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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:50 |  |
Des is noch eine von der Lou
I would do anything for love, but I won’t do that
Na super...B’Day. Ich hab echt schon bessere Tage erlebt! Wir haben Sommerferien, alle sind sie verreist. Und ich sitz trotz allem hier und warte darauf, dass mal etwas spannendes passierte. Heute war mein 17. Geburtstag und niemand war hier, um mit mir zu feiern. Zum ersten Mal freute ich mich darauf, dass die Schule wieder begann, denn dann wären meine Leutz endlich mal wieder da. Selbst der Rest meiner Family war verreist, meine Ellies mussten arbeiten und meine Schwester war für ein soziales Jahr in Kolumbien/Bogóta der größten Mafia-Gangster-Stadt überhaupt. Aber na ja, was soll’s, wenn’s ihr gefällt.
Aus mehr oder weniger Langeweile setzte ich mich an den Combi, schaltete ihn ein, wartete darauf, dass er endlich hochgefahren war, um dann ins I-net zu gehen. Doch selbst da war nichts los... Scheinen wohl alle in den Ferien zu stecken. Nur ich saß hier, ganz alleine... „Is ja mal wieder klar...“ Gott, jetzt fing ich sogar schon an Selbstgespräche zu führen. Gleich kommen wohl die Männer in den weißen Jacken vorbei und geben mir auch so eine Clubjacke, ziehen sie mir nur falsch rum an.
Damit ich nicht noch völlig abdrehte, ging ich in irgend so einen Chatroom. Doch da waren nur solche Assis. Gott wie ich sie hasste. Da kam immer nur das selbe von ihnen: „Do you wanna see my dick?“ oder „Can I kiss you?“ Mann ey... Manchmal glaubte ich echt, dass diese Typen so dumm sind oder nur so tun. Das waren wahrscheinlich irgendwelche Zuhälter, die sich für sonst wen hielten. Oder irgendwelche Dumpfbacken, die keine Freundin abbekamen. Bei dem Gedanken musst ich schon etwas lächeln. Also ging ich auf Bildersuche. Vielleicht findet man ja mal was schönes...
Oh ja und schon hatte ich etwas gutes gefunden – LONDON.
Gott, wie ich diese Stadt liebte, seit der 7ten Klasse, als wir das Thema in Englisch durchnahmen. Doch irgendwie schien das ganze nur ein Traum für mich zu sein. Bis jetzt hatte ich es noch nicht geschafft diesen Traum zu verwirklichen. Klar, ich war schon in England, aber das war nur in Stansted auf dem Flughafen, als kleine Pause bevor es weiter nach Dublin ging. Und selbst das war 50km von London entfernt.
Irgendwie hatte ich Lust eine Lastminute-Reise nach London zu machen. Aber alleine war das wohl eher langweilig. Doch mit wem sollte ich sonst fahren? Mir blieb nichts anderes übrig, als alleine zu fahren, da der Rest so und so schon im Urlaub war.
Ich suchte ein paar Seiten auf denen Angebote standen und suchte mir das nächstbeste heraus. Zu allem stand sogar noch Hotel und so weiter mit zur Verfügung.
Am Abend “beichtete“ ich meinen Eltern das mit der Reise. Sie hatten eigentlich nichts dagegen, denn da ich meinen Geburtstag nicht richtig feiern konnte, freute es sie, dass ich in den Ferien doch noch aus dem Haus kam. Das Beste aber war, dass
sie die Kosten auf sich nahmen und mir alles bezahlten.
Ich war regelrecht aus dem Häuschen, als es für mich dann 2 Wochen später hieß, ab ins Flugzeug - LONDON ICH KOMME!
Auf dem Flugplatz in Stansted angekommen, machte ich mich auf die Suche nach meinem Gepäck und dann nach einem Taxi, dass mich in die Innenstadt zum Hotel brachte.
So, hier bin ich also... 2 Wochen London, für mich ganz alleine. Ich hoffte nur, dass es nicht zu langweilig für mich wird. Vielleicht hätte ich doch jemanden mit nehmen sollen... Auch wenn’s meine Mutter oder mein Vater gewesen wäre.
Ich stieg aus dem Taxi aus, hiefte meinen Koffer aus dem Kofferraum, bezahlte noch schnell den Fahrer und ging dann in die Lobby rein. Kaum war ich drin, wurde ich schon umgerannt, sodass ich mich auf den Hintern packte. Das ist ja schon mal ein super Anfang... Jemand reichte mir die Hand und half mir hoch.
Und schon sah ich in diese leuchtenden braunen Augen. Ich hatte das Gefühl, dass sie zu einer besonderen Person gehörten. Ich schaute mir den “Eigentümer“ dieser Augen an. Er wurde leicht rot und stotterte immer wieder eine Entschuldigung vor sich hin. Ich konnte nur grinsen und meinte: „Macht schon nichts. Es ist ja noch alles heile.“ Er lächelte und hörte auf sich zu entschuldigen. „Ey Spam! Hör auf dich an irgendwelche Chicks ran zu machen. Wir haben keine Zeit, jetzt komm endlich! Wir sind sowieso schon viel zu spät.“, rief jemand anderes zu uns rüber. Ich musste nur noch mehr grinsen. „Spam?“, fragte ich halb lachend nach. „Eigentlich Sam. Frag besser nicht, lange Geschichte. Und mit wem, hab ich es zu tun?“ „Lou.“ „Na dann Lou. Wir sehen uns bestimmt noch öfters. Und... Sorry noch mal.“ Ich winkte dankend ab und er lief zu dem Kerl, der ihn schon vorher gerufen hatte. Zufrieden mit der ersten Bekanntschaft ging ich zur Rezeption. Ich holte mir meinen Schlüssel, suchte mir mein Zimmer und legte mich erst mal auf dem Bett flach hin um ein paar Minuten zu dösen, damit ich für die restliche Zeit hell wach war.
Doch aus dem Ausruhen wurde nicht viel. “Spam“ kam mir in den Sinn. Seine Augen und sein schüchternes Lächeln gingen mir einfach nicht aus dem Kopf. Erschöpft stand, ich wieder auf und räumte meine Klamotten in den Schrank, räumte mir alles gemütlich ein und ging dann auf den Balkon. Doch daraus wurde nicht wirklich etwas, denn kaum war ich draußen, fing es argh an zu regnen. Jammernd, darüber, dass das Wetter jetzt auf einmal Umschlug, ging ich wieder rein und setzte mich vor den Fernseher. Aber auch da lief nichts...
Als nach ungefähr einer Stunde das Wetter wieder besser wurde, entschied ich mich dafür, die Umgebung etwas zu erkunden.
