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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 10.01.2007 - 08:52 |  |
Hähnchenfleisch - richtig auftauen ist wichtig
Schutz vor Salmonellen

Bei Beachtung einiger grundlegender Hygienerichtlinien brauchen Sie keine Angst vor gefährlichen Salmonellen zu haben.
Hähnchenfleisch ist, wie alle Geflügelsorten, aufgrund seines hohen Eiweißanteils sehr leicht verderblich. Die sachgemäße Vor- und Zubereitung ist darum besonders wichtig.
Lagern Sie gefrostetes Geflügel immer unter Tiefkühlbedingungen. Tauen Sie es niemals in der Plastikverpackung auf und entnehmen Sie vorher die in Beuteln verpackten Innereien.
Das Auftauen bei Zimmertemperatur oder in heißem Wasser sollte unbedingt vermieden werden. Tauen Sie Geflügel immer langsam in der Mikrowelle oder im Kühlschrank auf.
Beachten Sie dabei die Auftauzeiten. Schalten Sie bei der Mikrowelle (MW) die Auftaustufe an oder lassen Sie das Geflügel langsam im Kühlschrank (KS) auftauen.

Geben Sie das Gefriergut zum Auftauen immer in ein Sieb, das Sie in eine größere Schüssel stellen. Auf diese Weise kommt das Fleisch nicht direkt mit der (oft bakterienhaltigen) Auftauflüssigkeit in Kontakt und gießen Sie diese Flüssigkeit sofort weg. Spülen Sie danach alle benutzten Küchengeräte unter heißem, fließendem Wasser sehr gründlich ab. Waschen Sie sich vor der Weiterverarbeitung gründlich die Hände.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 10.01.2007 - 08:53 |  |
Richtig garen

Hähnchenfleisch ist sehr vielseitig. Je nach Rezept haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Garmethoden.
Für welche Sie sich auch entscheiden, ganz wichtig ist, dass das Fleisch ganz durchgegart ist.
Tipp: Pieksen Sie mit einer Gabel in das Geflügel. Wenn der austretende Fleischsaft klar ist, ist das Fleisch mit Sicherheit gar.
Braten, schmoren und grillen
Ganze Hähnchen, die eine schöne, knusprige Haut und ein kräftiges Röstaroma haben sollen, werden am besten im Backofen gebraten, geschmort oder gegrillt.
Einzelne Geflügelteile lassen sich in der Pfanne sehr viel schneller und auch energiesparender garen.
Hähnchen von 700 g - ca. 1200 g brauchen etwa 45-60 Minuten im Ofen bei ca. 250°.
Größere bis ca. 1800 g brauchen etwa 60-75 Minuten. Das hängt auch etwas von der Qualität des Geflügels ab.
Grillt man ganze Hähnchen bis 1200 g, brauchen diese bei 240° ca. 45-55 Min., größere 65 Minuten.
Hähnchenschenkel bis 200 g werden 15 - 20 Min. gegrillt oder in 10-15 Min. in der Pfanne gebraten.
Hähnchenbrustfilet bis ca. 150 g brauchen im Grill ca. 12 Minuten und in der Pfanne ca. 8-10 Min. bis sie durch sind.
Auch hier sind die Angaben Richtwerte.
Kochen, dämpfen und pochieren
Diese schonenden Zubereitungsmethoden garantieren, dass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, ebenso wie das zarte Eigenaroma des Hähnchenfleisches.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 04.03.2007 - 09:54 |  |
Brathähnchen - toll, was man damit alles machen kann

