ISFAN211  Forum Neuling

Status: Offline Registriert seit: 10.04.2007 Beiträge: 342 Nachricht senden | Erstellt am 18.06.2007 - 17:05 |  |
So ich hab mal wieder nen One Shot geschrieben. Ich äußere mich diesmal gar nicht weiter dazu, sondern wünsche nur viel Spaß beim Lesen und gaaaaanz viele Kommis.
Song: Evanescense - My Immortal
I´m so tired of being here
Suppressed by all of my childish fears
And if you have to leave
I wish that you would just leave
Because your presence still lingers here
And it won´t leave me alone
,,Du wusstest ganz genau, dass ich irgendwann gehen muss. Und jetzt ist es nun mal soweit!“ er sprach schon fasst mit einer wütenden Stimme, denn ich wollte es nicht wahr haben. Monatelang konnte ich mich auf diesen Abschied vorbereiten, da ich wusste das es bald soweit sein wird, aber ich wollte es nicht. Ich hatte Angst ihn zu verlieren, weil man mir in diesem Moment in dem er gehen würde das Lebenswerte in meinem Leben nehmen würde. Er kam näher und wollte mich noch einmal in den Arm nehmen doch ich drehte mich weg. „Wenn du mich schon verlassen musst, dann tu es doch einfach, genauso wie all die anderen Male auch! Warum machst du das jetzt alles so groß?“ ich konnte ihn nicht verstehen, mir rollte eine Träne über das Gesicht, er wollte sie wegwischen, doch seine Fingerspitzen brannten auf meiner Haut wie Feuer. „Jude, weil ich dich liebe! Ich habe dich doch gefragt ob du mit mir kommen willst, doch du wolltest nicht. Und jetzt wo ich mich von dir verabschieden will, macht du es nicht nur dir sondern auch mir so schwer.“ „Tommy, wenn du mich lieben würdest, dann würdest du bleiben. Du weißt das ich hier nicht weg kann. Wir bauen gerade alles neu auf und man braucht mich hier und du willst für immer auswandern? Das kannst du nicht von mir verlangen!“ ich schaute ihn vorwurfsvoll an. Er wusste das ich hier nicht weg kann, ich hatte keine andere Chance. „Wie dem auch sei. Mein Flug geht übermorgen um acht Uhr. Falls du es dir noch einmal anders überlegst, ich werde so lange wie möglich auf dich warten.“ Er verließ mein Zimmer und schloss die Tür leise hinter sich. Und er ließ mich zurück. Hier, mit all meinen Ängsten und Schmerzen.
These wounds won´t seem to heal
This pain is just to real
There´s just too much the time cannot erase[/center]
Ich legte mich auf mein Bett und starrte die Decke an. Ich schwelgte in Erinnerungen die auf meiner Seele brannten. Ich wusste, dass ich ihn nie wieder in meinem Leben loswerden könnte, dass meine Liebe dafür einfach zu stark war, jedoch war auch die Angst zu groß, wenn ich ihm folgen würde, dass er mich dann erneut verletzen würde und es aber kein zurück mehr geben würde. Ich stand vor der schwierigsten Entscheidung meines Lebens. Sollte ich für ihn etwa all meine Freunde und meine ganze Familie aufgeben? Würde ich denn überhaupt glücklich mit ihm werden?
When you cried i'd wipe away all of your tears
When you'd scream i'd fight away all of your fears
And i've held your hand through all of these years
But you still have all of me
Er wusste, dass ich alles für ihn tun würde. Ich würde ihm überall hin folgen, wenn es denn ginge und ich nicht gerade in einer solchen Situation sein würde, wo mich so viele Menschen brauchen. Doch eigentlich, wusste ich, dass es nur ihn gab. Nur er würde mich wirklich brauchen, genau wie ich ihn. Nachdem alles kaputt gegangen war, hatte er mich aufgefangen und mir wieder auf die Beine geholfen. Sollte ich ihn jetzt fallen lassen? In meinem tiefsten Inneren wusste ich das es auf diese Frage nur eine Verneinung gab, die ich mich in diesem Moment jedoch nicht getraut habe auszudenken. Die Angst war einfach zu groß, dass alles kaputt gehen würde, dass ich daran zerbrechen würde. In Gedanken versunken schlief ich ein. Als ich am nächsten Morgen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wurde, stand ich nur auf um das Rollo runter zu ziehen und mich dann wieder hin zulegen. Nach einer halben Stunde ging dann die Tür auf und Sadie kam rein. „Willst du heut gar nichts essen? Mach doch die Rollos hoch, es ist tolles Wetter draußen, wenn du raus gehst kommst du sicherlich auf andere Gedanken.“ Ich schaute sie nur genervt an, in der Hoffnung das sie mich verstünde, die Tür wieder zu machen würde und mich in Ruhe lassen würde. Doch sie kam rein und setzte sich auf die Kante meines Bettes. „Jude, es wichtig, dass du auf andere Gedanken kommst. Werf dein Leben nicht wegen einem Typen wie Tommy weg.“ In mir fing es an zu brodeln, ich sollte ihn vergessen? Und das kommt von einer Person wegen der ich diesen Schmerz überhaupt fühle, ich will ja schließlich meine Familie nicht für Tommy aufgeben. „SADIE! LASS MICH EINFACH NUR IN RUHE! Ich werde schon irgendwie damit fertig werden. Nachdem ich sie so angeschrien hatte, stand sie schnell auf und verließ mein Zimmer. Ich stand auf und machte den Fernseher an. Ich lag einfach nur da und versuchte irgendwie auf andere Gedanken zu kommen. Der Tag verging und als ich auf die Uhr sah, war es bereits 20 Uhr. In weniger als 12 Stunden, würde ich Tommy nie wieder sehen. Ich sprang aus meinem Bett raus, zog mir schnell was an, setzte mich ins Auto und fuhr zu Tommy.