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Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!
Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Lieb euch meine Mädels hoffe ihr vergisst mich nie, ich vergesse euch auch nie!
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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:50 |  |
„Damn!“, maulte ich, als ich aus dem Hotel rausging, auf die Straße und mit jemandem zusammenprallte. „Wird das jetzt zur Gewohnheit?“ Diese Stimme kannte ich doch. „Spam!“, grinste ich. „Sam, aber egal.“ „Sorry.“, grinste ich immer noch. „Du solltest jetzt besser nicht rausgehen. Fängt jeden Moment wieder an zu regnen.“ „Echt?“ „Hey ich bin ein eingeborener Londoner, was hast du erwartet?!“ „Keine Ahnung. Und du?“ „Das selbe. Kann ich dich auf einen Kaffee einladen?“ „Nee, danke lass mal gut sein, ich trink keinen Kaffee.“ „Na dann meinetwegen, was anderes.“ „Hört sich schon etwas besser an.“
Zusammen gingen wir wieder rein und setzten uns in das kleine Café, das mit zum Hotel gehörte. „Warum bist du hier im Hotel, wenn du doch eigentlich ein eingeborener Londoner bist?!“ „So wirklich sagen will ich dir das nicht. Ich kenn dich nicht so gut, also sagen wir so: Du wirst es früher oder später noch herausfinden.“ „Uuuh, lass mich raten, du bist Undercoveragent. Der neueste James Bond/Agent 007.“ „So was in der Art.“, lachte er. „Hört sich ja spannend an.“ „Das ist es auch, man muss immer auf was neues gefasst sein.“ Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. „Kannst du mir vielleicht helfen?“, fragte ich. „Kommt darauf an. Worum geht’s?“ „Also: Ich bin jetzt für 2 Wochen hier in London. Und das sind meine letzten 2 Ferienwochen, das heißt ich will auch was erleben. Wo kann man das am besten?“ „Da gibt es so einiges. Also, keine Ahnung, hast du irgendwelche bestimmten Ziele?“ „Nein, einfach nur Spaß haben.“ „Na dann schlag ich dir vor, du kommst heute Abend mit mir und meinen Jungs mit ins ’Master Inc.’ zum abfeiern. Und morgen können wir ja genauso gut noch darüber reden, wo man dich hinschicken kann.“ „Na das hört sich ja nach viel Spaß an. Klar komm ich mit.“, lächelte ich, das er schnell erwiderte. „Wo kommst du eigentlich her?“, forschte Sam nun nach, „Ich mein, dein Akzent ist nicht britisch.“ „Ja, kann man so sagen. Ich komm aus Deutschland.“ „Deutschland?!“, fragte er überrascht nach. „Jaaaa, Deutschland. Wieso?“ „Nur so.“ „Muss ich das verstehen?“ „Nein eigentlich nicht. War nur so daher gesagt...“ „Aaaah, ja klar.“ „Nein wirklich.“ „Ja, ich hab doch nichts gesagt.“ Lachend schüttelte er den Kopf. „Wie is deine Zimmernummer? Dann hol ich dich nachher ab.“ „Zimmer 213.“ „Echt? Dann sehn wir uns ja immer öfter.“ „Wieso?“ „Hab Zimmer 212.“ Ich lächelte leicht.
Wir blieben noch länger hier sitzen und machten uns dann letztendlich auf den Weg zu unseren Zimmern. Ich verschwand in meinem, er in seinem. Und somit hoffte ich darauf, dass die Zeit bis heute Abend endlich verstrich.
Ich fing damit an mich fertig zu machen, zog eine schwarze dreiviertel Hose an, dazu ein schwarzes Tankshirt, meine Sneakers, schminkte mich noch etwas und wartete dann nur noch darauf, dass es an der Tür klopfte.
Endlich klopfte es, ich machte die Tür auf und musste erst mal staunen, wie viel Leute denn da plötzlich vor mir standen. „Also, darf ich vorstellen? Das sind: Marci, Mus, Lee, Ollie, Murray, Jay, Chris, Tom und Stu. Die beiden Mädels da sind Ivy und Rina. Ivy gehört zu Lee und Rina zu Stu.“ Immer wenn er den Namen aufsagte, zeigte er auf die jeweilige Person. Ich winkte und wurde mit einem Hey von ihnen begrüßt. Sofort hefteten Rina und Ivy sich an mich. Während wir uns auf den Weg ins ’Master Inc.’ machten. „So, du bist also die neue Freundin von Spammy?“, fragte Ivy mich grinsend. „Freundin? Nee, ich kenn ihn doch noch nicht mal richtig.“ „So sieht’s also aus.“, warf Rina in die Runde. Die beiden fingen an zu lachen und gingen zu ihren Jungs. Ich kam mir etwas verarscht vor.
„Sorry für die beiden. Die haben glaub ich wieder irgendwas genommen. Oder das ist einfach ihre Anfangsphase. Spätestens im Club sind sie normal und entschuldigen sich.“ „Macht nichts. Ich komm schon damit klar.“
Im Master Inc. angekommen suchten wir uns eine gemütliche Sitzecke, einige verschwanden auf der Tanzfläche oder gingen zur Bar, etwas bestellen. Ich war eine von den Personen, die mit zur Bar ging. Ich kam mir etwas unbeholfen vor, denn die ganze Zeit hing ich an Sam. Nur weil ich niemanden kannte...
Er legte seine Hand auf meinen Rücken und fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Ich nickte nur und schnappte mir ein paar von den Getränken und brachte sie zu unserem Platz, wo schon einige Tanzwütige, erschöpft auf ihre Drinks warteten. Rina und Ivy kamen wieder auf mich zu. Ich erwartete das Schlimmste, doch diesmal waren sie eigentlich ganz nett und ich konnte mich mit ihnen normal unterhalten. Sam hatte also Recht mit der ’Anfangsphase’.
Total müde, erwachte ich aus meiner Traumwelt. Ich konnte mich an fast gar nichts von gestern erinnern, nur das wir im Master Inc. waren, ich mich mit Ivy und Rina fast schlapp gelacht habe, ein paar mal mit Sam getanzt habe und eindeutig ZU VIEL getrunken hatte. Mein Schädel brummte so dermaßen, dass ich mich am liebsten erschießen würde. Plötzlich klopfte es an der Tür. Halbtot, schleppten meine Beine meinen Körper zur Tür und mit Müh und Not, konnte ich die Klinke runterdrücken. Vor der Tür standen Rina und Ivy hellwach. „Na Kleines, gut geschlafen?“, fragte Ivy. „Nein, nicht wirklich. Zumindest hatte ich schon mal besser geschlafen. Wieso?“ „Wir wollten wohin, aber du scheinst wirklich noch tot zu sein. Kurier dich erst mal von dem gestrigen Abend aus und dann kommen wir heute nachmittag noch mal vorbei, dann werden wir ja sehen.“, grinste Rina und bemutterte mich. „Danke.“, murmelte ich nur und ließ mich wieder ins Bett fallen. Rina und Ivy verschwanden wieder aus meinem Zimmer und ließen mich alleine.
