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Loony 
Schreiberling
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Registriert seit: 01.05.2004
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...   Erstellt am 01.05.2004 - 22:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


HY! ich hab die se Story im anderen forum (http://54471.rapidforum.com/) auch reingeschrieben, lest sie einfach mal...

1. Kapitel


Hallo, ich heiße Kristina Mischka und es ist etwas Furchtbares passiert: Lord Voldemort ist wieder an die Macht gekommen! (aber nicht so wie im vierten Band) Ich besuche seit ca. 3 Monaten die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, früher war ich in Durmstrang, ich weiß auch nicht, warum mich Dumbledore von dort weggeholt hat. Ich habe schon ein paar Freunde gefunden. Alles ereignete sich im verbotenen Wald von Hogwarts. Eigentlich wollte ich gar nicht dort hin, doch ich bin nun mal furchtbar neugierig und habe einfach nicht gecheckt, dass das eine Falle war. Schon in den ersten 3 Wochen hatte ich 2 Verehrer- die ich nicht ausstehen konnte. Ich bin eine Griffindor und die beiden kommen aus Slytherin. Vor ein paar Wochen also bekam ich einen anonymen Brief. Ich dachte mir natürlich nichts dabei die Anweisung zu befolgen, doch ich konnte ja nicht wissen was, oder besser gesagt wer in diesem Wald lauerte.......


Oh, ich war ja so ein Dummkopf! Ich dachte wirklich (wie in dem Brief stand) wenn ich am Freitag den 13. Um 12:00 Uhr Nachts bei Vollmond an den Rand des verbotenen Waldes zu gehen würde, bekäme ich meinen größten Wunsch erfüllt....und der war meine Eltern kennen zu lernen, was natürlich vollkommen unmöglich war, denn sie sind beide tot. Also schlich ich mich an dem besagten Tag um viertel vor 12 aus dem Gemeinschaftsraum der Griffindors. Ich hatte Glück, denn ich kam unbemerkt aus dem Schloss. Ich hatte nicht damit gerechnet das es so kalt war und jetzt stand ich mit meinem Hochwasserpyjama und meinen Pantoffeln fröstelnd am Waldrand. Plötzlich wurde mir eine Hand auf den Mund gepresst. Ich versuchte mich zu wehren, doch nun sprangen drei weitere Personen aus dem Gebüsch. Doch auf einmal spürte ich einen Strom starker wärme durch meinen Körper fließen. Ich biss in die Hand vor meinem Mund, machte eine Umdrehung und rannte wie der Blitz in die falsche Richtung: in den Wald. Ich lief blind gegen die Kälte ankämpfend durch den Wald. Hinter mir hörte ich das Knacken der Zweige das meine Verfolger verursachten. Ich blickte mich um und stolperte über eine Baumwurzel. Ich verlor das Gleichgewicht, fiel hart auf die Erde und rollte einen Abhang voll spitzer Dornenbüsche hinunter. Als ich unten ankam war mein Körper fürchterlich zerkratzt und mein Arm war gebrochen. Ich hörte noch das Flüstern meiner Verfolger, dann wurde ich ohnmächtig.

Als ich aufwachte lag ich in einem Bett im Krankenflügel des Schlosses.
Um mich herum saßen zwei Jungen und ein Mädchen.
Der eine Junge hatte rotes Haar, viele Sommersprossen und war groß und dünn, das Mädchen dagegen hatte braune Haare und etwas zu große Schneidezähne. Der zweite Junge hatte schwarzes Haar und grüne Augen. Mein Blick wanderte von seinen abgetragenen Kleidern hinauf zu seiner Stirn. Ich stieß einen leisen Schrei aus; vor mir saß der berühmte Harry Potter und lächelte mich an.
Plötzlich ging die Türe auf und eine streng aussehende, blondhaarige Frau kam herein.
,,Mr. Potter, Mr. Weasley und Miss Granger, zehn Minuten sind bereits zu einer halben stunde geworden, die Patientin braucht Ruhe!“, sagte sie.
,,Ja Madam Pomfrey“, antwortete Harry Potter.
„Ach, können sie nicht noch etwas bleiben?“, fragte ich.
„Na, meinetwegen...“
Also setzten sich die drei wieder hin.
„Wie heißt ihr?“, fragte ich zögernd.
„Ich bin Harry Potter und das sind meine Freunde Ron Weasley und Hermine Granger. Und wie heißt du?“, antwortete Harry.
„Ahm, ich bin Kristina Mischka, was macht ihr hier, ich meine, warum kommt ihr mich besuchen, ich kenne euch doch gar nicht.“, sagte ich.
„Wir haben dich gestern im Wald gefunden und hierher gebracht....“, sagte Hermine.
„Moment mal, was hattet ihr nachts im verbotenen Wald zu suchen?“, fragte ich.
„Das gleiche könnten wir dich fragen“, kam es von Ron zurück.
Ich merkte wie ich rot wurde: „Ahm, ich hab da so nen Brief bekommen, darin stand, ich sollte am Freitag den 13. Um 12:00 Uhr Nachts bei Vollmond an den Rand vom verbotenen Wald gehen...“
„Und darauf bist du natürlich herein gefallen“, ergänzte Hermine.
„Du, Harry, wir müssen zum Unterricht!“, erinnerte Ron.
„Oh, daran hab ich gar nicht mehr gedacht! Tschüss Kristina!“, sagten Harry und Hermine im Chor, alle sprangen auf und rannten hinaus.
Ich war erschöpft und schlief bald ein.




2. Kapitel


Am nächsten Morgen wachte ich sehr spät auf. Es war schon Mittag als ich Madam Pomfrey fragte, ob ich aufstehen dürfe. Sie willigte ein und so zog ich mich an und ging hinunter in die große Halle. Ich setzte mich zwischen Harry und Hermine, tat mir von allem was es gab (Hühnchen mit Sauerkraut und Kartoffeln, Brötchen und Würstchen) etwas auf und spachtelte als hätte ich seit Tagen nichts mehr gegessen.

