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...   Erstellt am 07.01.2008 - 10:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ice Tigers lassen Eisbären keine Chance
Nürnberg, 6.Januar 2008

Im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga behielten die Sinupret Ice Tigers am Sonntagnachmittag gegen Tabellenführer Eisbären Berlin mit 8:3 deutlich die Oberhand. Durch den Erfolg hat sich der Abstand zu den Hauptstädtern auf vier Punkte reduziert. Die verletzungsbedingt stark dezimierten Eisbären offenbarten zudem eklatante Defensivprobleme und hatten in Keeper Youri Ziffzer zumindest in der Anfangsphase einen unsicheren Akteur in ihren Reihen.

Die Ice Tigers waren von Beginn an hellwach und setzten mit deutlicher Körpersprache die Eisbären sofort unter Druck. Schon nach 40 Sekunden scheiterte Ahren Spylo zweimal aussichtsreich. Kurz darauf kratzte Ziffzer mit letzter Mühe einen Polaczek-Schuss aus dem Winkel, aber drei Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe gegen Braun fiel das längst fällige 1:0. Björn Barta schaltete am schnellsten und bugsierte die Scheibe mit der Rückhand über die Linie. Mit Höllentempo legten die Ice Tigers nach: Savage mit einem durchaus haltbaren Direktschuss traf nur 44 Sekunden später zum 2:0.

Auch das 3:0 von Periard aus halblinker Position schien haltbar und man fragte sich, ob Trainer Don Jackson nicht besser daran täte, den armen Ziffzer schon so früh zu erlösen. Angesichts der 13 Gegentore aus den letzten beiden Partien, schienen weitere Einschüsse unvermeidbar. Dies sollte sich bestätigen. Zunächst demonstrierten die Eisbären aber ihre Offensiv-Stärken. Zwei überflüssige Strafen gegen Polaczek und Brown nutzten Felski und Walker mit abgefälschten Schüssen jeweils in Überzahl zum schnellen Anschluss. Danach beruhigte sich das Geschehen ein wenig, aber Savages zweiter Treffer nach einem Abpraller von der Bande stellte den Zwei-Tore Abstand wieder her. Allerdings war dem Treffer wohl einige Zeit vorher ein Nürnberger Abseits vorausgegangen, ohne dass die Scheibe die Angriffszone wieder verließ.

Im Mittelabschnitt agierten beide Teams dann wesentlich disziplinierter. Die Eisbären waren mit Geschwindigkeit in der Offensivzone und schnellem Spielaufbau bemüht den Spielstand zu verbessern. Nürnberg stand solide, wartete auf Konterchancen und wollte weitere Strafen vermeiden. Ein Doppelpack kurz vor der zweiten Pause brachte dann die Entscheidung. Bartas zweiter Treffer und Greg Leeb im Nachschuss ließen die Stimmung in der gut gefüllten Arena fast überkochen.

Auch der Schlussabschnitt begann für die Ice Tigers perfekt: Schon nach 32 Sekunden enteilte Ahren Spylo und erzielte nach zuletzt vier torlosen Spielen seinen 30. Saisontreffer. Gleichzeitig war es der 20. Gegentreffer für die Berliner in den letzten drei Partien - ein deutliches Zeichen dafür, wo es beim Tabellenführer derzeit mangelt. Und es kam noch schlimmer, Greg Leeb traf zum 8:2. Den Schlusspunkt setze dann Mark Beaufait, der zuvor noch - ebenso wie Polaczek am Torgestänge - gescheitert war.

Gästetrainer Don Jackson sah sein Team endgültig "am Tiefpunkt der Saison" angelangt. Benoit Laporte nahm Gästekeeper Ziffzer ein wenig in Schutz: "Er hatte es verdammt schwer heute, weil unsere Stürmer von Anfang an sehr heiß waren." "Insgesamt war es ein sehr gutes Eishockey-Spiel von zwei Mannschaften mit viel Tempo", so Laporte weiter.

Durch den Sieg der Haie in Frankfurt und den Nürnberger Erfolg sind die vier Top-Mannschaften der Liga nun noch enger zusammengerückt. Insgesamt nur fünf Punkte trennen nun die Eisbären vom Vierten Köln.

Die Ice Tigers haben bereits am Dienstag das nächste Heimspiel. Gegen Augsburg (Beginn: 19.30 Uhr) haben die Nürnberger nach der 3:6-Niederlage vor kurzem noch eine Rechnung offen.

Tore:
1:0 (05.49) Barta (Carter, Brennan) 5:4
2:0 (06.33) Savage (Swanson)
3:0 (07.19) Periard
3:1 (08.20) Felski (Ustorf) 5:4
3:2 (09.39) Walker (Roach, Beaufait) 5:4
4:2 (12.07) Savage (Brennan, Swanson) 5:4
5:2 (36.33) Barta (Brennan, Periard)
6:2 (38.51) Leeb (Spylo)
7:2 (40.32) Spylo
8:2 (47.03) Leeb (Cespiva, Keller)
8:3 (54.19) Beaufait (Mulock, Baxmann)

Strafen: Nürnberg 8 min. - Berlin 6 min.
Schiedsrichter: Schimm
Zuschauer: 6744


Quelle:www.hockeyweb.de





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Schwarz-Weiss Blau super HSV


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