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judith 



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...   Erstellt am 13.10.2009 - 08:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ständig kommen die nachrichten, wer welchen preis gewinnt.

erstmals eine frau bekommt die wirtschafts preis.
juhuu!

aber.......

*Der Ig-Nobelpreis (englisch-/französischsprachiges Wortspiel: ignoble – unwürdig, schmachvoll, schändlich), gelegentlich als Anti-Nobelpreis bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, die von der Harvard-Universität in Cambridge (USA) für unnütze, unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Die Verleihung fand erstmals 1991 statt.

Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Entdeckung nicht wiederholt werden kann oder nicht wiederholt werden soll. Weiterhin muss das Forschungsthema neuartig sein – niemand darf vorher eine ähnliche wissenschaftliche Arbeit abgeliefert haben. Nach der Wissenschaftszeitschrift Nature werden die Preise für Arbeiten verliehen, die einen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen.

Die Redaktion des Magazins Annals of Improbable Research und Mitglieder der Harvard-Universität bilden die Jury.

Wegen seiner Bestrebungen, die Wasserstoffbombentechnik weiterzuentwickeln, gehörte der Physiker Edward Teller 1991 zu den ersten, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurden („für seinen lebenslangen Einsatz, die Bedeutung von ‚Frieden‘ nachhaltig zu verändern“). Auch der Physiker Robert Matthews wurde für seine Studien zu Murphys Gesetz, insbesondere für den Nachweis, dass Toastbrotscheiben immer auf die gebutterte Seite fallen, ausgezeichnet.

Seit 1993 wird auch der Ig-Friedensnobelpreis verliehen.
Verliehen werden die Preise jeweils im Oktober – gleichzeitig mit der Verkündung der Empfänger des herkömmlichen Nobelpreises – im Sanders-Theater der Harvard-Universität in einer den Oscar-Verleihungen ähnlichen Veranstaltung, die jedes Jahr regen Zulauf erhält. Der Preis ist längst keine Schande mehr und wird mittlerweile von den meisten Preisträgern gern in Empfang genommen – seit einigen Jahren aus der Hand echter Nobelpreisträger. Die „Dankesrede“ anlässlich der Preisüberreichung darf aus höchstens sieben Wörtern bestehen.

In den vergangenen Jahren war Roy Glauber der Besenmeister, der während der Zeremonie die Bühne von unzähligen Papierfliegern befreit, mit denen die Preisträger beworfen werden. 2005 erhielt er den Physik-Nobelpreis.*(spon)


Die Preisträger des Jahres 2009 wurden am 1. Oktober geehrt:


Tiermedizin: Catherine Douglas und Peter Rowlinson von der Newcastle University (Vereinigtes Königreich) für den Nachweis, dass Kühe mit individuellen Namen mehr Milch liefern als Kühe ohne Namen.

Frieden: Stephan Bolliger, Steffen Ross, Lars Oesterhelweg, Michael Thali und Beat Kneubuehl der Universität Bern (Schweiz) für die experimentelle Untersuchung der Frage, ob es besser ist eine volle oder eine leere Bierflasche auf dem Kopf zertrümmert zu bekommen.

Biologie: Fumiaki Taguchi, Song Guofu und Zhang Guanglei der Kitasato University in Sagamihara (Japan) für die Demonstration, dass die Masse von Küchenabfällen unter der Verwendung von Bakterien aus dem Kot von Großen Pandas um mehr als 90% reduziert werden kann.

Medizin: Donald L. Unger aus Kalifornien (USA) für die Untersuchung, ob tägliches Fingerknacken über 60 Jahre hinweg Arthritis in der Hand verursacht.[108]

Wirtschaft: Dem Management der vier isländischen Banken (Kaupthing Bank, Landsbanki, Glitnir und Isländische Zentralbank) für ihre Demonstration, dass kleine Geldinstitute sehr schnell in große Geldinstitute umgewandelt werden können, dass dieser Vorgang reversibel ist und ähnliches auch für komplette Volkswirtschaften gilt.

Physik: Katherine K. Whitcome der University of Cincinnati, Daniel E. Lieberman der Harvard University und Liza J. Shapiro der University of Texas (alle USA) für die rechnerische Begründung, warum schwangere Frauen nicht nach vorne umkippen.

Chemie: Javier Morales, Miguel Apatiga und Victor M. Castano der Universidad Nacional Autónoma de México (Mexiko) für die Herstellung von Diamanten aus Flüssigkeiten, insbesondere aus Tequila.

Literatur: Der irischen Polizei für das Ausstellen von mehr als 50 Strafzetteln für Herrn Prawo Jazdy, dem größten Verkehrssünder des Landes, dessen Name die polnische Bezeichnung für „Führerschein“ ist.

Gesundheit: Elena N. Bodnar, Raphael C. Lee und Sandra Marijan aus Chicago (USA) für die Entwicklung eines BHs, der im Notfall in zwei Atemschutzmasken umgewandelt werden kann.

Mathematik: Gideon Gono, Direktor der Zentralbank von Simbabwe für die Vereinfachung des täglichen Umgangs mit Zahlen aus einem großen Zahlenbereich, durch die Ausgabe von Geldscheinen mit Werten von einem Cent (0.01 $) bis hin zu einhundert Billionen Dollar (100.000.000.000.000 $).

ich verlinke die liste der preisträger, womit ich mich köstlich amüsiert habe, wofür die preise bekamen.
much fun!!!!

Liste der Träger des Ig-Nobelpreises





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