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SifuHan ...



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...   Erstellt am 02.02.2010 - 16:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Neu hinzukopiert von Administrator:

Beitrag von tsingtao


@ Sifu Hagen

"....
Um einen "Kampf" (der vielleicht noch nicht einmal richtig angefangen hat) zu gewinnen (bzw. zu vermeiden und gerade deshalb zu

gewinnen), sind diese oben beschriebenen Aspekte sehr wichtig. Und wie gesagt, genau das ist eigentlich der wahre Hintergrund einer

Kampfkunst."

Ja das ist sehr richtig gesagt!!!
Vermeidung kann nicht erst mit dem "Labern" stattfinden (Vermeidung bewirkt sich auch durch
um den Aggressor besänftigen zu wollen. Weil da kann man auch einiges falsch machen, oft ist ein
Grund für Ärger nicht ersichtlich UND in Wirklichkeit auch garnicht da. Es ist für manche Menschen
leider interessant sich zu Prügeln, oder warum fahren Menschen zum Fussballspiel mit einem Baseballschläger
Falsches Datum erwischt??...
zum Glück gibts da auch welche die sich extra für danach unter sich verabreden um sich die Rübe
zu Brei zu klopfen, damit kein friedlicher Fan gefährdet sei.


Da wird dann wieder das "Tier" sichtbar.. eigentlich würde ein Tier das so nie tun.. gemeint ist natürlich
die AGGRESSION, die weit Früher beim Menschen durch Beutefangen und Verteidigen gegen Diebe, etc. oder Rangkämpfe
einen Überlebenswichtigen Part gespielt haben mag und jetzt in unserer Gesellschaft unterdrückt werden muss, die
aber trotzdem einen Kanal sucht, zum Glück nicht bei allen Menschen gleich.


Es gibt in der Selbstverteidigungssituation den Umstand, dass Menschen aufgrund Ihrer Persönlichkeit
Ihre Rolle unbewußt transportieren und Typen die Opfer brauchen, die werden sich unbewusst aber
Zielgerichtet diese in der Menge herauspicken. S
chlägertypen haben oftmals ein gutes Gespür, sich Untergebene/Unterlegene herauszupicken,
so wie Hunde Angst riechen.
Um das Verteidigen mal hier anzuführen.
Mit KUNGFU besteht z.B auch die Chance, dass Deine Persönlichkeit gestärkt wird, das Selbstvertrauen
wächst und man wird garnicht mehr als Opfer entdeckt. Das ist vorrausschnaunde präventive Selbstverteidigung.
Lediglich diese Ausstrahlungwandelung dauert schon eine Weile, bzw bedarf mehr wie nur bisschen KungFu hi und da... ich merke dass ich selbst meine Opferrolle noch nicht ganz abge´legt habe ... ich bin zu freundschaftlich... es ist halt schwer sich vorzustellen dass der Typ einem jetzt ernsthaft an die Wäsche will wo man selbst gar überhaupt nicth das Bedürfniss hat irgendjemandem Schaden zuzufügen, absichtlich.. das sind zwei Welten ... da muss man lernen wohl zu springen, so wie der KungFu kämpfer von priv sanftmptiger Mensch auch im Training zum Tiger werden sollte um erkennen was in ihm Steckt.
SMILE

LG tsingtau.

Beitrag von tsingtau

[Dieser Beitrag wurde am 02.02.2010 - 16:09 von SifuHan aktualisiert]





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...   Erstellt am 02.02.2010 - 16:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Beitrag von Kat

Also eine Aussage, die von einem Typ stammt, der seit 30 Jahren im aktiven Dienst ist, würde ich nicht einfach so ablehnen. "Höchstunwahrscheinlich" ist m.M.n. so zu verstehen, dass WENN dich ein Typ allein ärgert, solltest du davon ausgehen, dass er entweder bewaffnet und/oder im Rauschzustand ist, oder vielleicht, dass die 2 unauffälligen Typen hinter dir seine Kumpels sind, die auf eine Reaktion deinerseits warten. Schon klar, es kann passieren, dass ein alleiner, unbewaffneter und nüchterner Typ Ärger sucht, aber der Fall ist als Ausnahme zu betrachten.

****

Für den Rest stimme ich im groben und ganzen zu.

Bis auf eine Kleinigkeit: "freundschaftlich" und "Opfer" haben nicht unbedingt etwas miteinander zu tun :o)... ich finde es sogar toll, wenn man es schafft, in einer stressigen Situation locker und entspannt zu bleiben und nicht sofort in die Defensive geht.

