Besucherzähler: bereits Kredit ohne Schufa Besucher auf dieser Plattform! © 2006 by Minotaurus

Herzlich Willkommen!

bei >Work of Art< ©

KUNST-WERK
Registrierungshinweis! News TRAKTORWELT Stichwortsuche Anmelden Einloggen
Wer ist gerade online ?

Für liebe Gäste und Besucher hier alle unsere Themen im Überblick:



Neuer Thread ...
More : [1] [2]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Nora ...
Registriertes Mitglied
...



Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2006
Beiträge: 29
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.12.2006 - 23:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die ersten Krankenkassen haben bereits zugesagt, die Kosten für Diese Impfung zu übernehmen, allerdings mit Alterseinschränkung.....Wir - das sind betroffene Frauen mit Cervix/Vulva-Ca haben eine
öffentliche Petition eingereicht....

Wir hoffen auf Ihre Mithilfe! Denn jede Unterschrift zählt!

Die Petition kann bis zum 09.01. 2007 mitgezeichnet werden.

Hier der Link zur öffentlichen Petiton:

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bund … tionID=334


Ich Denke vielen ist nicht bewusst, dass es äußerst wichtig ist, etwas zu bewegen! Helfen Sie Leben zu retten!
Es fehlt einfach an Aufklärung! Darum bitte ich Sie, helfen Sie mit, die Petiton zu publizieren und zeichnen Sie mit! DANKE!

Darum geht es:

Öffentliche Petition an den deutschen Bundestag

--------------------------------------------------------------------------------

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bund … tionID=334



Bitte zeichnen Sie alle online mit!!!!!!

DANKE



Gesetzliche Krankenversicherung: Schutzimpfung gegen Zervixkarzinom und HPV-bedingte Erkrankungen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Schutzimpfung gegen HPV - bedingte Erkrankungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen wird.

Begründung:

Täglich sterben in Europa 40 Frauen an dieser Krankheit. Mit dem jetzt auch in Deutschland zugelassenem Impfstoff ist erstmals eine Vorbeugung möglich.

Bisher ist die Impfung keine Kassenleistung. Für den Impfstoff der dreimal injiziert werden muss, sowie die Beratung und Leistung des Arztes müssen Frauen mit Kosten von etwa 500 EURO rechnen. Dabei wäre die Impfung dringend notwendig: In Deutschland wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2002 etwa 6.700 neue Zervixkarzinome registriert - über 1.700 Frauen starben daran.

Aktuelle Studiendaten bescheinigen der Vakzine eine starke Immunogenität und gute Verträglichkeit bei Frauen zwischen 10 und 55 Jahren.

Alle Frauen, die den neuen Impfstoff erhalten hatten, wiesen Antikörper gegen HPV 16 und 18 auf. Der bivalente HPV 16/18-Impfstoff erwies sich nicht nur bei jungen Mädchen ab 10 Jahren, sondern auch bei Frauen bis 55 Jahre als hochimmunogen. Daher ist auch die Impfung für Frauen ab 25 Jahren sinnvoll. Denn auch nach 4,5 Jahren wurden bei keiner der geimpften Frauen präkanzeröse Läsionen nachgewiesen. Weitere Ergebnisse geben zudem erste Hinweise auf eine Kreuzprotektion vor den dritt- und vierthäufigsten HPV-Typen 45 und 31. HPV-Typen 16, 18, 45 und 31 sind gemeinsam für etwa 80 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.Impfung ist kosteneffektiv.