Am nachmittag hatten wir Pflege magischer Geschöpfe mit Hagrid „So Kinder, kommt bitte alle mal mit“ , sagte er als auch die Slytherin, mit denen wir diese Stunde zusammen Unterricht hatten eingetroffen waren.
Sie Führte uns ein Stück am Waldrand entlang zu einer umzäunten Koppel.
Alle Mädchen und auch ein paar jungen ließen ein lautes >Oohh< und >Ist das süß< vernehmen. Auf der anderen Seite der Koppel graste eine Einhornstute mit ihrem Fohlen.
„ Jungen können zu dem Fohlen gehen und es streicheln, die großen bevorzugen eine weibliche Hand“, erklärte Hagrid.
So verbrachten wir den Rest der Stunde damit, die Einhörner zu streicheln und Hargids Vortrag zu lauschen.
Da Snape, der Zaubertrank-Lehrer krank war hatten wir nachher 2 Stunden frei.
Harry, Hermine, Ron und ich verbrachten die Zeit damit, uns das Hirn zu zermartern, wer mir diesen anonymen Brief geschickt haben könnte.
„Gibt es jemand in der Schule den du wirklich hasst, oder besser gesagt: der dich hasst?“, fragte Hermine mich.
„Euch natürlich!“, sagte ich und grinste.
„Ach, jetzt hast du mich zutiefst bekümmert!“, antwortete Ron und machte ein Gesicht, das uns alle aufheulen ließ.
„Nein“, keuchte Hermine und hielt sich den Bauch vor lachen, „Ich mein es e-!“
Doch weiter kam sie nicht, denn in diesem Augenblick schleuderte Harry ihr ein Kissen entgegen das sie im Gesicht traf. Fünf Minuten später war die tollste Kissenschlacht im Gang.
Wir hörten erst auf uns mit Kissen zu bewerfen als Percy Weasley, Rons großer Bruder und Vertrauensschüler in Hogwarts dazu kam und uns zurechtwies.
Am Abend um 10:31 gingen wir vier ins Bett, Ron und Harry in den Jungenschlafsaal, Hermine und ich in den für Mädchen.
Hemine und ich quatschten noch ein bisschen, schliefen dann aber rasch ein.
3. Kapitel


Am nächsten Tag war Samstag und somit das erste Qidditch-spiel der Saison: Griffindor gegen Slytherin
Um 8:30 schien die ganze Schule auf den Rängen zu sein, auch Ron, Hermine und ich.
„Wo ist eigentlich Harry?“, fragte ich und schaute mich um.
„Hast du Tomaten auf den Augen?“, sagte Ron, „unten auf dem Feld...“
Die Griffindors, die in rot spielten marschierten aufs Feld. Der letzte war Harry.
„Aber das kann nicht sein, die nehmen doch nur die ab der 5. Klasse..“, sagte ich erstaunt.
„Ja, aber Harry ist ein Naturtalent, in der ersten Flugstunde, da warst du noch nicht hier, hat Neville ein Errinnermich von seine Großmutter bekommen. Malfoy hat es gefunden und ist mit ihm abgehoben, Harry flog ihm nach und fing es, nachdem Malfoy es in die Luft geworfen hatte ohne einen Kratzer am Körper auf, so wurde er zum jüngsten Qidditchspieler seit hundert Jahren.“, erklärte Hermine eifrig.
Dann kam der Pfiff von Madam Hoochs Pfeife.14 Besen stiegen in die Luft und schon war das Spiel in vollem Gange. Harry hielt sich über den Spielern um nicht von einem Klatscher oder ähnlichem getroffen zu werden.
Plötzlich ging Harry in einen steilen Sturzflug, Markus Flint, der Sucher der Slytherins war ihm gefolgt.
Es Stand 60 zu 30 für Griffindor, wenn Harry den Schnatz fing, würde Griffindor gewinnen und dann wären sie auf dem 2. Platz in der Hausmeisterschaft!
Nun Waren Harry und Markus Flint schon fast auf der Erde.
„Die krachen doch aufs Feld!“, kreischte Hermine.
„Tun sie nicht!“, rief Ron.
„Flint schon!“, schrie ich und ich hatte Recht.
Markus Flint hatte sich so eben wieder erhoben und Harry Schwebte 10 Meter über der Erde und Hielt seine linke Hand in Siegerpose in die Luft und in seiner Faust schimmerte ein kleiner, geflügelter, goldener Ball: der Schnatz.
Die Menge kam Tobend und jubelnd aufs Feld gestürmt und Hermine gab, wie Ron unter einem geekelten Blick feststellte, Harry einen Kuss auf die Wange. Ich grinste nur und Gratulierte allen 7 Spielern der Griffindors zu ihrem Sieg.

Am Abend saßen wir wieder einmal lange im Gemeinschaftsraum der Griffindors und diskutierten über den Brief den ich bekommen hatte.
„Hm, ich weiß nicht, könnten es vielleicht Malfoy, Grabbe, Goyle und die olle Parkinson sein?“, fragte ich, „Ich meine es waren doch vier die mich im Wald überfallen haben.... und Malfoy ist einer meiner Gruselverehrer...“
„Könnte schon sein, wer ist den dein anderer Verehrer?“, fragte mich Ron.
„Nein, das sag` ich euch nicht..“, meinte ich und errötete.
„Warte mal, du kannst es uns ja stumm sagen“, sagte Harry, der gut Lippenlesen kann scheinheilig.
„Na gut“, und ich formte mit meinem Mund das Wort >Snape<
Harry, der mich als einziger verstanden hatte prustete los.
„Was? D- der?“, würgte er hervor.
„ Was ist?“, fragten Ron und Hermine verständnislos.
„S-snape!“, keuchte Harry und hielt sich den Bauch.
Nun konnten auch Ron und Hermine nicht mehr, sie schnappten nach Luft und ich saß nur da und hatte einen knallroten Kopf.