Als ich wieder aufwachte, war es halb 1. Ich schleppte mich aus dem Bett, zog mich an und ging raus. Ich ging zu einem Kioskladen und holte mir eine Zeitung, um mal zu gucken, was hier so los war. Dann holte ich mir noch einen Coffe to Go. Und
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ging wieder ins Hotel. In meinem Zimmer angekommen packte ich mich aufs Bett und fing an die Zeitschrift zu lesen. Bis jetzt schien nichts interessantes da zu stehen. Ich blätterte eine Seite nach der anderen um und blieb plötzlich mit stockendem Atem an einer stehen. BLAZIN’ SPIKE-E: NEUE FLAMME? Ich guckte mir alle Bilder an und auf jedem war ich...und Sam. Ich hatte keine Ahnung, was ich jetzt denken sollte.
Ich nahm mir die Zeitung, ging aus meinem Zimmer und klopfte bei Sams an. Noch verschlafen öffnete er die Tür, ich hielt ihm die Zeitung vor die Nase und brachte in diesem Moment nicht mehr, als nur ein „HÄ?“ von mir. Er schien nicht so wirklich zu checken, was ich wollte. Er nahm die Zeitung und fing an, sich alles so richtig an zu gucken. Murray war ebenfalls im Zimmer. Ich ließ mich zu ihm auf die Couch fallen, während Sam sich den Artikel durchließ, um ihn danach laut vor zu lesen:
„Blazin’ Spike-E: Neue Flamme?
Jetzt auch Taschentuchalarm für Spike-E-Fans?
Nachdem Reepa und Krazy ein Girl an ihrer Seite haben, scheint nun auch der Witzbold der 10-köpfigen Truppe vergeben zu sein. Am gestrigen Abend wurde Spike-E & Co. im ’Master Inc.’ zusammen mit Rina (Reepa), Ivy (Krazy) und dem bis jetzt noch unbekannten Flirtopfer gesichtet. Fans zufolge wurden sie schon öfter zusammen gesehen.
Zur Zeit kennt noch niemand dieses Girl...
Wer weiß, wie lange das noch so sein wird. Sobald wir näheres über die geheimnisvolle Freundin Spike-Es wissen, melden wir uns.“
Da ich den Text vorher noch nicht gelesen hatte, war ich noch mehr verblüfft. Also wollte ich jetzt umso mehr wissen, warum Sam so geheimnisvoll tat. Jay lag nur am Boden und lachte sich schlapp. Sam stand auch nur da und lachte sich einen Ast ab. „Ist ja schön, dass ihr das alles zum Lachen findet, aber ich wüsste auch mal ganz gerne, was das soll. Und keine Geheimnisse bitte.“ „Also: Ich und meine Jungs...“, fing er an, als ich ihn unterbrach. „Der Esel nennt sich steht’s zu letzt.“ „Danke. Also meine Jungs und ich, wir sind Blazin’ Squad. Eine der beliebtesten Hip-Hop/Pop/R’n’B Bands Englands. Und es scheint wohl so, als ob unsere “besten“ Freunde da gestern Wind von dir bekommen haben und denken, dass wir was miteinander haben.“ Ich konnte nur staunen. Ich war mit jemanden berühmtes unterwegs und wusste davon nichts. Doch auch das änderte sich noch lange nichts daran, was ich momentan über Sam dachte. „Wow.“, brachte ich nur hervor. Plötzlich ging die Tür auf und die anderen alle kamen reingestürmt. „Alter, wie lange kennt ihr euch eigentlich WIRKLICH schon?“, platze es Marci raus. „Seit gestern, das ist doch nur Klatsch und Tratsch in den Käseblättern. Da läuft auch nichts zwischen uns, ist das klar.“, erklärte Spam schnell. „Und wir erklären wir denen jetzt, dass das alles nichts stimmt, ohne, dass die Leute wieder auf eine andere Theorie kommen?“, fragte Stu nach und drückte Rina an sich. „Wenn ich das wüsste.“ Alle nahmen Platz. „Kann ich denn jetzt trotzdem raus gehen, ohne das ich von irgendwelchen Zeitungsmenschen verfolgt werde?“, fragte ich nachdenkend. „Ich glaub du solltest die nächsten Wochen im Hotelzimmer verbringen.“, grinste Kenz. „Wie witzig. Ich hab aber nur 2 Wochen, die ich hier verbringen kann. Und die wollte ich nicht wirklich im Hotel sein.“ „Wir müssen denen einfach eine glaubwürdige Geschichte abgeben.“ (ollie) „Wie wär’s mit der Wahrheit?“, hackte ich nach. „Nein, das ist zu einfach, das nehmen die nicht ab.“ (ivy) „Na dann lasst euch doch was einfallen, Hauptsache ich bin nicht die ganze Zeit im Hotel eingesperrt.“ Ich stand auf und verließ das Zimmer, und schloss mich in meinem ein.