Erstmals wurden in Berlin auch Daten zur (Kosten-)Effektivität der Impfung im Vergleich zur alleinigen Krebsfrüherkennung vorgestellt. In einem mathematischen Simulationsmodell (Markov-Modell) analysierten Damen und Herren den potenziellen Nutzen einer möglichst breit angelegten HPV-Vakzinierung junger Frauen eines Jahrgangs in Deutschland. Für die Effektivität der GSK-Kandidatvakzine wurde ein Schutz von 95 Prozent gegen die HPV-Typen 16 und 18 sowie ein kreuzprotektiver Schutz von 90 Prozent gegen die HPV-Typen 45 und 50 Prozent gegen HPV 31 unterstellt. Die Zahl der Neuerkrankungen am Zervixkarzinom und Sterbefälle lässt sich durch die Impfung in dieser Kohorte um jeweils ca. 78 Prozent verringern. Die Kosten, die durch die Abklärung abnormaler Abstrichbefunde, der Behandlung von Krebsvorstufen und der von invasiven Karzinomen entstehen, ließen sich durch die Impfung insgesamt um 21,2 Prozent reduzieren.

Die HPV-Impfung junger Mädchen ist die effektivste Strategie zur Reduktion dieser Krankheitslast, aber auch die Impfung von Frauen ist von hohem Nutzen. Der Impfstoff hat sich als ausnahmslos sicher, immunogen und bis zu 100 Prozent effektiv gezeigt. Die Wirksamkeit hat sich inzwischen über fünf Jahre bestätigt.

Bitte helfen sie den Frauen und Mädchen in diesem Land gesund zu bleiben, es ist zwingend notwendig Diese Impfung in den gesetzlichen Impfplan aufzunehmen und vorallem ist es wichtig, dass die Kosten dafür von den Krankenkassen übernommen werden, da sonst nicht jede Frau oder jedes Mädchen geimpft werden kann.



[Dieser Beitrag wurde am 09.10.2008 - 18:38 von Hausmeister aktualisiert]





Signatur
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson)

Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
...............



Status: Offline
Registriert seit: 13.06.2006
Beiträge: 1550
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.12.2006 - 00:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Nora,
ich habe diesen Thread soeben in die dafür vorgesehene Kategorie verschoben, da er an der vorherigen Stelle falsch plaziert war.
Hier noch weitere Erklärungen dazu, was man sich als medizinischer Laie unter HPV überhaupt vorzustellen hat und über den derzeitigen Stand der Medizin:

http://de.wikipedia.org/wiki/Humanes_Papilloma-Virus





Signatur

Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

mam 
Moderatorin a.D.
.........



Status: Offline
Registriert seit: 29.06.2006
Beiträge: 572
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.12.2006 - 05:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo liebe Nora,

ich sagte dir ja, dass du hier Unterstützung bekommen wirst. Meine Unterschrift hast du schon lange.

Aber bitte schau dich auch mal hier bei den verschiedenen Themen um, da ist sicherlich das ein oder andere für dich dabei ;-=

liebe Grüße
Marina





Signatur
Praesis ut prosis, non ut imperes (Stehe an der Spitze um zu dienen, nicht um zu herrschen)

Nora ...
Registriertes Mitglied
...



Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2006
Beiträge: 29
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.12.2006 - 18:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Minotaurus,

ich danke dir für deine Hilfe.
(Sorry, bin PC - Blondy)

Hier noch ein Link mit Video.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/1 … -0,00.html

und etwas Hintergrund Info:

Gebärmutterhalskrebs
Allgemeines


Der Gebärmutterhals ist die Verbindung zwischen Scheide und Gebärmutter. Dort kann eine Krebserkrankung auftreten. Weltweit betrachtet ist Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) nach Brustkrebs sogar die zweithäufigste Krebsart bei Frauen. Jährlich erkranken etwa 500.000 Frauen und 350.000 sterben daran - vor allem in den Entwicklungsländern. Voraussetzung für die Entstehung eines Zervixkarzinoms ist eine Ansteckung mit krebsauslösenden Humanen Papillomviren, die durch Sexualkontakte übertragen werden. Etwa 75% der Frauen stecken sich irgendwann in ihrem Leben mit Humanen Papillomviren, kurz HPV, an. Bei etwa 2 bis 3% entwickelt sich ein so genannter invasiver Tumor, also eine bösartige Entartung des Gebärmutterhalsgewebes. Die Häufigkeit von Krebsvorstufen und Frühformen, die sich zunächst bilden können, ist jedoch viel größer. Entsprechend ist die Zahl der Frauen, bei denen - meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren - eine Krebsvorstufe entdeckt wird, etwa 100 mal so hoch wie die Anzahl derer, die tatsächlich Gebärmutterhalskrebs bekommen. Doch es gibt eine gute Nachricht. Gegen Ende des Jahres 2006 wird ein erster Impfstoff zur Verfügung stehen, durch den eine Infektion mit den häufigsten krebsauslösenden Humanen Papillomviren, den Virustypen HPV16 und 18, verhindert wird.

