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crazy4flava ...
Admin Simone!
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...   Erstellt am 31.01.2007 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


soo ich stell die ff auch hier mal zur verfügung für die leute die verständlicherweise keine lust haben die seiten durchzublättern
hoffe euch gefällt es =)

"möchtest du noch was trinken??" fragte Jay mich (simone *gg*) Ich schüttelte den Kopf. "Ich hab genug für heute, und außerdem Kopfweh" sagte ich. Wir waren zusammen mit Steff und ihrem Schatz Stu, mit Magi und ihren Lee, mit Anna und Mus, auf Martinas Geburtstags Party. Martinas Freund, Tom war DJ, und legte auf ihrer Party für sie auf. "Sollen wir gehen?" fragte Jay mich. Ich nickte. Mit Jay an der Hand suchte ich Martina. Irgendwann fand ich sie zwischen den ganzen feiernden. "Martina, Sorry aber wir gehen, jetzt schon, ich hab höllische Kopfschmerzen," erklärte ich ihr. "Och schade, egal ruhe dich schön aus," sagte Martina. Ich nickte. "Danke feiere noch schön," antwortete ich und umarmte sie. Jay und ich verabschiedeten uns auch noch von den anderen und gingen. Jay und ich stiegen in sein Auto. Er sah mich besorgt an. "Du hast im Moment ziemlich oft Kopfschmerzen," sagte er und sah mich weiter musternd an. "Ja, kann schon sein, vielleicht hab ich Migräne," sagte ich und massierte mir die Stirn. "Du solltest mal zum Arzt gehen," sagte Jay. "Ach quatsch, so schlimm ist das nun auch nicht," widersprach ich. "Wie du meinst," sagte Jay. Zuhause angekommen legte ich mich direkt ins Bett. Die ganze Nacht quälten mich diese Kopfschmerzen.
Am nächsten Morgen wachte ich ohne Kopfschmerzen auf. Irgendwann um 6 Uhr morgens schlief ich doch ein. Ich machte mir nach dieser Nacht doch Sorgen das es was schlimmes sein könnte. Jay war schon wach. Zusammen hatten wir eine gemeinsame Wohnung in London. Morgen schatz," sagte ich. "Morgen babe, hast du gut geschlafen?" fragte er während er sein Brot aß. "Na ja es ging," sagte ich. Ich setzte mich zu ihn an den Tisch und frühstückte. Plötzlich klingelte es an der Tür. "Ich geh schon," sagte Jay und stand auf. Nach paar Sekunden kam er mit Steff, Magi, Martina, Anna und jeweils ihren Jungs zurück. Plötzlich war die Küche voll und belebt. "Hey na geht’s dir besser?" fragte mich Martina. Ich nickte. "Ja viel besser," log ich. Ich wollte die anderen nicht irgendwie unnötig beunruhigen wenn es wahrscheinlich sowieso nichts Schlimmes ist. Fröhlich frühstückten wir alle zusammen. "Du hast aber echt oft so starke Kopfschmerzen oder?" fragte Anna. Ich hasste es weiter auf das Thema angesprochen zu werden. Ich nickte schlicht. "Bestimmt nur ne Migräne," sagte ich. "Du solltest aber auch wegen einer Migräne zum Arzt gehen," sagte Magi. "Ja stimmt schon," sagte ich. "Die können sich nämlich noch verschlechtern," sagte Tom. Ich nickte. "Ja vielleicht geh ich heut ja mal zum Arzt oder morgen," sagte ich. "Was haste denn alles noch so bekommen Martina, zum Geburtstag mein ich?" fragte ich um das Thema zu wechseln. "Ach en ganze Menge," sagte sie und fing an die ganzen Sachen aufzuzählen die bekommen hatte. Die ganze Clique blieb bis Nachmittags. Irgendwie bekam ich das was die Clique mir gesagt hatte nicht aus dem Kopf. Ich beschloss zum Arzt zu gehen um mich besser mal durchchecken zu lassen. "Jay, ich geh mal grad zum Arzt, bis nachher," sagte ich und küsste ihn. "Ja, ich geh gleich noch zu Stu, die anderen Jungs kommen auch noch," sagte er. "Ach so ok bis heut Abend dann," sagte ich und verließ die Wohnung.

~~~beim Arzt~~~~
Nervös wartete ich im Wartezimmer. Schließlich wurde ich aufgerufen und konnte ins Behandlungszimmer von Doktor Peterson. "Guten Tag, was haben wir denn für Beschwerden?" fragte Dr. Peterson. "Nun ja ich hab seit einiger Zeit öfters höllische Kopfschmerzen und bin deshalb was beunruhigt," erklärte ich. Dr. Peterson nickte. Er fing mit seiner Untersuchung an. Danach notierte er sich was. "Nun ja sie haben nur ne Migräne, ich verschreibe ihnen ein Medikament, das wird ihnen helfen," sagte er. Ich nickte und war erleichtert.
Am Abend kam ich zurück nach Hause. Jay war bereits mit den Jungs unterwegs. Ich überlegte ob ich nicht die Mädels anrufen sollte, aber plötzlich klagten mich wieder diese höllischen Kopfschmerzen. Ich nahm die Tabletten die mir der Arzt verschrieben hatte. Doch stundenlang hielten die Kopfschmerzen an. Ich legte mich schlafen, und wieder plagten die Kopfschmerzen mich die ganze Nacht. Irgendwann spät abends kam Jay zurück. "Hey süße, geht’s dir nicht gut??" fragte er als er mich da liegen sah. Ich schüttelte den Kopf. "Die Kopfschmerzen gehen einfach nicht weg," sagte ich. Er sah mich besorgt an. "Was hat der Doc denn gesagt??" fragte er. "Das ist ne Migräne, ich hab auch Medikamente genommen aber die hilft irgendwie nicht," sagte ich. Jay setzte sich hinter mich und massierte mir die Schläfen. Ich lehnte mich zurück in seinen Schoß. Irgendwann schlief ich dann so ein.
