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Heilige Inquisition



S. Em. Joseph Kardinal Ratzinger: "[...] man muss doch sagen, dass Inquisition der Fortschritt war, dass nichts mehr verurteilt werden durfte ohne inquisitio, das heißt, dass Untersuchungen stattfinden mussten."
(Video-Quelle: http://gloria.tv/?media=45452)


„Das Mittelalter kannte keine ‚pluralistische Gesellschaft‘ mit humanistischem Grundkonsens, sondern verstand sich als Einheit, deren geistige Grundlage das Christentum war […] Im ‚Heiligen Römischen Reich‘ wie in der gesamten auf ‚Gottesgnadentum‘ ausgerichteten Monarchie des Mittelalters wirkten weltliche und geistliche Macht als Komplementärkräfte. Eine einzige menschliche Gesellschaft entstand, die man seit dem 9. Jahrhundert Christianitas, ‚Christenheit‘ nannte – eine Einheit im Glauben, den Sakramenten und der Hierarchie jenseits aller politischen und kulturellen Differenzen. Wer dieses Fundament der mittelalterlichen Gesellschaft angriff, so lautete damals der allgemeine Konsens, wer den Glauben der Kirche in Frage stellte, unterhöhlte die gesellschaftliche Ordnung. Er wurde als gefährlicher Anarchist wahrgenommen, als religiöser Fanatiker und Revoluzzer […]“ (Michael Hesemann: „Die Dunkelmänner – Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte“, Augsburg 2007, S. 154f).

Auch der Großmeister der religiösen Satire, Hans Conrad Zander, bezeichnet in seinem sehr lehrreichen und unterhaltsamen Buch „Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition“, in dem er nachweist, dass die Inquisition jung und fortschrittlich, frauenfreundlich, effizient und heilig war und darüber hinaus recht hatte, die „Ketzerverfolgung“ als „modern gesagt: Verfassungsschutz“, als gerichtliche „Verfolgung von religiösen Extremisten“ („Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition“, München 2007, S. 7f). „Seit Jahrhunderten war ja für den mittelalterlichen Menschen der katholische Glaube genau das, was für uns heute die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist. Niemand brauchte ein eifriger Katholik zu sein, ein minimalkatholisches Einvernehmen aber hatte jahrhundertelang Europa so zusammengehalten wie heute der minimaldemokratische Konformismus. Wo dieses Einvernehmen endete, genau da allerdings war jene Grenze der Toleranz erreicht, die jede Gesellschaft braucht. Sogar eine westliche Gesellschaft. Die westliche Gesellschaft des Mittelalters war genauso wie die unsrige heute auch“ (Ebd., S. 11).

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Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition:

http://www.razyboard.com/system/morethr … 007-0.html


Die Geheime Inquisition: Aus der verbotenen Archiven des Vatikans:

http://www.razyboard.com/system/morethr … 135-0.html


Verurteilung Galileo Galileis:

http://www.razyboard.com/system/morethr … 690-0.html


Hexenverfolgung

http://www.razyboard.com/system/morethr … 646-0.html




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...   Erstellt am 15.12.2011 - 16:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erzbischof Lefebvre verfasste am 27. August 1986 in Ecône einen Brief, den er an sieben Kardinäle versandte. Es ging um das noch bevorstehende Assisi-Treffen. Er schrieb in diesem Zusammenhang von "der wie noch nie im Laufe ihrer Geschichte gedemütigten Kirche" und vom skandalösen Verhalten Papst Johannes Pauls II., das "in unseren Herzen eine heilige Empörung" entfacht. Sodann fragte er: "Was täte die Heilige Inquisition, wenn sie noch bestünde?"