Gebärmutterhalskrebs
Erreger


Humane Papillomviren, abgekürzt HPV, sind die häufigsten sexuell übertragenen Viren der Welt. Bisher sind mehr als 120 Virustypen bekannt, von denen etwa 40 die Geschlechtsorgane befallen. Einige dieser Viren (Niedrigrisikotypen) sind für die Bildung von gutartigen Feigwarzen an den Genitalien verantwortlich, andere Typen (Hochrisikotypen) sind maßgeblich an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt.

Da das Virus keine Beschwerden verursacht, merken die meisten Menschen nichts von der Ansteckung. Risikofaktoren, die eine Ansteckung mit den Viren begünstigen sind außer ungeschütztem Geschlechtsverkehr, Rauchen, sexuelle Kontakte in jungem Alter, wechselnde Sexualpartner und andere.

Behandeln kann man nur die Genitalwarzen und den Gebärmutterhalskrebs; die Viren selbst können nicht behandelt werden. Deswegen sollte unbedingt versucht werden, eine Ansteckung zu vermeiden.

Gebärmutterhalskrebs
Impfung


Etwa 70% aller Gebärmutterhalskarzinome werden durch die Humanen Papillomvirus-Typen 16 und 18 hervorgerufen und genau gegen diese Typen richten sich zwei Impfstoffe, die in nächster Zeit in Deutschland erhältlich sein werden. Es gibt Hinweise, dass zumindest einer der Impfstoffe schon jetzt zusätzlich vor einer Infektion mit den krebsauslösenden Hochrisikotypen HPV31 und 45 schützen könnte. Der andere der beiden Impfstoffe schützt zusätzlich zu den Typen HPV16 und HPV18 vor einer Infektion mit den beiden Niedrigrisikotypen HPV6 und 11, die verantwortlich für die Entwicklung der Genitalwarzen sind.



Wer soll sich impfen lassen?

Im Laufe des Lebens infizieren sich etwa 8 von 10 sexuell aktiven Menschen mit Humanen Papillomviren. Dabei sind junge, sexuell aktive Menschen am häufigsten betroffen. Da die Viren vor allem bei den unter 25-jährigen sehr weit verbreitet sind, kann schon der erste sexuelle Kontakt mit einer Ansteckung verbunden sein, die im schlimmsten Fall Jahrzehnte später zu Gebärmutterhalskrebs führt.

Aus diesem Grund sollten Mädchen möglichst vor dem Beginn ihrer sexuellen Aktivität geimpft werden. So lässt sich am sichersten verhindern, dass eine Infektion mit HPV16 und 18 erfolgt.

Darüber hinaus empfiehlt sich die ab Ende 2006 erhältliche Impfung auch für Frauen aller Altersstufen, die bereits sexuelle Kontakte hatten, denn:

Sie bietet Schutz vor einer Ansteckung mit potentiell Krebs auslösenden HP-Viren.
Sie verringert das Risiko, andere Menschen unbewusst mit HPV anzustecken.
Ihr persönliches Risiko, eine Krebsvorstufe zu entwickeln, und die damit verbundene psychische Belastung und Unsicherheit, wird verringert.


Drei Injektionen notwendig

Um einen kompletten Impfschutz mit dem Totimpfstoff zu erhalten müssen 3 Injektionen innerhalb eines halben Jahres verabreicht werden. Im Moment ist noch nicht klar, ob oder wann die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten übernehmen werden.