Wir kaufen immer lieber das ganze Huhn statt die einzelnen Teile, selbst, wenn wir es nur ganz selten im Ganzen braten. Man hat einfach mehr davon: nicht nur das schiere Fleisch von der Brust oder den Schenkeln, sondern auch die ganze Karkasse, die Haut und, wenn man Glück hat, auch noch die Innereien. Die Brust bereiten wir am liebsten chinesisch zu oder braten sie im Ganzen kurz in der Pfanne. Die Schenkel enthalten Sehnen, deshalb lassen sie sich besser schmoren, aus ihnen entsteht ein Ragout oder ein würziges Curry. Die Flügel schmecken am besten gegrillt. Dann kann man sie herrlich abnagen. Und sogar aus der Haut entsteht ein Leckerbissen: knusprige Kruspeln. Die schmecken wunderbar, wenn man sie beispielsweise über einen Salat streut. Schließlich wird auch noch das ausgebratene Fett verwendet, zum Beispiel zum Braten, das gibt einen herrlich intensiven Geschmack! Aus den Knochen, dem Hals und Magen wird eine kräftige Brühe gekocht. So erhält man aus einem einzigen Huhn eine ganze Fülle der unterschiedlichsten Gerichte.
Das Schnittmuster, wie man das Hähnchen zerlegt
Man zerteilt ein Hähnchen stets in acht Teile. Am einfachsten gelingt das nach folgendem Grundschnittmuster: Zunächst werden die Schenkel abgetrennt. Indem man sie einfach vom Körper wegzieht, kugelt das Gelenk aus. Jetzt lassen sie sich ganz leicht herausdrehen. Der Schenkel wird im Gelenk in Keulen und Oberschenkel geteilt. Die Brust löst man mit einem Messer vom Knochen, indem man zunächst das Brustbein entlang schneidet und das zarte Fleisch vom Knochen schabt.
Das Brustfleisch verwendet man zum Kurzbraten oder zum chinesischen Pfannenrühren. In Frankreich lässt man immer gern ein Stück vom Flügel dran - so dass ein elegantes Portionsstück entsteht. Es bleibt schöner in Form und es ist auch deshalb empfehlenswert, weil am Knochen gebratenes Fleisch stets saftiger bleibt und besser schmeckt.
Die Flügel werden ebenfalls abgetrennt, sie sind - mariniert und gegrillt - ein hübscher Bissen zum „aus-der-Hand-Essen“ als Partysnack oder Aperitifhappen.
Es bleibt schließlich die Karkasse übrig. Sie wird mit Wurzelwerk und Gewürzen in einen Topf gefüllt, mit Wasser bedeckt zugedeckt langsam zwei, drei Stunden zur Brühe ausgekocht.
Einkaufstipps
Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Geflügel kaufen, das artgerecht aufgezogen wurde, mit Platz zum Herumlaufen, möglichst natürlich im Freien, und mit anständigem Futter - vielleicht haben Sie Glück und auf Ihrem Markt bietet ein besonnener Züchter solche Freiland-Hähnchen an. Bei französischen Hähnchen, die unter dem Etikett Label Rouge angeboten werden, und bei den feinen Bresse-Poularden kann man sich dessen sicher sein. Für deutsche Hähnchen gibt es solche Vorschriften leider nicht. Da muss man sich den Züchter seines Vertrauens suchen beziehungsweise einen Laden mit entsprechendem Angebot.
Es ist klar, dass solche Hähnchen ein bisschen teurer sind - aber lieber seltener davon essen, dafür mit größerem Genuss und mit mehr Sicherheit! Schließlich sollten wir doch aus der BSE-Krise lernen, dass man für anständige Lebensmittel auch anständiges Geld bezahlen muss!
quelle: www.wdr.de
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 13.04.2007 - 09:46 |  |
Huhn
Huhn oder auch Hähnchen isst man oft gebraten oder gegrillt. Es enthält wenig Fett und ist reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Oft ist Hähnchen tiefgefroren erhältlich, dabei empfiehlt es sich, es zum Auftauen in den Kühlschrank zu legen. Das dauert zwar länger, aber das Fleisch taut gleichmäßiger auf als bei Zimmertemperatur und bleibt saftiger.
Beim Zubereiten ist zu beachten, das Hühnerfleisch anfällig für Salmonellen ist. Daher sollte es beim Garen eine Kerntemperatur von mindestens 60 Grad, in Schenkel oder Brust 85 Grad, erreichen, bei dieser Temperatur werden die Salmonellen abgetötet. Bei der Zubereitung im Backofen ist also eine Temperatur von mindestens 150 Grad nötig. Außerdem sollte man nach der Zubereitung von Geflügel die Hände gut waschen sowie Küchenutensilien und Arbeitsflächen, die mit dem rohen Fleisch in Berührung gekommen sind, gut abwaschen.
quelle: www.daskochrezept.de
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