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...   Erstellt am 11.05.2009 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Ein Mann, ein Wort!

Zum Vergrößern hier klicken.




Liebe Leser,

auf den folgenden Seiten lernen Sie Siggi Kurtz kennen,
der für die soziale Gerechtigkeit einen Fußmarsch
von 637 Kilometern auf sich genommen hat.

Dafür zollen wir ihm großen Respekt




[Dieser Beitrag wurde am 18.10.2010 - 21:31 von Panthcop aktualisiert]





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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Ende November 2008 fasste unser Mitglied Siegfried (Siggi) Kurtz den Entschluss von Hellenthal in der Eifel (NRW) zum Bundestag in Berlin zu laufen. Hintergrund des Vorhabens war, dass Siggi unverschuldet arbeitslos wurde und zu erwarten war, dass er ab Januar 2009 ALG II beziehen würde.

Mit seinem Protestmarsch wollte er sowohl die Mitbürgerinnen und Mitbürger, als unsere "Volksvertreter" in Berlin, auf die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland aufmerksam machen.

Ausschlaggebend für dieses außergewöhnliche Projekt war unsere Aktion am 01.11.08 in Wiesbaden. Damals hatten mehr als 500 Mitbürgerinnen und Bürger jeweils einen Einschreibebrief mit Rückschein an die Bundeskanzlerin, Frau Dr. A. Merkel, gesandt. Resonanz - 0,0. Wir berichteten hier bereits über diese Aktion.

Siggi Kurtz konnte als Bürger dieses Landes, der mehr als 33 Jahre in Brot und Arbeit stand, diese Ignoranz nicht länger erdulden und nahm sich vor, dem Bundestagspräsidenten, Herrn Dr. Lammert, sein Anliegen persönlich vorzutragen.

Ab Januar 2009 befassten sich das Ehepaar Siggi und Elfriede Kurtz, sowie Manja Horst und meine Wenigkeit mit der Planung des Projektes.



Die Strecke über 637 Kilometer wurde in 32 Etappen unterteilt, da Siggi pro Tag ca. 20 Kilometer zu Fuß bewältigen wollte.

Wann sollte die Aktion beginnen? Wir hatten uns zur Vorgabe gemacht, dass der Marsch im Frühjahr stattfinden sollte. Zu beachten war außerdem, dass der Ankunftstag ein Werktag sein musste. Aufgrund dieser Eckdaten wurde der Starttag auf Montag, den 23.03.09 festgelegt. Als Ankunftstag in Berlin ergab sich demzufolge der Donnerstag am 23.04.09.

Auf unserer Homepage www.steuerschmiede-berlin.de stellten wir Unterschriftslisten zum Download ein, auf der zeitgleich geschalteten Homepage www.steuerschmiede-aktuell.de konnten Online-Zeichnungen für die Aktion vorgenommen werden. Werbung betrieben wir im Internet hauptsächlich über die Plattform www.wer-kennt-wen.de(WKW).

Über diese Plattform nahm Peter Agricola, selbst ALG II - Empfänger, Kontakt mit Siggi auf. Peter hatte schon auf der Straße gelebt und erklärte sich bereit, Siggi auf seinem langen Marsch zu begleiten. Da uns keine finanzielle Mittel zur Verfügung standen, kam das Angebot von Peter sehr gelegen und wir machten uns weniger Sorgen bezüglich der Übernachtungen, denn Peter´s Erfahrungen konnten für das Vorhaben durchaus dienlich sein.

Eine Dame aus Berlin, die namentlich nicht genannt werden möchte, spendierte Siggi zwei Paar Trekkingschuhe für den langen Marsch.

Während schon die ersten Unterschriftenlisten im Hause Kurtz eintrafen, hatte Siggi bereits eine ärztliche Untersuchung hinter sich gebracht und trainierte entsprechend, um die neuen Schuhe einzulaufen und sich an die Tagesdistanzen zu gewöhnen.

Am 04.02.09 berichtete die Kölnische Rundschau von der Aktion.

Nach Erscheinen des Artikels traf eine schlechte Nachricht ein. Peter Acricola musste leider absagen. Er hatte einen Job als Lkw-Fahrer in Aussicht gestellt bekommen, incl. Ausbildung / Führerschein. Dieses Angebot konnte er nicht ablehnen. Wir wünschen Peter alles Gute auf seinem weiteren Weg.

Die Organisation lief bereits auf Hochtouren. Die Route wurde im Internet veröffentlicht, Unterstützer der Aktion boten sich an, Siggi Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Auch den Termin bei dem zuständigen Arbeitsamt hatte er hinsichtlich seines Vorhabens bereits wahrgenommen.

Die Weichen waren gestellt.

Durch das Internet auf die Aktion aufmerksam geworden, nahm Axel Kalhorn Kontakt mit Siggi auf. Axel hat ein Regiestudium an der HFF Potsdam-Babelsberg absolviert und ist seit 2000 freiberuflich als Filmemacher, Dokumentarfilmer, Autor, Regisseur und Produzent tätig. Er lebt mit Familie in Berlin und der Uckermark.