„Mus hat ne Idee!“, platzten Rina und Ivy in mein Zimmer. Ich setzte mich senkrecht hin und wartete darauf, dass sie mir den Vorschlag sagten. „Na nu komm halt, wir wissens doch selber noch nicht.“, forderte Ivy mich auf. Ich stand auf und folgte den beiden. Sobald ich im Zimmer war, fing Mus an zu erklären: „Also, die Presse denkt, dass zwischen euch was läuft. Wie wär’s also, wenn wir ihnen den Glauben schenken, dass ihr wirklich schon seit ein paar Wochen was miteinander am laufen habt? Ihr geht zusammen aus, feiern, spazieren, Mittag essen, Fun haben. Einfach alles und nächstes Wochenende kommst du mit zu den Fan-Awards, als Spams Begleitung. Sollen sie doch denken, dass ihr zusammen seid. Irgendwann ist es ihnen egal und ihr seid Geschichte. Und jeder kann sein Leben leben, wie er will.“ Ich zog die Augenbrauen hoch und fing an zu zweifeln. „Sei mir nicht böse, aber ich glaub nicht, dass das was wird. Weil, ach keine Ahnung, es ist einfach so. Wer sollte das schon glauben?“ „Die Presse! Spam, was hältst du davon?“, wich Mus mir aus. „Ich bin der selben Meinung, aber ein Versuch ist es wert und wenn es nicht klappt, können wir immer noch die Wahrheit sagen.“ „Wieso erst die Wahrheit sagen, wenn’s nicht klappt? Wenn wir sie jetzt sagen, haben wir gleich unsere Ruhe. Und wir können unsere Wege getrennt gehen.“ „Weil die das jetzt noch nicht glauben würden, dass haben wir dir aber vorhin schon gesagt.“ (rina) „Also, wie sieht’s aus?“ (Mus) „Is mir eigentlich egal, Hauptsache ich kann die 2 Wochen in vollen Zügen genießen.“ „Na dann ist doch alles geklärt.“ (Mus) „Aber da ist immer noch ein Problem. Denn wenn ihr die “Macher“ von Flip Reverse seid, dann seid ihr auch in Deutschland bekannt, dass heißt das die Nachrichten auch rüber zu uns kommen. Und ich will nicht unbedingt, dass jeder meinen Namen kennt. Also, wie sieht’s damit aus?“ „Sorry, aber Namenfälschung dürfen selbst wir nicht machen.“ „Mhz...Schade dann nicht. Was soll’s, wenn mich jemand sucht, ich bin bei mir drüben.“ Ich verließ das Zimmer und ging in meins.
„Hey.“, sprach Sam mich an, als ich gerade mehr oder weniger gelangweilt in dem Hotelcafé saß. „Und wie sieht’s aus?“, fragte er, als er sich zu mir an den Tisch setzte. „Ich bin immer noch am zweifeln mit dem Plan. Keine Ahnung, aber der
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überzeugt mich einfach nicht. Aber ich mein, ihr habt schon mehr Erfahrung mit so was, als ich.“ „Das wird schon schief gehen.“ „Hoff ich doch. Ich bin nur nicht sehr gut im Lügen. Das ist mein Problem.“ „Ich helf dir.“ „Na danke.“, ich fing an zu lachen. „Lass uns mal woanders hingehen.“ „Wieso?“ „Da is schon der erste Paparazzie.“ Er deutete mit dem Kopf in eine Richtung und ich folgte unauffällig. „Und wohin?“ „Meinetwegen, dahin wo wir wirklich Fun haben.“ „Klingt gut. Auf geht’s.“
Wir gingen in einen Park, der nicht weit vom Hotel entfernt war...
„Stört es dich eigentlich nicht, wenn man ständig von Fotografen umgeben ist?“ (me) „Es gibt immer eine Grenze, aber eigentlich gewöhnt man sich mit der zeit daran. Du kannst dich nicht darauf einstellen oder dran gewöhnen. Du musst dich sofort auf eine heile Welt umstellen. Aber ich denke mir mal, dass wir das schon zusammen schaffen.“ Er griff nach meiner Hand und umschloss sie mit seiner. Ich zuckte etwas zusammen...
Stumm gingen wir die ganze Zeit nebeneinander her. Ich kam mir von Sekunde zu Sekunde dümmer vor. „Ich hoffe, dass das hier bald vorbei ist.“ (me) „Na los komm, ich lad dich auf ne Cola ein.“ Ich lächelte etwas und wir machten uns auf den weg in die Stadt in ein Café.
Wir saßen nicht mal 10 Minuten, als schon die ersten Fans kamen. Sam fing fleißig an Autogramme zu schreiben. Plötzlich fragte mich ein Mädel: „Bist du nicht seine Freundin?“ Na Prima! Die ganze Zeit beachtet man mich nicht und dann kommt so eine Frage. Gerade die, vor der ich mich am meisten fürchte.
Ich hatte absolut keine Ahnung, was ich sagen sollte. Als ich dann gerade „Nein!“, sagen wollte, antwortete Sam schon für mich mit „Ja!“. Das Mädchen schien enttäuscht zu sein und ging zu ihren Freunden. Ich fühlte mich schuldig. Denn eigentlich war ich nicht mit ihm zusammen. Ich kannte ihn nicht richtig... und doch war er mir so nah.
Nachdem wir fertig mit der Cola waren, löste Spam sich endlich von den Fans und wir machten uns auf den Weg ins Hotel, denn es drohte zu regnen. Auf dem Rückweg unterhielten wir uns mehr.
Also: Diese Ja-wir-sind-zusammen-Tour ziehen wir jetzt schon 4 Tag durch. Von Tag zu Tag fällt es mir leichter so zu tun. Denn ich lernte Sam und die anderen mehr kennen. Jeden Tag gingen wir wohin. Heute hatte ich sogar das Vergnügen, das Studio der Jungs kennen zu lernen.
Ich stand schon fertig mit den Mädels unten in der Lobby und wartete darauf, dass die Jungs kamen. Inzwischen waren schon ein paar unten, doch die ewigen Trödler waren immer noch nicht hier. Plötzlich umarmte mich jemand von hinten und drückte mir einen Kuss au die Wange ... WOW! Der erste Kuss, sofern man das als Kuss bezeichnen kann. Ich war eindeutig baff. „Morgen Shorty.“, grinste er, stellte sich neben mich, legte seinen Arm um meinen Körper und zog mich an sich. Er war die ganze Zeit nur am strahlen. Und bei jeder Gelegenheit drückte er mir einen Kuss. Einmal sogar auf den Mund.
So langsam wurde das nervig. Ich fand das er übertrieb, das sagte ich ihm auch. Doch so wirklich ernst nahm er es nicht...
Im Studio angekommen, zeigten die Jungs mir erst mal ganz stolz ihr Studio. Wie kleine Kinder waren sie. Danach machten sie sich an neue Aufnahmen. Rina, Ivy und ich setzten uns in den Warteraum und durchstöberten einige Zeitschriften, um herauszufinden, ob Sam und Ich immer noch Stadtgespräch #1 waren.
