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<Schneider>
unregistriert

...   Erstellt am 26.03.2005 - 09:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Forum,

in Hermsdorf wird ein Anfang gemacht um die Region wieder zu beleben. Es gibt dort wie hier in der Region noch relativ große Firmen, die aber nicht in der Lage sind, den Abwärtstrend der Region aufzuhalten. Deswegen ist es unbedingt notwendig, als Region selber zu versuchen die regionalen Wirtschaftskreisläufe, wieder in Gang zu setzen.
Ich werde nach Hermsdorf fahren und mir die Vorträge anhören.

MfG
Norbert Schneider

Am 23. Apirl 1. Forum Regionale Ökonomie Hermsdorf (OTZ/M.S.). Am 23. April findet in Hermsdorf das 1. Forum Regionale Ökonomie im Saale-Holzland statt. Es informiert über Regionalwährungen, Bartersysteme, private Tauschringe und über den Einsatz von regionalen Marken. Das Forum wendet sich damit an alle Bürger des Kreises, insbesondere an Verwaltung, Politik, Verbände, Vereine und die Wirtschaft.

Was dahinter steht, erläuterte am Donnerstag Kerstin Gotthold, Chefin einer Eisenberger Werbeagentur, und Initiatorin des Forum. Ihr zu Seite Hermsdorfs Bürgermeister Gerd Pillau. Er ist Schirmherr der Veranstaltung.

Das Forum solle alternative Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung für die Region aufzeigen, um sie weiter nach vorn zu bringen, erklärte Kerstin Gotthold. Das Konzept ruht im Wesentlichen auf vier Säulen. Als erstes wird das so genannte Regionalgeld genannt. Ein alternatives Zahlungsmittel, das regional beschränkt, den Euro ergänzt. Das Geld wandere noch viel zu oft in andere Gegenden. Mit dem Regionalgeld in Form von Gutscheinen oder Wertgutscheinen, das andernorts beispielsweise Hafensilber, Kirschblüte oder Rheingold heiße, wolle man die Bürger sensibilisieren, in der eigenen Region auszugeben. Je mehr Geschäfte und andere Anbieter diese "Währung" akzeptieren, um sehr mehr Geld bleibt im eigenen Kreis. Ein weiterer Aspekt: Das Geld sollte stets im Kreislauf bleiben, ansonsten verliere es an Wert. Werde es wieder in Euro eingetauscht, was möglich sei, werde ein Aufschlag von drei Prozent fällig, der wiederum sozialen Projekten zugute komme.

Weitere Säulen sind ein Tauschring auf privater Basis, auf gewerblicher Basis nennt man das Barter. Dabei würden 50 Prozent der Dienstleistung mit Euro vergütet und 50 Prozent mit einer anderen Dienstleistung, die zuvor definiert werde, erläutert Gotthold. Und bei den regionalen Marken werde auf eigene Produkte gesetzt, die mehr und mehr die Warenkörbe erobern sollen.

Zu allen Punkten sind zum Forum Referenten eingeladen. In ca. einem Jahr sollen Ergebnisse sichtbar werden, was Regionalgeld, Bartersystem und Tauschplattform angehe, sagte Gotthold zur Zeitschiene. Das sei ein anspruchsvolles Ziel, meinte Bürgermeister Pillau, bei dem die Werbefrau mit ihrem Konzept auf offene Ohren getroffen war.

Dienstags 19 Uhr treffen sich die Organisatoren des Forum im Clubraum des Stadthauses. Wer dabei mithelfen möchte, ist herzlich eingeladen.

25.03.2005




GittaTrupp ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 25.12.2004
Beiträge: 21
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...   Erstellt am 27.03.2005 - 11:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo norbert,
ich würde gern erscheinen aber ich weiß nicht wirklich wo der clubraum des stadthauses ist. gehts etwas genauer.
lieben gruß und frohe ostern dir und deiner familie! gitta




<Schneider>
unregistriert

...   Erstellt am 27.03.2005 - 18:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Gitte,

im Eingangsbereich des Stadthauses findest du einen Hinweis, wie es zum Clubraum geht.

Schöne und erholsame Osterfeiertage wünsche ich dir auch.


Gruß Norbert




<Schneider>
unregistriert

...   Erstellt am 01.04.2005 - 19:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Neuer Hinweis zum Forum in Hermsdorf!

MfG
Norbert Schneider

1. Forum regionale Ökonomie für den Saale-Holzland-Kreis




Die Motivation

Wir alle wissen, das Geld ist alle! Betroffen sind private Geldbeutel genauso wie die öffentliche Kassen. Soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte bleiben auf der Strecke und mit ihnen Lebensqualität und Zukunftsaussichten.

Kinder, Jugendliche, sozial Schwächere, kranke, alte und behinderte Menschen spüren die Folgen der finanziellen Ebbe als Erste. Es ist an der Zeit zu denken, zu planen und zu handeln!