Er bot Siggi an, ihn über die gesamte Distanz zu begleiten, um einen Dokumentarfilm von der Aktion zu drehen. Siggi willigte ein. Nun waren sie zu zweit.

Kurz darauf meldeten sich Peter Klis und Reiner Beutler, die ebenfalls über das Internet über die Aktion erfahren hatten bei der Familie Kurtz und boten ihre Hilfe an. Peter stellte sein Fahrzeug zur Verfügung, immerhin mussten Zelte, Bekleidung, Axels Kameraausrüstung und diverse Utensilien transportiert werden.

Das Team war nun komplett.

Am 17.03.09 veröffentlichte der Kölner Stadtanzeiger ein Interview mit Siggi.

Elfi Kurtz, Manja Horst und ich teilten uns die kommenden Aufgaben ein. Elfi war für die fernmündliche Kommunikation und Koordinierung der Presse zuständig, Manja übernahm die Benachrichtigung der Bundestagsfraktionen und die zeitversetzte schriftliche Information der Presse an den Etappenzielen der ersten 16 Tage. Meine Aufgabe bestand darin, die Presse für die restlichen 16 Tage etappenweise schriftlich in Kenntnis zu setzen. Weiterhin führte ich das Tagebuch.

Wir hielten fernmündlich Kontakt zum Team und fixierten wichtige Ereignisse, Vorausplanungen usw. in einer gesonderten Gruppe bei WKW, die wir speziell zu diesem Zweck angelegt hatten. So hatten wir jederzeit Einsicht und waren informiert.

Das war der erste Teil zum Weg der sozialen Gerechtigkeit. Sie haben nun erfahren, warum sich ein Mann wie Siggi Kurtz zum Protest gegen die soziale Ungerechtigkeit entschieden hat und wie er darauf aufmerksam machen wollte.

Sie haben Einblicke in die Planungsarbeit bekommen und sind nun sicher gespannt, wie es ihm auf seinem Weg erging .

Ob er sein Ziel erreicht hat, sowohl in Hinblick auf die Distanz, als auch den Empfang in Berlin, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Zuvor stellen wir Ihnen die Route und die Flyer vor.




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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 





Siggi´s Tagebuch






Nach Wochen der Vorbereitung: Endlich kann es los gehen.
Siggi, Du hast Dein Vorhaben wahr gemacht - im Sinne der
sozialen Gerechtigkeit. Leider meint es der Wettergott nicht
gut mir Dir. Wir wünschen Dir auf Deinem Weg alles Gute!




Montag, 23.03.09, 01. Tag

Hellentahl - Kall, 21 Km



Während des Wochenendes trafen Axel Kahlhorn (Dokumentarfilmer), Peter Klis (Fahrer des Begleitfahrzeuges) und Reiner Beutler (Beifahrer) im Hause Elfi und Siggi Kurtz ein.

Am Sonntagabend erfolgte bei einem Gläschen die letzte Besprechung, bevor das Team am Montag gegen 04:00 Uhr in den neuen Tag startete.

Das gemeinsam Frühstück fand um 07:00 Uhr statt, da sich bereits ab 08:00 Uhr die Medienvertreter von SAT1, WDR, der Kölnischen Rundschau usw. einfanden. Es folgte Interview um Interview....



Noch ein Abschiedskuss von Elfi, dann geht´s los......

Endlich, um 10:30 Uhr konnte das Team bei miserablem Wetter (eisiger Sturm und Schnee) den Start zum Weg der sozialen Gerechtigkeit angehen.

„Hallo ihr Lieben,

Siggi ist mit einer halben Stunde Verspätung durch den Presserummel, frohgemut gestartet. Er läßt euch alle herzlich grüßen und ist froh, dass es endlich losgeht!
Ich würde mir wünschen, dass das Wetter es bald wieder besser mit ihm meint. Hier sind eisige Temperaturen und es ist sogar Schnee angesagt. Aber...Siggi packt das! Ich weiß, was er sich vornimmt hält er durch. Was soll ich sagen....er zieht das durch!

GLG Elfi“


Peter Klis und Reiner Beutler starteten das beladene Fahrzeug, Siggi und Axel begaben sich auf Schusters Rappen, wobei Axel seine Kamera für den Dokumentarfilm zu schleppen hatte.

SAT.1 begleitete das Duo bis 12:30 Uhr. Die Fußgänger mussten aufgrund des Wetters mehrere Pausen einlegen.

Es folgte eine lange, lange Informationspause.....



„Hier gießt es in Strömen und der Sturm, der seit heute morgen weht, wird immer stärker. Ich bin froh das Siggi erst mal bergab wandert ... Ich hoffe sie finden ein Quartier, bei dem Sturm bleibt kein Zelt stehen. Bin dann gleich weg bis heute abend. Also nicht wundern, wenn man nichts hört von mir .

