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Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Ich habe dies Thema eigentlich schon einmal anderswo anbrechen wollen, nun aber hier. Insgesamt wird sehr gern und mit Wonne dem Leben der Frau oder des Herren gefrönt. Häufig zeigen sich aber, auch wenn man dies zu kaschieren versucht, dass es doch an den Dienstboten mangelt. Denn um einen solchen zu bekommen, gehört einiges hierzu, was bei Umgang, klaren und geeigneten Regeln des Rollenspieles anfängt und noch bedeutend weiter in das Detail gehen kann. Als Dienstbote, der ich bin, mag ich gern, meine Erfahrungen, die beim rechten Herren nur die besten sein können, schildern. Ich sehe diese Diskussion wenn nicht als DEN Ausgangspunkt zu der Problematik Umgangsformen und Sprache, aber einen von vielen, wie auch: Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Edward ![]() Zweig ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.01.2006 Beiträge: 79 Nachricht senden |
Ich halte es eigentlich für unerlässlich, das ab einem gewissen Status, den man darstellt, auch ein Faktotum zugegen ist. Ich für meinen Teil plane eine solche Darstellung mit meinem Bruder, der dann meinen Steward darstellen soll. (Und hoffe inständig, daß die Stürme der Adoleszenz ihn nicht von diesem Vorhaben abbringen) Zu diesem Thema bin ich gerade heftigst am recherchieren, vor allen was die Umgangsformen und das Verhältnis Diener-Herr angeht. Signatur Das Glück, dem scheußlichen Gemetzel lächelnd, schien des Rebellen Hure, doch Held MacBeth -wohl ziemt ihm dieser Name- das Glück verachtend mit geschwungnem Stahl, der heiß von Blut und Niederlage dampfte, haut er sich Bahn bis er dem Schurken gegenüberstand. | ||||
Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Zum Punkt Regeln: Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Catherine ![]() Zweig ![]() Status: Offline Registriert seit: 03.01.2006 Beiträge: 194 Nachricht senden |
Ich halte dieses Thema für sehr, sehr wichtig, da auch einfachere Leute, wie z.B. die Miss und Mrs. Bates aus Jane Austens "Emma" Dienstboten hatten. Selbst Fanny´s Eltern ("Mansfield Park" Signatur "Ich were erstickt, wenn ich dieses nicht gesagt hätte" Liselotte von der Pfalz | ||||
Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Er war in eben jenem Fulda, wo das mit der Herrin für "Citoyenne" nicht so recht funktionierte und er fragte mich, ob ich Lust hätte, sein Dienstbote zu sein. Da ich zu dem Zeitpkt. noch in Lohn und Diensten stand, konnte ich gute Konditionen erwirtschaften. Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Nanny ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 656 Nachricht senden |
Ist die Frage nicht eher: "Wie findet man ein williges Wesen, das den/die Bedienste/n geben will?" | ||||
Justine_de_Farinot ![]() Administrator ![]() Status: Offline Registriert seit: 11.10.2005 Beiträge: 678 Nachricht senden |
Manche stehen vielleicht drauf ![]() Nein, Spaß beiseite, wenn der eigene Geldbeutel nicht so viel hergibt, ist das sicher eine gute Alternative. Aber man sollte vorab zu seinem Herrn / seiner Herrin vielleicht nicht unbedingt freundschaftliche Verbindungen hegen, sonst wird dies sicher irgendwann zu Reibereien führen und die Freundschaft beenden. Ich könnte mir aber ebenso gut vorstellen, daß Leute, die in ihrem wirklichen Leben, also im Beruf eine hohe Position haben, in der Freizeit auch mal gar keine Verantwortung haben möchten und sich eine Domestikendarstellung daher vielleicht auch anbietet ![]() Ich persönlich hätte vermutlich Probleme mit beidem, sowohl eine solche Darstellung anzustreben, als auch eine Zofe oder einen Diener zu befehligen. Die Gleichberechtigung ist mir von klein auf eingetrichtert worden! Da bin ich doch zu sehr eine Frau des 21. Jahrhunderts ![]() Signatur Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen. (Rousseau) | ||||
Edward ![]() Zweig ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.01.2006 Beiträge: 79 Nachricht senden |
Nun, der Aspekt des „Dienens“ ist schon ein Faszinosum! Seit langem beschäftige ich mit diesem Thema, da ich ein Amt bekleide, dessen offizieller Titel sich vom griechischen „diakonos“ (Diener) ableitet. Ich gehöre einer Geschwisterschaft an, in der ältere Geschwister die Devise: „Mein Lohn ist das ich dienen darf“ leidvoll erfuhren. Das reichte vom frühen Tod durch unsägliche Arbeitsbedingungen über Versetzungen in den Missionsdienst innerhalb eines Tages (Es wurden Brüder ohne vorherige Ankündigung angewiesen, ihre Sachen zu packen und am nächsten Tag in Bremen den Dampfer Richtung Afrika zu besteigen!) bis hin zur Mitbestimmung bei der Auswahl der Ehefrau durch den Vorstand der Bruderschaft – noch bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts! Signatur Das Glück, dem scheußlichen Gemetzel lächelnd, schien des Rebellen Hure, doch Held MacBeth -wohl ziemt ihm dieser Name- das Glück verachtend mit geschwungnem Stahl, der heiß von Blut und Niederlage dampfte, haut er sich Bahn bis er dem Schurken gegenüberstand. | ||||
Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Diese Abmachung ist doch ganz löblich. Gab es nicht auch damals solche Ideen oder suchten nicht auch damals Menschen diese Freiräume? Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Nanny ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 656 Nachricht senden |
Also... meine Schwester bekäme ich höchstwahrscheinlich nicht dazu, meine Zofe zu werden. Die Antwort sähe dann ungefähr so aus: | ||||
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