4. Kapitel


Nach dem Abendessen des nächsten Tages saßen die vier wieder zusammen und redeten.
Harry und Ron diskutierten über das gestrige Spiel und Hermine und ich unterhielten uns darüber, wie wir es schaffen könnten, dass Malfoy von der Schule flog.
Jede Theorie war unsinniger und brachte uns immer wieder zum Lachen.
„Wir könnten es doch so machen.....“ so fing fast jeder Satz an.
Doch weit kamen wir nicht, den Plötzlich kam Professor McGonagall in den Gemeinschaftsraum und sagte: „Mr. Potter, Miss Mischka, kommen sie bitte mit.“
Ich warf Harry einen fragenden Blick zu und erhob mich. Wir folgten Professor McGonagall zu einem ziemlich hässlichen Wasserspeier und zu unserer großen Verwunderung blieb sie genau davor stehen.
„Scherbert Zitrone“, sagte sie.
Offenbar war dies ein Passwort, den der Wasserspeier erwachte plötzlich zum leben und sprang zur Seite. Hinter ihm wurde eine sich nach oben drehende Wendeltreppe sichtbar, McGonagall betrat sie und Harry und ich folgten ihr.
Am oberen ende der Treppe war eine Türe.
McGonagall klopfte an und trat auf das dumpfe >HEREIN< ein.
Wir befanden uns in dem schönsten Büro das ich je gesehen hatte. Anscheinend waren wir in einem der Türme, denn die Wand des Raumes war eine einzige kreisrunde Mauer.
In der Mitte des Zimmers stand ein schöner Schreibtisch und hinter ihm saß niemand anderes als der Schulleiter Dumbledore höchst persönlich.
McGonagall war gegangen.
„Guten Morgen Harry und Kristina“, sagte Dumbledore. „Ich habe etwas wichtiges mit euch zu besprechen. Wie ihr wisst, hast du, Kristina einen anonymen Brief bekommen.“
„Ja, aber was ist damit?“, fragte ich.
„Ihr wisst nicht zufällig wer ihn dir geschickt hat, oder?“, forschte Dumbledore.
„Äh, nein, aber wir haben uns schon darüber unterhalten, doch es ist uns kein vernünftiger Gedanke gekommen...“, sagte Harry und grinste mich an, uns war sehr wohl etwas eingefallen, nämlich dass Malfoy und seine Freunde mir den Brief geschickt hatten und der Gedanke daran ließ uns immer noch grinsen.
„Tja, dann werdet ihr es nun erfahren, aber erschreckt nicht wenn ihr es hört: es war Voldemort. Er und ein paar seiner Anhänger haben dich dann im Wald überfallen, Kristina.“, erklärte Dumbledore.
Das war schon ein kleiner Schock. Nur, warum hatte Dumbledore uns beide rufen lassen und nicht alle vier oder nur mich?
Diese Frage beantwortete sich in der nächsten Sekunde von selbst, den Dumbledore hatte wieder zu Sprechen begonnen: „Der Grund, warum ich euch beide habe rufen lassen ist, dass du und Harry, so komisch es auch klingt, Geschwister seid.“
Nun bekamen wir wirklich kein Wort mehr hervor. Ich und Harry Potters Schwester?
„Man hat euch getrennt als eure Eltern starben, dein Nachname wurde geändert weil es ein zu großes Risiko war, euch beide zusammen zu lassen, denn Voldemort hätte euch bestimmt aufgespürt denn zusammen seid ihr mächtiger denn je. Die Prophezeiung sagt, das zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge den dunklen Lord für immer besiegen werden, darum hat Voldemort versucht, Harry zu töten denn dann würde ihm nie mehr etwas ihm Wege stehen, der Herrscher der ganzen Welt zu werden. Ach ja, hütet euch nicht, einen silbernen Teppich zu durchdringen.....“


