Dies ist das grösste Portal über Uruguay

Informationen von Einheimischen und Insidern























Clubmitglied werden Login




ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

fatmita ...
Einwanderungs-Expertin
.....................

...

Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2006
Beiträge: 3307
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.01.2008 - 03:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wie sieht es aus. bei denen, die schon eine Weile
aus dem Schwarzbrotland verschwunden sind?
Kommt Heimweh auf und wonach genau?



hier ist ein link zu einem mehr-oder minder unsinnigem
Hilfskatalog zu Heimweh

Was kann man tun, um kein Heimweh, zu bekommen?

[Dieser Beitrag wurde am 02.01.2008 - 03:23 von fatmita aktualisiert]





Signatur
Ich bin Hamburgerin und Betriebwirt

difilous ...





Status: Offline
Registriert seit: 21.03.2006
Beiträge: 4158
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.01.2008 - 03:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sorry Fatmita...noch habe ich kein Heimweh. Wir bekamen sogar gestern Glühwein ...eh war wohl falsch temperiert?! Nein! Heimat ist ...sich wohlfühlen. Deutschland im Rucksack funktioniert nicht. Sich auf das NEUE einlassen, das ist wichtiger als Schwarzbrot.
Obwohl...das gibt es. Kein Thema. Es gibt keinen grünen Pfeffer! Aber das ist ein Problem...eh...kein Problem. Oder, super solche Probleme zu haben. Ich bin sehr glücklich hier.

LG, Difi





Signatur
Wo immer du hingehst: der Himmel hat dieselbe Farbe.

fatmita ...
Einwanderungs-Expertin
.....................

...

Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2006
Beiträge: 3307
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.01.2008 - 03:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Der Quatsch von diesen Seiten war noch zu toppen
da wird ernsthaft die Frage gestellt:
Hilft Goetterspeise gegen Heimweh?




hier ist der link zu dieser Frage





Signatur
Ich bin Hamburgerin und Betriebwirt

fatmita ...
Einwanderungs-Expertin
.....................

...

Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2006
Beiträge: 3307
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.01.2008 - 06:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Frankfurt/Main (AP) Mit der Weihnachtszeit kommt für viele, die in der Fremde leben, das Heimweh: Einwanderern oder Au-pairs in Deutschland geht es da nicht anders als Deutschen, die ins Ausland gezogen sind. Dabei ist die Sehnsucht nach der Heimat auch unabhängig von der Jahreszeit bei vielen Bundesbürgern, die den Umzug in ein mehr oder weniger fernes Land gewagt haben, sehr hoch, wie eine Umfrage des Expatriate-Portals Just Landed ergab.
Anzeige

Danach empfinden 68 Prozent aller Auswanderer den Neustart im Ausland als «schwieriger als erwartet». 71 Prozent möchten sogar irgendwann zurück nach Deutschland, wie die Umfrage unter 1.200 deutschsprachigen Auswanderern zeigte. Nur ganze 22 Prozent sind demnach «sehr zufrieden» mit ihrer neuen Heimat.

Dennoch ist der Trend in die Ferne so stark wie seit mehr als 50 Jahren nicht: Laut Statistischem Bundesamt sind im vergangenen Jahr 155.300 deutsche Staatsbürger fortgezogen. Das war die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen 1954.

Weil in der Statistik nur diejenigen erfasst werden, die sich förmlich abmelden, und weil viele Auswanderer nach der Erfahrung von Experten erst einmal ihren deutschen Wohnsitz behalten, dürfte die Zahl der tatsächlichen Auswanderer sogar noch höher sein. Allerdings sind darunter auch Spätaussiedler oder Eingebürgerte, die in ihre alte Heimat zurückkehren. Die Statistik kann die verschiedenen Personengruppen nicht unterscheiden. Die Tendenz ist dennoch eindeutig, und die Flut von Auswanderersendungen im Fernsehen bildet wohl einen echten Trend ab.

