Jeannette Adminiwölfin-Tigerauge
      

Status: Offline Registriert seit: 22.11.2004 Beiträge: 5232 Nachricht senden | Erstellt am 19.02.2007 - 05:04 |  |
Herman Van Veenist der Musiker, dem in den 70ern oftmals mein Ohr gehörte.
Sie soll, so sagt man, wortkarg sein
Das hat mich nie gekränkt
Denn wenn sie redet, sagt sie
Was sie wirklich denkt
Auf manchen Festen kommt es vor
Daß sie kein Wort verliert
Und all' die vielen Schwätzer
Dadurch irritiert
Sie wirkt nach außen so verschlossen
Manch' einer hält sie für verdrossen
Doch ich weiß, sie ist vergnügt
Der erste Eindruck trügt
Sie soll, so sagt man, wortkarg sein
Das hat mich nie gekränkt
Denn wenn sie redet, sagt sie
Was sie wirklich denkt
Und daß sie gern schweigt
Heißt nicht, daß sie still ist
Sie spricht eine Sprache
Die ich allein versteh'
Wieviel sagt ihr Lächeln
Ihr Blick spricht oft Bände
Das Spiel ihrer Hände
Ersetzt das ABC
Sie soll, so sagt man, wortkarg sein
Das hat mich nie gekränkt
Denn wenn sie redet, sagt sie
Was sie wirklich denkt
Sie wirkt nach außen so verschlossen
Manch' einer hält sie für verdrossen
Laß sie reden, mir ist gleich
Was man ihr da vorhält
Denn wenn sie mir dann
Zärtlich ihren Mund ans Ohr hält
Sagt sie so viel, sagt sie so viel
Dann sagt sie viel...
Quelle
Signatur ehem. Verkehrsplanerin, Künstlerin, Begründerin des freenet-Philosophie-Forums, Feministin, Projektleiterin für Energie und Verkehr bis 2008 Feministischen Partei Die Frauen, Mein Frauen-Forum ab 2009

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Jeannette Adminiwölfin-Tigerauge
      

Status: Offline Registriert seit: 22.11.2004 Beiträge: 5232 Nachricht senden | Erstellt am 19.02.2007 - 05:11 |  |
Sie stupste mit dem Näschen -
Es durchfuhr mich wie ein Blitz -
Und sie flüsterte ganz leise in mein Ohr:
"Die Luft ist hier zum Schneiden, Oh ich sitz'
Viel zu lang hier drin"
Und sie zupfte mich am Kinn
Draußen auf dem verlass'nen Boulevard
Weht der Wind ihr die Locken aus dem Haar
Möwen segeln wie Luftpostpapier
Auf und ab entlang dem Pier
Das Barometer steht auf Sturm
Es hatte schon gefroren
Selbst der Brunnen war vereist
Sie lachte und sie rief: "Ich such' 'nen Mann
Der notfalls auf Socken glitschen kann!"
Ich bin stundenlang
Dann mit ihr geglitscht
Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab' nichts dagegen
Wir spielten ausgelassen
Wie zwei Kinder auf dem Eis
Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab' nichts dagegen
Denn sie ist nicht verlegen
Und ich bin noch kein Greis
Diese Stadt is so undicht wie ein Sieb
Und der Wind trifft uns wie ein Keulenhieb
Auf der Bank, in jedem Hauseingang -
Überall streicht er entlang
Die Stadt, Ich hab' sie ja so satt!
Um warm zu bleiben, kauften wir
'Ne Tüte mit Pommes Frites
Und luden alle Möwen noch dazu
Sie wünschte höflich: "Guten Appetit!"
Und sie sagte: "Halt,
Erst die Möwen und dann du!"
Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab' nichts dagegen
Wir spielten ausgelassen
Wie zwei Kinder weit entrückt
Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab' nichts dagegen
Doch hab' ich einen Bruder
Der hält uns für verrrückt
Quelle: s.o.
Signatur ehem. Verkehrsplanerin, Künstlerin, Begründerin des freenet-Philosophie-Forums, Feministin, Projektleiterin für Energie und Verkehr bis 2008 Feministischen Partei Die Frauen, Mein Frauen-Forum ab 2009

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