LG Elfi!“


Endlich, 17:30 Uhr, meldete sich Peter Klis bei mir. Er stand mit dem Pkw am Orteingang Kall und wartete auf Siggi, Siggi´s Handy schien nicht zu funktionieren. Was tun?

Laut Plan sollte Siggi in Kall/Wallenthal einlaufen. Google zeigte mir jedoch, dass es sich um zwei Ortschaften handelte, die 4 km auseinander lagen. Aufgrund der Kilometerangabe im Plan dirigierte ich Peter nach Wallenthal.

18:47 Uhr, Elfi meldet, dass sich die vier in Kall wieder gefunden haben.

Es stellte sich heraus, dass zuvor abgesprochen war, dass Siggi eine andere Route laufen wird, um mehr Menschen erreichen zu können, also ca. 26 km. Peter stellte das Navi ein und wartete und wartete und... Dabei hatte er selbstverständlich die "Straßenroute" gewählt. Siggi kam jedoch über einen Fußweg in die Stadt. Ein kleines Mißverständnis, was der Aktion jedoch keinen Abruch tut.... Die Beteiligten nehmen es gelassen .

Radio Euskirchen war in Kall anwesend und konnte die Fußgänger nicht antreffen. Sie schafften es jedoch einen Telefonkontakt herzustellen und Siggi auf diesem Weg kurz zu interviewen. Die Ausstrahlung erfolgt am 24.03.09, zwischen 06:00 und 09:00 Uhr.

„Hallo zusammen,

also Siggi und seine Begleiter sind gesund, wenn auch durchgefroren am ersten Etappenziel angekommen.
Auch eine Unterkunft haben sie gefunden.

LG Elfi“


Das war die erfreuliche Nachricht des Tages, der Inhaber der „Eifelpension Schebesta", hat dem Quartett ein Doppelzimmer anboten, jeweils zu fünf Euro, incl. Dusche. Na, wir sagen herzlichen Dank.

Wir können gleich noch einen draufsetzen . Siggi kennt den Besitzer und konnte zwei Doppelzimmer zu den gleichen Konditionen aushandeln. Wir sagen noch einmal herzlichen Dank für die Unterstützung.



Eifelpension Schebesta, Hüttenstraße 63a, 53925 Kall, Tel.: 02441/771515. Also, wenn in Zukunft jemand in Kall ein Zimmer braucht ....

Wir freuen uns, dass der Tag doch noch einen glücklichen Ausgang fand. So können sich Siggi und Axel wieder aufwärmen. Wir wünschen den vier eine angenehme Nachtruhe. Siggi muss allerdings noch seine erste Blase versorgen....

Morgen früh um 10:00 Uhr babsichtigt das Quartett wieder aufbrechen.


Fazit:

Wetter: Eisiger Wind, Schnee, Pannen: 3, Blasen: 1, Übernachtung: Ja

Video-Link: WDR Aachen, SAT 1, Interview: WDR 5 , Radio Euskirchen
Internet: Gegen Hartz IV.de, Kummertempel für soziale Ungerechtigkeit

Paul Lagall



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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dienstag, 24.03.09, 02. Tag

Kall – Euskirchen, 20 Km



Das Team hatte eine ruhige und erholsamer Nacht. Reiner Beutler gab ein deftiges Frühstück aus und so konnte man frisch gestärkt kurz nach 10:00 Uhr in Richtung Euskirchen aufbrechen. Die Temperatur betrug + 3 Grad, es war bewölkt.

Auch heute wichen Siggi und Axel wieder von der gesteckten Route ab, was die ursprünglich geplante Strecke wiederum um 6 bis 8 Kilometer verlängerte. Video.

13:10 Uhr

„Siggi hat gerade angerufen. Er ist heute morgen nach dem Frühstück ziemlich pünktlich gestartet. Sie befinden sich jetzt auf halber Strecke in Kommern an einem großen Rewecenter, machen Pause bei einer Tasse Kaffee und verzehren die mitgeführten Verpflegung.

LG Elfi“

Gegen 16:30 Uhr kamen die Wanderer am Ortsschild Euskirchen an, wo sie an einer Tankstelle auf den Anruf von Radio Euskirchen warten, um ein Interview zu geben.

Insgesamt sind sie heute 26 – 28 km gelaufen. Sie konnten sich eine Übernachtung in einem Asylantenheim sichern. Reiner Beutler hatte sich ein Herz gefasst und bei der Stadtverwaltung nachgefragt. Wir sagen danke für das Entgegenkommen!

21.07 Uhr

Anruf von Siggi, dass der Tag gut verlaufen ist, zwischen Rockendorf und Euskirchen wurden sie von Kindern gegrüßt, die ihnen in einem Schulbus entgegenkamen.