Die Zukunft unserer Region kann selbstverantwortlich mitgestaltet werden – zum Vorteil unserer regionalen Gemeinschaft. Das Forum ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu mehr Optimismus, Erfolg und Zukunft im Saale-Holzland-Kreis.

Forum

Das „1. Forum für regionale Ökonomie im Saale-Holzland-Kreis“ stellt erfolgreiche Initiativen und interessante Zukunftsalternativen vor. Wirtschaftliche, kulturelle und soziale Themen stehen dabei im Fokus.

Profis aus Deutschland und Österreich berichten über eigene Erfahrungen, die sie mit Ergänzungswährungen (Komplementärwährungen), regionalen Wirtschaftskreisläufen und anderen Systemen schon heute haben.

Moderiert wird das Forum von Thomas Bille, dem aus Hörfunk (MDR Kultur, Figaro) und Fernsehen (MDR-Artour) bekannte Redakteur.

Regional und global

Die Globalisierung ist in aller Munde. Jetzt ist es Zeit, unser regionales Engagement zum Ausgleich in die Waagschale zu werfen. Die Potenziale unserer Region sind großartig und vielfältig: Technologie, Tradition, geopolitische Position und die touristisch attraktive Landschaft – das sind nur einige unserer Stärken.
Doch Fakt ist auch: Nur wir selbst können diese Schätze kultureller Identität bewahren und am Leben erhalten. Deshalb müssen wir heute neue Ideen entwickeln, die auch morgen zu uns und zu unserer Gegend passen.

Unser Geld

Die finanzielle Unterstützung durch Bund, Land und Kommunen nimmt ab, und mehr ist künftig nicht zu erwarten. Alle Einwohner müssen deshalb das ökonomische Wohl der Region engagiert selbst entwickeln. Die Intensivierung regionaler Wirtschaftsströme, zum Beispiel mit einer Ergänzungswährung, bewirkt dabei sicher keine kurzfristigen Wunder. Unser Augenmerk gilt der mittel- und langfristig positiven Entwicklung unserer Stärken und unserer Region.

Konkret

Nach dem Forum und nach Prüfung der Argumente ist die Gründung eines gemeinnützigen Vereins vorgesehen. Er wird als Vertreter der gesamten Einwohnerschaft der Region Saale-Holzland etabliert. Alle zukunftsinteressierten Personen, Persönlichkeiten, Organisationen und Körperschaften unserer Region werden zu seinen Mitgliedern zählen. Die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, sind sehr groß. Noch größer und vielfältiger allerdings sind die Zukunftschancen. Wir wollen am 23.04.2005 offiziell beginnen, sie nutzen.

Toleranz

Die Initiative „Regionale Ökonomie“ ist tolerant. Sie ist intensiv vernetzt mit Gleichgesinnten in Deutschland, Europa und international. Extremes Gedankengut gleich welcher Färbung hat in dieser Gemeinschaft keinen Platz. Selbstverständlich gehören wir als Region zu Europa und der Euro gehört zu uns.


Tradition mit Zukunft

Das Holzhandwerk und viele andere Traditionen des Holzlandes sind für unsere regionale Identität genauso wichtig wie z. B. der Maibaum, die Mutz oder die High-Tech-Unternehmen im TRIDELTA Gewerbepark auf dem Gelände der ehemaligen HESCHO. Nur zusammen entfalten sie die Wirkung, die unsere Region so einzigartig macht. Nur zusammen bewirken die besonderen Bewohner unseres Raumes, dass unsere Gegend auch in Zukunft „besonders“ bleibt. Ganz im eigenen Interesse und im Interesse unserer erfolgreichen Vernetzung mit anderen Regionen in Deutschland, Europa und in der Welt.

Kurzinformation:

Beim 1. Forum für regionale Ökonomie geht es um den aktuellen Stand von Regionalwährungen in Deutschland und um praktische Erfahrungen mit Tauschring- und Bartersystemen.

Interessierte und engagierte Bürger der Region treffen Vertreter anderer Regionen, um die ökonomischen und sozialen Zukunftsaussichten in unserem Lebensraum zu vergleichen, zu diskutieren und um sie konkret verbessern.

Unsere Ziele:

• ökonomische Stabilisierung der Region;
• Förderung von Tradition UND Innovation;
• Stärkung sozialer Strukturen;
• Vermeidung von Arbeitsplatz- und Arbeitskräfteschwund;
• Verminderung finanzieller Abflüsse;
• Etablierung eines starken regionalen Wirtschaftskreislaufs;
• intensiver Erfahrungsaustausch mit gleichgesinnten Initiativen.


Das 1. Forum regionale Ökonomie für den Saale-Holzland-Kreis
findet am 23.April 2005 im Stadthaus Hermsdorf unter Schirmherrschaft des Bürgermeisters Gerd Pillau statt.

