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WandasWanderndeWaren ...



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...   Erstellt am 08.09.2013 - 13:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da 2014 die Hochzeit von Werdeck und Wanda und 2015 die Hochzeit von Selda und Ulric anstehen dachte ich, dass ich hier mal ein Brainstorming zum Thema "Hochzeitsbräuche" eröffne.

Vhinbrosir ist ein besonderer Ort, mit seinem eigenem Hintergrund, deswegen sollten wir uns auch eigene Traditionen ausdenken und kommunizieren, denn wenn wir nun 2014 irgendwelche Hochzeitsriten ins Spiel bringen müssen andere ggf. danach diese aufnehmen. Deshalb würde ich mich freuen hier die groben Eckpunkte gemeinsam festzulegen und diese dann vor Ort mit Leben zu füllen.

Man kann das Ganze in drei Bereiche einteilen:


  • Vor der Hochzeit

  • Während der Hochzeit

  • Nach der Hochzeit



Vor der Hochzeit:
Was wir bereits ausgespielt haben ist eine Phase der Brautwerbung. Werdeck hat dafür alle möglichen (und unmöglichen) Aufgaben für das Haus Herk erledigt.

Zudem ist die Zustimmung des Patrons von besonderer Bedeutung. In Wandas Fall steht der Wille des Patrons sogar über dem, des Hausmitglieds, um das es geht... Zwangsehen gibt es also (zumindest im Hause Herk mit dem aktuellen Patron ).

Weiterhin sieht man an Wanda und Werdeck, dass eine Heirat von zwei verschiedenen "Häusern" (wenn man die Unterstadt als solches bezeichnen will) möglich ist.
Mein Gedanke dazu: Trotzdem sollten sich beide ab der Hochzeit einem "Haus" zuordnen, da man ja gemeinsam wohnt. Heißt: Einer der beiden muss sein Haus wechseln.

Das waren die Dinge, die schon einigermaßen stehen, da sie bereits geschehen sind (Selda und Ulric bitte ergänzen!).


Während der Hochzeit:
Ich fände es schön, wenn das ganze Dorf bei einer Hochzeit eingebunden wäre. Des Konfliktpotentials wegen könnte man aber auch die Unterstadt ein wenig außen vor lassen (nach dem Motto: Gucken ist erlaubt, aber bitte mit Abstand und benehmt euch!). Bei unserer Hochzeit werden wir aber wohl nicht drum herum kommen ALLE einzuladen...

Neben Triun kann der Dorffrieden vielleicht mit eingebaut werden, denn eine Verbindung von zwei Menschen ist natürlich auch ein Zeichen des internen Friedens, gerade wenn es um zwei Häuser geht.

Ein großes Festessen wäre natürlich toll, würde aber nur funktionieren, wenn alle etwas dafür vorbereiten würden. Könnte man ja aber auch so (wenn gewünscht) als Tradition einbauen, dass jedes Haus Essen & Trinken für ein Festmahl mitbringt.

Hübsche Kleidung durch den besonderen Anlass fände ich schön, aber natürlich immer im Rahmen des eigenen Hauses.


Nach der Hochzeit:
Wie schon angesprochen wäre es sinnig, wenn beide Ehepartner danach einem Haus angehören würden.

Am Tag nach der Hochzeit könnte das frisch vermählte Ehepaar jedem Haus einen Besuch abstatten und sich für die Teilnahme an der Hochzeit (und ggf. dem Beitrag von Essen & Trinken) bedanken.


Das waren meine ersten Gedanken zum Thema. Ich hoffe hier kommen noch viele andere dazu.
Eure Wanda

[Dieser Beitrag wurde am 08.09.2013 - 13:49 von WandasWanderndeWaren aktualisiert]





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Selda ...



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...   Erstellt am 08.09.2013 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vor der Hochzeit:
Was bei euch schon gelaufen sein mag oder vielleicht aufgrund eines anderen Ritus' weggelassen wurde, da ja offenbar ein Partner nicht einverstanden war, wird bei uns (Freiwilligkeit beider Partner vorausgesetzt) stattfinden:
Verlobung: 2014 auszuspielen:
Der Bräutigam (Ulrik Herk) geht auf die Jagd und bringt das erlegte Tier der Braut'familie' oder dem Haus der Braut (Selda Staubfinger) mit, nach dem vorher eingeholten Einverständnis der Patrone. Jenes Tier wird von der 'Familie' / dem 'Haus' der Braut zubereitet, wobei die Würzung dem Bräutigam (dem Werber) und den Gästen verdeutlicht, wie gern die Familie die Verbindung hätte oder wie gewogen sie ihm ist: fades Fleisch=nicht willkommen. während des Mahles umsorgt die zukünftige Erwählte den Bewerber und zeigt ihm somit ihre Zuneigung.

Außerdem sehe ich das auch so, dass es ein Jahr der Brautwerbung geben sollte...und wir haben dann noch ein Jahr der Verlobung vor der Hochzeit.

während der Hochzeit:
Ich bin dagegen das ganze Dorf einzuladen. Bei euch wird es wohl nötig sein, doch ansonsten ist die Regelung sicher eher: Die Unterstadt darf gern (von weitem) zuschauen, solange dort niemand Blödsinn treibt. ...oder man schickt Speisen und bezahlt Barden, die Essen und Musik zu einer Parallelveranstaltung in die Unterstadt bringen realistischer oder was meint ihr dazu?

nach der Hochzeit:
Hier sind wir uns einig, dass das Brautpaar zusammen in einem Haus sein / leben sollte. Ich denke, dass hier die Regelung ganz Verhandlungsbasis sein kann. (ermöglicht Spiel)

[Dieser Beitrag wurde am 08.09.2013 - 21:54 von Selda aktualisiert]





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Wir sollten dringend darüber sprechen!

AvavonGandersheim ...



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...   Erstellt am 08.09.2013 - 22:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wer soll die Ehe schließen/ segnen?
Ich wäre hier für eine Mischung aus Patron und Sedai. Dann haben wir quasi einen Verwaltungsakt und einen religiösen, also mundan und säkular.
Bei Wanda und Werdeck sollten Ulric und der Patron der Unterstadt sprechen, finde ich. Und zu der Feier muss auch die Unterstadt gleichberechtigt geladen werden, alles andere würde keinen Sinn machen, zumal wir ja auch für die Einheit stehen.
Die Verheiratung von Ulric und Selda wird dann wohl der Patron der Güldringer durchführen.

Der Hauswechsel eines Ehepartners ist obligatorisch, das war von vorherein so festgelegt und gewünscht.

So wie es augenblicklich aussieht, bekommen wir im kommenden Jahr einen eigenen Schreiber/ Buchhalter. Das heißt, dass wir auch schicke Verträge aufsetzen und eine schöne Hochzeitsurkunde haben können.
Mit deren Anblick kann Werdeck sich dann trösten, wenn Wanda ihn mit dem Besen ums Haus jagt, weil er wieder einmal seine Schuhe nicht an der Tür ausgezogen hat...





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WandasWanderndeWaren ...



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...   Erstellt am 08.09.2013 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das mit dem Tier finde ich toll! =)

Die Aussperrung der Unterstadt finde ich wie schon beschrieben im Normalfall sehr schön, um das Konfliktspiel weiter zu füttern. Schließlich will die Unterstadt endlich anerkannt werden, da muss es schon Gelegenheiten geben, wo sie demonstrativ ausgeschlossen werden.

Mal sehen, wie wir das lösen werden. Absolut gleichgestellte Gäste werden sie bestimmt nicht sein, wenn wir sie schon einladen müssen...

Liebe Grüße!

P.S.: Auch die nicht verheirateten oder irgendwie hochzeitlich gestimmten Bewohner dürfen hier GERNE mitdiskutieren, bzw. Ideen einwerfen!

Edit:
Ach da kam Tyra noch zwischendurch, also dazu noch schnell etwas:
Wir stehen zwar für Einheit, aber war nicht festgelegt, dass die Unterstadt nicht richtig dazu gehört und um Anerkennung kämpft?

[Dieser Beitrag wurde am 08.09.2013 - 22:31 von WandasWanderndeWaren aktualisiert]





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Drisden ...



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...   Erstellt am 09.09.2013 - 11:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Triun mit Euch,

da der beschriebene Brauch (En hatte ihn im anderen Thread erwähnt und er steht im Hintergrund bei den "Bräuchen Siluriens") mit der Jagd nach einem Tier primär dort vorzufinden ist, wo es hohe Anteile an Kahuner in der Bevökerung gibt, fände ich es nicht schlimm/passend, wenn in Vhinbrosir ggf. auch stärkere Abwandlungen des Brauches existieren.

Aber das können/sollten vor allem diejenigen Entscheiden, die es gerade betrifft...

Passend fände ich es zumindest auch, wenn der Brauch generell bekannt ist, aber von Haus zu Haus anders praktiziert wird.

Bei den Herken wird sehr viel Wert auf die handwerkliche Kunst des Umganges mit der Beute gelegt und es wird sowohl viel auf die Güte des Mahles gegeben, wie auch auf die Tatsache, dass der Bräutigam aus dem Fell des Tieres noch ein Kleidungsstück für die Braut fertigen muss...

Bei den Güldringern ist es durchaus üblich, dass man sich jemanden bestellt, der die Jagd durchführt bzw. direkt einen Braten kauft. - Und/Oder der Bräutigam mit seinen besten Freunden einige Tage vorher auf "die Jagd geht", wobei seltsamer Weise zumeist ein Fass Wein als Jagdwaffe mitgenommen wird...

Bei den Nangisten gehen gar beide Brautleute in den Wald und jagend und sammeln Kräuter, Beeren, Honig,... für die Hochzeit selbst. Und an der Menge und Güte des jeweils gesammelten gibt es während der Hochzeit meist wilde Auslegungen, wer daraufhin vermutlich in der Ehe die Hosen anhaben wird. -- Und je besser und reichaltiger das Mahl insgesamt wird, desto glücklicher wird dei Ehe sein.

In der Unterstadt hingegen herrschen meist die jeweiligen Bräuche vor, die man in der Heimat der ursprünglichen Einwanderer gepflegt hat und diese können gravierend von diesem "Wildtiere-Fangen" abweichen...

Die Festünder hingegen... Na, das mag ein Festünder ausführen.
______________________________

Ist aber wie gesagt nur eine Idee/Anregung. Und da es mich aktuell nicht betrifft, mögen die Betroffenen hier selbst entscheiden

[Dieser Beitrag wurde am 09.09.2013 - 13:26 von Drisden aktualisiert]





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Aus "Ein Halt am Waldrand an einem verschneiten Abend"
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Des Waldes Dunkel zieht mich an,
doch muss zu meinem Wort ich steh'n
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Phelek ...



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Prima Thread!

Kurzer Einwurf von mir. Der Priester ist für die "Angelegenheiten des Herzens" zuständig, somit schließt er die Ehe. Trotzdem hat Petra Recht, dass es auch ein feierlicher Verwaltungsakt ist (>> wie Standesamt), da ja wie in diesem Fall zwei Häuser beteiligt sein können. Die Patrone sollten also öffentlich ihren Segen dazugeben und bekannt geben, in welches Haus beide zukünftig gehören.

Darüber hinaus können sie ja auch die Mitgift regeln, was meint ihr?





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Was bei Belisar wird noch alles aus der Dunkelheit vor unsere Tore gespült?

WandasWanderndeWaren ...



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...   Erstellt am 09.09.2013 - 19:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das bringt mich auf eine Idee!

Wenn ein Paar aus zwei Häusern kommt und sie sich für eines entscheiden hat ein Haus das Nachsehen, da dann dort eine Arbeitskraft fehlt. Ein Haus wird gestärkt, ein anderes geschwächt.

Da sollte es tatsächlich eine Art "Brautpreis" oder "Bräutigampreis" an das geschwächte Haus geben. Natürlich durch den Patron des gestärkten Hauses, da er ja den Vorteil hat. Da haben also die Brautleute selbst eher wenig mit zu tun. Einfach Bürokratien des Dorfes...





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AvavonGandersheim ...



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...   Erstellt am 09.09.2013 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das find ich gut. In Werdecks Fall ist ohnehin noch viel zu wenig verhandelt worden.

In diesem Fall ist die Teilnahme der Unterstadt allerdings ohne Einschränkungen nur logisch, da der Bräutigam von dort stammt. Mir geht's erstmal um diese Hochzeit, die vermutlich etwas anders sein wird als andere.





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BERGISCHE LÖWEN!

Drisden ...



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...   Erstellt am 11.09.2013 - 11:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Triun mit euch,

schön fände ich auch noch folgenden Hochzeitsbrauch/-ritus:

Bei Paaren, die in Triuns Namen vermählt werden, fertigen Braut, Bräutigam und der Sedai vor der Hochzeit jeweils ein kleines Viereck in Form eines (geometrischen) Drachen an, der an der Unterkante ein kleines Loch in (gedrittelter) Kreisform hat.

Zur Zeremonie tragen alle drei jeweils eines der Teile bei sich und bei dem Akt der Vermählung, werden diese drei Teile dann aneinander gehalten, so dass sich das Zeichen Triuns ergibt.



Als Variante könnten die Teilstücke auch nicht massiv sein, sondern aus Stöckern / Leisten nur der Rahmen gefertigt werden und Braut und Bräutigam tragen ihren Rahmen jeweils bei der Zeremonie über den Unterarm gestülpt. Der Sedai nimmt dann sein drittes Teil und bindet alle drei Stücke zusammen, woraufhin auch Braut und Bräutigam nunmehr "aneinander gebunden sind". -- Und erst in der Hochzeitsnacht dürfens sie das Triunszeichen ablegen.

Ggf. müssen die drei Teile gar nach einer allgemeinen Vorgabe unabhängig voneinader gefertigt werden, und je besser die Teile zuseinander passen, umso glücklicher und segensreicher wird die Ehe werden...

Und natürlich hängt das frisch vermählte Paar das persönliche Triunszeichen in der Regel gut sichtbar in das eigene Haus oder über die Eingangstür.





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Selda ...



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...   Erstellt am 11.09.2013 - 17:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Diese Idee mit dem Triunszeichen gefällt mir!

Ich bin auch eher dafür (das öffentlich bekundete Einverständnis der Patrone vorausgesetzt), dass der Sedai das Paar verheiraten sollte, nicht einer der Patrone.





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