„Ich hab was!“, rief Rina sofort. „Lies vor!“, erwiderten Ivy und ich sofort. „Es ist aber nur was kleines, also da ist ein Bild von dir und Spam: Getrennt und doch zusammen! Blazin’ Spike-E (19) und seine bereits bekannte Freundin Lou Mertens (17, aus Deutschland) sind trotz ihrer gemeinsamen Liebe in getrennten Zimmer. Liegt da ein Streit vor?“ „Boah ich fass es nicht! Woher wissen die das mit dem getrennten Zimmer, sind die denn jetzt etwa schon im Hotel auch?“ (ich) „Ich hab keine Ahnung!“ (ivy) Ich nahm mir die Zeitschrift und ging zu den Jungs. „Wie weit sollen wir jetzt bitte noch gehen?“ Sie lasen sich den Artikel durch und guckten mich mit tausend Fragezeichen im Gesicht an. „Das ist doch jetzt auch egal, da wir morgen auschecken.“(Sam) „Wie bitte? Soll ich mich dann da die ganze Zeit mit den Leuten da alleine rumschlagen?“ „Nein, du kommst mit mir mit und wohnst bei mir.“ „Na danke, dass ich das auch schon weiß.“ „Bitte.“, grinste er nur fies. Ich hatte so richtig Lust ihm dafür eine reinzuhauen. Beleidigt ging ich wieder zu Rina und Ivy. „Du scheinst ja nicht gerade beigeistert zu sein.“ (ivy) „Tut mir Lied, aber ich kenn euch alle nicht richtig, gerade mal 6 Tage! Und dann kann man nun mal nicht von mir erwarten, dass ich einen auf super lieb mache und mit einem Kerl zusammen bin, mit dem ich eigentlich nicht zusammen bin. Ich bin sogar noch am zweifeln, ob ich das noch die letzte Woche durchziehe und ob ich übermorgen mit zu der Verleihung komme.“ „Ach quatsch, du kommst mit. Wir gehen morgen schön shoppen und dann wird das schon was. Kopf hoch.“ (ivy) „Ich hoffe nur, dass das hier bald vorbei ist.“
„Jetzt gehen wir SHOPPEN!“, freute Rina sich, als Ivy, sagte, dass sie fertig sei und wir los konnten. Schnell drückten sie ihren Jungs noch einen Kuss auf. Da wir in der Lobby waren, also in der “Öffentlichkeit“, kam ich nicht drum rum, und musste ihm auch einen aufdrücken. Doch es war nicht so wie immer. Es war ganz einfach nicht ganz so zaghaft und zögernd, sondern “intensiver“ oder auch anders gesagt: entspannter...
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„Also, unser erster Opferladen: A/wear!“, grinste Ivy. „Wisst ihr schon in welcher Richtung ihr was anziehen wollt?“, fragte Rina. „Nein, ich hab noch nicht mal eine Ahnung, was man überhaupt zu so was anzieht.“, wandte ich ein. „Es muss elegant, aber trotzdem stylisch sein.“ (ivy) „Also ein Kleid?“ (ich) „Nein! Nicht wenn wir mit den Jungs gehen, denn die gehen mit Baggy und T-Shirt.“ (rina) „Ja und was dann?“ (ich) „Wir müssen uns den Jungs sozusagen anpassen, am besten ist es, wenn du etwas alltägliches raussuchst.“ (ivy) „Okay.“
Wir suchten ewig nach etwas passendem. Immer wieder gab es was zum lachen. Letztendlich hatten wir dann etwas gefunden. Ivy hatte einen beigen Rock und dazu eine weiße Bluse mit Hammerausschnitt, Rina hatte eine schwarze Stoffhose und dazu ein weinrotes Top, das an einer Seite etwas länger geschnitten war. Ich hatte eine dunkelblaue, ausgewaschene Jeans und dazu ein weißes Tankshirt...
„Na Mädels, wie war der Einkauf?!“, fragte Lee und griff sich Ivy. „Erfolgreich.“, antwortete sie grinsend. „Na dann is ja gut, grinste ebenfalls Stu und machte es Lee nach, in dem er Rina an sich zog. „Kein rumgeturtel, wir müssen Sachen fertig packen, immerhin wollen wir heute Abend noch auschecken.“, unterbrach Sam das Ganze Obwohl keiner Lust hatte, machten sich alle an die Arbeit. Ich wartete darauf, dass alle gegangen waren, denn ich wollte noch mal mit Sam in Ruhe über den morgigen Tag sprechen...
„Was ist los, hast du keine Sachen zu verpacken?“, grinste er. „Haha, sehr witzig.“ „Was dann?“ „Ich will noch mal mit dir über morgen sprechen.“ „Weil du keinen Bock hast morgen früh neben mir auf zu wachen? Keine Angst du bekommst das Gästezimmer.“ „Sehr witzig, nein damit hab ich kein Problem... Ich mein doch schon, aber ich meinte eigentlich wegen morgen Abend.“ „Wieso, ich dachte, wir haben schon alles geklärt?!“ „Für euch ist alles geklärt, aber bei mir schwirrt immer noch alles kreuz und quer, sodass ich überhaupt keine Ahnung hab. Also... Ich finde wir sollten morgen die Wahrheit der Presse erzählen, weil ich einfach keinen Bock mehr habe. Und ich bin mir sicher, dass die Leute sofort wieder auf uns aufmerksam werden, wenn ich wieder nach Deutschland fliege und du dann wieder alleine bist.“ Ich hätte mir am liebsten eine reingehaune, dafür dass ich das gesagt habe, denn man sah Sam an, dass er total wütend war...
Wir stritten noch ein paar Minuten darüber. Bis es mir zu bunt wurde und ich einfach aus dem Zimmer ging und meine Sachen packte. Als ich fertig war, ging ich nach unten in die Lobby und checkte aus. Ein paar der Jungs waren auch schon unten, genauso wie Ivy, die auf der Couch sitze. Ich pflanzte mich neben sie. „Hey. Was los?“ „Sam is los.“ „Hä?“ „Ach, wir haben uns wegen morgen Abend gestritten.“ „Hui, wie ein Ehepaar.“ „Hör bloß auf ey, ich hab die Schnauze voll von dem kerl.“ „Jetzt schon?“, lachte Ivy sich einen ab. „Ja, weil...“, ich wollte gerade weiter erzählen, als Sam um die Ecke kam und mich anfunkelte. Mir lief es eiskalt über den Rücken, sodass ich stoppte. Ich wich seinem Blick aus und stand auf. Mit gesenktem Blick ging ich auf ihn zu. Ich wartete bis er ausgecheckt hatte...
„Ich wollt mich entschuldigen.“, brummelte ich leicht vor mir hin. „Nein, ich muss mich entschuldigen, mir hätte eigentlich klar sein müssen, dass du ein Problem damit hast. Ich mein, ich kann dich zu nichts zwingen, was du nicht willst.“ Ich lächelte leicht... irgendwie wusste ich nicht, was ich jetzt antworten sollte. Ich streckte mich etwas nach oben und küsste ihn vorsichtig auf den Mund. Als wir uns voneinander lösten, grinste er mich wie ein kleines Schulkind und legte seinen Arm um meine Schulter. Zusammen ging wir dann mit den anderen zum Auto, um endlich an einem besseren Ort als ein Hotel zu sein. x)
Beim Haus der Jungs angekommen, brachten wir erst mal unser Zeug rein. Rina und Ivy führten mich durchs Haus und zeigten mir die wichtigsten Dinge...