Die Spanische Inquisition:

http://www.razyboard.com/system/morethr … 120-0.html




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Inquisition aus katholischer Sicht
Vortrag von Pater Gensbittel FSSPX



Teil 1

http://gloria.tv/?media=235347


Teil 2

http://gloria.tv/?media=245531

[Dieser Beitrag wurde am 18.01.2012 - 20:10 von CSc aktualisiert]




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Teil 3

http://gloria.tv/?media=249607




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Die geheime Inquisition - Feuer des Glaubens



Der Großinquisitor Giulio Antonio Santori in Anwesenheit seines Schreibers zum hl. Kardinalinquisitor Robert Bellarmin:

„Euer Bild von der Heiligen Inquisition als totbringende Waffe bedarf der Korrektur. Diese Pistole [er hält eine Pistole in der Hand], wenn ich sie auf meinen Schreiber abfeuere, kann ich sie nicht mehr gegen Euch einsetzen. Erschieß ich Euch, bleibt der Schreiber verschont. Entschließ ich mich aber, meine geladene Pistole nur in der Hand zu halten, dann kann ich euch beide in Schach halten oder wenn es Not tut tausend andere. Wenn ich schießen muss, und manchmal muss ich es, habe ich vorher einen Fehler gemacht.“

[Dieser Beitrag wurde am 13.10.2012 - 19:23 von CSc aktualisiert]




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In unseren Tagen, da die Feinde der Kirche übermächtig sind und die ganze Welt kontrollieren, müssen wir oft zum heiligen Papst Pius V. beten, der als Großinquisitor in ganz Italien die Ketzer ausgerottet hat. Er ist der Schutzpatron der Heiligen Inquisition. Sein Fest begeht die Kirche am 5. Mai. Die Oratio vom Fest lautet:

"Deus, qui ad conterendos Ecclesiae tuae hostes, et ad divinum cultum reparadndum , beatum Pium Pontificem maximum eligere dignatus es: fac nos ipsius defendi praesidiis, et ita tuis inhaerere obsequiis: ut, omnium hostium superatis insidiis, perpetua pace latemur. Per Dominum nostrum."

"O Gott, Du hast in Deiner Huld den hl. Papst Pius V. auserwählt, damit er die Feinde Deiner Kirche vernichte und den göttlichen Dienst erneuere; gib, daß wir durch seinen Beistand beschirmt werden und uns Deinem Dienste so hingeben, daß wir die Anschläge aller Feinde überwinden und uns dauernden Friedens erfreuen. Durch unseren Herrn."




[Dieser Beitrag wurde am 08.02.2012 - 11:31 von CSc aktualisiert]




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Der H. H. Prof. Dr. Georg May in seinem Vortrag "Schuldbekenntnisse und Vergebungsbitten" (erschienen Mai/Juni 2000 als Taschenbuch, leider vergriffen):

