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Anne ...



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...   Erstellt am 29.04.2009 - 08:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Namenstage am 29. April


Roswitha, Katalin, Katarina, Katharine, Katherine, Nina, Ninja, Kathleen, Kathrin, Kathrina, Katrina, Irmtraud, Robert, Roberto, Robin, Katharina, Irmtrud, Bob, Bobby, Dieter, Hauke, Hugh, Hugo, Ugo, Val


hl. Katharina von Siena
ital. Mystikerin und Kirchenlehrerin
* 1347 in Siena
† 29. April 1380 in Rom


Robert von Brügge
Abt
* in Brügge
† 29. April 1157 in Clairvaux






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...   Erstellt am 29.04.2009 - 08:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Namenstag Roswitha.........

als anregung:
Roswitha Stadt-Bad Gandersheim.

ein wunderschöne, kleine städtchen mit ein atemberaubende kirche, domfestspiele und ein beinahe mittelalterlich anmutende viehmarkt.

wir biegen immer wieder ab, wenn wir auf den weg zu mein fast schwiegervater sind, ich mag solche kleine städte sehr.

*Die Stadt erlebte ihre Blütezeit unter den Liudolfingern im 10. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebte auch die Dichterin Roswitha von Gandersheim.*

Zum weiterlesen

Roswitha von Gandersheim




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...   Erstellt am 29.04.2009 - 08:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Namenstag Nr.2...........Robin von Locksley.

wer das ist?? na, Robin Hood.

ob es ihm gegeben hat, oder nicht, darüber streiten sich die geister und die gelehrten.

er ist unsterblich durch Walter Scotts roman *ivanhoe*, durch unzählige filme und legenden.


*Der älteste schriftliche Hinweis auf die Existenz solcher Balladen stammt aus einer um das Jahr 1377 von William Langland verfassten Sammlung volkstümlicher Gedichte mit dem Titel The Vision of Piers Plowman. In einem der Gedichte brüstet sich ein gewisser Sloth, dass er sich zwar kaum an das Vaterunser erinnern kann, dafür aber Verse über Robin Hood auswendig kennt:

I kan nought parfitly my Paternoster as the preest it singeth

but I kan rhymes of Robyn hood and Randolf Earl of Chestre *

In drei mittelalterlichen schottischen Geschichtswerken finden sich Hinweise auf Robin Hood und seinen Gefährten Little John.

Andrew Wyntoun erwähnt in seiner um 1420 verfassten Chronik die beiden Geächteten unter den Jahren 1283-1285, Walter Bower in seiner in den 1440-Jahren entstandenen und auf John Forduns Werk aufbauenden Scotichronicon unter dem Jahr 1266. Schließlich verlegt John Major in seiner Historia majoris Britanniae (1521) die Notiz über Robin Hood in die Zeit der Gefangenschaft des englischen Königs Richard Löwenherz von 1192 bis 1194 beim deutschen Kaiser Heinrich VI.*

Zum lesen

ich finde, es war damals eine sehr interessante zeit, nicht wegen der dröge Richard Löwenherz, eher wegen sein bruder John Lackland (Johann Ohneland auch Prinz John genannt), der wesentlich spanennder ist, na ja, für mich.
auf John geht die *magna carta* zurück, der heute noch teilweise der grundlage britische gesetze ist.

Magna Carta

die verfilmung mit kevin costner als robin, morgan freeman als azeem, eine umwerfende alan rickman als sheriff von nottingham und natürlich sean connerys kurzauftritt als richard lionheart......eine der beste robin hood filme für mich, auch wenn ich costner als stinklangweilig finde.



Quelle: amazon

seufz........sieht der gut aus.

P.S.

in diese zeit lebte eine der aufregendeste frauengestalten, die mama von Richard und John.........Eleonore von Aquitanien.
ein kluge, gebildete und mutige dame, auch wenn sie so manche intrige gesponnen hat.

Eleonore von Aquitanien

[Dieser Beitrag wurde am 30.04.2009 - 05:37 von besucherin aktualisiert]




Anne ...



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...   Erstellt am 30.04.2009 - 08:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Namenstage am 30. April






Hulda, Holda, Holdine, Holkja, Holle

hl. Hulda von Troyes
Nonne
* in Frankreich
† um 450 in Troyes
Patronin gegen Trockenheit und Überschwemmung
.


