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professore ...
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...   Erstellt am 24.04.2009 - 22:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Ingweransatz macht mir Sorgen. Angesetzt habe ich ihn nach dem FWK-Rezept am 24.3.
Nach dem Abpressen schien alles gut zu verlaufen.
Seit dem 10.4. hat sich allerdings der Alk-Gehalt nicht verändert (8,5% Vinometerwert) und es blubbert
nur alle Jubelminuten-Stunden mal. Geschmacklich tut sich subjektiv etwas, aber es ist immer noch mächtig
Restsüße vorhanden.

Allerdings hört man die Gasbläschen knistern, wenn man das Ohr an das Gärrohr hält. D

Gärt das noch oder kann ich die Sache vergessen. Das Gemeine ist, dass das Zeug verdammt süffig ist und ich
nur ungern den Ansatz verwerfen würde.

Gruß

Jochen





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Josef ...
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...   Erstellt am 24.04.2009 - 23:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingwer ist kein Wein der stürmisch gärt.
Du kannst nur für eine ordentliche Temperatur und genug Trübstoff sorgen, und ihn so am Leben halten.
Verwerfen kommt überhaupt nicht in Frage.




professore ...
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...   Erstellt am 24.04.2009 - 23:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Naja, er steht bei uns auf dem Küchenbüfett neben dem Herd und wird jeden Tag liebevoll zweimal geschüttelt.
Die Temperatur dürfte zwischen 18 und 20°C liegen und für die Trübstoffe habe ich ihm zwei, drei Äpfelchen hingebungsvoll gerieben.
Er hats also gut. Warum gärt der Krüppel dann so langsam?

Oder bin ich zu ungeduldig?

Gruß

Jochen





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Josef ...
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...   Erstellt am 24.04.2009 - 23:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Temperatur könnte noch etwas höher sein. Äpfel waren schon mal gut.
Bei mir hat ein Ingwer bei der Temperatur mal ein ganzes Jahr vor sich hin gedümpelt.




professore ...
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...   Erstellt am 24.04.2009 - 23:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Josef schrieb
    Bei mir hat ein Ingwer bei der Temperatur mal ein ganzes Jahr vor sich hin gedümpelt.


Gute Güte, da wird die Göttergattin begeistert sein, zumal ich für nächste Woche noch einen Rhabarber geplant habe.

Mehr Temperatur ist schwierig. Ich kann ihn noch auf den Dachboden stellen, da ist es wärmer, wenn das Wetter sich
weiter so entwickelt vielleicht zu warm.
Wohnzimmer oder Wintergarten ist absolutes NoGo.
Ich kann mir nur eine Wärmeplatte besorgen.

Gruß

Jochen





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Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 24.04.2009 - 23:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Faustregel ist: Maischegärungen mit hohem Fruchtanteil gären sehr gut. Alles andere gärt schlechter

Das ist auf der einen Seite eine Frage der "Närstoffe", die im "Fruchtmatsch" enthalten sind und die im Nährsalz fehlen. Weiterhin hält der Matsch die Hefchen gut in der Schwebe und sorgt für den guten CO2-Austritt. Beim Ingwer könnte der hohe Gehalt an ehterischen Ölen erwschwerend hinzukommen. Generell können eÖ antiseptisch und gärhemmend wirken. Da müssen du und deine Hefen durch. Du kannst den Ansatz gelegentlich mal gründlich belüften, das kann helfen.





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

Josef ...
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...   Erstellt am 25.04.2009 - 00:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kann es sein das du zuviel Restsüße hast und die Gärung aus dem Grunde stockt?

Du kannst ihn in diesem Stadium auch als Federweißer trinken. Er ist dafür eigentlich schon etwas zu hochprozentig aber wenn er schmeckt.




fibroin ...
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...   Erstellt am 25.04.2009 - 08:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingwerwein hat tatsächlich ein schwieriges Gärverhalten. Mein Ansatz, der im Winter die leeren Behälter nutzen sollte, dümpelt auch nur so vor sich hin. 20 l Wein haben vom 21.2. bis zum 13.4. gebraucht, die 3 kg Startzucker zu vergären. Er ist jetzt erst bei 10,5 %. Vielleicht hätte ich doch nur 2 kg Zucker beginnen sollen.

Parallel dazu gärt ein Orangenmet, der mit 14,5 % dem Ende zugeht. Beide mit Portwein aus demselben Gärstarter vergoren.





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Professore ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 25.04.2009 - 09:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Josef schrieb
    Kann es sein das du zuviel Restsüße hast


Kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Zum Gärbeginn habe ich 3 kg Zucker auf 20 Liter zugegeben und
nach dem Abpressen nochmal 1,5 kg. Nach meinen Berechnungen mach das 86,5 Öchsle und das dürfte nicht zuviel sein.

Aber wenn Fibroin die gleiche Erfahrung macht, dann liegt es wohl am Ingwer.

Ich werde mich in Geduld üben.

Gruß

Jochen





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fibroin ...
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...   Erstellt am 25.04.2009 - 13:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das ärgerliche daran ist, dass die Behälter jetzt wahrscheinlich noch besetzt sein werden, wenn die Saison beginnt. Ich habe vor zwei Jahren mit 10 l begonnen, da habe ich den Effekt nicht festgestellt. Der Wein war nach gut 2 Monaten filterfertig zum Abfüllen. Allerdings hat die Gärung im Sommer stattgefunden. Auch mit Portwein und 13 %.
Vielleicht heißt das Problem Portwein im Winter.
Jedenfalls gute Erfahrungen habe ich da nicht mit





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