Beitrag von Kat

[Dieser Beitrag wurde am 02.02.2010 - 16:09 von SifuHan aktualisiert]





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...   Erstellt am 02.02.2010 - 16:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Beitrag von xie

Hallo erstmal an meine Kung Fu Brüder, Schwestern, Lehrer und alle Hung Gar Interessierten!
Das Thema SV beschäftigt mich doch sehr. Und das nicht erst, seit ich mit Hung Gar angefangen habe.

Ich habe mir alle Beiträge hier schon mehrere Male durchgelesen. Ich finde das zwar alles sehr interessant, vieles davon habe ich auch schon in anderen Zusammenhängen gelesen. Und natürlich kenn ich das auch alles irgendwie in meine Philosophien und Theorien einpacken, aber dennoch ist es alles – na ja ich sag mal – sehr metaphorisch. Vieles bezieht sich auf eine ferne Zukunft, in der man sich bereits Jahre damit beschäftigt hat. Sicher – hier ist natürlich Geduld gefragt und ich möchte auch geduldig sein im Perfektionieren des Ganzen. Aber was mach ich denn, wenn mir morgen einer schräg kommt? Die Chance mag äußerst gering sein, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen wie man so schön sagt.

Nehmen wir doch mal ein ganz hypothetisches Beispiel, am besten den GAU. Nehmen wir mal an, ich habe mich schon von Plätzen und Situationen ferngehalten an denen Stunk vorprogrammiert ist. Ich habe mich nett und zuvorkommend allen meinen Mitmenschen gegenüber verhalten. Und dann auf dem Weg nach Hause stehen da 2, 3, 4, … Gestalten, die völlig abgebrannt sind und nichts zu tun haben. Die waren so plötzlich da, dass man keine Chance mehr hatte vorher umzudrehen. So… Dann fällt ein Spruch wie: „Ich hab gehört du hast gesagt meine Mutter kann kein Kaffee kochen!“ Ich denke mal, jedem wird in dieser Situation bewusst (oder vielleicht auch nicht???), dass es hier für Deeskalation zu spät ist.

Nun ja, jetzt wird’s im Kopf dumpf, die Knie werden weich. Was mach ich damit? Versuch ich trotzdem wegzurennen, auch auf die Gefahr dass mindestens einer schneller ist und ich ihm noch meine schutzlose Rückseite zuwende? Wenn nicht, welchen Abstand halte ich nach wo und wie mache ich das am besten? Welche Position nehme ich ein? Nehme ich überhaupt eine Position ein, die darauf vermuten lassen könnte dass ich was gelernt habe (oder meine was gelernt zu haben)? Überlege ich mir vorher eine Technik, die ich anwenden könnte oder verlasse ich mich darauf, intuitiv das Richtige zu tun?
Nun ja … so viele Fragen. Und noch so viele ungeklärte Einzelheiten. Gibt’s da Wände rundherum? Sind es nun 2, 3, 4 oder 5. Stehen sie in einer Reihe vor mir oder mich rum?

Ich würde das einfach mal so halboffen in die Runde geben. Konstruiert das ruhig noch weiter aus oder um. Ich weiß, es gibt kein Patentrezept, aber ich denke je mehr konstruierte Situationen man durchspielt, desto näher kommt man zumindest an Teile, die einen erwarten können.




Beitrag von Xie

[Dieser Beitrag wurde am 02.02.2010 - 16:08 von SifuHan aktualisiert]





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Beitrag von Crysta

Hi @ all

ich habe mich auch schon sehr oft gefragt, was passieren würde, wenn ich "morgen" in eine Situation gerate, in der ich mich verteidigen müsste. Wobei ich den Begriff "morgen" für den Zeitraum definieren möchte, in dem meine Kampfkunstausbildung noch nicht weit fortgeschritten ist und demnach (für mich gesehen) noch nicht zum Zwecke der Selbstverteidigung dient, da ich sowieso nicht die "Kämpferin" bin.

So hoffe ich, dass dieser Tag sowieso nie kommen wird, denn am Besten ist es immernoch ohne solch Konfrontationen fröhliche Tage zu verbringen

Würde mich dennoch jemand in die Situation bringen mich verteidigen zu müssen, würde ich auf den Selbsterhaltungstrieb hoffen und mich so gut wie es geht (in der Aufregung vielleicht auch ohne bewusste Kampfkunst)zu verteidigen. Dass unbewusst schon die zu Anfang erlernten Techniken, bzw. Vorteile (tote und offene Seite, Deckung, oder das Greifen -speziell bei Tigertechniken-, Ablenkung durch nebensächliche Techniken -wie z. B. Andeuten des Fußfegers, etc.) dann in die Verteidigung einfließen, bin ich überzeugt.