Er konnte ein heißes Bad nehmen, was dem Muskelkater zu Gute kam. Wir sind froh, dass sie auch diese Nacht nicht unter freiem Himmel verbringen müssen.
Sie sind in dem Asylantenheim gut aufgenommen worden, eine Frau ermöglichte ihnen, die mitgebrachten Würstchen zu wärmen und spendierte noch Hähnchenschenkel, eine sehr schöne Geste.

Wenn das so weitergeht, werde ich noch neidisch .

Kleine Veränderung im Team:

Peter Klis fuhr nach Ankunft in Euskirchen mit dem Zug nach Hause und wird am Mittwoch nächster Woche vorraussichtlich wieder auf die Gruppe treffen. Das war keine Überraschung, es war im Vorfeld bekannt. Solange wird Reiner Beutler das Auto von Peter Klis fahren.....



Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: 2, Übernachtung: Ja

Interviews: Radio Euskirchen, Radio FM

Paul Lagall


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...   Erstellt am 12.05.2009 - 20:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mittwoch, 25.03.09, 03. Tag

Euskirchen - Brühl, 20 Km



18:30 Uhr

Anruf von Peter Klis, dass er wohlbehalten zu Hause angekommen ist und sich das Tagebuch auf der Homepage angesehen hat. Von seiner Seite aus keine Beanstandung .

20:00 Uhr

Der langersehnte Anruf von Siggi.

Heute morgen um 09:00 Uhr starteten die drei Weggefährten bei drei Grad, Regen, naßkalt, auf ihre dritte Tour von Euskirchen nach Brühl. Die Besetzung wie gehabt, Siggi und Axel zu Fuß, Reiner als Fahrer des Begleitfahrzeuges.
Siggi hatte mit seinen zwei Blasen zu kämpfen, wobei eine schon fast ausgetrocknet ist, der Muskelkater in den Waden schwand mit zunehmender Erwärmung des Körpers.

Gegen 12:30 Uhr traf das Trio in Weilerswirst/Groß-Vernich im Restaurant „Zur Burgschänke“ ein. Siggi fragte die Inhaberin, Frau Leiendecker, ob der Verzehr des mitgebrachten Essens erlaubt sei. Frau Leiendecker hatte keine Einwände, servierte kostenlos Kaffee und bat den Gästen sogar eine Übernachtung an.

Die Drei lehnten ab, da die Ortschaft nicht als Etappenziel geplant war.

Siggi nahm sich vor, das Restaurant zusammen mit Ehefrau Elfi nach der Rückkehr aus Berlin aufzusuchen.

Nach einer herzlichen Verabschiedung besannen sie sich wieder auf ihren Weg und maschierten in Richtung Brühl, wo sie gegen 15:30 Uhr eintrafen.
Gleich am Ortseingang von Brühl wurden sie von Murat, dem Pächter einer Tankstelle, begrüßt. Er hatte die Wanderer erkannt und spendierte sofort und ohne nennenswerte Widerrede zwei Kaffee.

Anschließend begaben sich die drei zur Stadtverwaltung in Brühl, wo ihnen ebenfalls ein Asylantenheim als Unterkunft angeboten wurde.

Da Siggi bereits im Vorfeld ein Angebot zur Übernachtung hatte, wartete er mit seinen beiden Gefährten bei dem Asylantenheim, bis er von Herrn Rudi Giefer gegen 18:30 Uhr abgeholt wurde.

Die Reise (nun im bequemen Pkw) ging 25 km nach Kerpen, wo die beiden von Frau Iris Giefer-Gans erwar-tet wurden. Siggi gestand, dass er ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen beiden Begleitern hatte.



Viniferia - Genusswelt Wein GmbH
Inhaberin: Iris Giefer-Gans,
Hauptstraße 226, 50169 Kerpen
Tel.:. 02273 - 9 49 99 00
Fax.: 02273 - 9 49 99 04

Etwas Werbung sei erlaubt .

Doch nun kann er sich bei Iris und Rudi Giefer nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen. Eine warme Mahlzeit, ein heißes Bad und bei gemütlichem Zusammensein ein Gläschen Rotwein sei dem mutigen Mann gegönnt.

Morgen wird Siggi von Rudi wieder nach Brühl gebracht. Somit verlief Tag drei der Reise durchaus zufriedenstellend.



WKW-Eintrag von Siggi am 25.03.09, 21:59 Uhr:

"Hallo, Siggi hier!

Bin in Kerpen-Sindorf bei meinen Gastgebern (Iris & Rudi), hab gut gegessen, trink nen leckeren Rotwein, unterhalte mich gut, geh gleich noch ne Runde planschen um die Muskeln zu entspannen und wieder auf-zutauen. Könnte eigentlich gleich wieder los laufen aber ne Mütze Schlaf schadet ja net.

Zuhause werden wir dann ne große Flasche aufmachen (3l Rotwein). Iris gibt mir den mit und den sollen wir zusammen mit den Frauen trinken wenn wir wieder gut daheim angekommen sind.