5.Kapitel


Bedrückt und sprachlos kehrten wir wieder in den Griffindor-Turm zurück.
Ohne viele Worte gingen Harry und ich schlafen.
So. Ich war also in Wirklichkeit Kristina Potter. Hätt ich nicht erwartet. Und was sollte das bedeuten: Hütet euch nicht einen silbernen Teppich zu durchdringen. War Dumbledore jetzt völlig übergeschnappt?
Ich lag noch lange wach und überlegte hin und her, was ich jetzt tun sollte.
Plötzlich stand ich auf, zog Morgenrock und Pantoffeln an und ging wieder hinunter in den Gemeinschaftsraum. Ich rannte die Treppe zum Jungenschlafsaal hoch, riss die Tür auf und rief: „Harry! Ich muss mit dir reden!“
Damit weckte ich noch drei andere Jungen die mich verwundert und verschlafen anstarrten.
„Kristina! Du darfst hier doch gar nicht rein!“, meinte Harry, sprang aber sofort auf und folgte mir in den Gemeinschaftsraum der jetzt schon vollkommen leer war.
„Was ist?“, fragte Harry.
„Keine zeit, komm mal mit!“, sagte ich ungeduldig und war schon draußen.
Harry rannte mir nach bis ich schließlich vor einem silbernen Wandteppich zum stehen kam.
„Ich hab mich mal gegen die Wand da gelehnt um mich auszuruhen, da bin ich plötzlich nach hinten gekippt und hab mich in einem Geheimgang wiedergefunden!“, sprudelte es aus mir heraus.
Bei Harry fiel der Groschen.
„Durchdringe den silbernen Teppich...mensch Kristina! Du bist ein Genie!“
„Schhhht! Es ist erst 3 Uhr morgens, willst du das ganze Schloss aufwecken?“, fuhr ich Harry an und ging mitten durch den Teppich hindurch, dicht gefolgt von Harry.
Ich zückte meinen Zauberstab den ich immer bei mir trug und murmelte: „Lumos!“
Harry tat es mir nach und an der Spitze unserer Zauberstäbe erschien ein Licht. Ich hielt den Zauberstab so hoch wie möglich über meinen Kopf um einen möglichst großen Lichtschein zu erzeugen.
So wanderten wir eine weile gebückt durch den niedrigen Gang.
„Oh, hört der Tunnel denn nie auf?“, fragten Harry und ich wie aus einem Mund. „Keine Ahnung, aber wir sind sicher bald da“, sagten wir im Chor.
Ich grinste Harry an.
„Das nennt sich >geichdenkende Zwillinge< hm?“, sagte Harry und grinste zurück.
Endlich hörte der Tunnel auf und wir standen auf einer großen, weiten Wiese, in deren Mitte ein einziger alter, verdorrter Baum stand.
Auf einmal hörten sie ein Rascheln.
„Was war das?“, fragte ich ängstlich.
„Hey, was tut ihr hier?
„Ah! Was? Äh- ach, du bist es!“, meinte Harry starr vor schreck.
Vor uns stand Cho Chang, ein hübsches Mädchen das eine Klasse über uns war und die von Harry im stillen angebetet wurde.
„Ich war auf dem weg zur Toilette, da hab ich euch gesehen und bin euch gefolgt“, erklärte sie ohne die Spur von Angst.
„Dann geh besser zurück, hier könnte es bald brenzlig werden!“, mahnte ich, doch bekam darauf nur die Antwort: „Ich geh nur wenn ihr auch mitgeht!“
„Na gut, aber sag nachher nicht, wir hätten dich nicht gewarnt!“, meinte Harry ernst. Cho Chang ließ darauf hin nur ein leises >Pfff< hören.
„Da, schon wieder dieses komische rascheln....hört sich nicht nach einem Tier an oder?“, sagte ich verwirrt.
„Nein, eher nach ein Dutzend umhängen die über den Boden schleifen......VORSICHT, DUCKEN!!!“, rief Harry und zog mich und Cho auf die Erde. Über uns hörte ich das Pfeifen etwa ein Dutzend Flüche, und das krachen als sie in den Baum über uns einschlugen.
„Zauberstäbe raus!“, rief ich und feuerte nun selbst einen harmlosen Fluch über den Strauch vor uns hinweg.
Plötzlich ertönte eine seltsam hohe und halte Stimme: „Ach, hört doch auf euch zu verstecken....ein Duell wird ohne alberne Versteckspiele geführt. Steht auf! Imperio!“
Plötzlich waren alle Gedanken wie aus meinem Kopf gesaugt. Ich hörte nur noch die hohe, kalte Stimme Voldemorts, die mir sagte: „Steh auf, komm hinter dem Busch hervor.....zeige und stelle dich deinem Gegner! Komm steh auf!“
Doch dann hörte ich eine viel klarere, lautere Stimme: „Warum eigentlich? Ich bin doch nicht blöd! Der wird mich umbringen wenn ich das tue!“
Und dann wurde mein Kopf wieder normal. Ich erinnerte wo wir Harry lag neben mir, er war ebenfalls nicht der leisen Stimme gefolgt die wir alle drei gehört hatten.
Aber wo war Cho?
Plötzlich packte Harry mich am Arm und zeigte auf Cho, die wenige Meter von uns entfernt mit verschleierten Blick auf eine Gestalt zu.
Dann..... „Avada Kedavra!“, rief Voldemort.
Grünes licht fuhr aus seinem Zauberstab und traf Cho im Bauch.
Sie verlor das Gleichgewicht und noch bevor sie am Boden aufschlug, war sie tot.
Harry und mich durchfuhr ein kalter schauer. Genau so mussten unsere Eltern gestorben sein.
Einfach so, zack! Und Voldemort störte es nicht im geringsten das er gerade eben einen wehrlosen Menschen getötet hatte! Doch jetzt kam er auf den Busch zu hinter dem wir lagen.
„So, so, da haben wir also die beiden Zwillinge! Es tut mir ja so leid, das ihr den nächsten Morgen nicht mehr erleben werdet! Hahaha!“, er lachte wir der eisige Wind der in den kalten tagen über den See von Hogwarts zieht.
Doch plötzlich sprang ich auf, rief: „Fehlanzeige! Es ist schon nach Zwölf!“, zerrte Harry auf die Beine und gab Voldemort einen harten Faustschlag direkt ins Gesicht. Der torkelte, verwirrt über meinen unerwarteten angriff, rückwärts, stolperte über Chos Leiche und Harry und ich machten uns so schnell wir konnten aus dem Staub.
Wir sahen links und rechts rote Lichtblitze an uns vorbei zischen, wir liefen so lange im Zickzack über die Wiese bis wir das schützende Dickicht des nahen Waldes erreicht hatten. Erschöpft ließen wir uns darin nieder.
„Ich befolge nie wieder Dumbledores Anweisungen!“, sagte Harry leicht wütend und strich sich eine Haarsträne aus dem Gesicht.
„Ich glaube, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt um über Dumbledore nachzudenken!“, sagte ich und duckte mich, denn schon wieder zischte ein roter Lichtblitz knapp über meinem Kopf und zerbarst den nächsten Baum. „Doch ist es“ Wir zuckten zusammen.
In dem Gebüsch raschelte es kurz und dann kam Dumbledore mit festen schritten auf uns zu.
„Hallo ihr beiden“, sagte er, „Bis jetzt habt ihr euch ganz gut gehalten, aber lange werdet ihr es nicht mehr schaffen, darum bin ich gekommen, ich werde euch bei eurem Kampf beistehen.“
Doch da sauste ein weiterer roter Lichtblitz durch die Bäume und traf Dumbledore im Gesicht.
Er fiel um und blieb bewusstlos am Boden liegen. Jetzt war alle Hoffnung verschwunden. Auf einmal fühlte ich mich wie ein kleines Kind, das fern von seiner Mutter gefangen gehalten wurde, hilflos dem Bösen ausgesetzt.
Harry drehte sich plötzlich zu mir um. „Kristina! Ich weiß was wir tun! Du beherrscht doch den Aufrufezauber, oder?“, fragte er.
„Ja, wieso fragst du?“
„Hole mal schnell einen meiner umhänge und eine Perücke, die wenn möglich ähnlich aussieht wie meine Haare!“
Ich verstand. In einer Minute lagen die Sachen neben uns und ich schlüpfte in den Mantel, zog die Perücke an und entfernte mich ca. 50 Meter von Harry.
Der gab mir ein Zeichen und gleichzeitig rannte wir los. Harry schräg nach links, ich schräg nach rechts. Über die Schulter feuerte ich immer wieder den selben Fluch (Stupor, betäubt Gegner) und hoffte, das Harry inzwischen nichts passiert war.
Nach einer weile sah ich mich um und sah, das ich meine Verfolger entweder abgehängt oder alle betäubt hatte.
Ich schlich mich wieder in den Wald und suchte nach Harry. Ich fand ihn auch bald und gemeinsam machten wir uns auf den weg zu dem Geheimgang der nach Hogwarts führte.
Doch dort erwartete uns eine unangenehme Überraschung: Voldemort war zurück geblieben und wartete vor dem Gang auf unsere Rückkehr.
Plötzlich flogen Seile durch die Luft und fesselten Voldemort.
Da es langsam hell wurde, sahen wir eine menschlich Gestalt auf uns zukommen.
„Hey, Harry! Wie geht es dir?“, fragte eine freudige Stimme.
„Sirius? Bist du’s?“, antwortete Harry verblüfft.
„Natürlich bin’s ich! Und rate mal, was passiert ist! Ein paar Schülerinnen die du vielleicht kennst, haben dafür gesorgt, dass ich Freigesprochen wurde! Sie heißen Kim und Katrin Weasley, und Deanna Malfoy. Übrigens bin ich überrascht, dass gerade die drei sich angefreundet haben, Kim, Katrina, Fred und Georg sind Vierlinge und die großen Geschwister Rons, Deanna dagegen ist die Schwester von Draco Malfoy und ist in Slytherin.
Trotzdem sind sie ein klasse Team und haben zusammen viel Spaß...naja, auf jeden fall bin ich jetzt frei und kann tun und lassen was ich will!“, sprudelte es aus Sirius Black`s Mund.
„Und jetzt sollten wir uns um den da (Er schaute mit verächtlichem Blick zu Voldemort hinab) kümmern!“
Harry und ich stimmten ihm zu.
Erst jetzt bemerkte Sirius mich.
„Hallo! Du musst also Harrys Schwester Kristina sein. Nett dich kennen zu lernen.“, meinte er und lächelte mir zu. In genau diesem Augenblick erkannte ich, wie blöd ich war, so einen netten Menschen für einen gefährlichen Verbrechen und Mörder gehalten zu haben.
Wir holten Cho Changs Leiche und Sirius zeigte mir einen Zauber, mit dem ich Voldemort vor mir herschweben lassen konnte. Sirius hielt Cho in den Armen und so machten wir uns auf den weg Richtung Hogwarts.
Dort wurden wir stürmisch begrüßt, doch als unsere Freunde Cho Chang erblickten, die leblos in den Armen von Sirius lag, bekamen sie einen dreifachen schreck. Erstens, weil Sirius Black hier war, zweitens weil Cho tot war, und drittens, weil alle glaubten, Sirius hätte sie umgebracht.
Erst beim Mittagessen in der großen Halle, erfuhren alle, was wirklich geschehen war.
Dumbledore hielt eine kleine Rede und erklärte, dass Sirius Freigesprochen worden war, dass Voldemort nun endgültig vernichtet war und das er Cho ermordet hatte.
Nach dieser Erklärung herrschte bedrücktes schweigen in der Halle.
Alle, besonders die Ravenklaws, zu denen Cho gehört hatte, trauerten, weil sie einen sehr netten Menschen verloren hatten.