Wegrennen würde ich (ich hoffe ich wäre nicht so dumm)in einer solchen Situation nicht versuchen, da die mich sowie einholen würden und ich meinem/n Gegner/n ungern den Rücken zudrehen würde

Als "kleine Person" würde ich einen sehr hohen Sicherheitsabstand zu Anfang einhalten um zu vermeiden, dass ich, bevor ich überhaupt nur "Ja und Amen" sagen kann, einen Tritt abbekommen würde. Natürlich würde ich abwarten, ob er mit Armen oder Beinen den ersten Schlag, bzw. Tritt setzt.

Wenn eine Wand in der Nähe ist, denke ich vielleicht in der Situation daran und nutze diese zu meinen Gunsten schützend.

Gegen 2, 3, 4 oder 5 (oh jesses ... ich glaub ich hätte schon mit 1 so meine Probleme ^^) mich zu verteidigen wird schwierig. Ich hoff ich hab mein Handy dabei dann kann ich Verstärkung anfordern

Im Endeffekt werden hier von mir viele "Wenn, dann...." geschrieben, ohne zu wissen, ob man an diese Dinge auch in der "brennsligen Situation" denkt. Wie schon oben geschrieben würde ich mich auf meinen Selbsterhaltungstrieb verlassen und so gut es geht mich verteidigen. In Notsituation ist der Körper zu vielen Taten fähig.

Und wenns das Leben so will, komme ich aus der Situation "irgendwie" raus (entweder krankhausreif, leicht geplättet oder unversehrt)oder -was niemand wünscht- nicht (im schlimmsten Fall überlebt man diesen Angriff nicht).

Ich hoffe, dass die Situation wirklich nie kommen wird.

Viele Grüße Cry

P. S. Hab vielleicht ein bisschen das Thema verfehlt (Abschweifungen waren schon immer meine Stärke . Auch wenn das Thema Selbstverteidigung nicht gerade zu meinen erfahrenen Themen gehört, musste ich meinen Senf dazu geben

Beitrag von Crysta

[Dieser Beitrag wurde am 02.02.2010 - 16:10 von SifuHan aktualisiert]





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...   Erstellt am 02.02.2010 - 16:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Beitrag von xie

Also ich finde dass du das Thema mit keinem Satz verfehlt hast. Ich habe ja zum Abschweifen eingeladen. Das ist schon die Art Antwort die ich mir gewünscht hatte.
Ich baue ja auch darauf, dass die gelernten Techniken im Ernstfall mit in die Verteidigung einfließen. Garantieren wirds mir wohl keiner können!?

Naja, ich erinnere mich (zum Beispiel mit 3,4,5), dass Mike uns am Anfang mal sagte, man müsste nicht immer gewinnen, aber man sollte sich so teuer wie möglich verkaufen.

Kürzlich hatte ich noch so eine Situation, die mir etwas zu denken gab und gibt. Ich stieg aus dem Zug aus und hatte meinen Walkman an und hörte Musik. Dann kam ein Freund von hinten und hat mich so um den Hals "angesprungen". Ich bin völlig aus dem Gleichgewicht geraten und beinahe umgefallen. Ich habe nicht mal den Ansatz einer Verteidigung oder eines Ausweichens gemacht.
Und da fiel mir dann ein, dass ich irgendwo mal gelesen habe, dass es auch schon zur Selbstverteidigung gehört, sich immer bewusst in seiner Umwelt zu bewegen.
Daraus habe ich den Fazit gezogen, keine Musik mehr zu hören wenn ich durch die Gegend wandle. Im Zug schon, wobei das natürlich auch schon kritisch sein kann.
Da fiel mir auch wieder ein, dass uns mein früherer Thaibox Trainer auch immer mal zwischendurch während dem Training mal einfach so aus heiterem Himmel einen Kick verpasste. Und dann sagte er, wir müssten immer achtsam sein.

Naja jetzt bin ich vielleicht vom Thema abgewichen, aber das fiel mir grad noch so dazu ein.

Grüße Xie

Beitrag von xie

[Dieser Beitrag wurde am 31.03.2011 - 23:40 von SifuHan aktualisiert]





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Hier könnte man mal wieder neue Erfahrungen anfügen





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Zum Glück (und das soll auch weiterhin so bleiben) kann ich von Erfahrungen hier nicht berichten.

Lebt in Frieden miteinander :D (naja.. so wäre es am Schönsten)

Peace *gg*

Grüße
Cry





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Lebe frei; sterbe stolz!
--Vinr Älfakyn Crysta--

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