Wirksamkeit & Sicherheit

In den seit 5 Jahren laufenden Studien an vielen Tausend Frauen wurde herausgefunden, dass die Impfstoffe eine Wirksamkeit von fast 100% haben. Das bedeutet, dass in den folgenden Jahren nach einer Impfung weder eine Infektion mit Humanen Papillomviren, noch Zellveränderungen am Gebärmutterhals beobachtet werden konnten.

Dabei waren die Impfstoffe sehr sicher. Außer Rötungen und Schmerzen an der Einstichstelle traten keine bedeutenden Nebenwirkungen auf.

Quelle:
http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_a … s_592.html

DANKE und liebe Grüße Nora





Signatur
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson)

Nora ...
Registriertes Mitglied
...



Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2006
Beiträge: 29
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.12.2006 - 18:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Marina,

Du bist ein KLASSE Mädchen...

wenn jemand Info oder Hilfe in Sachen Vulva-ca. braucht weiß ich Rat.

auch dir ein dickes DANKE.

Sobald ich etwas Luft habe werde ich mir dieses schöne Forum mit MUßE ansehen, und der link kommt in unseres





Signatur
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson)

Nora ...
Registriertes Mitglied
...



Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2006
Beiträge: 29
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.12.2006 - 16:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Bis jetzt haben 1378 Mitbürger die Petition unterstützt, bis zum 09.01.2007 kann noch mitgezeichnet werden...

Bitte nicht locker lassen, denn JEDE STIMME ist wichtig. DANKE

lg
Nora





Signatur
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson)

Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
...............



Status: Offline
Registriert seit: 13.06.2006
Beiträge: 1550
Nachricht senden
...   Erstellt am 18.12.2006 - 22:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Therapie

Eine spezifische Papillomvirus-Therapie gibt es gegenwärtig nicht. Bei vorliegenden Läsionen kommen im wesentlichen chirurgische Eingriffe in Frage oder aber lokale Verätzungen. In der Regel wird mit der Entfernung der Läsion auch der Heilungsprozess eingeleitet, wenn auch Rückfälle (Rezidive) häufig sind. Systemische oder lokale Therapien, etwa mit Interferonen und anderen Zytokinen, haben bisher zu keinen durchschlagenden Erfolgen geführt. Dies jedoch sollte keinen potenziell Betroffenen davon abhalten, bei entsprechendem Verdacht, kurzfristig einen Hautarzt oder Urologen aufzusuchen. Nur so kann eine gesicherte Diagnostik vorgenommen werden und entsprechende Maßnahmen zur Behandlung und Immunstärkung eingeleitet werden.


Vorbeugung und Impfung

Die effektivste Maßnahme, um sich ausreichend zu schützen, ist Safer Sex. Vor allem bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern sollte niemals auf das Kondom verzichtet werden. Zu beachten ist außerdem, dass nur eine Anwendung des Kondoms von Beginn bis Ende des Sexualkontakts die Übertragung von HP-Viren verhindert (Quelle: Robert-Koch-Institut).
Allerdings lässt sich durch diese Maßnahmen das Risiko einer HPV-Infektion nur deutlich senken, aber nicht gänzlich verhindern.
(Quelle: Wikipedia)


Meine Meinung:
Bei aller Euphorie über einen möglichen Impfstoff sollten auch diese Aspekte nicht völlig übersehen und vernachlässigt werden.





Signatur

Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

Nora ...
Registriertes Mitglied
...



Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2006
Beiträge: 29
Nachricht senden
...   Erstellt am 18.12.2006 - 23:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Minotaurus,

Safer Sex ist immer gut...gar keine Frage!

Es gibt beim HPV verschiedene "Stämme" die verschiedene Krankheiten auslösen konnen.