Am nächsten morgen ging es mir richtig gut. Ich wachte sogar richtig früh auf. Jay lag noch neben mir und schlief tief und fest. Ich weckte ihn sanft mit vielen küssen auf. "Hey süße," sagte er und lächelte als er wach war. "Hey," antwortete ich und küsste ihn noch mal. "Geht’s dir heut besser?" fragte er. Ich nickte fröhlich und lächelte. Der ganze Tag verlief super gut. Am Abend gingen wir beide zu Steff und Stu die einen Videoabend organisiert hatten. Die beiden wohnten auch zusammen. "Da seit ihr ja endlich," sagte Steff die anscheinend schon auf uns gewartet hatte. "Sorry, da war ein Stau," entschuldigte ich mich. "Egal kommt rein," sagte sie und trat zur Seite um uns rein zu lassen. Im Wohnzimmer saßen bereits die anderen. Stu und Tom zockten grad an der Playstation, während Mus und Lee grölend anfeuerten. Anna, Martina und Magi saßen auf der Couch hinter den Jungs und redeten über Mädchenkram. Ich gesellte mich zu den Mädels und wir laberten über alles und jeden. Jay half Mus und Lee anzufeuern. "Die Jungs sind wie kleine Kinder," stellte Anna fest, als sich Mus mit Tom um den Controller stritt. "Das waren die schon immer die werden niemals erwachsen befürchte ich," sagte Steff und lachte. Der Abend verlief wie sonst auch. Irgendwann spielten wir alle an der Playstation. Ich fuhr grad mit Mus ein Autorennen. "Wir haben noch Filme die wir gucken wollten," bemerkte Steff. "Ja nur das Rennen noch," rief Mus und war voll konzentriert. Ich selber konzentrierte mich auch und hatte Vorsprung. Plötzlich wurde mir total schwindelig. Die anderen lachten weil ich gegen ne Wand gefahren war. Doch ich merkte gar nix mehr. Mir wurde schwarz vor Augen und ein schmerzhaftes Stechen in meinem Kopf fing an. Jay und die anderen hörten auf zu lachen und sahen mich besorgt an. "Hey alles okay??" fragten sie mich. Doch ich bekam das nicht mehr mit und wurde ohnmächtig. Die anderen wussten nicht was mit mir los war. Von einem Moment auf dem anderen ging es mir schlecht. Ich lag da ohne Bewusstsein. Jay hatte sich über mich gebeugt und gab mir leichte Schläge auf die Wange damit ich wieder wach wurde. Doch mein Zustand veränderte sich nicht. "Oh Gott sie sieht aus als wäre sie tot," sagte Magi total verängstigt. "Schnell ruft den Notarzt," rief Jay während er weiter versuchte das ich wieder aufwachte. Doch nichts geschah. Währenddessen lief Steff zum Telefon und rief den Notarzt. Die anderen starrten total ängstlich und besorgt auf mich runter. "Mensch, was ist den bloß mit ihr los?" fragte Anna beunruhigt. "Ich weiß es nicht," sagte Jay. Nach langen 10 Minuten kam endlich der Notarzt. Jay schilderte den Ärzten was passiert war. Die Ärzte gaben mir Spritzen und hoben mich auf eine Trage und brachten mich zum Krankenwagen. Jay fuhr mit. Besorgt hielt er meine Hand während ich noch immer nicht bei Bewusstsein war.
Im Krankenhaus bekam ich noch mehr Spritzen und irgendwann wachte ich wieder auf. Das Stechen in meinem Kopf hatte aufgehört. Ich wachte auf und starrte an die Decke. Ich wusste nicht was passiert war. Ich schaute mich verwirrt um und merkte, dass ich im Krankenhaus war und dass Jay mich besorgt ansah. "Na endlich, bist du wieder bei Bewusstsein, süße, ich hatte solche Angst um dich," sagte er. Ich lächelte ihn müde an. "Was ist passiert?" fragte ich ihn. "Du bist plötzlich ohnmächtig geworden," erklärte er. Ich nickte verwirrt. "Die Ärzte machen jetzt Untersuchungen, woran das liegen könnte," sagte Jay. "Könnte es was schlimmes sein?" fragte ich ängstlich. "Ich weiß es nicht," sagte Jay und streichelte meine Wange.

Mehrere Tage untersuchten mich die Ärzte und machten Tests mit mir. Ich fühlte mich schon fast wie ein Versuchskaninchen. Jay blieb immer tapfer an meiner Seite und munterte mich auf. Eines Nachmittags kam der Arzt dann zu mir um mit mir zu sprechen. "Wir haben nun das Problem gefunden," sagte der Arzt ernst. "Und was ist es?" fragte ich. "Wir haben nach mehreren Test einen Tumor gefunden, er sitzt in ihrem Schädel. Wir werden mit ihnen Chemotherapien ausprobieren umzusehen ob es anschlägt, aber man kann nichts versprechen," sagte der Arzt. Entsetzt starrte ich ihn an. "Was?" fragte ich entsetzt und total unter Schock. Jay sah mich auch völlig geschockt an. "Sie haben leider einen Tumor im Kopf." sagte der Arzt ruhig. "Ich denke ich lasse sie zwei jetzt erst mal allein, mein Beileid" sagte der Arzt und ging aus dem Zimmer. Ich starrte an die Wand und war geschockt. Mein Herz pochte wie wild und auch Jay brachte kein Wort heraus. Irgendwann kullerten mir einfach nur Tränen die Wange herunter. Jay sah mich dann an und umarmte mich ganz fest. Da erst brach meine Angst so richtig heraus und ich weinte wie ein Schlosshund. "Es wird alles gut, Simone," versuchte Jay mich zu beruhigen. "Ich will nicht sterben," rief ich voller Angst.