Das Klischee des Auswanderer-Traumziels - Sonne, Strand und Palmen - trifft nach den Zahlen des Bundesamtes dagegen erst unter «ferner liefen» zu. Die beliebtesten Zielländer 2006 waren demnach wie schon im Vorjahr die Schweiz (18.000 oder zwölf Prozent), die USA (13.800 oder neun Prozent) und Österreich (10.300 oder sieben Prozent). Nach Australien gingen 2006 wie in den Jahren zuvor nur wenige (1,9 Prozent). Neuseeland, vielfach als das Aussteigerparadies par excellence beschrieben, taucht unter den 20 beliebtesten Zielen gar nicht erst auf. Die weitaus meisten gehen demnach in europäische Länder.

Betrachtet man die Hauptzielländer nach dem Alter der Auswanderer, das 2006 im Gesamtdurchschnitt 32,2 Jahre betrug, ergibt sich ein etwas differenzierteres Bild: In der Altersgruppe 18 bis unter 50 Jahre lag die Schweiz sowohl bei den Männern als auch den Frauen an der Spitze. In der Altersgruppe der 50-Jährigen und Älteren entschieden sich ebenfalls beide Geschlechter dagegen am häufigsten für Spanien, was angesichts der seit Jahrzehnten bekannten Kolonien deutscher Rentner und Pensionäre auf Mallorca oder Teneriffa kaum überrascht.

Job-Aspekt für Jüngere wichtig

Dazu passt eine Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie vom Sommer, wonach unter allen Befragten die meisten (54 Prozent) als Hauptgrund für die Auswanderung nannten, dass ihnen andere Länder einfach besser gefallen. Bei den Jüngeren unter 30 steht aber für die meisten (56 Prozent) der Arbeitsplatz im Vordergrund.

Besonders Höherqualifizierte denken offenbar über den Abschied von Deutschland nach: Nach einer Umfrage der Internet-Jobbörse für IT-Freiberufler, GULP, ist für rund drei Viertel (73 Prozent) dieser Spezialisten Auswandern ein aktuelles Thema. Gut jeder Zehnte (zwölf Prozent) der 1.049 Befragten hat schon konkrete Pläne dazu. 61 Prozent denken immer wieder darüber nach. Als beliebteste Einsatzorte wurden dabei die deutschsprachigen Länder Schweiz und Österreich genannt.

Bei den Medizinstudenten liebäugeln ebenfalls sehr viele mit dem Ausland. 89 Prozent der angehenden Ärzte sind nach einer Umfrage des «Deutschen Ärzteblattes» in Zusammenarbeit mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland offen für eine Tätigkeit außerhalb Deutschlands. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der 1.600 online Befragten können es sich demnach sogar vorstellen, dauerhaft im Ausland zu arbeiten.

Bei einer Veränderung der Arbeitsbedingungen und Verdienstchancen im Ausland oder in Deutschland könnte sich diese Begeisterung für die Ferne allerdings leicht wieder ändern, wie die Erfahrungen früherer Jahrzehnte gezeigt haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es schließlich schon einmal eine Auswandererwelle aus Deutschland. Bis 1957 kehrten pro Jahr mehr als 100.000 Deutsche dem Land den Rücken. Nach einer Allensbach-Umfrage von 1950 sagten damals 31 Prozent der Deutschen, sie würden gerne auswandern. Mit dem Wirtschaftswunder sank diese Begeisterung fürs Ausland auf zehn Prozent und damit den niedrigsten Wert in der Nachkriegsgeschichte. Die tatsächlichen Auswandererzahlen erreichten 1975 mit damals 52.861 ihren niedrigsten Stand.

In den späten 40er Jahren nach einem schnellen Nachkriegsstudium der Medizin war auch der Vater von Günther Graml ausgewandert. Schweden hieß damals für viele Zahnärzte wie ihn das gelobte Land. Nach gut 15 Jahren kehrte die inzwischen gegründete Familie Anfang der 60er Jahre aber wieder nach Deutschland zurück: Das inzwischen in der Bundesrepublik eingeführte Kassenabrechnungssystem lockte. «Erst war es wirtschaftlich dort besser, dann hier», sagt der in Schweden geborene und im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsene Sohn. Für ihn selbst komme eine Abschied für immer aus Deutschland nicht infrage: «Wenn man geht, muss man sich immer eine Tür offenlassen.»