Dein Posting bezieht sich hauptsächlich auf die, die die sogenannten Feigwarzen auslösen. Ich hatte sie über Jahrzehnte, sie wurden unzählige Male geätzt, geschnitten oder gebrannt... kein Erfolg, am Ende sind sie zu einem Vulva - Carzinom entartet. Das eigenartige an der Geschichte: Mein Mann ist weder Träger noch Überträger des Virus?!
Leider ist bis jetzt zuwenig Aufklärung bezüglich des Virus und seinen möglichen Folgen betrieben worden, aber das wird sich im kommenden Jahr zwangsläufig ändern. Auch durch die Impfung...

Dazu noch ein wenig HPV Info:

Humane Papillomaviren (HPV)
Mehr als 100 humane Papillomaviren sind bekannt, von denen etwa 40 mukosale Typen von ursächlicher Bedeutung sind für

benigne Tumoren wie Warzen und Papillome und
Präkanzerosen und Malignome vor allem im Genitalbereich.
Das HPV ist das weltweit am häufigsten sexuell übertragene Virus. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden etwa 70% aller Frauen im Lauf ihres Lebens mit HPV infiziert.

HPV und Kondylome
Zirka 1% der Bevölkerung ist von Kondylomen betroffen; die Erkrankung betrifft Frauen und Männer.
Kondylome sind schwierig behandelbar und rezidivierend.
90% der Kondylome werden von den HPV-Typen 6 und 11 verursacht.
HPV und Präkanzerosen
HP-Viren sind die Hauptursache für intraepitheliale Neoplasien des unteren Genital-trakts, welche eine hohe Zahl von operativen Eingriffen bei Frauen zur Folge haben. Schätzungsweise werden in Deutschland über 50000, in der Schweiz und in Österreich je 5000 Konisationen pro Jahr vorgenommen.

Als Maßnahme zur Frühdiagnose werden in diesen Ländern im Rahmen einer gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung ein Abstrich vom Gebärmutterhals und eine Färbung nach G. Papanicolaou durchgeführt.

HPV und Zervixkarzinom
Seit 1983 ist ein Zusammenhang zwischen der HPV-Infektion und der Zervixkarzinom-Genese in der Diskussion. In epidemiologischen und molekularbiologischen Studien konnte mittlerweile ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Infektion mit HP-Viren und der Entstehung eines Zervixkarzinoms bewiesen werden.

Übertragung der mukosalen HPV-Infektion
Aufgrund der verschiedenen Übertragungswege können Frauen, Männer und Kinder von HPV-Infektionen betroffen sein.

Die Übertragung erfolgt am häufigsten durch Intimkontakt sexuelle Übertragung). Kondome bieten keinen sicheren Schutz vor einer HPV-Infektion!
Eine nicht-sexuelle Übertragung ist möglich.
Ziele der präventiven HPV-Impfung
Vermeidung der Infektion mit pathogenen HPV-Typen. Dadurch soll die Zirkulation dieser Viren reduziert werden.
Deutliche Reduktion der Inzidenz der Erkrankungen an Kondylomen, Präkanzerosen und Malignomen infolge einer Infektion mit pathogenen HP-Viren.
Wirksamkeit des HPV-Impfstoffes
Wirksamkeitsnachweis (efficiency):

Vermeidung der Infektion mit pathogenen HP-Viren,
Vermeidung des Auftretens von HPV-induzierten Erkrankungen.
Die Wirksamkeit der präventiven HPV-Impfung wurde in den bisherigen Phase-I- und Phase-II-Studien nahe gelegt.
Wirksamkeit der präventiven HPV-Impfung
Wirkungsüberprüfung (efficacy):

Die bisherigen Phase-I- und II-Studien zeigen eine Korrelation zwischen der Impfung und dem Schutz vor der Erkrankung.
Sicherheit der präventiven HPV-Impfung
Die bisher in Studien eingesetzten Impfstoffe haben keine unerwarteten Nebenwirkungen gezeigt. Deshalb ist davon auszugehen, dass sie allen Anforderungen an moderne Impfstoffe hinsichtlich Sicherheit und Verträglichkeit entsprechen werden.