Am nächsten Tag kam die ganze Clique zu Besuch. Jay hatte ihnen schon Bescheid gesagt. Die Stimmung war bedrückend. Ich konnte einfach nicht mehr lachen. Ein schlichtes lächeln brachte ich zustande aber nicht mehr. Die ganze Clique versuchte mich aufzumuntern. Ich wusste, dass ich seitdem ich wusste das ich einen Tumor im Kopf hatte verändert hatte, doch ich verspürte einfach nur Traurigkeit und konnte nichts gegen tun. "Irgendwann gab es die Clique auf, und redete ganz normal mit mir und gingen aber auch wieder ziemlich schnell. Ich glaube der Clique macht es noch mehr aus als mir das ich einen Tumor habe. Schließlich wusste man noch nicht ob ich jemals wieder gesund werde. Jay blieb die ganze Zeit bei mir. Egal ob es mir besser ging oder schlechter, er wisch nicht von meiner Seite, selbst bei Untersuchungen nicht. Am Abend klopfte es unerwartet an der Tür. "Herein," rief ich. Plötzlich stand meine Schwester Lisa mit ihrem Freund Sam in der Tür. Die beiden waren auch festes Bestandteil unserer Clique, jedoch waren sie für 1 Monat im Urlaub in Hawaii. "Lisa!!" rief ich happy. "Hey kleine Schwester!!" begrüßte sie mich. Sam begrüßte mich und Jay ebenfalls. "Bist du etwa früher wegen mir aus dem Urlaub gekommen," fragte ich. Lisa nickte. "Was?? nein wieso denn? Mir geht’s gut," sagte ich beleidigt. "Na hör mal, mein little sister liegt mit was schlimmes im Krankenhaus da kann ich nicht mehr relaxet am Strand liegen," sagte sie empört. "Ach quatsch Sorry," entschuldigte ich mich bei Sam, der wohl von Lisa gezwungen wurde den Urlaub zu verkürzen. "Ach macht doch nix," sagte Sam und lächelte. Der Abend verlief lustig, ich bekam sogar ein kleines lachen zustande.
Tage und Monate vergingen und es schien keine Besserung einzutreten. Die Ärzte behandelten mich schon mit einer Chemotherapie, weswegen mir die Haare Büschelweise ausfielen. Die Zeit war schrecklich für mich. Jeden Tag konnte ich mir förmlich die Haare rausrupfen ohne was zutun. Jay schenkte mir extra ne Mütze damit ich mich wohler fühlte. Es gab Tage da ging es mir gut, ich fühlte mich als wäre hätte ich keine Tumor im Kopf. Doch es gab auch Tage, da wünschte ich mir schon fast tot zu sein da die Schmerzen immer schlimmer wurden. Der Arzt meinte, dass der Tumor weiter wächst wenn die Chemotherapie nicht anschlägt, und das hat fatale Folgen für mich. Und zwar das ich sterben müsste....





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...   Erstellt am 31.01.2007 - 14:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich lag nun schon seit mehreren Monaten im Krankenhaus. Von der Außenwelt bekam ich nicht mehr viel mit. Nur Jay und die Clique erzählten mir was draußen abging. Es gab zwar Tage da durfte ich raus gehen, doch immer mit Begleitung und nur für einige Stunden. Meistens jedoch, eigentlich sogar fast den ganzen Tag war ich an mein Bett gefesselt oder mussten zur Chemotherapie oder sonstigen Untersuchungen. Ich wünschte mir so sehnlichst mein altes Leben zurück. Eines morgens kam der Arzt zu einem Gespräch vorbei. Ich hatte jedes Mal Angst wenn er mit mir sprechen musste, da ich immer das schlimmste befürchtete. "Guten morgen Simone," begrüßte er mich als er in mein Krankenzimmer kam. "Morgen," grüßte ich zurück. "Und zwar muss ich sie sprechen, da ich ihnen mitteilen muss das die Chemotherapie nicht angeschlagen hat." sagte der Arzt. Entsetzt starrte ich ihn an. "Was…was heißt das? Kann man jetzt nichts mehr für mich tun und ich muss sterben?" fragte ich völlig geschockt. "Nein, machen sie sich keine Sorgen, wir werden es weiter probieren, noch schweben sie nicht in Lebensgefahr," antwortete er. Ich nickte, hatte aber total Angst sterben zu müssen. "Schönen Tag noch," wünschte er und ging aus dem Zimmer. Jay sah mich besorgt an. "Es wird schon alles gut werden Simone, mach dir doch nicht solche Sorgen" sagte Jay und streichelte mir sanft über die Wange. "Du hast leicht reden doch betrifft es ja nicht," schrie ich ihn an. Jay sah mich verwirrt an. "Wie kannst du nur so was sagen, natürlich betrifft mich das, wenn du sterben solltest bricht für mich eine Welt zusammen," sagte Jay ernst und traurig. Ich starrte ihn an. Tränen kullerten mir die Wange herunter. "Ich bin doch schon so gut wie tot," schlurzte ich. "Was? nein Simone, du bist noch lange nicht tot, und ich weiß das du es schaffen wirst," sagte er. "Sieh mich doch an!! Ich hab keine Haare mehr auf dem Kopf, und die Chemotherapie schlägt nicht an, das Ding in meinem Kopf wird weiter wachsen," schrie ich. "Hör auf so was zu sagen," bat er mich traurig. Ich weinte weiter und sah zur Wand. "Ich liebe dich, und das wird sich nie ändern," sagte Jay. Ich nickte. "Ich liebe dich auch," sagte ich leise.