6. Kapitel


Am letzten Schultag kam noch eine glücklich Überraschung: Harry durfte nun für immer die Dursleys verlassen und durfte zusammen mit mir zu Sirius ziehen.
„Tja, da habt ihr wohl Glück gehabt! Und Hermine und ich werden euch ganz sicher in den Sommerferien besuchen!“, sagte Ron und stieg zusammen mit Sirius, Hermine, Fred und Georg, Harry und mir in den Hogwarts-Express der uns innerhalb der nächsten 2 Stunden zum Bahnhof King`s Cross bringen sollte.
Wir suchten uns ein leeres Abteil und begannen zu reden.
„Du, Sirius, bevor ich’s vergesse, du musst mir noch deinen Kamin ans Flohnetzwerk anschließen, sonst kann ich euch in den Ferien nicht besuchen!“, sagte Ron eifrig und biss in einen Schokofrosch den er vorhin gekauft hatte.
„Und Kristina, schreib mir mal, sonst wird mir langweilig!“, meinte Hermine.
Fred und Georg Weasley spielten gerade eine Partie >Snape explodiert<, als plötzlich die Abteiltür aufging und drei hübsche Mädchen herein kamen. Fred und Georg stöhnten auf. Zwei Mädchen schauten ihnen erstaunlich ähnlich, und das dritte hatte dunkle, lange Haare und ein spitzbübisches Gesicht.
„Hallo, ich bin Kim Weasley, das ist meine Schwester Katrina und das ist Deanna Camryn Malfoy. Kurz: Kimmi, Kathi und Danny-Cam.“, sprudelte es aus dem einen Mädchen heraus.
„Äh, hallo, ich bin Harry Po...“
„Wir wissen wer du und deine kleinen Freunde seid, aber denk jetzt blos nicht, wir würden alle drei auf deine Narbe starren und lange Gesichter machen...(Sie gab Katrina einen stoß in die Rippen, denn die tat genau das, was Kim gerade gesagt hatte und Hermine begann zu kichern)“, antwortete Kim und wir fanden bald heraus, dass nicht nur sie, sondern auch die anderen zwei ziemlich frech waren.
Die restliche Reise verging eigentlich ganz problemlos, außer vielleicht, dass Draco Malfoy einmal in unser Abteil kam und von Day-Cy, wie Deanna auch genannt wurde ein paar gepfefferte Ohrfeigen gesteckt bekam, weil er Katrina und Kim beleidigt hatte.
Die drei, Hermine und ich freundeten uns sehr bald an und am ende der Fahrt waren wir bereits unzertrennlich.
Am Bahnhof King`s Cross auf Gleis neun-drei-viertel erwartete Sirius Harry und mich und half uns beim Kofferschleppen.
„Ihr kommt uns in den Ferien aber noch besuchen!“, schrien wir alle neun (Kim, Katrina, Deanna, Harry, Ron Hermine, Fred, Georg und ich) gleichzeitig und Sirius musste lachen.
Wir gingen geradewegs durch die wand und fanden uns in der Muggelwelt zwischen Gleis neun und zehn wieder.
„Na dann, bis in den Ferien sagte ich.
Wir drehten uns um, und was sahen wir da? Ein nigelnagel neuer Firmenwagen vom Zaubereiministerium stand schön an den Straßenrand geparkt vor uns.
„Arthur hat ihn mir schnell geliehen meinte Sirius fröhlich. „Er hat ihn überraschend vom Zaubereiministerium bekommen.Vorläufig wohnen wir noch in einem alten (er grinste) Häuschen ungefähr zwei Kilometer von den Weaslys entfernt auf einem kleinen Hügel.“
Wir stiegen ein und los ging die Fahrt. Kaum waren wir aus der Stadt heraus, da hob Sirius mit samt dem Auto, uns und unserem Gepäck ab.
Wir flogen bereits eine Stunde, als Sirius den Wagen langsam nach unten lenkte.
Er landete gekonnt vor einem schönen, alten Häuschen.
Harry, Sirius und ich stiegen aus und traten vor die Tür.
Sirius öffnete sie und wir traten ein.
Vor uns lag das schönste Wohnzimmer das ich je gesehen hatte. Ich ging die Treppe hoch und öffnete eine weitere Tür.
„Das ist dein Zimmer Kristina! Für Harry hab ich auch eins eingerichtet. Falls ihr zusammen in einem Zimmer schlafen wollt, nehmt das Gästezimmer.“, hörte ich von unten Sirius` stimme.
Harry kam herauf und ging in das zweite Zimmer.
Ich sah mich derweil in meinem um.
Es hatte ein schönes Bett mit Delphin Bettwäsche und ein schönes Buchenholz-Nachtkästchen.
Ich öffnete den Kleiderschrank und fand all meine Sachen schön säuberlich aufgehängt. Ich schob ein paar Bügel zur Seite um zu sehen ob dahinter vielleicht eine Ablage für T-Shirts oder dinge war die man nicht aufhängen konnte, doch stattdessen fand ich eine kleine Tür.
Ich machte sie auf und kroch hinein. Ich glaubte, ich traute meinen Augen nicht recht!
Ich fand mich in einem kleinen Zimmer wieder, dass fast genau so aussah wie der Gemeinschaftsraum der Griffindors in Hogwarts! Nur kleiner und dass zwei Betten an der linken Wand standen. Auf der anderen Seite des Raums war noch eine Tür. Ich schlüpfte hindurch und stand im Kleiderschrank von Harry.
„Harry!“, rief ich. „Komm mal zu deinem Kleiderschrank! Ich hab was gefunden!“
„Kristina?“, fragte Harry und eilte herbei.
Er kletterte nach mir durch die Türe und schaute sich um.
„Sirius hat gesagt wir können auch das Gästezimmer nehmen, wahrscheinlich hat er damit das hier gemeint.“, sagte Harry.
„Sogar mit Kamin“, ertönte Sirius` stimme hinter uns.
Wir zuckten zusammen.
„Mensch Sirius, hast du mich erschreckt!“, meinte ich und ließ mich auf das Sofa fallen.
„Na, wie gefällt euch das Gästezimmer?“
„Gut“, sagten Harry und ich im Chor.

