz. "Wie rührend." Das wiederum klang sehr sarkastisch. Ihr Blick hatte sich kurz auf Elise gerichtet, die nach wie vor selig schlief. "Komm schon raus, Dart. Du weißt doch genauso gut wie ich, dass du euch eh nicht helfen kannst."
Ich spürte einen kurzen stechenden Schmerz im Unterkiefer, als ich bei ihren Worten fest die Zähne aufeinander biss. "Fick dich!", zischte ich hervor und rührte mich nicht.
Die beiden kamen langsam näher, doch Jones hielt hinter der Sofalehne inne und sah von oben auf Elise herab. Ein merkwürdiger Ausdruck war auf ihre Züge getreten.





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...   Erstellt am 18.12.2017 - 15:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sahid blickte Jones unbehaglich an, als sie ein Lachen ausstieß. Man hätte seinen Gesichtsausdruck auch als sorgenvoll beschreiben können. Oder als vom schlechten Gewissen gezeichnet.. Aber so war das nun einmal mit den Menschen. Wenn es hart auf hart kam, kümmerten sie sich erst einmal um das eigene Wohl. Sahid wusste natürlich: was er hier tat war moralisch nicht die hübscheste Entscheidung gewesen.
Der Zauberer folgte Jones gleichauf, damit sie beide im Radius seines magischen Schildes blieben. Als sie hinter der Sofalehne anhielt, machte er Anstalten, um das Möbelstück herumzugehen. Er wollte Elise schnellstmöglich bei ihrer Schwester abliefern und die Sache erledigt sehen. Der Schild gab ein leises Summen von sich. Je näher er Dart käme desto mehr würde er ein Unbehagen wahrnehmen, das einem die Haare im Nacken aufstellte. Im Schild knisterte eine Energie die sagte: Komm nur her, damit ich dir die Haut verbrutzeln kann!




Dart 



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...   Erstellt am 18.12.2017 - 17:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jones ließ sich nicht von Sahid hetzen, der scheinbar lieber weitergehen wollte. Sie hatte es nicht eilig, weil sie wusste, dass man schneller Fehler machte, wenn man sich hetzen ließ. Immerhin war sie nervös, da ging man lieber langsam vor - und außerdem war ich eh hier eingesperrt und konnte ihr nicht entkommen.
"Weißt du, Dart", begann sie und griff nach dem noch vorhandenen Arm des Zauberers, um ihn zum Anhalten zu bewegen. "Ich frage mich gerade, ob es einen Grund gibt, warum ich dir den Gefallen tun und Elise heil bei ihrer Schwester abliefern sollte. Sarah musste immerhin auch sterben."
Ich erstarrte hinter dem Sessel. Sie hatte ihren herablassenden Tonfall aufgesetzt, der entweder bedeutete, dass sie gerade tatsächlich auf eine ganz beschissene Idee gekommen war, oder dass sie mich nur verarschen wollte. Anfangs hätte ich ja auf letzteres getippt, aber die Frau hatte mittlerweile so einen an der Klatsche, dass ich mir nicht mehr sicher war. Wahrscheinlich fühlte ich mich gerade ähnlich hin und her gerissen wie Sahid vor einigen Minuten, als ich Elise die Waffenmündung auf die Stirn gesetzt hatte. "Saska wäre nicht gerade erfreut", sagte ich leise und schloss die Finger fester um das Heft des Kris und den Griff der Waffe. Ich fühlte mich nicht gerade wohl.
"Ach, es stört sie sicher nicht, wenn Elise das locker überlebt. Außerdem schläft sie doch, sie merkt gar nichts, wenn ich sie verletze. Was meinst du?"
Ich schwieg.
Sie fuhr fort: "Eigentlich darfst du dich darüber doch wirklich nicht beschweren, hm? Sie stirbt ja nicht mal. Im Gegensatz zu Sarah." Sie ließ Sahid wieder los und fingerte die Schusswaffe mit dem scharfen Projektil aus dem Holster. Ich hörte, wie sie auch den zweiten Hahn spannte. Und Sahid konnte sehen, wie sie die Waffenmündung über die Sofalehne auf Elises Schulter richtete, darauf achtend, Waffe und Hand nicht außerhalb des Schildes zu halten. Mit der linken Hand allerdings; sie war Rechtshänderin, nur dort musste sie ja noch die Betäubungswaffe halten.





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