You used to captivate me
By your resonating light
But now I´m bound by the life you left behind
Your face it haunts me once pleasant dreams
Your voice it chased all the sanity in me[/center]
Ich stand vor seiner Tür und klopfte und klingelte bis mir jemand die Tür auf machte. Ich sah nur seine Augen, lächelte und fiel ihm sofort um den Hals. „Tommy, ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich! Ich werde dir überall hin folgen. Es war ein Fehler auch nur eine Sekunde daran zu denken, nicht mit dir mitzukommen.“ Als ich mich wieder von ihm löste, sah ich in seine Augen, sie strahlte allerdings keine richtige Freude aus, sondern Unentschlossenheit. „Jude, bist du dir sicher? Ich meine deine Familie, deine Freunde, sie sind alle hier und du willst mit mir mitkommen?“ „Ja! Tommy, ich war mir noch nie einer Sache so sicher gewesen glaub´s mir.“ Ich umarmte ihn küsste ihn. Wir gingen ins Wohnzimmer und legte uns dort auf die Couch, wir kuschelten uns eng aneinander und fantasierten über unsere Zunkunft. Es war der wahrscheinlich schönste Abend meines Lebens. Es beruhigte mich, ihn so nah bei mir zu spüren und zu wissen, dass wir jetzt für immer zusammen wären. Doch spürte ich auch ein wenig Unbehagen, was ich aber schnell wieder mit meiner Freude unterdrückte. „Wir werden um die ganze Welt reisen, Jude. Wir werden alles sehen und irgendwo lassen wir uns dann nieder und machen Musik für die ganze Welt.“ Ich liebte es wie er über alles nachdachte und darüber fantasierte was wir als nächstes machen werden.
These wounds won´t seem to heal
This pain is just to real
There´s just too much the time cannot erase[/center]
,,Tommy, es ist schon spät. Wir müssen morgen früh raus. Wir sollten schlafen.“ Er schaute mich erst ein wenig fragwürdig an. „Willst du jetzt etwa aufstehen?“ „Hmm, wenn ich es mir recht überlegen? Nein! Ich denke die Couch reicht uns für die restlichen paar Stunden dir uns noch zum schlafen bleiben.“ Er schaute mir tief in die Augen und küsste mich. „Jude, egal was passiert, ich möchte, nein, ich will das du weißt das ich die liebe. Mehr wie mein eigenes Leben. Ich würde alles für dich tun.“ Ich wollte ihm meine Schwäche nicht zeigen und verkniff mir die Träne die ich fast für ihn geweint hätte. Nach ungefähr einer halben Stunde war er eingeschlafen. Ich lag noch ach und schaute ihn an. Jetzt konnte ich die Träne nicht mehr halten. Er würde alles für mich tun. Warum taten mir diese Worte weh. Hatte ich vielleicht Angst diese nie wieder zu hören?
When you cried i'd wipe away all of your tears
When you'd scream i'd fight away all of your fears
And i've held your hand through all of these years
But you still have all of me[/center]
Plötzlich wurde wach er schaute mich an und wischte die Träne weg die mir über das Gesicht rollte. „Warum weinst du?“ ich konnte ihm keine Antwort darauf geben. Ich wusste selbst noch nicht einmal warum ich weinte. „Keine Ahnung! Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Aufregung, Trauer, weil ich meine Familie und Freunde verlasse und das was du gerade gesagt hast.“ Er zog mich noch enger an sich heran und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Jude, gemeinsam können wir alles überstehen. Und nach unserer Reise können wir ja bevor wir uns irgendwo niederlassen deine Familie besuchen. Sie können uns besuchen, es ist doch alles möglich.“ „Aber es ist so eine lange Zeit, die dazwischen liegt.“ Ich wusste nicht warum ich ihm das sagte, wahrscheinlich dachte er, dass ich zweifle. Diese Stille die danach begann machte mir ein wenig Angst. Doch irgendwann schlief ich dann auch ein.
I´ve tried so hard to tell myself that you´re gone
And though you´re still with me
I´ve been alone all along[/center]
Als ich am nächsten Morgen wach wurde, spürte ich, dass die Sicherheit die Tommy gegeben hatte verschwunden war. Ich öffnete langsam meine Augen und schaute neben mich, doch Tommy lag nicht mehr da. Ich sprang sofort auf und rannte durch das ganze Haus. Ich schrie die ganze Zeit seinen Namen. Als ich bemerkte, dass Tommy nicht mehr da war brach ich zusammen, fing an zu weinen und schrie nur immer wieder seinen Namen. Als ich wieder zurück ins Wohnzimmer ging sah ich einen Zettel auf dem Tisch liegen.
„Ich wollte nicht, dass du meinetwegen alles verlierst. Aber denk immer daran: Ich liebe dich Jude Harrison, mehr als mein Leben!“
[Dieser Beitrag wurde am 18.06.2007 - 17:12 von ISFAN211 aktualisiert]
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