Die erste Nacht bei Sirius verging recht gut.
Am nächsten Morgen gingen Harry und ich gemeinsam zum Frühstück und ich war ganz verwundert, dass ich nicht in der großen Halle von Hogwarts saß.
Sirius erwartete uns schon.
„Post für euch!“, sagte er als wir in die Küche kamen.
Ich nahm den Brief und machte ihn auf.
Drei Blätter dicht beschriebenen Pergaments fielen heraus.
Eins von Ron an Harry, eins von Kim und Katrina für mich und das Letzte für uns beide von Mrs. Weasly.
Ron, Kim und Katrina wollten in zwei Tagen zu uns kommen und Mrs. Weasly schrieb uns, wir sollten auf uns aufpassen und sie wünschte uns noch schöne Ferien.
„Sirius, dürfen sie kommen?“, fragte Harry.
„Natürlich, aber ich muss noch ein Bett besorgen.“, antwortete Sirius.
„Nein, nicht nötig, Katrina, Kim und ich schlafen im Gästezimmer, dort steht auch ein Sofa, darauf kann ich ja schlafen...“, meinte ich.
„Na dann, ist ja alles klar...“, sagte Sirius, als plötzlich eine große Eule durchs Fenster gesegelt kam.
Sie ließ einen weiteren Brief auf meinen schoß fallen.
„Hey, der ist von Deanna!“, rief ich und riss den Umschlag auf.
„und was schreibt sie?“, fragte Harry.
„Sie möchte auch kommen... zur selben zeit wie die anderen...Sirius, ich denke, wir brauche doch noch ein Ersatzbett ins Gästezimmer, dass heißt, wen du es erlaubst“, antwortete ich und sah Sirius bittend an.
„Schau mich nicht so an!“, lachte der. „Von mir aus können sie alle kommen, aber nur unter einer Bedingung“
„Was denn für eine?“, fragte ich und sah Harry an.
„Ihr dürft mich nicht vergessen!“, sagte Sirius und grinste.
„Wie könnten wir, du lässt uns ja doch nicht in Ruhe“, antwortete Harry und schnitt eine genervte Fratze, was ihm aber nicht so recht gelang und zwei Sekunden später bogen wir uns alle vor lachen und ich musste nach Luft schnappen, sonst wäre ich wohl vor lauter lachen erstickt.


Am Morgen des Tages wo die vier zu uns kommen wollten, konnte ich gar nicht still sitzen.
„Oh Mensch, Kristina, du treibst mich noch zum Wahnsinn mit deiner Unruhe, flieg ihnen doch entgegen wenn du willst!“, meinte Harry.
„Gute Idee Harry, ich flieg gleich los!“, antwortete und holte meinen Besen.
„Hey warte, ich komm auch mit!“, rief Harry und lachte.
Zusammen flogen wir Richtung Weaslys und begegneten ihnen auch schon auf halbem Weg.
Da Hermine mit ihnen geflogen war, konnten wir uns einen umweg zu ihr sparen und flogen gleich nach hause.
Am Abend saßen wir lange zusammen und machten Witze, probierten einfache Zaubersprüche aus und lachten uns fast kaputt, nachdem Ron seine Schwester Kim in ein Huhn verwandelte.
Um 24:00 Uhr kam Sirius herein und bat uns, ins bett zu gehen, er sagte, er hätte Morgen noch einiges mit uns vor.