Paula
,
Paola, Paulette, Paulina, Pauline

sel. Pauline von Mallinckrodt
dt. Krankenschwester und Ordensgründerin
* 3. Juni 1817 in Minden
† 30. April 1881 in Paderborn


Quirin, Corin, Gurinus, Gwer, Küri, Kürin, Quiriakus, Quirinus, Silvio, Pius




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...   Erstellt am 30.04.2009 - 09:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paula Modersohn-Becker
(* 8. Februar 1876 in Dresden-Friedrichstadt; † 20. November 1907 in Worpswede)

eine der bedeutendste vertreterin der frher impressionismus.

sie wuchs in dresden auf, und ging auf wunsch ihres vaters als junges mädchen nach england, wo sie kunstunterricht erhielt.
sie kam jedoch wegen heimweh nach einen halben jahr wieder zurück nach deutschland, wo sie eine ausbildung zu lehrerin begann.

*
Anlässlich der Silberhochzeit der Eltern unternahm die Familie Becker im Sommer 1897 einen Ausflug in das kleine, vor den Toren Bremens gelegene Dorf Worpswede.

Paula Becker war von der Landschaft und ihrem Farbenspiel, der Einsamkeit des Ortes und der dort angesiedelten Künstlerkolonie tief beeindruckt. Vor Beginn des Herbstsemesters 1897 fuhr sie erneut mit einer Freundin dorthin, um zu wandern und die Maler aufzusuchen. Als sie im Januar 1898 600 Mark erbte und ihre kinderlosen Verwandten Arthur und Grete Becker ihr eine auf drei Jahre befristete jährliche Rente von 600 Mark aussetzten, damit sie ihre Ausbildung fortsetzen konnte, beschloss sie, unterstützt von ihren Eltern, nach Worpswede zu gehen. Ursprünglich war nur an einen kurzen Ferienaufenthalt gedacht. Mathilde Becker plante, dass ihre Tochter ein paar Wochen bei Fritz Mackensen Mal- und Zeichenunterricht genießen und dann im Herbst eine Aupair-Stelle in Paris annehmen sollte. Dem Einfluss des Vaters war es zu verdanken, dass Mackensen sich tatsächlich dazu bereit fand, die Tochter bei ihren Malstudien zu unterstützen. Als Paula Becker jedoch im September 1898 nach Worpswede ging, war offenbar bereits ein längerer Aufenthalt geplant.*

Zum weiterlesen


(quelle:wiki)

Selbstportrait




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...   Erstellt am 30.04.2009 - 09:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Quirinius...........

Quirinus von Rom (von Neuss)

Der römische Quirinus Tribun war der Überlieferung nach der Kerkermeister des römischen Bischofs Alexander bei dessen Inhaftierung. Er wurde, zusammen mit seiner Tochter Balbina, aufgrund der Wundertaten des Bischofs bekehrt, dann als Christ verfolgt, nach grausamen Martern enthauptet und in der Katakombe des Prätestatus an der Via Appia beigesetzt.

Quirinus' Reliquien kamen ins Benediktinerinnenkloster nach Neuss, ihre Verehrung ist bereits um 1000 bezeugt. Spätere Überlieferung berichtet, dass Papst Leo IX. um 1050 die Reliquien seiner Schwester Gepa schenkte, die Äbtissin im Kanonissenstift Neuss war; zur Aufbewahrung wurde die Kirche St. Quirinus in Neuss gebaut. Der 30. April gilt als der Tag der Überführung. Quirinus' Verehrung verbreitete sich seit dem 13. Jahrhundert in ganz Westdeutschland, im Elsass, in den Niederlanden, bis nach Skandinavien und Italien. Das Scheitern der Belagerung von Neuss durch Karl den Kühnen 1474/75 wurde seiner Hilfe zugeschrieben.



(quelle:heiligenlexikon)

Quirinus Münster Neuss

ich denke, es ist eine reise wert, mal neuss zu besuchen.
bald haben wir ein reiseführer hier durch deutschland.

Neuss




Anne ...



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...   Erstellt am 01.05.2009 - 09:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Namenstage am 1. Mai


Arnold, Anno, Arend, Arn, Arnaud, Arnd, Arndt, Arne, Arno, Arnoald, Ercken, Erken, Hanno, Nolde, Noll, Nolte, Onnen, Onno, Ono, Ontje, Unno, Wimo
August, Agost, Agostin, Agostino, Agoston, Augustin, Augustinus, Augustus, Austen, Austin, Gusti, Gustinus, Stinnes

sel. Augustin Schoeffler
Missionar und Märtyrer
* 22. November 1822
† 1. Mai 1851 in Son-Tay/West-Tonkin

Joseph, Beppo, Giuseppe, Joe, José, Josef, Josephin, Josy, Jupp, Pepe, Pepi, Pepito, Peppi, Peppo, Sepp

hl. Josef von Nazareth
Zimmermann
* um 20 v.Chr. in Nazareth
† nach 12
Patron der ganzen Kirche; von Böhmen, Bayern und Österreich; der Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Schreiner, Wagner, Holzhauer, Totengräber, Ingenieure, Pioniere, Reisenden und Verbannten; bei Augenleiden; in Versuchungen; in verzweifelten Lagen.