„So, und hier ist das Gästezimmer, in dem darfst du dann pennen.“, erklärte Ivy mir. „Es sei denn, du willst lieber bei Sam schlafen.“, grinste Rina frech. „Nee, lass mal gut sein, das Zimmer hier reicht mir schon völlig aus.“, wich ich ihr zappelnd aus. „Ach komm Lou, es ist doch nicht zu übersehen, dass du in ihn verknallt bist.“, warf Ivy mir vor. „Nein bin ich nicht. Ich mein, klar sieht er gut aus, ist super nett und humorvoll. Aber ich hab mich wirklich nicht in ihn verliebt.“, redete ich mich aus der Situation raus. „Naja, wie du meinst. Wir lassen dich jetzt erst mal alleine hier. Und wenn es ein Problem gibt, weißt du ja wo wir sind...“, meinte Rina und ging zur Tür. „... und wo Sam ist.“, grinste Ivy immer noch. „IVY!“, lachte ich und schmiss mit einem Kissen nach ihr, doch bevor es sie traf, war sie schon aus der Tür raus. Ich legte mich aufs Bett und dachte über den morgigen Abend nach. Danach stand ich wieder auf und verstaute meine Klamotten für die restliche Woche im Schrank.
Letztendlich packte ich mich noch mal aufs Bett, denn irgendwie gingen mir Ivys Worte nicht aus dem Kopf. Hatte ich mich wirklich in ihn verliebt? Das konnte nicht sein... Doch warum kam ich ihm in den letzten 2 tagen immer mal etwas näher? Und immer wieder bekam ich Herzflattern, wenn er mich in einer bestimmten Weise berührte. Immer wieder fang ich an zu grinsen, wenn er mir über den Weg läuft.
Irgendwie konnte ich mir keinen Kopf mehr darüber zerbrechen, also ging ich nach unten in die Wohnstube, wo die andern alle saßen und Playsi spielten, oder sich unterhielten. „Rina? Ivy? Ich hab mit bekommen, dass ihr Recht habt. Ihr habt gewonnen.“, sagte ich nur schnell. „Ich hab’s gewusst!“, feuerte es sofort aus Rina. „Womit habt ihr Recht?“, erkundigte Marcel sich. „Ach, hat nichts mit dir zu tun.“, wimmelte Ivy ab. Marcy guckte mich etwas schräg an. „Wo sie recht hat, hat sie recht.“, zuckte ich nur grinsend mit den Schultern.
„Hat hier noch jemand so einen großen Hunger wie ich?“, fragte Rina ablenkend in die Runde. „Jaaaaaaaaaaaaa!“, kam es einstimmig. „Ich bin für Pizzaservice.“,
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schlug Mus vor. Der Rest willigte ein und schon hing er am Phone und bestellte einen Haufen Pizzen. Ungefähr eine dreiviertel Stunde später klingelte es und noch mal 5 Minuten später, waren alle am futtern.
Ivy, Rina und ich setzten uns in die Küche, während die Jungs die Wohnstube einsauten. „Und wie bist du jetzt zu dem Endschluss gekommen, dass wir doch recht hatten?“, fragte Ria grinsend nach. „Weiß nicht. Hab mir einfach Gedanken über die jetzige Situation gemacht und bemerkt, dass ich doch in ihn verknallt bin. Aber das is doch verständlich, wenn man mit ihm die ganze Zeit verbringt und schon so tut, als ob da was wäre. Euch wäre doch das gleiche wie mir passiert.“, erklärte ich leise und versuchte mein Grinsen zu verbergen. „Also brauchen wir morgen niemandem erklären, was wirklich zwischen dir und Sam läuft?“, hackte Ivy leise nach. „Ich weiß es nicht. Wir haben uns noch nicht wirklich darauf geeinigt, ob wir es nun sagen oder nicht. Ich bin, trotz allem was ich für Sam inzwischen wirklich empfinde, dafür dass wir es sagen, denn sonst wird die Presse sowieso wieder auf uns aufmerksam, wenn ich nach Hause fliege.“ „Stimmt, ist schon irgendwie logisch. Aber ich denke, du solltest mit Sam noch mal darüber reden.“ (rina) „Genau, damit ihr euch endlich wirklich einig seid, und wenn ihr es seid, dann sagt ihr uns anderen Bescheid, damit wir wissen, wie wir uns zu verhalten haben.“ (ivy) Ich senkte meinen Blick und aß lustlos an meiner Pizza weiter.
Am nächsten Abend:
„Hey Lou, fang an dich fertig zu machen!“, klopfte Rina gegen meine Tür. Ich suchte meine Sachen aus dem Schrank und ging ins Bad. Erstmal wach machen, dachte ich. Nicht das ich heute Abend schlapp machte. Ich spritze mir ne Ladung Wasser ins Gesicht und schon ging’s mir besser. Nach und nach zog ich die Klamotten an und war dann nur noch am überlegen, was ich mit meinen Haaren machen sollte. Ich entschied mich ertsmal dafür meine anderen Klamotten weg zu packen. Danach ging ich nach unten, wo ein reines durcheinander herrschte. Jeder suchte irgendetwas. Um nicht zu stören, verpisste ich mich wieder nach oben ins Bad. Ich starrte mich im Spiegel an und kam mir verloren vor. Plötzlich klopfte es an die Tür und Rinas Stimme erklang: „Lou? Kann ich mal rein?“ Ich öffnete die Tür und Rina kam sofort reingestolpert. Sie setzte sich auf den Klodeckel und fing an zu lachen. „Was geht’n jetzt ab?“ „Dein Freund hat nen Knall... ähm ich mein Sam hat nen Knall.“ „Macht nichts, hab mich dran gewöhnt. Was hat er diesmal ausgefressen?“ „Der rennt wie son Bekloppter durch die Bude in Boxershorts und T-Shirt“ „Verstehen muss ich das nicht oder?“ „Der sucht seine Hose, dabei hängt die draußen auf der Leine und er rennt immer wieder dran vorbei.“ Rina fing noch mal kräftig an zu lachen. Ich wurde immer neugieriger und ging nach unten um mir das ganze anzuschauen. „Verdammt!! Kann mir nicht mal einer sagen, wo meine Hose ist?“ Bei diesem Anblick musste ich schließlich auch anfangen zu lachen. Ich schlängelte mich an ihm vorbei, nach draußen in den Garten, nahm die Hose von der Leine, ging wieder rein und drückte sie ihm in die Hand. „Man Lou ey! Das war gerade so lustig” “Dann wird er aber ewig nicht fertig!” Sam nahm mir die Hose ab und verschwand in seinem Zimmer. „Noch nicht mal Danke kann er sagen.“ Ich ging wieder nach oben ins Bad. Immer noch zweifelte ich vor dem Spiegel. Ich steckte mir Ohrringe rein, kämmte meine Haare noch mal und sah wieder in den Spiegel. Was mach ich hier eigentlich?