Als ich am nächsten Tag aufwachte, wunderteich mich, dass ich im Gästezimmer und nicht wie gewohnt in meinem eigenen zimmer lag.
Ich guckte zu dem anderen Bett hinüber und sah, dass sich jemand darin befand.
Es war Kim. Jetzt fiel mir alles wieder ein: Gestern waren ja unsere Freunde Kim, Katrina, Deanna, Ron und Hermine zu uns gekommen!
Ich stand auf, zog mich leise an und ging hinunter zum Frühstück.
Sirius und Harry erwarteten mich schon.
„Guten Morgen Kristina. Ich hab Harry gerade gesagt, was wier heute alles tun werden wenn ihr wollt.“, begrüßte Sirius mich
„Als erstes würde ich vorschlagen, wir gehen zuerst im Römersee baden nach Wiesen , dann in den Wiener Prater und zum schluss in die Winkelgasse.Wie findest du den vorschlag?“
WIE ICH DEN VORSCHLAG FAND?????? Wie bitte sollten wir innehalb eines tages zu erst ins Burgenland, dan nach Wien und nach London kommen?
Sirius grinste. „Schon mal was von >Flohpulver gehört<?“, fragte er.
„Ähm.....ne.“, antwortete ich und schaute Harry verständnislos an.
Der stand auf, ging ins Wohnzimmer und kam kurz darauf mit einem kleinen Blumentopf wieder.
In diesem Moment kamen die Weaslys, Hermine und Deanna die Treppe herunter.
„Für was Braucht ihr Flohpulver?“, fragten alle fünf gleichzeitig.
Ich guckte noch dümmer.
Um ca. 10:45 stand ich vor unserem Kamin schaute Ron dabei zu, wie er eine Priese Flohpulver nahm, sie ins Feuer warf, das darauf giftgrün aufleuchtete, dann selbst in den Kamin stand und laut: „Am Hauerschlüssel achtundzwanzig!“ rief (dort wohnen bekannte von Sirius).
Kurz darauf war er verschwunden.
Nun war ich an der reihe.
Mit zitternden Fingern fasste ich in den Topf und nahm etwas Flohpulver heraus.
Ich warf es ins Feuer das sich sofort grün färbte und Machte einen Schritt nach vorne.
Nun stand ich im brennenden Kamin und spürte die grünen Flammen die angenehm kitzelten.
Ich öffnete den Mund und hatte ihn sofort voller Asche.
Ich wundere mich heute noch, wie ich es geschafft habe, noch relativ deutlich zu sprechen, aber auf jeden fall stand ich zwei Sekunden später in einem Kamin einer für mich fremden Familie.
Ron kam und half mir aus dem Kamin.
Nach ein paar Minuten waren wir alle versammelt und Sirius stellte uns vor.
„Das sind meine zwei Patenkinder Harry und Kristina Potter und ihre Freunde Ron, Kim und Katrina Weasly, Hermine Granger und Deanna Malfoy.“, erklärte er der Familie.
An uns gewendet fuhr er fort: „Kinder, das sind Hans-Peter und Renate Koch. Sie sind alte bekannte von mir.“
„Aha.....“, lautete die einstimmige Antwort.
„wir wollten fragen ob ihr mit uns ein bisschen im Römersee baden geht?“, meinte Sirius
„Gerne, wir packen schnell unsere Sachen“, sagte Renate und holte eine große Badetasche.
„Und ihr könnt’s euch gemütlich machen“, forderte Hans-Peter uns auf.
Wir setzten uns also hin und guckten uns gegenseitig an.
Da durchbrach Kim die stille: „Sirius, zum See fahren wir aber mit dem Auto, ja?“
„Sicher, wo willst du denn dort einen Kamin auftreiben“, bekam sie als Antwort zurück.
Da kamen Hans-Peter und Renate zurück.
„So, jetzt können wir losfahren, nur, wie bekommen wir euch alle in unser Auto?“, meinte Renate. „Das lass mal meine Sorge sein“, erklärte Sirius und grinste.
Zwei Minuten später saßen wir alle in einem durch zauberkraft verlängerten Auto und Fuhren Richtung Römersee.
Dort angekommen legten wir unsere Handtücher ins Gras, zogen uns aus und rannten quietschend und schreiend in das warme Wasser.
Mit Ausnahme von Ron, der machte sich nicht einmal die mühe sich auszuziehen und sprang einfach vom Sprungbrett kopfüber in den See.
Als er dann aber nicht mehr auftauchte, packte uns die Panik.
„Ron!“, riefen wir und Kim und Katrina tauchten unter um ihren Bruder zu suchen.
Plötzlich wurde Deanna in die Tiefe gerissen.
„Deanna!“, schrie ich.
„Kommt, wir müssen sie suchen, holt eure Taucherbrillen!“, gab Harry das Kommando.
Wir schwammen zurück zum Ufer und taten was Harry gesagt hatte, dann rannten wir wieder ins Wasser und Tauchten unter.
Blöderweise war das Wasser trüb und wir konnten trotz Brillen nichts was über einem halben Meter entfernt war sehen.
Da streifte etwas meinen linken fuß. Ich versuchte zu schreien und hatte sofort den Mund voll Wasser.
Als ich mich umblickte sah ich, dass es nur Katrina war, die mir etwas zeigen wollte.
Ich schwamm ihr nach und als sie anhielt, wusste ich nicht so recht warum.
Doch als sie auf den Boden zeigte, sah ich, dass dort ein großes, schwarzes Loch war.
Sie bedeutete mir nach oben zu schwimmen und tauchte ebenfalls auf.
Wir riefen die Anderen und zeigten ihnen das Loch.
Als wir wieder an der Oberfläche waren, losten wir aus, wer hinuntertauchen sollte, doch trotzdem wollte niemand gehen. „Warum gehen wir nicht einfach alle hinunter, dann sind wir wenigstens nicht allein!“, meinte Katrina.
„Ok, gehen wir!“, stimmten Harry und ich zu.
Als wir alle das Loch erreicht hatten, tauchte ich als erste hinein.
Ich war kaum drinnen, da fiel ich auch schon in ein, wie es mir erschien, unendliches nichts.
Ich war nicht mehr im Wasser, das Spürte ich, und nach einer kleinen ewigkeit knallte ich hart auf den boden. Ich rieb mir den Po, als neben mir Katrina landete. Kurz darauf waren wir wieder zu fünft. Zusammen machten wir uns auf, Ron und Deanna zu suchen. nach ca. zehn minuten kamen wir zu einer abzweigung.
„So, und was jetzt?“, fragte Kim leicht genervt.
„Seh nicht immer gleich so schwarz, wir verwenden einen Suchzauber!“, antwortete Hermine, doch Harry wiedersprach: „Ach, große umfrage: wer will von Hogwarts fliegen?“
„Noch größere umfrage“, giftete Hermine zurück, „Wer will seine Freunde finden?“
Darauf wusste niemand was zu sagen. „Kamaka Ron und Deanna!“, flüsterte Hermine.
Ihr Zauberstab zeigte nach links, und so nahmen wir die linke Abzweigung.
Schweigend gingen wir weiter, Hermine voran.
Die nächsten Abzweigungen waren kein Problem, denn Hermines Zauberstab zeigte uns immer die richtige Richtung an, und nach einer halben Stunde hörten wir einen leisen Schrei.
„Das war Deanna!“, rief Katrina und wollte losstürmen, doch ich hielt sie zurück.
„Schhhhhh! Wenn wir ihnen schon so nahe sind, dass wir sie hören können, dann hört der oder diejenige der sie gefangen hält uns auch!“, sagte ich leise.
Sie nickte und wir gingen weiter.
Nach weiteren zehn Minuten blieb Hermine plötzlich stehen und blickte nach oben. „Was ist?“, wollte Kim wissen und folgte ihrem Blick.
„Was ist?“, fragte sie noch einmal. „Na siehst du denn nicht, was ich sehe?“, meinte Hermine und deutete nach oben. Nun kamen auch Harry, Katrina und ich dazu. „Da fängt ja eine Leiter an!“, sagte Katrina, und Hermine antwortete: „Das will ich euch doch die ganze Zeit klarmachen! Fragt sich nur noch: Wie kommen wir da hinauf?“ Da die Leiter erst ca. eineinhalb Meter über dem Boden anfing, war das eine durchaus berechtigte Frage. Wieder hörten wir einen Schrei, diesmal etwas leiser. „Ich glaub, sie sind da oben!“, flüsterte Kim. „Ach ne, du bist ja ´n Schnellchecker!“, mischte sich Harry mit leicht mürrischer Mine ein. „Hey halt mal! Wir wissen immer noch nicht wie wir da rauf kommen!“,wendete Hermine ein.
„Schon mal was von >Räuberleiter< gehört?“, meinte Kim, lehnte sich an die Wnd und verschränkte die Hände auf ihrem Schenkel. So konnte einer nach dem anderen sich an ihren Schultern halten, mit einem Fuß in ihre Hände stehen, sich dann mit den Eigenen an der Leiter halten, weiter auf ihre Schultern stehen und dan ganz auf die Leiter klettern. Als alle Anderen auf der Leiter waren, mussten wir nur noch mit vereinten Kräften Kim heraufziehen und los ging die Kletterpartie.

7. Kapitel schon in arbeit...
lg, Loony





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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde


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