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Status: Offline Registriert seit: 14.05.2008 Beiträge: 21 Nachricht senden | Erstellt am 21.09.2008 - 19:07 |  |
Auf der größten Urlaubsinsel im Wattenmeer wurden über 6000 Tiere vergast.
Die Insel verdient jedes Jahr Millionen durch den Tourismus, nicht zuletzt dank der Attraktivität als Landschafts- und Vogelparadies. Jedes Jahr machen hier Wildgänse Zwischenstation, um ihren Nachwuchs auszubrüten und der Natur neues Leben zu schenken.
Was ist passiert?
Nun hatten jedoch einige Inselbewohner einen von ihnen berechneten Fraßschaden von - 90,000 Euro, zu beklagen den Wildgänse angerichtet haben sollen.
In Holland gilt ein Jagdgesetz das das Vergasen von Wildtieren verbietet. Das ignorierte man und schritt zur Selbstjustiz. Die Elterntiere wurden in Lastwagen zusammengetrieben und vergast. Sie befinden sich gerade in der Mauser und waren deshalb flugunfähig - leichte und bequeme Opfer. Ihre Jungtiere blieben allein zurück und blicken in den Hungertod. Und der Mensch blickt weg???
Auf seine direkte menschliche Art macht Michael Aufhauser auf derartige weltweite "menschliche" Vergehen an Tieren aufmerksam. Er öffnet vielen Lesern damit wieder den Blick auf das Wesentliche - das, was die Welt im Innersten zusammenhält - der Respekt vor der Natur, der Schöpfung und der Liebe durch den Menschen. Man kann ihm dafür nur dankbar sein.
Hier der Artikel aus der berühmten TZ - Serie im Original - kostenlos zum Nachlesen: HIER zum Volltext
Was geht das uns an?
Daß einige Nationen ein bizarres Verhältnis zu Tieren pflegen ist bekannt. Da werden Schildkröten bei lebendigen Leib gefressen, oder Bären der Gallensaft tagtäglich für Medikamente direkt per Schlau aus ihrem knapp körpergroßen Zwinger abgezapft. Das erschüttert normalerweise nicht so sehr, wenn es weit weg geschieht - wie in Asien. Aber Holland ist nicht weit weg, und Urlaubsgebiete für die reiselustigen Deutschen schon gar nicht. Und wer hätte es geahnt, auch so manche Tierhändler für Chinchillas liefern nach - oder von Holland aus unsere kleinen Flauschnasen nach Asien, in Tierlabors, oder ein ähnlich ungewisses Schicksal...
Manchmal hat man den Eindruck : Geld und Egoismus reagiert selbst die letzten Winkel und bis hin zu angeblich zivilisierten Inselwelten. Wie schade wäre das für den Menschen als vernunftbegabtes Kulturwesen - denn so ein Verhalten wirft ein schlechtes Licht auf die Menschheit als Ganzes!
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