Die nächsten Tage waren die Qual für mich. Die Schmerzen waren schrecklich und ich fühlte mich wie ausgelaugt. Die Ärzte versuchten es wieder mir Chemotherapien, doch ich vertraute dieser Therapie nicht mehr wirklich. Die Therapien waren anstrengend und verlangten viel Kraft ab. Müde kehrte ich oft davon zurück. Eines Abends lag ich erschöpft in meinem Bett, als es plötzlich an der Tür klopfte. Lisa, meine Schwester, sprang ins Zimmer, fröhlich wie sie immer war. "Hey sis, sieh mal wen ich dir mitgebracht hab," sagte sie und deutete auf die Tür. Herein kam eine kleine blonde Person. "Mel!!!" rief ich ihr entgegen. Sie lächelte mich an. Melinda ist eine gute Freundin aus Germany von mir, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Sie hatte Kenzie ihren Freund an der Hand. Kenzie war auch einer unserer Clique, ist aber vor einem Jahr mit Melinda nach Deutschland gegangen. Ich begrüßte beide. "Wie geht’s dir?" fragte sie mich und sah mich besorgt an. "Nun ja eigentlich gut, wenn ich nicht immer diese Schmerzen hätte, zu den ganzen Therapien und Untersuchungen müsste. Und dieses Krankenhaus kann ich auch nicht mehr sehen, aber sonst prima“, sagte ich und grinste. Sie lächelte. "Das letzte mal hattest du noch schönes langes Haar“, stellte sie fest. "Ja ich weiß die scheiß Chemotherapie versaut mir meine Frisur, „ sagte ich.“ Bist du etwa extra wegen mir angereist?" fragte ich sie. Sie nickte. "Na klar, dir geht’s scheiße da musste ich einfach kommen damit es dir besser geht," sagte sie. Ich lächelte müde.
Später kam dann auch noch die ganze restliche Clique zu Besuch. Das Zimmer war voll belebt und ich fühlte mich schon fast so als wäre ich gesund. Ich vergaß sogar für ne Zeit das ich vllt bald sterben könnte. Ich brachte sogar ein fröhliches Lachen zustande. Doch am nächsten Tag ging es mir umso schlechter. Die Schmerzen waren unerträglich.

Monate vergingen und wieder schlugen mehrer Chemotherapien nicht an. Ich verlor völlig die Hoffnung. Jay und die ganze Clique versuchten mir wieder Hoffnung zu geben doch es klappte nicht wirklich. Eines Morgens besuchte mich auch ne Kindergartenfreundin, sie hieß Jojo. Ich war total happy sie wieder zu sehen, da ich sie schon länger nicht mehr gesehen hatte. Doch auch sie schaffte es nicht wirklich mir Mut zu machen. "Jetzt lass dich nicht hängen, es wird alles wieder gut werden," sagte sie. Ich lächelte müde und nickte. "Hey, du bist doch ne fröhliche Person jetzt lach doch mal wieder" sagte Jojo. "Ich kann einfach nicht happy sein wenn ich weiß das da dieses Ding in meinem Kopf ist und ich deshalb vllt bald sterben muss." sagte ich traurig. Sie lächelte mich aufmunternd an. "Wird schon wieder," sagte sie. Plötzlich klopfte es an der Tür und die ganze Clique kam zur Tür herein. Steff und die anderen Mädels erkannten Jojo die auch sie vom Kindergarten kannten und plapperten gleich auf sie ein. "Was macht dein Freund Melo??" fragte Magi. "Dem geht’s gut, wir sind jetzt vor kurzem zusammen gezogen," sagte Jojo happy. "Ich will hier raus," sagte ich laut vor mich hin. Die ganze Clique starrte mich an. "Ich halt es hier nicht mehr aus," sagte ich. Jay sah mich besorgt an. "Simone du bist grad nicht gesundheitlich im Stande das Krankenhaus zu verlassen." sagte er ruhig. "Ich halt es hier nicht mehr aus, verdammt noch mal, seit Monaten sehe ich nichts anderes als diese weißen Wände hier, ich brauch frische Luft. Ich bekomm nichts mehr von der Welt mit, es ist als wäre ich quasi schon tot," sagte ich wütend. "Wo sie recht hat," sagte Steff. "Wir können den Arzt ja fragen gehen, vllt ist ne Stunde ja ok," sagte Anna. "Ja wir gehen den direkt mal fragen," sagte Lisa und zog Martina mit damit sie fragen gehen konnten. "Dann kannst du endlich sehn wies draußen außerhalb des Krankenhausgeländes aussieht," sagte Lee und grinste. Ich nickte und lächelte. 10 Minuten kamen Lisa und Martina zurück mit einem Zettel. "Eine stunde," lächelte Lisa. "Echt?? cool," freute ich mich. Ich zog mir was warmes an. Ich hatte natürlich auch ne Cappy auf da ich wegen der Chemotherapie keine Haare mehr auf dem Kopf hatte. Wir verließen alle das Krankenhaus, und hatten ne Menge Fun, ich fühlte mich für ne knappe Stunde wieder völlig gesund.