Selbstzweifelnd ließ ich vom Spiegelbild ab und öffnete die Tür und lief somit direkt in Sams Arme. „Nicht so stürmisch Miss.“ „Sorry.“, stammelte ich. „Ist irgendwas passiert?“ „Kann man so sagen.“ Sam drückte mich geradewegs ins Bad rein. Er erschloss die Tür, setzte sich auf den Badewannenrand und zog mich auf seinen Schoß. „Na also, raus mit der Sprache, wozu ist Onkel Sam sonst da?“ Zweifelnd blickte ich ihm in die Augen. Ich war kurz davor wegzuschmelzen. Mir kam es wie am ersten Tag vor, als ich diese Augen zum ersten Mal sah. Sie funkelten bis zum geht nicht mehr. Ich verlor mich immer mehr in ihnen. „Ist es wegen nachher?“, holte er mich wieder aus meinen Gedanken. „Zum teil.“ „Und zum anderen?“ „Keine Ahnung.“ „Glaub ich dir nicht.“ „Glaub doch was du willst.“ „Muffel“ „Selber“ „Zicke“ „Keine-Hose-Finder“ „Haha“ „Wo ich recht hab, hab ich recht.“, grinste ich. „Da wäre ich mir aber nicht so sicher.“ „Tja selber Schuld.“ „mhm“ Wieder diese Stille... ich hatte das Gefühl gleich zu explodieren, denn irgendwie entstanden in den letzten paar Sekunden völlig neue Gefühle für Sam. Ich hatte das Gefühl, dass seien Augen von Sekunde zu Sekunde mehr strahlten. Mit jedem strahlen kamen sie mir näher. Das mit dem näher kommen war allerdings eine andere Sache, denn plötzlich berührten sich unsere Lippen. Es war ja nicht das erste mal, dafür aber trotzdem anders... mit wahren Gefühlen. Aus einer Mücke wird ein Elefant, wenn man das hier mit vergleichen kann. Denn aus einem Anfangs harmlosen Kuss wurde etwas leidenschaftlicheres... Mit der einen hand strich er über meinen Rücken und mit der anderen über meinen Arm. Ich wusste in diesem Moment gar nicht wohin mit meine Hand, so nervös war ich. Plötzlich klopfte es an der Tür. wodurch dieser schöne Moment gestört wurde. „Sam, hast du Lou gesehen?“, ertönte Ivys Stimme. „Die is hier drinnen bei mir.“ „Oooh!“, staunte sie. „Hey komm ja nicht auf falsche Gedanken rief ich dazwischen. „Das war Rina!“ „Trotzdem.“ Die beiden gingen wieder, somit herrschte Ruhe vor der Badtür. Sam wusste nichts zu sagen und ich ebenfalls. :-$ „Was wolltest du eigentlich im Bad?“ „Haare.“, runzelte er die Stirn und grinste. „Lass mich mal machen.“ Ich stand auf, griff nach dem Gel und machte kleine Spitzen aus seinen Haaren, damit er seinem Namen mal wieder gerecht wurde. (loooooool) Nachdem ich fertig war packte ich das Gel wieder zur Seite und wusch meine Hände. Sam umfasste meine Hüften und
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Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!
Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Lieb euch meine Mädels hoffe ihr vergisst mich nie, ich vergesse euch auch nie!
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CrazyBecca 
         

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küsste meinen Nacken leicht. Ich drehte mich um und empfing auf eine andere Art
„Ey ihr beiden Turteltäubchen! Wir müssen los!“, wurden wir wieder gestört. Ich drückte ihm nochmals einen kleinen Kuss auf und zusammen gingen wir dann nach unten, wo schon einige fertig warteten. Nachdem der Rest dann auch endlich unten war konnte es los gehen.
Je näher wir dem ganzen kamen, desto nervöser wurde ich. Ich ließ meine Finger zwischen Sam gleiten. Irgendwie gab mir das einen gewissen halt. Ich schloss meine Augen um nicht doch noch auf den Gedanken zu kommen um zu drehen Schließlich hielt das Auto und wir mussten aussteigen.
Von weitem sah man schon das Blitzlichtgewitter. Von Sekunde zu Sekunde wurde ich nervöser, am liebsten wäre ich wohl umgekippt. Sam zog sich an sich und flüsterte mir ins Ohr: „Keine Sorge, wird schon schief gehen.“ Ich nickte leicht und er drückte mir noch einen kleinen Kuss auf die Wange.
Wir gingen durchs Blitzlicht, lächelten, posierten und schon war alles vorbei... Keine Probleme, keine Fragen, ich hätte vor Glück schreien können. Wir gingen in den großen Saal suchten unsere Plätze und fertig. Das war’s, dacht ich mir. Sam war auch glücklich, dass alles so glatt lief. Die Show fing an... Der Auftritt der Jungs am Ende der Show war der Hammer. Einen Fan-Award gewannen sie leider nicht. Nach dem gelungen Abend gingen wir zur Aftershowparty.