Was wird vom Impfstoff erwartet?
Die Dauer der Schutzwirkung der präventiven HPVImpfung ist derzeit noch unbekannt. Langzeituntersuchungen laufen.
Zielgruppen für die präventive HPV-Impfung
Alle Mädchen vor Eintritt in das sexuell aktive Alter (allgemeine Imfpung).
Weibliche Jugendliche und Frauen vor und während der sexuell aktiven Zeit.
Über die Wirksamkeit der HPV-Impfung bei Frauen, die infiziert sind oder bereits eine Infektion durchgemacht haben, lässt sich derzeit keine Aussage treffen.

Auswirkung der Impfung auf bestehende gynäkologische Krebsvorsorgeprogramme
Derzeit verfügbare Impfstoffe decken nur die zwei wichtigsten krebserregenden HPV-Typen ab.
Gynäkologische Krebsvorsorge-Untersuchungen (einschließlich Pap.-Test) sind daher weiterhin notwendig!
Eine eventuelle Impfung hat zunächst keine Auswirkungen auf die Krebsvorsorge-Intervalle.
Impfstoffe gegen humane Papillomaviren
Vorbeugende Impfstoffe (2005 noch in Phase III) enthalten als Antigene Virus-ähnliche Partikel der krebserregenden Typen HPV16 und HPV18 bzw. zusätzlich der Kondylom-verursachenden Typen HPV6 und HPV11:

CervarixTM (Fa. GlaxoSmith Kline) gegen die Typen 16 und 18, drei Dosen; Impfschema: 0, 1, 6 Monate;
GardasilTM (Fa. Sanofi Pasteur MSD) gegen die Typen 6, 11, 16 und 18, drei Dosen; Impfschema: 0, 2, 6 Monate.

Quelle:
http://www.kindergynaekologie.de/html/kora50.html

lg
Nora





Signatur
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson)

Stefan
unregistriert

...   Erstellt am 19.12.2006 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nora schrieb
    Die Dauer der Schutzwirkung der präventiven HPVImpfung ist derzeit noch unbekannt. Langzeituntersuchungen laufen.


Na super! Also sollen die Frauen auf Kosten der Allgemeinheit als Versuchskanichen dienen.

Nora schrieb
    Die bisher in Studien eingesetzten Impfstoffe haben keine unerwarteten Nebenwirkungen gezeigt. Deshalb ist davon auszugehen, dass sie allen Anforderungen an moderne Impfstoffe hinsichtlich Sicherheit und Verträglichkeit entsprechen werden.


Es ist davon auszugehen, hört sich doch auch sehr vertrauenserweckend an.




Nora ...
Registriertes Mitglied
...



Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2006
Beiträge: 29
Nachricht senden
...   Erstellt am 20.12.2006 - 01:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Stefan,

ganz so drastisch würde ich das nicht sehen, denn eine Impfung wie DIESE gab es noch NIE. Der Impfstoff wurde knapp 5 Jahre getestet, das kann man sicher nicht als LANGZEIT Studie bezeichnen.

Meine Meinung als Betroffene dazu ist:

Jeder hat die Wahl ob er / sie sich impfen lassen möchte, aber leider nicht jeder die finanziellen Mittel dazu...

Es erkranken allein in Deutschland jährl. 6.700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs und 1.700 sterben daran...(Wenn man die Kosten der Behandlung von Krebspatienten dagegen stellt ist das sicher eine größere Belastung der Allgemeinheit.)

Es geht hier nicht um die Frage Impfen oder nicht, sondern darum das Gesundheit keine Frage des Geldbeutels sein sollte.





Signatur
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
(Adlai E. Stevenson)

More : [1] [2]

Neuer Thread ...



Die letzten 20 Neubeiträge bei KUNST-WERK lauten:


Pauschalreise Menorca günstig buchen.


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie
hier!



Verwandte Suchbegriffe:
gebärmutterverschiebung | vulva-ca | geätzt an gebärmutter | vulvaca | betroffene gebärmutterhalskrebs | konisationen wikipedia | gebärmutter verätzen hpv | kohorte hpv-impfung
blank