Wieder vergingen Monate und es schien keine Besserung einzutreten. Mittlerweile konnte ich nicht mehr dran glauben je wieder gesund zu werden. Jay blieb tapfer an meiner Seite. Es tat mir so Leid das er den ganzen Tag bei mir sein musste, bei jemand sein dem sowieso nicht mehr zu helfen war. Jay versucht mir noch immer Mut zu machen. "Jetzt lass den Kopf nicht hängen süße, ich weiß das du wieder gesund wirst“, sagte er. "Klar das wisst ihr ja alle," sagte ich traurig. Er umarmte mich traurig. "Weißt du Jay, ich glaub es ist besser, wenn du nicht mehr an meine Besserung glaubst, mir ist nicht mehr zu helfen, und deshalb werde ich bald sterben, und ich will nicht das du dann traurig bist wenn es so weit ist," sagte ich und schaute ihm dabei tief in die Augen. Jay starrte mich entsetzt an. "Wie kannst du nur so was sagen, ich werde am Boden zerstört sein falls du sterben solltest, aber du darfst nicht aufgeben, ich will das du kämpfst," sagte er. Ich sah ihn traurig an. Tränen kullerten mir die Wange herunter. "Ich kämpfe nun schon fast seit einem Jahr," sagte ich erschöpft. "Ich kann nicht mehr," sagte ich und schlurzte laut. "Halte durch," sagte er traurig. "Jay ich möchte das du vergisst das ich jetzt noch lebe, und du dich schon mal einstellst das ich tot bin. Such die ein neues Mädel das du lieben kannst, ich kann dir nichts mehr bieten“, sagte ich und weitere Tränen kullerten mir die Wange herunter. "Simone, hör auf so was zu sagen bitte," flehte Jay und schaute mich traurig an. "Tu`s einfach bitte," sagte ich. "Ich kann dich hier nicht alleine lassen," sagte er. "Doch geh bitte," sagte ich und schaute weg. Minutenlang sagte er nichts und blieb traurig da sitzen. Er musterte mich traurig. "Ich kann das nicht." sagte er dann. "Geh jetzt bitte Jay, ich bin so gut wie tot," sagte ich. "Nein bist du nicht Simone," antwortete er. "Such dir jemanden den du glücklich lieben kannst, bitte tus für mich," sagte ich. Jay stand traurig auf und verließ den Raum. Noch immer glaubte ich dass das das Beste für Jay wäre. Doch gleich darauf kullerten mir weitere Tränen die Wange herunter und ließen sich nicht aufhalten.

Nicht nur das ich Jay nicht mehr an mich heran ließ, ich sprach auch nicht mehr mit der restlichen Clique. Überhaupt sprach ich kein Wort mehr. Den anderen machte meine Einstellung ziemlich zu schaffen. Nach einigen Tagen wehrte ich mich auch zu essen und zu Chemotherapie zu gehen. Ärzte, Verwandte und Freunde redeten auf mich ein das ich den Tod in die Arme laufe wenn ich so weiter machen würde, doch ich zeigte kein Traurigkeit sondern hatte mich schon damit abgefunden. Jeden Tag wurde ich schwächer und schwächer. Besonders die Mädels versuchten mich umzustimmen und kamen mich obwohl ich nicht mehr sprach jeden Tag besuchen. "jetzt hör bitte auf damit Simone, ich kann es nicht mehr mit ansehen," sagte Lisa traurig. "Ich will dich nicht verlieren Simone," sagte Jojo und schaute mich traurig an. "Das wollen wir alle nicht," sagte Steff. "Jay ist total am Boden zerstört, der lässt sich nicht mehr blicken und hat sich in seiner Wohnung verkriecht." sagte Magi zu mir. Ich sah sie an, schaute dann aber weg. "Wieso verdammt noch mal machst du so auf stur," fragte mich Melinda. "Ok sie lässt ja eh nicht mit sich reden“, stellte Anna fest. "Dann gehen wir halt wieder." sagte Magi und zog sich wieder ihre Jacke an. "Bye“, sagten die Mädels und verließen den Raum. Ich wollte so gern, dass die Mädels mich verstehen, doch ich wusste sie konnten es nicht. Niemand außer mir würde es je können außer er macht das Gleiche wie ich durch.
Ich wurde die Tage darauf immer schwächer und schwächer. Da ich zu keiner Chemotherapie ging, wurden meine Schmerzen immer stärker und ich wurde total blass. Essen tat ich nur sehr sehr wenig, genauso wie Trinken. Die Ärzte meinten wenn ich so weiter machen würde, würde ich in spätestens 2 Wochen an Essmangel sterben nicht an dem Tumor. Lisa und die Mädels kamen mich trotzdem besuchen. Ich wusste es macht ihnen Angst wie sie zusehen müssen wie ich mich stur in den Tod fallen lasse. Lisa fing sogar anzuweinen als ich nach 2 Wochen immer noch nicht wieder sprach. Heulend brach sie zusammen. "Wieso verdammt noch mal," sagte Lisa "Ich wollte so niemals meine Schwester verlieren," schrie sie mich an. Steff streichelte sanft Lisas Schulter um sie wieder zu beruhigen. "Es hat keinen Sinn," sagte Steff. "Ja lass uns gehen," sagte Jojo. "Als die Mädels fast zur Tür raus waren überwand ich meine Sturheit und murmelte vor mich hin. "Moment, was hast du gesagt?" fragte Martina. "Ich wollte immer mal Kinder haben später, ich wollte mit Jay in ein großes Haus ziehen, und eine glückliche Familie sein, ich wollte sehn wie meine Kinder groß werden und verdammt noch mal selber Kinder kriegen," sagte ich wütend. "Wenn du nicht so stur wärst könntest du das alles haben“, sagte Magi und starrte mich an. Ich starrte die Mädels traurig an. '"Ich will kämpfen“, sagte ich. Die Mädels sahen mich happy an.