© 2007 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved





Signatur
Ich bin Hamburgerin und Betriebwirt

Alf ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 01.11.2007
Beiträge: 200
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.01.2008 - 21:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hola, an alle die so im Forum herumschwirren für 2008 alles erdenklich Gute, Kraft u. innere Ruhe.

Miguel....für dein super Forum kann ich nur sagen:




...noch'n Gedicht...

Jahresausklang
Es gleitet das Jahr,
es gleitet das Leben,
Freude und Hoffnung hat es gegeben,
gab Enttäuschungen und Verzicht,
Trost, Alltagssorgen und die Pflicht.
Im Wechselspiel der Jahreszeiten,
wollte die Liebe sie allzeit begleiten
und viele frohe freudige Stunden –
wurden überaus beglückend empfunden.
Mancher Wunsch wurde erfüllt,
heimliche Sehnsucht oftmals gestillt.
Das Herz, es wird Erinnerungen
bewahren,
von herrlichen Stunden
und schönen Tagen.


LG an alle von Alf





Signatur
Das Leben ist schön,aber teuer...
es könnte billiger sein,aber dann ist es nicht mehr so schön!

difilous ...





Status: Offline
Registriert seit: 21.03.2006
Beiträge: 4158
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.01.2008 - 02:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Schön Alf...danke.

Heimweh...hatte ich mit 3 Jahren. Da war ich für ein paar Tage in einem Heim , da meine Eltern eine Bergtour machten. Ich stand am Fenster und weinte. Ein älteres Mädchen tröstete mich. "Schau dir die Lichter in den Fenstern an. Dahinter leben Menschen und haben vielleicht auch Heimweh und schauen in den Himmel. Da ist der Mond, deine Eltern werden ihn auch sehen können. Sende einen Gruß."
Ich habe in meinem Leben viele Grüße gesendet. Aber irgendwann kapiert, das nicht das Heim vermisst wurde, sondern die Menschen die man liebt.

LG, Difi





Signatur
Wo immer du hingehst: der Himmel hat dieselbe Farbe.

Walther 



...

Status: Offline
Registriert seit: 14.08.2007
Beiträge: 236
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.01.2008 - 10:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wie Difi schon sagte, es sind die Menschen,
nach denen man sich sehnt...und vielleicht,
wie gestern, nach einem riesengroßen Schneemann.
Ersteres habe ich hier gefunden und das Zweite...,
na, was solls..., hat ja auch nur eine begrenzte
Haltbarkeit.





Signatur
Zuhause bin ich dort, wo mir der Rücken gekrault wird!

minemaya 



...

Status: Offline
Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 70
Nachricht senden
...   Erstellt am 18.01.2008 - 13:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hola,
wir sind zwar noch nicht in Uruguay, aber wir haben uns schon Gedanken über das Thema Heimweh gemacht.
Wie Difi und Walther schon sagten...wir werden wohl den ein oder anderen Menschen vermissen, aber selbst dass lässt sich mit Besuchen regeln ( wir wohnen auch in Deutschland nicht Tür an Tür ).
Unser Zuhause ist das wo die Familie ist ( in unserem Fall...wir Zwei und unsere Hunde ).
Essen oder materielle Dinge werden wir nicht vermissen. Sie sind ersetzbar, oder man kann sich Umstellen.
Wir lassen uns einfach Überraschen und das es sein kann, dass man die ersten Monate eventuell mal Heimweh bekommen könnte ist uns auch bewusst...aber jeder Abschied bringt auch was Neues und darauf freuen wir uns .

LG Silke





Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Heimweh miguel 2 uruway1
Ich habe Heimweh nach Uruguay peterhofmann1987 0 uruway1



Click for Montevideo, Uruguay Forecast



Medizinisches Forum,



Kulinarisches,
Tiere /Pflanzen




Bauen und Plaudern



Mein Uruguay -
Tipps zum Alltag



IT-TV-Telecom in Uruguay


Einwandern und Zoll
free counters counter


Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank