christine unregistriert
| Erstellt am 18.10.2007 - 22:48 |  |
Pressearchiv 2007
aktion tier - menschen für tiere e.V.
Hochsaison für die Herbstgrasmilbe
Berlin/München, 18.10.2007. Sie ist kaum sichtbar, doch das Tier merkt sie auf unangenehme Weise deutlich. Die Larven der Herbstgrasmilbe - auch Erntelaus genannt - verursachen bei Zwei- und Vierbeinern teils massiven Juckreiz. Der Lästling lebt auf Gräsern, Sträuchern und Wiesen. Wenn er Gelegenheit bekommt, haftet er sich ähnlich wie Zecken an die Haut vorbeikommender Säugetiere. Daher sind unsere Haustiere als Barfußgänger ungleich häufiger befallen als Menschen. Die Parasiten siedeln sich bevorzugt im Zwischenzehenbereich an, doch auch Hals, Ohren, Bauch und Innenschenkel können betroffen sein.
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., beschreibt, wie der Besitzer einen Befall erkennen kann: „Es entwickeln sich kahle Stellen, die trocken und schuppig oder mit rötlichen Krusten bedeckt sein können. Das Tier kratzt sich ständig und ist unruhig. In einigen Fällen kann man die Schädlinge in Form eines rötlichen, staubähnlichen Belages ausmachen.“
Die Milbenlarve im Einzelnen erkennt man nur mit einem Trick. Die Parasiten werden von weißen Flächen angezogen. Am besten man legt neben dem Schlafplatz des Tieres weißes Papier oder Fliesen aus. Auf diesem Untergrund kann man Einzeltiere identifizieren.
Abhilfe schafft der Tierarzt. Mit Mitteln gegen Ungeziefer und Medikamenten gegen den Juckreiz kann er der Sache schnell Herr werden.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier,
Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
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