"Ich will auch zu Jay," sagte ich. "Das geht grad nicht, Simone, du bist viel zu geschwächt um das Krankenhaus zu verlassen, warte ich kann ihn gern anrufen dann kommt er morgen oder so mal vorbei." sagte Lisa. Ich schüttelte den Kopf. "Ich möchte ihn jetzt sprechen," widersprach ich. "Verstehs doch einfach," sagte Anna. Ich nickte wütend. "Die Besuchzeit ist gleich zu ende, soll jemand noch bei dir bleiben?" fragte Steff. "Nein ihr könnt ruhig alle gehen, ich brauch meine Ruhe," sagte ich. Eigentlich wollte ich die Mädels loswerden, weil ich unbedingt zu Jay wollte. Und ich wusste sie würden das nicht zulassen bzw. unterstützen. Aber ich musste ihn unbedingt sagen, dass es mir Leid tut und zwar so schnell wie möglich. Deshalb wollte ich mich heut Nacht aus dem Krankenhaus schleichen, um zu Jays und meiner Wohnung zu fahren. Ich wusste ich war sehr geschwächt aber das bedeutet mir sehr viel ihn jetzt alles zu sagen. Ich verabschiedete mich von den Mädels. Irgendwann nachts schlich ich mich dann aus dem Krankenhaus. Mit Bahn und Bus fuhr ich zu Jays Wohnung. Es war 3 Uhr nachts. Ich klingelte Sturm an der Tür. Nach einigen Minuten machte er auf. Entsetzte sah er mich an. "Simone, was ...was machst du denn hier?" fragte er verwirrt. ER hatte einen 3-Tage Bart und sah müde aus. "Ich musste dir einfach sagen das ich so dumm bin, vergiss bitte was ich letztens im Krankenhaus gesagt hatte, ich will kämpfen und ich will leben," sagte ich entschlossen. Jay starrte mich an. Plötzlich drang eine weibliche Stimme aus der Wohnung. "Schatz wer ist denn da um diese Zeit?" fragte die weibliche Stimme. Den Tränen nah starrte ich Jay an. "Ich…ich kann dir das erklären," stotterte er vor sich hin. Tränen kullerten mir die Wange herunter. "Du hast mich ja schnell überwunden," schlurzte ich, drehte mich um und ging. Jay fehlten die Worte, er blieb an der Tür stehen und musste nicht was er machen sollte.





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...   Erstellt am 31.01.2007 - 14:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Total am Boden zerstört irrte ich durch die leeren kalten Straßen. Warum tat Jay mir das an?? vielleicht hatte ich selbst dran Schuld. Schließlich hatte ich ihn vor paar Wochen weggeschickt mit der Begründung er soll mich vergessen da ich bald eh sterben werde. Also war ich selbst Schuld. Ich wollte nicht zurück ins Krankenhaus. Ich saß irgendwo auf einer Bank in einer menschenleeren Straße. Ich glaub ich saß da mehrere Stunden, als plötzlich ein Auto neben mir hielt. Steff, Jojo, Magi und Melinda stiegen aus. "Da bist du ja endlich haben wir dich gefunden," rief Steff happy und umarmte mich. Ich sah die vier traurig an. "Jay hat ne andere," sagte ich traurig. Steff sah mich an. "Dieses Mädchen da, ja wir wissen das schon, wir wollten es dir eigentlich auch sagen, aber wir mussten es erstmal hinkriegen das du wieder kämpfen willst," sagte sie. "Ihr wusstet es und habt es mir nicht gesagt??" fragte ich entsetzt. "Ja, aber mach dir keine Sorgen, es ist nichts ernstes Jay hat wohl nur Ablenkung gesucht," sagte Jojo. "Wir müssen dich zurück ins Krankenhaus bringen, du bist viel zu immun geschwächt um hier rum zu sitzen," sagte Melinda. "Ich will mit Jay reden," antwortete ich. "Er hat uns angerufen, und gesagt das du da warst er hat sich Sorgen gemacht, er hat gesagt er kommt morgen vorbei falls wir dich finden," erklärte Magi. "Er sucht übrigens auch grade nach dir," sagte Steff. "Aber jetzt gehen wir bitte du musst zurück," sagte Jojo und zog mich am Arm zum Auto. Ich ließ mich zum Krankenhaus zurückbringen, musste aber die ganze Zeit an Jay denken. Er fehlte mir so. Und der Gedanke das Jay sich mit einem anderen Mädel vergnügte macht mir sehr zu schaffen. Aber wieso sollte ich ihm Vorwürfe machen, ich hab ihn selbst weggeschickt und mal ehrlich was kann ich ihm im Moment bieten. Traurig legte ich mich in mein Bett im Krankenhaus. Tränen kullerten mir die Wange herunter. Womit hatte ich das verdient???


Am nächsten morgen wachte ich nur langsam auf, da merkte ich wie sich jemand neben meinem Bett leise unterhielt. Ich bekam nur Bruchstücke mit. "Sie war ziemlich traurig...du hättest fast einen Absturz verursacht," sagte eine Frauenstimme. "Ich wollte ihr nicht wehtun...und hoffe, dass alles wieder besser wird“, sagte ein Mann. Ich machte meine Augen auf und um zusehen wer da miteinander sprach. Es war meine Schwester Lisa und Jay. Mein Herz pochte gleich schneller als ich Jay sah. Jay sah, dass ich wach war. "Hey wie geht’s dir," sagte er schuldbewusst. "Gut," antwortete ich knapp. Jay und ich sahen uns gegenseitig an. "Ich lass euch mal alleine," sagte Lisa und ging aus dem Zimmer. Er setzte sich auf den Stuhl neben meinem Bett. "Es tut mir Leid, ich wollte das alles nicht, ich war nur so frustriert," sagte Jay und sah mir dabei tief in die Augen. "Es war ja auch meine Schuld ich hab dich weggeschickt," sagte ich traurig. "Nein, ich hätte das nicht tun dürfen, es tut mir echt Leid verzeihst du mir?" fragte Jay traurig. Ich nickte. Er lächelte und küsste mich sanft. "Es wird alles gut das weiß ich wirklich," sagte Jay. "Ich hoffe," sagte ich. Jay war wieder an meiner Seite und ich fing wieder an zu essen und ging zur Chemotherapie. Doch anscheinend wurde ich nicht gesünder. Es vergingen wieder Wochen und nichts geschah. Die Ärzte wurden auch immer nervöser. Sie wussten wohl selbst nicht mehr weiter. Eines Abends war ich allein. Ich dachte daran, dass ich schon bald sterben könnte. Ich holte mir einen Schreibblock aus der Kommode neben mir und überlegte was ich schreiben sollte. Es sollte ein Abschiedsbrief werden einen extra für Jay, einen noch für alle meine Freunde, und einen für meine Familie. Ich fing anzuschreiben. "Lieber Jay, wenn du das hier liest bin ich bereits tot. Ich hoffe das du das nicht lesen musst und ich das überleb, aber so wie es aussieht wirst du diesen Brief lesen müssen. Ich kann dir nur sagen, dass ich dich unsterblich liebe und ich werde nie diese schönen Momente mit dir vergessen. Ich denke da zum Beispiel an den Tag als wir uns kennen gelernt haben, es war so schön gewesen. Wenn ich oben im Himmel bin, werd ich dich vor allem schlechtem beschützen. Ich werde dich immer lieben was auch passiert und ich hoffe das siehst du genauso. I love you, deine Simone." Tränen liefen mir die Wange herunter als ich das schrieb. Ich schrieb noch zwei weitere Briefe für meine Freunde und für meine Familie. Die wurden genauso emotional. Ich versteckte die Briefe ordentlich unter meinen Sachen. Jay und die anderen würden die Briefe finden wenn man meine Sachen rausräumt wenn ich tot bin. Ich ließ mich in mein Kissen fallen. Plötzlich fing das schmerzhafte Pochen an. Es war so schlimm wie nie zuvor. Unter Tränen hielt ich mir meinen Kopf, da es sich so anfühlte als würde er explodieren. Vor Schmerz fing ich an laut zu schreien. Gleich darauf kam eine Schwester ins Zimmer gerannt um mir eine Beruhigungs- und Schmerzspritze zu geben. Langsam wurde es besser und ich schlummerte durch die Spritzen ein.

Die nächsten Tage wurde es immer schlimmer. Die Schmerzen kamen von einer Sekunde auf die andere und gingen auch genauso schnell. Die Ärzte erklärten mir, dass ich in höchster Lebensgefahr war, wenn die Chemotherapie nicht bald anschlug. Jay sah mich jeden Tag besorgter an. Und auch die Mädels und ihre Jungs waren total besorgt um mich. "Du wirst blasser und blasser," stellte Magi fest. "Ich weiß," sagte ich. "Du musst einfach gesund werden," sagte Steff. "Ja aber wie es aussieht.." sagte ich , wurde aber unterbrochen. "nicht wie es aussieht, noch kannst du alleine aufstehen und kannst fröhlich lachen, also ist noch gar nichts vorbei klar," sagte Jay. "genau und du kannst bestimmt auch noch allein durch die Gegend rennen und Jay zu dir holen," sagte Melo (jojos Freund) und spielte damit auf die Aktion an, wo ich aus dem Krankenhaus geflüchtet war um Jay zusehen. "Ich lächelte. "Stimmt," grinste ich. "Und solang du noch über das Krankenhaus essen meckerst, was du ja jeden Tag tust, ist auch noch alles ok," sagte Melinda. Alle lachten. Tja die Clique schaffte es auch wenns einem richtig scheiße ging zu ermuntern.
Mein Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag. Ich wurde blasser und schwächer. Die anderen glaubten immer noch, dass ich gesund werde, doch ich hatte mich mit dem Sterben schon abgefunden. Ich hatte auch keine Angst mehr davor zu Sterben. Eines Abends war die ganze Clique noch mal da. Ich war so geschwächt das ich nicht mehr reden konnte. Die Mädels und die Jungs sahen mich traurig an, da sie wohl langsam einsahen, dass ich sterben würde. Ich spürte das Ende schon kommen. Ich schlief irgendwann ein und merkte nicht wie die Clique wieder ging. Nur Jay blieb noch da.
Am nächsten morgen wachte ich früh auf. Ich rieb mir die Augen und sah dann in das freudige Gesicht von Jay und einem Arzt. Erst kapierte ich gar nichts und dachte ich wäre bereits tot, da mir alles so glücklich vorkam. "Was ist los?" fragte ich müde und noch immer sehr geschwächt. "Ich möchte ihnen mitteilen das die Chemotherapie angeschlagen hat, Sie sind auf dem weg der Besserung," sagte der Arzt freudig. Ich verstand erst gar nichts. "Wie hä?" fragte ich weiter. "Du wirst wieder gesund," sagte Jay und lächelte mich glücklich an. "Jetzt echt?" fragte ich unglaubwürdig. Jay und der Arzt nickten. Ich lächelte freudig. "Ich werde wieder gesund," rief ich. "Herzlichen Glückwunsch," sagte der Arzt und verließ lächelnd das Zimmer. "Ich ruf sofort die anderen an," sagte Jay. Ich nickte. Kaum 10 Minuten später kamen die anderen ins Zimmer. Freudig umarmten sie mich und beteuerten das sie es ja gewusst hatten. "Siehst du jetzt bekommst du deine Kinder die du haben wolltest," sagte Steff. "Kinder??" fragte Jay ahnungslos. "Schon gut, Jay nicht so wichtig," grinste ich. Er lächelte Stirn runzelnd zurück. "Wenn du bald raus kommst dann machen wir ne fette Party," sagte Sam. "Ja, aber ich glaub das dauert noch was, ich muss erstmal kräftiger werden und dann muss das Ding in meinem Kopf schrumpfen," sagte ich. "Dauert sicher nicht lange dann ist alles wie vorher," sagte Jojo. Ich nickte. Glücklich sah ich aus dem Fenster. Mein Leben ist doch noch nicht vorbei. Fröhlich sah ich zu wie ein Vogel in sein Nest zurück kam und seine Küken fütterte. "Das Leben hat erst begonnen," murmelte ich vor mich hin während die anderen sich auch happy unterhielten. Am liebsten wollte ich in diesem Moment aus dem Bett springen und durch nasses Gras laufen und Frühlingsluft schnuppern.