Liebe Grüße & tschüss bis zum nächsten Internetaufenthalt

SIGGI"

Wir meinen: Typisch
Wetter: Regen bei 3 Grad, Pannen: Keine, Blasen: 2, Übernachtung: Ja

Paul Lagall


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...   Erstellt am 12.05.2009 - 20:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Donnerstag, 26.03.09, 04. Tag

Brühl - Köln, 15 Km



11:58 erhalte ich von Elfi eine Nachricht:

„Ich freu mich auch das es nach Köln geht...ich erhoffe mir dort ein paar Leute. Meine Cousine aus Düsseldorf fährt nach Köln ...sie hat in der Schule ihres Sohnes ein Projekt mit dem Grundschuldirektor angeleiert. Thema:"Wie stelle ich mir meine Zukunft vor". Die Kinder malen Bilder, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Meine Cousine wird die Bilder mitbringen.

LG Elfi“

Na, das nenne ich Mitarbeit!! Super, von dieser Stelle einen lieben Gruß an die Cousine von Elfi , Frau Yvonne Schneider.

22:45 Uhr, endlich erhalte ich aus erster Hand den Bericht des vierten Tages.

Siggi wurde von Rudi Giefer ausgeruht zum Asylantenheim in Brühl gefahren, wo er seine beiden Wegefährten antraf. Auch sie hatten die Nacht genutzt und so konnten sie ihr Tagesprogramm gemeinsam in Angriff nehmen.
Gegen 10:15 Uhr begann bei einer Temperatur von 5 Grad der Marsch der Tagesetappe über 15, 2 Kilometer.




Er ist eine der architektonischen Glanzleistungen der Menschheitsgeschichte: Als vollkommenstes Beispiel des gotischen Baustils zum Welterbe erklärt, ist der Kölner Dom das Wahrzeichen der Rheinmetropole.
Die größte Kathedrale Deutschlands ist mit rund 7 Millionen Besuchern jährlich das meistbesuchte Architekturdenkmal des Landes. Mehr...


Axel und Siggi erreichten bei regnerischem Wetter gegen 16:00 Uhr die Domstadt Köln. Sie hielten sich zwei Stunden bei der Domplatte auf und sprachen Passanten an.

Elfi´s Cousine Yvonne war mit Ehemann Karl-Heinz, Töchterchen Luca und dem Patenkind von Elfi, Amy Joe, vor Ort und überreichte den geplagten Fußgängern Blasenpflaster. Ebenfalls konnte sie die Bilder des Schulprojektes überreichen, die Siggi mit nach Berlin nimmt. Vielen Dank Yvonne, eine super Idee!!!!

Zwischenzeitlich organisierte Axel eine Unterkunft bei einem Bekannten. Reiner , der das Auto fährt, hatte etwas Schwierigkeiten, die beiden Fußgänger zu finden, nachdem sie sich von der Domplatte in Richtung Mc Donalds entfernt hatten – kein nennenswertes Problem, wenn man fremd in einer Stadt ist. Reiner musste ja nicht laufen .

Hauptsache sie trafen wieder aufeinander. Reiner fuhr die beiden getrennt zu ihrem Betimmungsort, da immer nur eine Peron wegen der Zuladung (Kamera, Gepäck, Schlafsäcke, Zelt usw.) Platz in dem Fahrzeug hat.
Sie bekamen ein kleines Zimmer im dritten Obergeschoß zugewiesen. Axel „darf“ in dem Bett schlafen, da auch er mit Blasen und Muskelschmerzen zu kämpfen hat. Man muss bedenken, dass er jeden Tag die schwere Kamera mit sich führt.

Siggi´s Balsen klingen langsam ab. Er und Reiner schlafen am Boden. Siggi meint - Hauptsache trocken. Wir stimmen ihm zu und sind froh darüber.

Wir wünschen den drei Weggefährten eine gute Nacht und sind auf den morgigen Bericht gespannt.

Der Tag verlief (fast) ohne besondere Vorkommnisse.


Fazit:

Wetter: Regen bei 5 Grad, Pannen: Eine kleine , Blasen: Bei Siggi klingen sie ab, Axel hat noch damit zu kämpfen, Übernachtung: Ja.

Paul Lagall

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Freitag, 27.03.09, 05. Tag

Köln - Burscheid, 23 Km



Tag fünf des Weges für die soziale Gerechtigkeit.

Nachdem Siggi, Axel und Peter das –1- Zimmer-Quartier verlassen hatten, zeigten sie dem Kölner Dom den Rücken und machten sie sich gegen 11:00 Uhr auf den Weg in Richtung Burscheid.

Es war bewölkt bei 5 Grad, gefühlte Temperatur 2 Grad. Die geplante Strecke führte zwar an Leverkusen vorbei, doch Siggi und Axel machten einen Umweg und ließen sich in der Stadt sehen.

