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Aquila ...
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...   Erstellt am 14.12.2010 - 15:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen


Es wird vielfach Halb-Wahres bis Falsches über die Lehre der Heiligen Mutter Kirche bezüglich der
Homosexualität geschrieben.

Die kirchliche Lehre
unterscheidet denn in aller Deutlichkeit zwischen der
- nicht selbst gewählten -

Veranlagung
zur Homosexualität
( noch keine Sünde !) als Prüfung

und der

praktizierten Homosexualität,
den homosexuellen Handlungen als gegen das natürliche Gesetz verstossend
( nun zur Sünde geworden durch Zustimmung zur ungeordenten Leidenschaft !)


Hier verurteilt denn die Heilige Mutter Kirche verurteilt niemals den sündhaft gewordenen Menschen
sondern
die begangene sündhafte Tat per se !

Gleichzeitig aber ruft sie
immer zur Achtung und dem Mitleid für diese Menschen auf und
zeigt denn auch den Weg auf, den diese für ihre Seelenheilung gehen müssen....
also den Willen zum Weg der
der Keuschheit und der Selbstbeherrschung einhergehend mit
der
Gnadenfülle der heiligen Sakramente und
dem Gebet
hin zur
inneren Freiheit....
also hin zur
Abschüttelung der Knechtschaft der Sünde durch den FRIEDEN CHRISTI !
Die Heilige Mutter Kirche will ihnen denn auch Hand reichen, um zur wahren Freiheit zu gelangen.....
zum Sieg des GEISTES über das Fleisch eingedenk der Tatsache, dass unser Leib der Tempel des HEILIGEN GEISTES ist....

denn der umgekehrte Fall
- die durch die Zustimmung für die ungeordneten Leidenschaften herbeigeführte Herrschaft des Fleisches ( Egos ) über den GEIST -
zerrt den Menschen mehr und mehr in eine
Entwürdigung hinein...zu einem Spielball / einer Marionette des Vaters der Lüge, Satan !

Das Gerede der "Verachtung" der Homossexuellen durch die Heilige Mutter Kirche ist denn auch üble Propaganda ihrer Feinde !

Dei Heilige Mutter Kirche lehrt zu aller Zeit das, was unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS angemahnt hat;
die SÜND-E zu verachten....
aber
den SÜND-ER zu lieben und ihn zur Reue über die begangenen Sünden vor der BARMHERZIGKEIT CHRISTI zu führen mit dem Willen zur UMKEHR durch eine Abkehr von der Sünde !



Hierzu der Katechismus im Wortlaut:

----

2357
Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt.
Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die
homosexuellen Handlungen
in sich nicht in Ordnung sind" (CDF, Erkl. „Persona humana" 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit.
Sie sind in keinem Fall zu billigen.

2358
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell
veranlagt.
Sie haben diese Veranlagung
nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar.
Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können,
mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

2359
Homosexuelle Menschen sind
zur Keuschheit gerufen.
Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich
- vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚
durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt,
aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.

----



Freundliche Grüsse und Gottes Segen




marika
unregistriert

...   Erstellt am 15.12.2010 - 12:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Darf ich zu dem Thema eine Frage stellen?

Wenn in einem katholischem Forum folgende Aussage zu lesen ist:

Die Homosexualität ist eine besonders entstellende „Waffe“ des Vaters der Lüge, Satan; ein Angriff auf die Würde des Menschen als der Seele nach Ebenbild der hl. Dreifaltigkeit, Gottes; eine Entwürdigung des Menschen hin zu einem Spielball der ungeordneten Leidenschaften; überall dort, wo die Sexualität nach „menschlichen Massstäben“ definiert und gelebt wird, überall dort folgt die Pervertierung auf dem Fusse; die Pornographie mit all ihren abscheulichen Varianten ist heute die schrecklichste Geissel Satans; in diesem Fahrwasser engleitet der Mensch zu einem triebgesteuerten Wesen ständig gierend nach ungeordneten Leidenschaften

wie ist das mit dem Kathechismus zu vereinbaren?

2358
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell
veranlagt.
Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar.
Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.
Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können,mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

Die "Veranlagung" eines Menschen ist ein Teil dessen, was ihm von Geburt an - also vom Schöpfergott - mitgegeben wurde.

Wie kann dann ein sich katholisch nennender Mensch eine derartige Aussage über einen so veranlagten Mensch machen?
marika




Shuca
unregistriert

...   Erstellt am 15.12.2010 - 12:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da waren hochkarätige Kräfte am Werke bei diesem Kathechismus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Katechismu … hen_Kirche

Per Mariam ad Christum.

[Dieser Beitrag wurde am 15.12.2010 - 12:48 von Shuca aktualisiert]




marika
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...   Erstellt am 15.12.2010 - 12:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das ist doch überhaupt nicht die Frage.

Wieso wird ein Mensch von einem anderen Katholiken derartig verurteilt, wenn doch selbst in dem Kathechismus von Achtung, Mitleid und Takt die Rede ist?
marika




Shuca
unregistriert

...   Erstellt am 15.12.2010 - 13:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Und von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten". Hier urteilt nur einer. Ich hoffe der ist bekannt.