Die nächsten paar Wochen ging es wieder Bergauf. Die Ärzte meinen dass der Tumor langsam schrumpft und sich zurückbildet. Bald würde er ganz verschwunden sein. Ich konnte es nicht glauben. Ich hatte es geschafft. Die ganze Tage und Nächte wo ich die Hoffnung verloren hatte und mir ausgemalt hatte wie es ist zu sterben waren nun verblasst. Ich fühlte mich wie Neugeboren. Nach weiteren Wochen erklärten mich die Ärzte für gesund! Der Tumor war vollständig verschwunden. Man erklärte mir das ich noch lange zu Nachuntersuchungen gehen müsste, aber sonst wieder leben könnte wie vorher. Eines Montages wurde ich entlassen. Jay und Lisa halfen mir meine Sachen einzupacken. Ich räumte grad mein Nachtisch auf und packte meine Sachen dort zusammen da bemerkte ich die Abschiedsbriefe unter vielen Sachen. Ich packte die Briefe schnell ein sodass Jay und Lisa es nicht sehen konnten. Ich hatte vor sie zu verbrennen. Ich hatte damals als ich sie geschrieben hatte nicht mehr dran geglaubt je wieder gesund zu werden. Deshalb hatte ich mich extra in Briefen von meinen Freunden, Familie und von Jay verabschiedet. Zum Glück ist jetzt aber alles anders. Mit einem fröhlichen Lächeln packte ich die restlichen Sachen in meinem Nachttisch zusammen. "Ok wir haben denk ich alles, können wir jetzt gehen?" fragte Jay als wir fertig zusammengepackt hatten. Ich überlegte. "Moment ich muss mich von jemanden noch verabschieden, wartet hier ich komm gleich," sagte ich und rannte zu einem Zimmer den Gang etwas weiter weg. Ich klopfte an. "Herein." sagte eine erschöpfte Stimme. Ich öffnete die Tür und ging hinein. Das Zimmer gehörte einem 10 jährigen Krebskranken Mädchen das ich hier sehr ins Herz geschlossen hatte. Sie hieß Amy. "Hey wirst du jetzt entlassen," fragte sie mit einem müdem Lächeln. Ich nickte. "Ich wollte mich noch bei dir verabschieden," sagte ich. "Danke," sagte sie und lächelte. "Ich komm dich natürlich noch irgendwann besuchen, nur mein Freund Jay hat irgendwie angedeutet er will mit mir verreisen oder so," sagte ich. "Das ist schön, ich finde es toll das du gesund bist, du hast es verdient," sagte Amy geschwächt. Besorgt sah ich sie an. Es war ziemlich komisch auf der anderen Seite zu stehen. Mehr als ein Jahr lang war ich die Kranke und musste zusehen wie mich alle besorgt ansahen. Nun war es anders. "Du wirst auch noch gesund," sagte ich aufmunternd. "Nein, die Ärzte haben mir gesagt das ich sterben muss, mir ist nicht mehr zu helfen, ich hab nicht mehr lang," sagte sie. Entsetzt starrte ich sie an. Tränen liefen mir über die Wange. "Das tut mir so Leid Amy," schlurzte sie. "So ist das Schicksal, ich hoffe du bleibst gesund, Simone," sagte sie und lächelte tapfer. Amy war wirklich jemand ganz tapferes. Wenn jemand um sein Leben gekämpft hat dann sie. Und auch jetzt wo sie weiß, dass sie sterben muss kämpft sie weiter und das mit 10 Jahren. Ich bewunderte sie. "Hab viel Spaß noch am Leben falls wir uns nicht Wiedersehen, und denk immer dran zu kämpfen," sagte sie mit zitternder Stimme. Weitere Tränen liefen mir Wange herunter. Ich umarmte sie ganz fest. "Wir sehen uns bestimmt wieder," sagte ich. "Ich hoffe," sagte sie. "Bye" sagte ich und umarmte sie noch mal. "Bye," antwortete sie. Weinend verließ ich das Zimmer. Anna und Martina kamen auf mich zu gerannt und trösteten mich. "Nicht weinen, wenn sie stirbt dann ist sie wenigstens von den Qualen erlöst," sagte Anna. "Ja Tod heißt nicht unbedingt das Ende," sagte Martina. Ich nickte. Ich wischte mir die Tränen weg und ging in mein altes Zimmer wo Jay und Lisa noch warteten. "Alles klar? können wir gehen?" fragte Lisa. Ich nickte. Wir verließen das Krankenhaus. Vor dem Eingang guckte ich noch mal zurück. Endlich war ich aus diesem Gebäude raus, ich hatte es geschafft. Ich atmetet tief ein und folgte Jay, Anna, Martina und Lisa zum Auto. Dort wartete bereits Mus Annas Freund. "Welcome back," grüßte er mich und ich lächelte zurück. "Danke," antwortete ich. Wir alle stiegen ins Auto und fuhren zu meiner und Jays Wohnung. Jay schloss uns auf. Und als ich rein ging schrien plötzlich alles restlichen Leutz der Clique "Welcome back," Ich lächelte glücklich. "Endlich bist du wieder gesund," sagte Steff und umarmte mich happy. "Ja endlich bist du wieder hier zuhause," sagte Magi. "Ja und wir müssen uns nicht mehr solche Sorgen um dich machen," sagte Jojo. "Ja und du musst nicht mehr wegen dem Krankenhaus essen meckern," sagte Sam und grinste breit. Ich lachte glücklich und nickte. "Ja und du kannst wieder dein Leben genießen," sagte Melinda. "Richtig und deshalb hab ich uns beiden einen Reise in die Karibik gebucht." sagte Jay und wedelte mit den Flugtickets. Ich riss ihm die Tickets aus der Hand und vor Begeisterung fiel mir der Mund weit auf. "Wow," sagte ich und umarmte ihn happy. "Danke schatz," sagte ich. "Ja das Leben ist doch toll." sagte ich und sah in die glücklichen Gesichter meiner Freunde. ENDE





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ju du bist die beste patientin die man haben kann xDD luvya


Das WE war der hammer, lieb euch =)


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