Reiner hatte morgens mit der Presse telefoniert. Die Reporterin, Barbara Sarx, rief zurück und man verabredete sich in Burscheid. Durch den Umweg verzögerte sich allerdings die Ankunft.

Gegen 16:00 Uhr, ca. 3 Kilometer vor Burscheid, meldete sich die Reporterin fernmündlich und erkundigte sich nach dem Standpunkt der Wanderer.

Wenige Minuten später trafen die Berichterstatter der Burscheider Zeitung bei Siggi und Axel ein. In diesem Moment begann es auch schon zu regnen und die Gruppe stellte sich unter dem Schuppendach eines nahegelegenen landwirtschaftlichen Anwesens unter.




Burscheid. Über hundert Kilometer hat Siggi Kurtz schon wandernd zurückgelegt. Am frühen Freitag Abend erreichte er Burscheid. In seiner Heimatstadt Rescheid in der Eifel war er am Montag gestartet. Noch 500 Kilometer Fußmarsch hat der 50-Jährige vor der Brust, bis er sein Ziel erreicht hat: den Reichstag in Berlin. Dort will er dem Bundestagspräsidenten Norbert Lam-mert eine Unterschriftenliste übergeben. Damit will er gegen die Hartz-IV-Gesetzgebung und den Abbau von Sozialleistungen protestieren. Foto: Barbara Sarx. Mehr...


Nach dem Interview legten Siggi und Axel die restlichen drei Kilometer zurück und trafen gegen 17:00 Uhr in Burscheid ein, wo sich Peter mit dem Fahrzeug bereits aufhielt.

Siggi trennte sich von seinen Begleitern, denn er wurde von Andre Horst abgeholt. Andre ist der Ehemann von unserer fleißigen Manja, welche eine wichtige Stütze unseres kleinen Organisationteams ist.

Axel und Peter fanden Unterkunft in einem Apparement, welches ihnen B. Sarx besorgt hatte. Wir bedanken uns herzlich.

Ich denke, dass Siggi und Manja heute viele Neuigkeiten auszutauschen haben, mehr jedenfalls als man am Telefon bereden kann. Bestimmt ein angenehmer Abend.

Andre fährt Siggi morgen wieder nach Burscheid zurück. Man muss dabei bedenken, dass es kein Katzensprung ist, Attendorf ist immerhin 100 km vom Burscheid entfernt.

Auch hierfür ein herzliches Danke an, Andre .




Eingebettet in die Naturarena des Bergischen Landes bietet Burscheid mit seinen grünen Hügeln, zahlreichen Tälern und Bächen einen hohen Erholungs- und Freizeitwert. Ein umfassendes Sport-, Freizeit-, Kultur- und Musikangebot bietet jedem Alter etwas und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich Bürger und Besucher in der Stadt wohlfühlen. Kein Wunder also, dass sich Burscheid auch als Touristikort immer größerer Beliebtheit erfreut. Mehr...


Fazit:

Wetter: Bewölkt bei 5 Grad, später setzte Regen ein, Pannen: Keine, Blasen: Axel hat Probleme, Unterkunft: Ja.

Wieder ist man dem Ziel 23 Kilometer näher gekommen.

Interview: Westdeutsche Zeitung

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Samstag, 28.03.09, 06. Tag

Burscheid – Lüttringhausen, 22 Km



Mitteilung um 08:56 Uhr

„Guten Morgen,

Mit knapp einer halben Stunde Verspätung, nach der nächtlichen Diskussionsrunde, sind die Herren gerade in Richtung Burscheid gestartet.

LG Manja“

... wo sie zeitig gegen 10:00 ankamen. Axel und Reiner hatten so gut geschlafen, dass sie sich leicht verspäteten . Es sei ihnen gegönnt.

Um 10:30 Uhr starteten sie bei 4 Grad und stömendem Regen in Richtung Lüttringhausen. Laut Siggi schüttete es wie aus Eimern, keine angenehme Tour.

Radio Hagen teilte fernmündlich mit, dass sie morgen ein Interview mit Siggi aufnehmen möchten; Ausstrahlung am Montag, zwischen 06:00 und 09:00 Uhr.

Gegen 13:00 Uhr klingelte nochmals Siggi´s Handy. Die Remscheider Generalanzeiger führte ein Telefoninterview mit Siggi durch, ein Fotograf der Rundschau erwartete die Wanderer in Lüttringhausen, wo sie heute gegen 18:00 Uhr eintrafen..




Foto: Remscheider Generalanzeiger





"Das schöne Dorp" im Bergischen Land

Nachdem ich auf den vorhergehenden Seiten die Heimat meiner Stammväter (Thüringen, Eichsfeld und Dingelstädt) beschrieben habe, möchte ich auch ein wenig über Lüttringhausen schreiben. Ich wohne seit 25 Jahren im Dorp und fühle mich hier sehr wohl. Die nachfolgenden Ausführungen stammen aus diversen Quellen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Sollten Sie Anregungen haben, was man in diese Seite noch aufnehmen kann, lassen Sie es mich bitte wissen. Herzlichen Dank. Mehr...

