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alleswirdgutxx ...
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...   Erstellt am 22.11.2008 - 14:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Habe einen K1 gekauft. Die Tasten funktionierten, eine war aber lauter, eine war leiser, also wenig antippen bzw. voll draufhauen - auf die Dauer nicht so schön. Dann habe ich im Netz eine Anleitung für den K5 gefunden, wie man die Kontakte der Tasten säubern kann. Also habe ich meinen K1 aufgeschraubt und die Kontakte gesäubert.
Die Tasten gehen jetzt wunderbar, nur die 2 tiefsten Oktaven geben keinen Ton mehr von sich (über ein angeschlossenes Keyboard funktioniert's). Ich habe geschaut, ob Lötstellen lose/gebrochen sind, man sieht aber nix. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Kann man das reparieren, oder lieber einen "neuen" gebrauchten kaufen? Wenn ich nämlich den K1 mit der Tastatur vom K4 spiele(Local Off) werden teilweise leider nicht alle Daten weitergegeben.




MichaelKunz ...
Kawaianer
...............

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...   Erstellt am 24.11.2008 - 12:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

erst mal herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Reinigung der Kontakte.
Beim Zusammenbau scheint aber die Kabelverbindung zwischen den beiden Tastaturplatinen nicht richtig Kontakt zu haben.
Diese sind mit einem Flachkabel verbunden.
Da es sich um ein Kabel mit Litzen (nicht mit Stecker) handelt, welches in einen Stecksockel kommt, ist es wahrscheinlich, dass nicht alle Litzen im Sockel stecken oder sich 2 Litzen berühren.
Einfach mal prüfen.





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Gruss,
Michael Kunz
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alleswirdgutxx ...
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...   Erstellt am 26.11.2008 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das sind die weißen Kabel zwischen den beiden Tastaturplatinen, wenn ich das richtig verstanden habe. Die einzelnen Drähte sind jeweils auf beiden Platinen gegenüberliegend angelötet. Diese Lötstellen sehen auch soweit unbeschädigt aus.

Allerdings habe ich beim Auseinanderbauen erst die Platine mit den 2 untersten Oktaven ausgebaut und die Flachkabel beim Herausnehmen dieser Platine hochgebogen, bevor mir die Idee kam, die andere Platine auch zu lösen. Möglicherweise ist ja eines der Kabel dadurch innerlich beschädigt worden.

Ich besitze zwar so einen Spannungsmesser, nur habe ich leider die Anleitung nicht mehr und in Ermangelung elektrotechnischer Fähigkeiten weiß ich so nicht, was ich einstellen muß, um zu prüfen, ob "da was durchgeht". Was kann ich denn da machen ?




ChristianB 
Basic User
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Registriert seit: 25.09.2008
Beiträge: 10
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...   Erstellt am 27.11.2008 - 01:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo

MichaelKunz schrieb

    Hallo,

    erst mal herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Reinigung der Kontakte.
    Beim Zusammenbau scheint aber die Kabelverbindung zwischen den beiden Tastaturplatinen nicht richtig Kontakt zu haben.
    Diese sind mit einem Flachkabel verbunden.
    Da es sich um ein Kabel mit Litzen (nicht mit Stecker) handelt, welches in einen Stecksockel kommt, ist es wahrscheinlich, dass nicht alle Litzen im Sockel stecken oder sich 2 Litzen berühren.
    Einfach mal prüfen.





Wenn es sich um solche Steckverbindungen handelt, wie Michael hier beschrieben hat, kannst Du folgendermaßen vorgehen:

Zuerst mittels einer Lupe und einer guten Beleuchtung die Steckverbindungen (hinsichtlich ihres mechanischen Aufbaus) genau untersuchen:

Soweit ich mich dunkel erinnere, befinden sich aber in meinem K1II nur ganz gewöhnliche (orange) Stecker, die sich ganz einfach ausstecken lassen!
Aber ich kann mich natürlich irren.

Falls dies also im vorliegenden Fall NICHT zutrifft:

Zu Beginn feststellen, ob die Flachbandkabel KORREKT (bzw. GANZ) in den Sockel eingesteckt sind, und (falls erforderlich) weiter hineinscheiben (Hier kannst Du zum Vergleich die funktionierenden Steckverbindungen des Keyboards heranziehen, um zu sehen WIE WEIT diese Kabel eingesteckt sein müssen!)


Falls dies zu keinem positiven Ergebnis führt:

Eigentlich handelt es sich ja hier um eine "geklemmte" Verbindung.
Das heißt:
Das obere "Stecker-Buchsen-Element" ist beweglich und läßt sich minimal hineindrücken, wodurch dann die eingeklemmten (an ihrem Ende verzinnten) Litzenkabel des Flachkabels im inneren des Sockels "freigegeben" werden, und sich (solange dieses Element hineingedrückt wird) herausziehen lassen.

Wenn Du ein solches Kabel herausgezogen hast, mußt Du die einzelnen Litzen-Elemente mittels einer Pinzette EXAKT parallel ausrichten, und danach präzise (ohne zu "verkanten") vorsichtig wieder einstecken.


Weiters:

Zum allgemeinen Umgang mit einem herkömmlichen einfachen Digital-Multimeter (falls es sich um ein Solches handelt):

Zuerst mußt Du die rote Meßstrippe bei der mit einem "V/Ω" gekennzeichneten Buchse, und die schwarze Meßstrippe bei der mit "Com" (für "Common" bzw. "Masse") oder schwarz gekennzeichneten Buchse einstecken.

Anmerkung:
Der Synthesizer muß beim Messen UNBEDINGT vom Netz getrennt (also ausgesteckt) sein!!

Hinsichtlich einer Durchgangsprüfung gibt es normalerweise zwei Möglichkeiten:

In den Ohm-Bereich schalten (Dieser Bereich ist meistens mit einem "Omega"-Zeichen (Ω) versehen). Hier dann z.B. den "2k-Bereich" wählen ("2k" heißt zwei Kilo-Ohm bzw. 2000 Ohm)
Wenn Du nun die Meßstrippen zusammenhältst geht die Anzeige von "1" (die "1" steht für eine "Meßbereichs-Überschreitung") auf Null (für "Null Ohm", bzw. "Durchgang").

Oder:
In den mit einem Dioden-Symbol gekennzeichneten Bereich schalten (für "Durchgangsprüfung").
Wenn Du nun die Meßstrippen zusammenhältst ertönt ein akustisches Pieps-Signal oder ein Dauerton.
(Zur Suche des Diodenbereichs kannst Du auch folgendermaßen vorgehen:
Meßstrippen zusammenhalten und LANGSAM die einzelnen Bereiche durchschalten, bis ein Pieps- bzw. Dauerton hörbar wird.)

Nun kannst Du "Kurzschlüsse" zwischen zwei benachbarten Lötstellen, oder diverse "Durchgänge" zwischen benachbarten Platinen (die mittels der betreffenden Flach-Kabel verbunden sind), "herausmessen".

Herzliche Grüße
Christian





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