johnnyrebel  Moderator a.D.
 

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 20.11.2006 - 12:53 |  |
Im Sog der Killerbrüste
Stillschweigend starrte ich vor mich hin, als sich eine junge Frau mit dunklen Haaren mir gegenüber an den Tisch in der verschwiegenen und halbdunklen Ecke setzte. Die Frage, ob der Platz wohl noch frei wäre, musste ich wohl überhört haben. Stattdessen erntete ich ein wohlwollendes Lächeln und strahlend grüne Augen schauten mich an.
Wieder lächelte ich zurück. Ja, sie war mir schon vorher im Bus aufgefallen. Immer wieder kreuzten sich unsere Blicke, um sie schließlich wieder, fast verschämt, abzuwenden. Immer wieder hatte ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn sie mich ansprechen würde.
Kurz darauf senkte ich meinen Blick erneut herunter auf meine Kaffeetasse, als ich aus den Augenwinkeln ruckartige Bewegungen feststellte. Wieder erhob ich meinen Blick und sah genau auf….
Eine kleine, straffe Brust starrte mich an.
Die unkontrollierte Bewegung meines Armes ließ die Kaffeetasse ca. zwei Tische weiter durch das Restaurant schleudern, während heißer Kaffe auf meiner Hose versickerte. Völlig verschreckt nahm ich die steigende Hitze wahr, die zwischen meinen Schenkeln aufstieg. Jedoch bei mir bedingt durch die schwarze Flüssigkeit, die eigentlich meinen Magen erwärmen und meinen Geist schärfen sollte, im Gegensatz zu der Person mir gegenüber.
Sie fror. Eindeutig.
Verschämt begutachtete ich ihr Nesteln an ihrem BH, während ich meine Augen durch das Restaurant schweifen ließ, nicht wissend, wohin mit meinem Blick. Doch ich konnte nicht anders. Mein Blick blieb erneut bei ihr haften. Ganz verzweifelt versuchte sie, ihren Pullover, das Shirt und ihren Bügel-BH oberhalb ihrer Brust irgendwie zu befestigen. Doch scheinbar klappte es nicht so recht. Dann erwischte mich wieder ihr Blick.
Scheinbar belustigt sah sie mich an.
Wenn sie jetzt auch noch fragt, ob ich ihr behilflich sein könnte….. Mir wurde schummrig.
Doch sie wühlte allein weiter an sich rum, während mein Puls langsam, aber stetig absackte. Das leise „Puhhhhhhh“, das sich meinem Mund entrang, schien unbemerkt im Restaurant zu verstreichen. Schweißtropfen liefen von meiner Stirn.
„Könnten sie mir einmal kurz behilflich sein?“
Ich verschluckte mich an meinem eigenen Atem, röchelte und starrte sie aus hervorquellenden Augen an. „Alles, bloß das nicht!“, dachte ich bei mir. Meine Hände begannen zu zittern.
Verzweifelt suchte ich nach einem Kellner, nach irgendwem. Oder irgendetwas, was mich retten konnte. Doch nichts war zu sehen. Somit röchelte ich mit erstickter Stimme ein „rbbblllbbb“ heraus und stierte sie mit wohl leicht rot unterlaufenen Augen an, da die Luftzufuhr bei mir nur langsam voranschritt.
„Halten sie doch mal bitte…….“ Unschuldig schaute sie mich an und der Rest ihres Satzes ging im Rauschen meines Blutes unter.
Mein Herz hörte kurzzeitig auf zu schlagen.
„Ich….Ich…“, stotterte ich und musste ziemlich blöde dabei ausgesehen haben. „Ich würde ihnen ja sehr gerne helfen, aber…..!“
Zu spät.
Ihr Pullover und sämtliches Zeugs, was sich um ihren Oberkörper wickelte, schien nun von allein zu halten. Die Brust schwebte frei im Raum und somit vor meinen Augen, während sich ihr Brusthof aufgrund der Raumtemperatur immer weiter zusammen zog - und mir immer weiter die Luft ausging.
„Könnten sie jetzt mal bitte halten oder nicht?“
Ich schnappte nach Luft. Was, verdammt, sollte ich denn jetzt bloß machen?
Nun, ich saß ja sehr weit im Abseits, keiner konnte mich dabei beobachten. Dafür war es hier einfach zu dunkel. Und auch das Restaurant war nicht gerade so überfüllt, daß ich auffallen würde, wenn ich....
Doch was würde geschehen, wenn gerade jetzt einer meiner Kollegen zu früh erscheinen würde? Schließlich waren wir hier verabredet, um noch einige Dinge bei einem Kaffee abzuklären.
Was würden die von mir denken, wenn ich hier einfach.....?
Meine Gedanken überschlugen sich. Wie lange hatte ich schon nicht mehr?
Für mich schienen es Äonen her zu sein. Wann zuletzt hatte ich diese weiche Haut zuletzt gespürt? Wann das zarte Kribbeln erlebt, dass die Finger durchfährt? Wann zuletzt das leise Beben gefühlt, wenn die Finger das nackte Fleisch berühren?
Ich entschied mich.
Ein letztes Mal ließ ich meinen Blick durch das Lokal schweifen. Dann ergab ich mich meinem Schicksal. Langsam streckte ich meine Hände nach vorn.
Ganz langsam öffnete ich meine Hände, spürte kurz darauf diese weiche Haut. Fest umfasste ich die pralle Kugel. Wärme durchflutete meine Hände. Ganz vorsichtig berührte meine Hand die Haut, spürte das Pochen, das Kribbeln, dieses wilde Verlangen nach mehr.
Ich griff noch einmal etwas fester zu, verstärkte den leichten Druck meiner Finger. Dann umschlossen meine Finger fest dieses zarte Gebilde der Schöpfung.
Das leise Quäken des Babys verstummte, während es, fest in meine Hand gebettet, zufrieden an ihrer Brust zu saugen und zu schmatzen begann.
Doch wer jetzt etwas anderes dachte, sollte sich etwas schämen.
Anmerkung: Haaaachjaaaa, ist Langeweile nicht manchmal schön, wenn irgendein Blödsinn dabei herauskommt? 
[Dieser Beitrag wurde am 20.11.2006 - 13:39 von johnnyrebel aktualisiert]
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