Markulf, Markolf




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...   Erstellt am 02.05.2009 - 07:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ähm.........arnold.

wer fällt bei diesen namen ein????

natürlich, *der terminator*.

wenn man bedenkt, was arnie für eine bemerkenswerte karriere gemacht hat........von österreich nach hollywood...........in *conan* hat er grade mal 1-2 sätze gesprochen und jetzt? gouverneur von californien und ehemann von kennedy nichte maria shriver.

allerdings sollte wir arnies allererstes film verschweigen *hercules in new york*.
grottenschlecht ist noch schmeichelhaft.

von laute muskeln und *hasta la vista baby* wird übersehen, dass arnie eine abgeschlossene bachelor studium in betriebs und wirtschaftslehre hat.



er hat mit sylvéster stalloone,demi moore, jackie chan und bruce willis ein restaurantkette gegründet, allerdings verkaufte er seine anteile 1998.

wiki schrieb
    Schwarzenegger als Republikaner folgte nur bedingt dem politischen Programm von US-Präsident George W. Bush. So unterzeichnete der Gouverneur am UN-Umwelttag am 1. Juni 2005 eine Durchführungsverordnung zur Reduzierung der Treibhausgase in seinem Bundesstaat, obwohl die USA das Kyoto-Protokoll, welches verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festlegt, nicht ratifiziert haben.

    Im Ausland, vor allem in Europa, steht Schwarzenegger wegen seiner unnachgiebigen Haltung zur Todesstrafe stark in der öffentlichen Kritik. Aber auch in Kalifornien ist die Politik Schwarzeneggers nicht unumstritten. Bei der Volksabstimmung im November 2005 über seine Reformpläne erlitt er eine schwere Niederlage, als die Wähler sämtliche Vorhaben des Republikaners ablehnten. Dabei ging es um längere Probezeiten für Lehrer, strengere Auflagen für Gewerkschaften, eine Neuregelung der Wahlbezirksgrenzen und Kürzungen im Haushaltsbudget. Kritische Stimmen warfen ihm zudem vor, dass er sein Versprechen, das kalifornische Haushaltsdefizit zu verringern, nach zwei Jahren im Amt nicht eingelöst hatte.

    Im Januar 2006 wurde Schwarzenegger vom Parlament des mexikanischen Bundesstaates Baja California Sur zur unerwünschten Person erklärt. Die Integrationspolitik des ursprünglich selbst in die USA eingewanderten Schwarzenegger wurde von den mexikanischen Politikern als „rassistisch“ bezeichnet.


Zum weiterlesen


Familie Schwarzenegger

[Dieser Beitrag wurde am 02.05.2009 - 07:47 von besucherin aktualisiert]




Anne ...



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...   Erstellt am 02.05.2009 - 07:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Namenstage am 2. Mai


Antonius, Antek, Anthony, Antoine, Anton, Antonin, Antonio, Antusch, Theunis, Tonio, Tönnies, Tony, Tünn, Tünnes, Toni

hl. Antonius von Florenz
Theologe
* 1389 in Florenz
† 2. Mai 1459 ebd.
Erzbischof von Florenz

Athanasius, Afanassi, Afanassij, Athanasios

hl. Athanasios
griech. Kirchenvater und Patriarch
* 295 in Alexandria
† 2. Mai 373 ebd.
Patron gegen Kopfschmerzen.

Liborius, Borges, Boris, Borries, Börries, Bors
Gerburg, Gerberg, Gerborg, Gerburge, Geva
Konrad, Cohen, Conrad, Conz, Cord, Curd, Curt, Keno, Konradin, Konz, Kord, Kuno, Kunz, Kurt

sel. Konrad von Seldenbüren
Ordensstifter
† 2. Mai 1126
Stifter des Klosters Engelberg

Liuthard, Luthard

Mathilde, Mafalda, Malkin, Mathilda, Matilda, Mechte, Mechteld, Mechthild, Mechtild, Metje, Metke, Metta, Mettel, Mettild, Telja, Thilda, Thilde, Tilda, Tilde, Tilla

sel. Mafalda von Arouca
Zisterzienserin
† 2. Mai 1256

Sigismund, Siegmund, Sigi, Sigmund

hl. Sigismund von Burgund
burgund. König
* im Burgund
† 1. Mai 524 bei Orléans
Patron gegen Bruchleiden und Sumpffieber.

Wiborada, Wiba, Wibeke, Wiborad, Wipa

hl. Wiborada von St. Gallen
Einsiedlerin
† 2. Mai 926
Patronin der Pfarrhaushälterinnen, Köchinnen, Bibliotheken und Bücherfreunde.