Heute Abend schläft Siggi bei seinen Freunden Marion und Wolfgang Schmidt in Essen. Wolfgang war so nett und hat ihn mit seinem Pkw abgeholt – 56 km nach Routenplaner. Danke an Marion und Wolfgang.

Axel und Reiner suchen sich eigenständig ein Quartier, wir berichten morgen.


Fazit:

Wetter: Starker Regen bei 4 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Momentan kein Thema, Übernachtung: Siggi ja, Axel und Reiner – wir berichten morgen.

Interview: Remscheider Generalanzeiger

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Sonntag, 29.03.09, 07. Tag

Lüttringhausen - Hagen, 27 km



Siggi hat gut geschlafen und wurde vorzüglich verköstigt; Braten, Salat und als Nachtisch noch mal Salat, diesmal allerdings Obst .

Axel und Reiner hatten in einer Pension genächtigt.

Um 11.00 Uhr trafen sie sich wieder und starteten zur nächsten, aber längsten Tagestour über 28 km.

13:30 Uhr

Siggi ruft mich an. Nachdem Axel und er einen 2 Kilometer langen Anstieg bei 14% Steigung hinter sich gebracht hatten (Wolfsegge-Schwelm), sind sie in der Waldschänke, Beyenburger Straße, Schwelm (phonetisch), eingekehrt, um sich auszuruhen und einen Kaffee zu sich zu nehmen.

Siggi nutze die Gelegenheit, um seine Eindrücke – so wie jeden Tag – mittels Diktiergerät festzuhalten.

Nach der Stärkung brachen sie wieder in Richtung Hagen auf, wo sie gegen 18:20 Uhr eintrafen. 10 Minuten später war auch schon Radio Hagen vor Ort, um Siggi zu interviewen. Das Interview wird morgen zwischen 06:00 und 09:00 Uhr ausgestrahlt.




Sicher wird es Ihnen hier gefallen, denn das mittlerweile 250 Jahre alte Hagen in Westfalen ist stets jung und dabei ausgesprochen lebens- und liebenswert geblieben. Um Hagen zu entdecken, gibt es viele Angebote. Kommen Sie zu uns und lassen Sie sich davon überzeugen, das für Hagen gilt: Als Gäste kommen - als Freunde gehen! Mehr...


Axel und Siggi wurden von Andre Horst abgeholt, der sie nach Attendorn brachte, wo Siggi vorgestern schon übernachtet hat. Reiner sucht sich eine Bleibe.

23:09 Uhr Mitteilung von Manja:

„Hallo Paul,

ich wollte Dir nur eben Bescheid geben; Siggi gefällt mir heute viel besser als Freitag. Er hat gut gegessen. Im Moment würde ich sagen, der läuft nicht nur nach Berlin, der läuft auch wieder zurück .

LG Manja“

Na, das hört sich doch gut an. Alles in allem ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag. Axel zog sich die Haut in Streifen von den Füßen .

Interview: Radio Hagen



Fazit:

Wetter: Teilbewölkt, Sonnenschein, trocken bei 6 Grad, Pannen: Keine, Blasen: Erledigt, dennoch große Probleme, Übernachtung: Axel und Siggi ja, Reiner – wir berichten morgen.

Paul Lagall

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[Dieser Beitrag wurde am 13.05.2009 - 21:54 von Panthcop aktualisiert]





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Montag, 30.03.09, 08. Tag

Hagen - Schwerte, 14 km



Der achte Tag voller Überraschungen - wie im richtigen Leben.

Heute 01:11 Uhr in WKW:

"Hallo, mein Name ist Andreas Kleinhans und ich hatte gestern in Gevelsberg das Glück Siggi auf seinem Weg, kurz vor Hagen kennen lernen zu dürfen.
Er ist mir am Straßenrand durch sein kleines Schildchen aufgefallen und ich habe einfach spontan mal angehalten. Siggi (und auch sein Kameramann) war mir direkt sympathisch und auch seine Aktion finde ich sehr gut.

Ich selber war vor kurzem an der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit ähnlicher Zielsetzung beteiligt (AgA Schwelm, Aktiv gegen Armut), denn ich finde auch, dass es Zeit ist etwas zu tun.
Ich bin froh, dass ich Siggi denn auch in bescheidenem Maß unterstützen konnte, indem ich mich auf die Suche nach dem "verschollenen" Begleitfahrzeug gemacht habe und zum Glück haben wir es dann auch irgendwann gefunden.

Ich habe mit meiner Frau überlegt, wie ich es möglich machen könnte, Siggi spontan zu Fuß auf der Tour zu begleiten, leider geht es wegen der Kinder nicht, sonst wäre ich ab morgen tatsächlich mitgegangen.
Ich finde es sehr schade, daß es nicht möglich ist, denn so was ist genau mein Ding.