Engagement und praktische Hilfe

Das „1. Forum für regionale Ökonomie im Saale-Holzland-Kreis“ braucht viele kluge Köpfe, starke Hände und große Herzen, um zu einem Erfolg für alle Bewohner der Region zu werden. Helfen Sie mit! Unsere Region braucht persönliches Engagement sowie Sach- und Geldspenden. Information und Anmeldung unter Tel. 036691-53415 und im Internet unter saale-holzland.info

Ort: Hermsdorf/Thür.
Tag: Samstag 23. April2005
Zeit: 9.00 - 17.00 Uhr





<Schneider>
unregistriert

...   Erstellt am 27.04.2005 - 12:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Forum,

der Andrang zu den Forum war leider nicht ganz so groß wie erhofft. Jeder der nicht kommen konnte, sollte sich aber die Tagungsunterlagen schicken lassen, denn die Vorträge waren ganz vorzüglich.

MfG
Norbert Schneider

OTZ Eisenberg 25.04.2005
Im Wirtschaftsring wird Arbeit (regional)geldwert


Karin Präßler von der Verwaltungsgemeinschaft Hermsdorf und Thomas Schumacher, Abteilungsleiter im Landratsamt (hinten), sprechen mit den Landmarkt-Frauen Bettina Kübler, Hannelore Stein und Gabriele Pilling (von links). (Foto: OTZ/Frindert)

Am Sonnabend in Hermsdorf: Erstes Forum für regionale Ökonomie Von OTZ-Redakteurin Carola Frindert Hermsdorf. Eva Bärthel aus Eisenberg will Alexander Pilling aus dem Reinstädter Grund treffen. Vereinbart haben die Vorsitzende der Händlergemeinschaft Eisenberg und der Vorsitzende des Wirtschaftsringes Reinstädter Landmarkt die Konsultation am Sonnabend im Hermsdorfer Stadthaus auf dem 1. Forum für regionale Ökonomie im Saale-Holzland.
Alexander Pilling berichtete, wie im Reinstädter Grund 27 Partner auf der Basis der eigenen Währung "Landmark" in einem regionalen Netzwerk Produkte und Leistungen handeln, zum gegenseitigen Vorteil. Eva Bärthel konstatierte, dass die Händler der Kreisstadt mit einem ähnlichen Vorhaben mittels City-Card bisher gescheitert sind. Da drängte sich Erfahrungsaustausch auf.
Genau das war das Anliegen der Veranstaltung. Global denken und dabei regional handeln, um lokal zu profitieren, diesem Ziel hat sich Kerstin Gotthold verschrieben. Als Veranstalterin versammelte die Unternehmerin aus Eisenberg potenzielle Mitstreiter aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft. Dreh- und Angelpunkt waren alternative Wirtschaftskonzepte, die sich regionaler Kreisläufe bedienen und - parallel zu den weltweiten offiziellen Währungssystemen - über eine eigene, eben regionale Währung laufen.
Die Idee: Man schafft eine Komplementärwährung, auf deren Basis in einem regional überschaubaren Wirtschaftsring Partner Produkte und Leistungen austauschen. Der Vorteil: Wenn das Geld nicht abfließt, sondern in der Region bleibt, führe das in der Folge zu einem engeren Zusammenschluss der Wirtschaftspartner vor Ort.
"Produkte von außen werden wir immer brauchen. Aber wir haben auch viele Produkte von innen, die uns nützen", wirbt Kerstin Gotthold für die Möglichkeit, Nachfragen zu befriedigen, die mangels Euro-Knappheit nicht abgefragt würden. So könne man den persönlichen Euro-Geldbeutel schonen und dennoch erfolge Wertschöpfung, erklärt sie, was für viele im Saal fremd und deshalb zunächst schier unmöglich erschien.
Die eigene Erfahrung, dass nach gut zehnjähriger Unternehmertätigkeit die Geschäfte immer schlechter werden, habe sie wach gerüttelt, erklärt Kerstin Gotthold ihre Initiative, vor Ort Akteure zusammenzuführen und für die Arbeit im Regional-Geld-System zu interessieren. Anderswo funktioniere das, nennt sie den "Chiemgauer", der seit 2003 in der bayerischen Region im Umlauf ist, kompatibel mit dem Euro-System. Erstmals damit konfrontiert, habe sie zunächst auch nicht daran glauben wollen, sei aber mittlerweile davon überzeugt. Sie wisse inzwischen auch, dass es sich um "alten Toback" handelt. Schon in den 30-er Jahren habe es in Gera und Weimar solche Regionalwährungen gegeben, plädiert sie für Wiederbelebung von Bewährtem.
Es gehe darum, die Leute zu sensibilisieren. Statt zu klagen, dass alles den Bach runtergehe, müsse man Geschaffenes bewahren. Für den Auftakt zu diesem Weg hätte sich Kerstin Gotthold ein wenig mehr Resonanz gewünscht. Dennoch glaubt sie an ein zweites und weitere Foren.
OTZ Eisenberg 25.04.2005





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