Zoë
hl. Zoë
Märtyrin
† um 127 in Attaleia, Pamphylien (heute Antalya)




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...   Erstellt am 02.05.2009 - 08:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liborius.........


beim solche namen greift man oft und unweigerlich auf irgend heilige zurück.
wobei hier um der stadtpatron von Paderborn handelt.


Hl.Liborius

Der Heilige Liborius war im 4. Jahrhundert Bischof von Le Mans und hat in seinem Bistum einige Kirchen gebaut. Liborius war ein Zeitgenosse des hl. Bischofs Martin von Tours. Sein Todestag wird auf den 23. Juli 397 datiert.

Liborius soll einem vornehmen gallischen Geschlecht entstammt und durch die römische Kultur geprägt worden sein. Er war um die Christianisierung des heidnischen Umland von Le Mans bemüht. Dabei errichtete er mehrere Landpfarreien. Außerdem soll Liborius in seiner langen Amtszeit 217 Priester und 184 Diakone geweiht haben. Nach der Lebensbeschreibung des Hl. Martin von Tours weilte dieser am Sterbebett seines Freundes Liborius. Martin leitete auch dessen Begräbnis in der Zwölfapostelkirche, in der auch schon der erste Bischof von Le Mans, der hl. Julian, begraben worden war. Schon bald nach seinem Tod sollen am Grab des Heiligen Heilungswunder geschehen sein.

Aufgrund der Freundschaft zwischen dem damaligen Bischof von Le Mans, Aldrich, und Badurad, seines Zeichens Bischof von Paderborn (beide waren gebürtige Sachsen und hatten wiederholt eine Weile am kaiserlichen Hof Ludwigs des Frommen gelebt) gelangten die Liboriusreliquien 836 als Geschenk nach Paderborn. Die entgültige Veranlassung, die Reliquien des Hl. Liborius nach Paderborn zu übertragen, gab aber Kaiser Ludwig der Fromme. Eine Paderborner Delegation reiste im Frühjahr des Jahres 836 nach Le Mans, um die Gebeine des Heiligen in Empfang zu nehmen. Bei der Erhebung der Reliquien in der Zwölfapostelkirche sollen zahlreichen wunderbaren Zeichen beobachtet worden sein. Die Übergabe der Reliquien begründete den Bund ewiger Bruderschaft zwischen dem Erzbistum Paderborn und dem Bistum Le Mans. Zum Pfingstfest kehrte die Gesandtschaft mit den Reliquien nach Paderborn zurück.


Liborius Schrein

Dort ruhten sie ruhig bis ins Jahr 1622 als der protestantische Herzog Christian von Braunschweig auf der Suche nach einem Winterquartier die Stadt Paderborn erorberte. Dabei plünderte er den Domschatz und auch den Schrein mit den Reliquien des Heiligen Liborius. Auf einem anschließenden Feldzug, der ihn nach Elsass-Lothringen führte, verkaufte er ihn an den Rheingrafen Philipp Otto, der ihn auf das Schloss seiner katholischen Gemahlin nach Nancy bringen ließ. Als das Paderborner Domkapitel den Aufenthaltsort der Reliquien erfuhr, gelang es ihm, den Schrein zurückzukaufen. 1627 konnten die Reliquien wieder im Hochaltar des Domes beigesetzt werden. Der Silberschmied Hans Krako hatte zu diesem Anlass einen neuen kostbaren Schrein für die Reliquien gefertigt, der bis heute bei den Liboriprozessionen durch Paderborn mitgeführt wird.
Auch kirchenpolitisch erlangte die Liboriverehrung große Bedeutung: Als die Friedensverhandlungen zur Beendigung des 30jährigen Krieges fürchtete man in Paderborn, das Bistum könnte aufgelöst und Hessen zugeschlagen werden. Das Domkapitel bat daraufhin das Domkapitel von Le Mans, sich beim französischen König Ludwig XIV für den Erhalt des Bistums einzusetzen. Tatsächlich stellte der König 1647 eine Protektionsurkunde aus, das den Bestand des Bistums sicherte. So hatte sich der Bund zwischen Le Mans und Paderborn erneut bewährt.

Das Fest des Heiligen Liborius wird alljährlich am 23. Juli gefeiert. Das weithin bekannte Liborifest findet jeweils in der letzten Juliwoche statt. Es beginnt mit der Erhebungsvesper, bei der die Reliquien in einem kostbaren Schrein, auf dessen Dachseite der Heilige Liborius und der Heilige Kilian abgebildet sind, erhoben werden und der sogenannte Liboritusch ertönt.
(quelle:padersite)

Lesen über Paderborn

(leider fand ich die adresse von diesen kleinen, entzückenden schuhladen nicht, wo ich ein paar hinreissende schuhe gekauft hab

[Dieser Beitrag wurde am 02.05.2009 - 08:57 von besucherin aktualisiert]




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