Nora  Registriertes Mitglied


Status: Offline Registriert seit: 12.12.2006 Beiträge: 29 Nachricht senden | Erstellt am 20.12.2006 - 15:19 |  |
Hallo Stefan,
ich habe die Befürchtung das es wohl eher alles NOCH schlimmer wird...
Hier die neuesten Info´s dazu:
19.12.06, 10:00
Erste Teile der Gesundheitsreform sollen zum 1. April 2007 in Kraft treten. Noch aber wird heftig diskutiert. Die geplanten Änderungen im Überblick:
Arzneimittel: Der Medikamentensektor gehört zu den Bereichen, von denen sich die Bundesregierung die größten Einsparungen erhofft. So sollen die Kassen Höchtsgrenzen festlegen, bis zu denen sie Arzneimittel zahlen. Bei der Verordnung von besonders teuren Medikamenten muss ein zweiter Arzt die Notwendigkeit bestätigen. Apotheken dürfen künftig Rabatte auf die Zuzahlungen anbieten.
Beiträge: Ab 2009 bestimmen nicht mehr die Krankenkassen über die Höhe der Versichertenbeiträge. Vielmehr werden bundesweit einheitliche Beiträge erhoben. Für 2007 erwarten Experten zunächst einen Anstieg um rund 0,5 Prozentpunkte.
Chronisch Kranke: Der Betrag, den chronisch Kranke für Arznei- und Heilmittel zuzahlen müssen, darf nicht mehr betragen als ein Prozent ihres Haushaltseinkommens. Allerdings gilt diese Regelung nur so lange, wie die Betroffenen sich „therapiegerecht“ verhalten und an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen oder speziellen Programmen teilnehmen.
Gesundheitsfonds: Dieser zentrale Finanzpool ist das Herzstück der Reform. Er soll am 1. Januar 2009 eingeführt werden. In den Fonds fließen die Versichertenbeiträge, die Zahlungen der Arbeitgeber sowie staatliche Zuschüsse. Für jeden Versicherten erhalten die Kassen Geld aus diesem Topf.
Impfungen: Impfungen, die die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empiehlt, werden Regelleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kassen müssen die Kosten übernehmen.
Krankenhäuser: Die Kliniken sollen im Zuge der Reform einen Sanierungsbeitrag in Höhe von einem Prozent ihres Budgets zahlen, was insgesamt eine halbe Milliarde Euro pro Jahr ausmacht. Gegen diesen Punkt gibt es heftigen Protest, denn einige Krankenhäuser fürchten um ihre Existenz.
Mutter/Vater-Kind-Kuren: Diese Kuren sind künftig nicht mehr dem Ermessen der Krankenkassen überlassen, sondern werden ebenfalls zur Regelleistung.
Palliativmedizin: Schwerstkranke haben demnächst einen Anspruch auf Sterbebegleitung durch Ärzte und Pflegekräfte. Diese soll auch zu Hause möglich sein.
Privatversicherungen: Einen Wechsel von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung wird es nach wie vor nicht geben. Umgekehrt wird für Gutverdienende der Übertritt von einer gesetzlichen zur privaten Kasse erschwert. Privatkassen müssen künftig einen Basistarif anbieten, der den Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übersteigt. Beim Wechsel von einer Privatkasse zu einer anderen dürfen angesparte Altersrückstellungen mitgenommen werden.
Rehabilitation: Ältere und pflegebedürftige Menschen bekommen einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation.
Rettungsdienste: Bei den Rettungsdiensten sollen rund 100 Millionen Euro eingespart werden. Doch auch dieser Punkt ist umstritten, da Versorgungslücken befürchtet werden.
Risikostrukturausgleich: Der Ausgleich zwischen finanzstärkeren und -schwächeren Kassen ist ein ewiger Zankapfel. Er wird zum 1. Januar 2009 neu gestaltet: Dann werden der Anteil der Patienten mit besonders kostenintensiven Krankheiten pro Kasse ermittelt und die Gelder entsprechend dieses Proporzes verteilt.
Schönheitsoperationen: Versicherte, die medizinisch nicht notwendige Eingriffe vornehmen lassen, müssen stärker als bisher für mögliche Komplikationen selbst aufkommen. Dies gilt auch für Beschwerden, die aus dem Stechen von Tatoos oder Piercings resultieren.
Versicherungsschutz: Wer seinen Versicherungsschutz verloren hat, erhält ein Rückkehrrecht in seine letzte Versicherung. Dies gilt gleichermaßen für die gesetzlichen wie die privaten Kassen.
Zusatzprämie: Wenn Krankenversicherer mit ihrem Geld nicht auskommen, können sie ihre Versicherten zur Kasse bitten. Allerdings dürfen sie maximal ein Prozent des Haushaltseinkommens verlangen. In diesem Fall muss die Kasse ihre Versicherten darauf hinweisen, dass sie zu einem anderen Anbieter wechseln können.
(beu/Bundesgesundheitsministerium/dpa/Reuters)
Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland … 36866.html
Signatur Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson) |
Nora  Registriertes Mitglied


Status: Offline Registriert seit: 12.12.2006 Beiträge: 29 Nachricht senden | Erstellt am 11.01.2007 - 19:37 |  |
Die online Petition ist nun nicht mehr Mitzuzeichnen, es haben immerhin 2207 Mitmenschen getan! Mal sehen was die Beratung darüber ergibt. erste Erfolge sind zu verzeichnen, denn die ersten Krankenkassen haben vorläufige Kostenübernahme mit Altersbegrenzung bis 18 gegeben...
Ich hoffe die Aufklärung was HPV betrifft wird nun forchiert und möglichst viele lassen sich impfen. ICH werde es spätestens im Februar tun!
lg Nora
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(Adlai E. Stevenson) |