Ich hoffe, dass Siggi auf seinem Marsch viel Unterstützung bekommt und auch bald schöneres Wetter!

Von meiner Begegnung habe ich schon einige Leute informiert und ihnen nahegelegt, ihre Unterschrift zur Unterstützung abzugeben.

Ich danke Siggi und seiner Familie, die ihn so toll unterstützt und natürlich auch seinen anderen Helfern, dass er für eine bessere Zukunft unserer Kinder kämpft, weiter so, in Gedanken bin ich bei Dir.“

.... das mit dem Begleitfahrzeug ist mir neu, also doch eine kleinere Panne am gestrigen Tag, aber nur eine kleine .

Axel und Siggi haben sich bei Manja wohl sichtlich wohlgefühlt, denn sie fuhren relativ spät weg und kamen gegen 12:00 Uhr in Hameln an.

Dort trafen sie, in einem Café sitzend, Reiner Beutler und Andreas Kleinhans (s.o.) an. Die beiden warteten dort seit 10:00 Uhr.

Das Team formierte sich und startete bei gutem Wetter, Sonne, leichte Bewölkung, 10 Grad, in Richtung Schwerte. Sie konnten sich in zweifacher Hinsicht auf Schwerte freuen; eine relativ kurze Tour mit 14 Kilometern; die Unterkunft und Verpflegung war gesichert.

Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hatte veranlasst, dass ihnen zwei Zimmer in der städtischen Notunterkunft in der Regenbogenstraße 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, außerdem wurden sie zu einer warmen Mahlzeit bei der Tafel in Schwerte, Ostenstraße 17, eingeladen.

Bevor Axel und Siggi die Dächer von Schwerte sehen konnten, wurden sie unterwegs von einem Presseteam der Ruhr Nachrichten „aufgespürt“. Das Team, Frau Nicole Giese und Herr Oskar Neubauer (Fotograf) wartete schließlich bis ca. 16:30 Uhr am Ortseingang Schwerte auf die beiden Wanderer zum Interview.




Schwerte - eine Stadt stellt sich vor. Schwerte, landschaftlich reizvoll im Ruhrtal gelegen und gleichzeitig verkehrsgünstig am Rande des Ruhrgebiets, ist eine lebens- und liebenswerte Stadt mit einem guten und breit gefächerten Angebot sowohl für seine Bewohner als auch für seine Gäste.

Schwerte aktiv erleben.

Schwerte verfügt über ein umfangreiches Freizeitangebot, das für jeden Geschmack das Passende bereithält. Mehr...






Originalton Siggi: „Der Fotograf veranstaltete eine reine Fotohitparade“ . Nach dem Interview fuhr das Presseteam Axel und Siggi zur Tafel in Schwerte. Siggi war „von den Socken“. Sie wurden bereits erwartet, alle Anwesenden grüßten sie freundlich. Die Örtlichkeit erinnerte Siggi an ein Restaurant, mit „harmonischer Einrichtung“.

Zum Essen gab es eine deftige Lauchsuppe und frische Brötchen. Das Presseteam verabschiedete sich. Axel und Siggi unterhielten sich weiterhin mit den Leuten. Morgen sind sie zum Frühstück eingeladen.

Wo blieb Reiner?

Irgendwann klingelte das Handy von Axel. Reiner, der kein Handy besitzt und von einer Gaststätte aus anrief meldete, dass er bei der Fa. Opel stünde und jetzt zu ihnen stoßen würde. Axel und Siggi begaben sich in Richtung Rathaus und trafen auf Reiner.

Sie erfuhren, dass Reiner die Tour leider unvorhergesehen abbrechen muss. Er fuhr heute noch mit dem Zug nach Hause. Wir danken Reiner an dieser Stelle für seine Hilfsbereitschaft.

Da waren´s nur noch zwei....

Siggi und Axel bekamen die Schlüssel für die „Notunterkunft“.

Wieder waren sie positiv überrascht. Sie nächtigen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mit Heizung und einer guten Einrichtung. Die Unterkunft wird kurzfristig Bedürftigen zur Verfügung gestellt, die Probleme mit ihrer Mietwohnung haben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister von Schwerte. Eine schöne Geste.

Axel hat leider wieder Blasen an den Füßen. Da er ab morgen das Begleitfahrzeug fährt, kann er sich ein wenig kurieren.

Kleine Zusammenfassung des 8. Tages:

Kurze Strecke, gutes Wetter, nettes Presseteam, sehr schöner Empfang bei der Schwerter Tafel, eine gute Unterkunft, unerwartete Rückreise von Reiner.


Fazit:

Wetter: Sonnig, leicht bewölkt bei 10 Grad, Pannen: Eine kleine mit Reiner , Blasen: Axel hat noch Probleme, Übernachtung: Ja.

Link: Ruhr Nachrichten

Paul Lagall

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