Per Mariam ad Christum.




marika
unregistriert

...   Erstellt am 15.12.2010 - 13:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Shuca, du sprichst in Rätseln, die ich nicht verstehe.
Kannst du, oder jemand anderes mir eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben?
marika




Shuca
unregistriert

...   Erstellt am 15.12.2010 - 14:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tue nicht so naiv. Du weißt ganz genau wie ich denke.
Die Antworten auf deine Fragen findest du mühelos bei den Worten des Herrn. Wenn du seine Worte ernst nimmst!
Per Mariam ad Christum.




Aquila ...
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...   Erstellt am 15.12.2010 - 17:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe marika


Einmal mehr ist ratsam darauf hinzuweisen, Texte sorgsam durchzulesen.
Der von Dir gepostete und als angebl. nicht mit dem Katechismus vereinbare Text
ist es aber sehr wohl !

Falls Du genau gelesen hast, so wird dort
nicht der homosexuelle Mensch verurteilt,
sondern
es wird das Augenmerk darauf gerichtet, zu welch einer
Entwürdigung des Menschen das Hangen an ungeordneten Leidenschaften / Begierden / an der Sünde führen können....
der Mensch ist aufgerufen, sich kraft der Gnadenfülle der heiligen Sakramente von diesen Fesseln der Verknechtung zu lösen
und wieder zur ihm geschenkten Würde als der Seele nach Ebenbild der hl. Dreifaltigkeit, GOTTES...
zurück zu finden !

Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS ruft zur
UMKEHR und nicht zum sich "Arrangierenwollens" mit der Sünde !

Einmal mehr gilt.....


keine Nachgiebigkeit gegenüber der SÜND-E....
aber Barmherzigkeit gegenüber dem SÜND-ER !




Freundliche Grüsse und Gottes Segen




marika
unregistriert

...   Erstellt am 15.12.2010 - 22:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du hast Recht Aquila, es ist ratsam Texte sorgsam durchzulesen.
Ich habe mich lediglich darüber gewundert, dass ein Mensch, sich in anmaßender Weise über den, der homosexuell veranlagt ist, erhebt und über ihn und seine Veranlagung ein Urteil fällt.
Es ist anmaßend und selbstgerecht , wenn ein Mensch sich ein Urteil über die Veranlagung eines anderen anmaßt, wo doch selbst der Kathechismus davon spricht, dass gerade diesen Menschen mit Takt, Achtung und Mitleid zu begegnen sei.

Das ist in meinen Augen genau so scheinheilig wie der Pharisäer der sagt: „Gott ich danke dir, dass ich nicht so bin wie dieser Zöllner“.
Es steht mir nicht an diesen Pharisäer zu verurteilen, aber es ist mir wichtig zu wissen, wie man über derartiges Verhalten denkt.

Es darf nicht vergessen werden, dass die Veranlagung eines jeden Menschen etwas ist, das er mit seiner Geburt erhalten hat.
Was ist das für ein Mensch, der sich erdreistet über solche, sicher geprüften, Menschen ein selbstgerechtes Urteil zu fällen?
In der Bibel steht doch: „Urteilt nicht, damit ihr nicht beurteilt werdet, denn mit dem Maß mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden.“
Ist derartige Selbstgerechtigkeit in Ordnung?
marika




Aquila ...
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...   Erstellt am 16.12.2010 - 09:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe marika


Du schreibst:

Ich habe mich lediglich darüber gewundert, dass ein Mensch, sich in anmaßender Weise über den, der homosexuell veranlagt ist, erhebt und über ihn und seine Veranlagung ein Urteil fällt.



Wo liest Du aus dem besagten Text irgendeine "anmassende Erhebung" über einen anderen Menschen heraus ?

Der Text verurteilt die SÜND-E.....
keinesfalls den SÜND-ER !

Ganz im Einklang mit unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS
- unserem Erlöser von Sünde und Tod -
der für die SÜND-ER gekommen ist,
die von der SÜND-E geknechtet werden !
Die - insbesondere schwere - SÜND-E ist das Schrecklichste überhaupt...
sie trennt von der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT....
daher ist die SÜND-E zu verabscheuen...
dem SÜND-ER aber mit Barmherzigkeit zu begegnen...

niemals darf aus falsch verstandener "Menschenfreundlichkeit" der Versuch gemacht werden, sich mit der Sünde "arrangieren" zu wollen !
Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat zur Reue über die begangenen Sünden, zur Busse und zur UMKEHR aufgerufen....
kraft der Gnaden Seiner Verdienste....
der hl. Sakramente !


Diese Unterscheidung machen zu können, ist elementare Voraussetzung, um Texte richtig einordnen zu können, ansonsten läuft der Mensch Gefahr, die SÜND-E "relativieren" oder schönreden zu wollen.





Freundliche Grüsse und Gottes Segen

[Dieser Beitrag wurde am 16.12.2010 - 09:21 von Aquila aktualisiert]




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