Es war einfach nur der Hammer für einen normal sterblichen wie mich, von so viel Prominenz umgeben zu sein. Wir suchten uns eine der unauffälligen Sitzecken, denn ein bisschen Schiss hatten wir immer noch vor der Presse. Ich bekam Lust zu tanzen doch da Sam von seinem Tanzkönnen nicht so wirklich überzeugt war, kam Tommy mit mir auf die Fläche. Wir waren die ganze Zeit am lachen. Nach einer halben Stunde durchtanzen, brauchte ich ertsmal ne kleine Pause, während Tom zu DJ ging. Ich ging zu den anderen, als ich plötzlich von einer Journalistin überrumpelt wurde. Sie stellte mir mit einem Mal Fragen über Fragen ohne das ich zeit hatte zu antworten. „Könnten sie auch mal eine Frage stellen, denn ich komm da nicht hinter her.“ „Könnten sie uns die ganze Gesichte über sie und Blazin’s Spike-e erzählen, denn es wird gemunkelt, dass alles zwischen ihnen eine Show ist.“ „Zum Teil ja, also das die Story gelogen ist. Ich hab Sam vor einer Woche kennen gelernt, als wir im Hotel zusammen gestoßen sind. Dann hat er mich auf einen Kaffe eingeladen...“ Ich erzählte die ganze Gesichte bis zu diesem Zeitpunkt, ohne dass ich bemerkte, dass ich Sams Versprechen brach. „Danke.“, meinte die Frau nur noch zum Schluss und ging. Ich ging weiter zu den anderen und erst jetzt wurde mir klar, was für einen Mist ich da eben verbockt hatte. „Leute? Ich glaube, wir sollten hier verschwinden.“ „Wieso?“ Ich deutete auf die Fotografen die auf uns zukamen. „Ich hab GROßEN Mist gebaut.“ „Was?“ „Fragt nicht, lasst uns einfach verschwinden.“ Alle standen auf, Mus holte Tom und schon ging’s zum Auto. Auf dem Weg dahin wandte Sam sich an mich: „Was ist passiert?“ „Bevor ich dir alles sage, bitte versprich mir nicht böse zu werden. Ich hab alle, so dumm wie ich bin, von vorne bis hinten einer Reporterin erzählt. Die ganze Wahrheit über uns, vom ersten tag an bis heute. Aber ich hab ihr auch erzählt, dass das jetzt keine Show mehr ist, sondern, dass wir beide etwas füreinander empfinden. Es tut mir Leid Sam, ich wollte das eigentlich nicht.“ Er drehte sich sauer um und ging wütend weiter zum Auto. Ich konnte es ihm nicht übel nehmen, denn immerhin hatte ich ein Versprechen gebrochen.
Auf dem Weg nach Hause redete niemand ein Wort, ich fühlte mich scheiße. Ich hatte den ganzen Abend versaut. Als wir am Haus ankamen, verschwanden alle sofort in ihren Zimmern. Alle schienen auf mich sauer zu sein, selbst Sam und das obwohl er mir versprochen hatte nicht böse zu werden. Ich konnte ihn allerdings verstehen.
Ich ging ebenfalls in mein Zimmer und legte mich aufs Bett, dann überlegte ich, was ich hier eigentlich noch mache. Schnell stand ich auf und packte all meine Klamotten in den Koffer, ging nach unten und suchte einen Stift, sowie ein Blatt Papier. Nachdem ich alles gefunden hatte, setzte ich mich and den Küchentisch und schrieb drauf los:
Hey Peepz!
Ich hab verdammten Mist gebaut, da ich ein Versprechen gebrochen habe, das ich vor kurzem einer Person gegeben hatte, die mir in der letzten Woche näher gekommen ist. Ich kann mich nur entschuldigen, immer und immer wieder. Vielleicht verzeiht ihr mir ja irgendwann mal. Ich glaube aber, dass es besser ist, wenn ich bis zu meinem Abflug ins Hotel zurück “ziehe“.
Maybe sehen wir uns vor meiner Abreise noch mal...
Auf jeden Fall wird ich euch wohl nicht so schnell vergessen, nachdem wir das alles zusammen durchgemacht haben.
Bis denne,
Lou xX
Ich legte den Zettel auf den Tisch, sodass man ihn sofort sah, dann ging ich wieder nach oben und packte noch die restlichen Klamotten ein. Leise hievte ich den Koffer nach unten und rief beim Taxiservice an und ließ mich dann zum Hotel fahren.
**Sams Sicht**
Total verschlafen wachte ich aus dieser verkackten Nacht auf. Ich hätte nie gedacht, dass Lou doch noch alles verplappert. Eigentlich hatte ich gedacht, dass sie inzwischen derselben Meinung war, wie wir. Doch irgendwie hatte sie Recht. Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass ich mich bei ihr entschuldige für gestern Abend und für die ganze Woche...
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CrazyBecca 
         

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Ich stand auf und ging erst mal nach unten. Ein paar waren schon wach. „Moin moin alle zusammen.“ „Morgen.“, murmelten ein paar zurück. „Wasn mit euch los? Ist irgendjemand gestorben?“ „Hier lies.“, drückte Rina mir einen Zettel in die Hand. Ich las ihn mir durch und war überrascht. Also wurde das mit der Entschuldigung wohl erst mal nichts, außer anrufen. Feige, aber etwas besseres gab es erst mal nicht. Ich schnappte mir das Phone, wählte die Nummer vom Hotel und wartete das Tuten ab. „Hallo, könnten sie mich bitte mit Lou Mertens verbinden?“ „Tut mir Leid, aber die Dame ist zur Zeit nicht im Hotel, soll ich ihr etwas ausrichten, wenn sie wieder da ist?“ „Könnten sie ihr bitte sagen dass Spam dringen mit ihr vor ihrer Abreise sprechen möchte?!“ „Aber sicher doch.“ „Danke.“ Ich legte auf und konnte von hier an nur auf ihren Rückruf warten. Ich wartete... den ganzen tag wartete ich. Auch die Tage darauf wartete ich. Immer wieder rief ich beim Hotel an, doch nie war sie da. Die ganze Woche wartete auf Lous Anruf. Bis auf den Samstag an dem sie wieder nach hause fliegen wollte. Ich entschied mich kurzfristig dafür zum Flughafen zu fahren. Ich ging in den Airport rein und da stand sie und wartete aufs Flugzeug. Ich rannte auf sie zu, doch sie schien mich nicht zu bemerken, als ich dann vor ihr stand, schaute sie mich ein wenig überrascht und erschrocken an. Ich umfasste ihre Hüften, zog sie an mich und küsste sie zärtlich. Zu meiner Überraschung erwiderte sie den Kuss.
„Bitte geh nicht, es tut mir Leid. Du hattest recht, wir hätten von Anfang an die Wahrheit sagen sollen. Bitte flieg nicht nach Germany.“ „Ich muss, mein Koffer ist schon im Flugzeug und die Schule fängt übermorgen wieder an.“ „Lass den Koffer vom Flughafen abholen, schmeiß die Schule und bleib hier.“ „Hör zu: Jedes schöne Märchen hat irgendwann ein Ende. Und unser Märchen...“ „...Fängt gerade erst an!!“, unterbrach ich sie. „Leicht schüttelte sie ihren Kopf: „Nein Sam. Unser Märchen endet hier.“, flüsterte sie mir ein letztes Mal ins Ohr und küsste mich. Dann ging sie zum Flugzeug...
Ich sah ihr hinterher, sah wie sie ins Flugzeug stieg, sah wie die Maschine startete und dann schließlich in den Wolken verschwand...
ENDE
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