... unbegreiflich sind mir die Entschuldigungen wegen der Bekämpfung der Häretiker durch die Kirche und den mit ihr verbündeten Staat, gewöhnlich zusammengefaßt unter dem Namen der Inquisition. Der Angriff ging von den Ketzern aus. Man wird ja doch wohl der Kirche das Recht der Selbstverteidigung zubilligen. Dies und nichts anderes war die Inquisition. Ihr war auch keineswegs nur die Bekämpfung der Häretiker übertragen, sondern sie hatte gegen viele andere gemeingefährliche Verbrechen einzuschreiten. Die Ketzer des Mittelalters waren zudem ohne Ausnahme nicht nur Glaubensabtrünnige, sondern auch gleichzeitig Sozialrevolutionäre und wurden durchaus zutreffend als eine Gefahr für Kirche, Staat und Gesellschaft angesehen. Ich erwähne nur Johannes Hus. Ihre Abwehr war eine Lebensfrage für das staatliche und das kirchliche Gemeinwesen. Daß in einer Zeit, in der die Todesstrafe für Vergehen verhängt wurde, die heute als relativ geringfügig angesehen werden, Personen hingerichtet wurden, die sich gegen die höchsten Werte in Kirche und Gesellschaft verfehlt hatten und reuelos blieben, ist nicht verwunderlich. Die kirchlichen Autoritäten haben jahrhundertelang anders über die Inquisition gedacht als die heutigen Schuldbekenner. Es sei daran erinnert, daß eine Anzahl von Inquisitoren zur Ehre der Altäre erhoben, daß also von ihnen durch unfehlbaren Spruch des Papstes festgestellt wurde, daß sie die Seligkeit des Himmels erlangt haben; ihre Tätigkeit in der Inquisition war kein Hindernis für die Kanonisierung. Der Inquisitor Michele Ghislieri stieg gar zur Würde des Papstes auf, bevor er zur Ehre der Altäre gelangte. Wer niemals Protokolle von Inquisitionen gelesen hat [Georg May: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kan. Abt. 57, 1971, 378 – 388], dem fällt es leicht, die Einrichtung zu verurteilen. Von der Inquisition gilt mit Sicherheit, daß sie besser war als ihr Ruf [Ich erwähne beispielsweise: Le Crédo, la Morale et l’Inquisition, Toulouse 1971; Il „De officio inquisitionis“, Bologna 1976; Mart´ı Gilabert, La abolicio´ n de la inquisicio´ n en Espan˜ a, Pamplona 1975; Robert Lemm, Die Spanische Inquisition. Geschichte und Legende, München 1996], der ihr in Jahrhunderten antikatholischer Agitation angehängt worden ist. Nachdem wesentliche Voraussetzungen, unter denen sie eingeführt und tätig werden konnte, entfallen sind, ist sie obsolet geworden. Die protestantischen Territorien konnten sie schon deswegen nicht weiterführen, weil es ihnen an einer unverbrüchlichen Lehre fehlte. Wo jeder grundsätzlich für fähig erklärt wird, aus der Heiligen Schrift herauszulesen, was er glauben soll, kann es keine unter Leibesstrafe verpflichtende Bindung an ein Lehrgesetz geben.

Quelle: http://pius.info/fragen-zur-kirchenkris … ungsbitten




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Die geheime Inquisition - Kerker des Geistes



[Dieser Beitrag wurde am 14.10.2012 - 16:20 von CSc aktualisiert]




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Die geheime Inquisition - Wächter des Glaubens



[Dieser Beitrag wurde am 14.10.2012 - 20:27 von CSc aktualisiert]




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Ich habe die drei Filme mit dem Titel "Die geheime Inquisition" eingegeben, da darin schon versucht wird, die Inquisition zu verstehen. Es soll aber auch klar sein, dass es sich dabei nicht um die katholische Sicht der Dinge handelt. Die Kritik seitens der Ungläubigen, die wir nicht teilen können, bleibt in diesen Filmen bestehen.

Das sieht man z.B. daran, wenn im dritten Teil behauptet wird, dass Kardinal Ottaviani ein Mann mit zwei Gesichtern sei. Auf der einen Seite wäre da seine große Kinderliebe, die ihn dazu veranlasst fast seine gesamten Einkünfte an Waisenhäuser zu spenden und auf der anderen Seite wäre er ein fanatischer Kommunistenhasser. Jeder Katholik muss den gottlosen Kommunismus hassen und die Kommunisten, insofern sie gottlose Kommunisten, nicht aber insofern sie als Menschen Gottes Ebenbild sind, denn wer das Schlechte nicht hasst, der steht nicht auf der Seite des Guten. Ebenso wie es ein Werk der Barmherzigkeit ist, Waisen zu helfen, ist es auch ein Werk der Barmherzigkeit, die Irrtümer zu verurteilen und zu vernichten. Es gibt eben leibliche und geistige Werke der Barmherzigkeit.

Bischof Bernard Tissier de Mallerais predigte am 3. Februar 2010 anlässlich der niederen Weihen in Zaitzkofen: „Der Heilige Augustinus prägte das Wort ‚interficite errores, diligite errantes.‘ Das ist: ‚Tötet die Irrtümer, liebt die Irrenden.‘ Aber [...] die modernistischen Priester sagen heute genau das Gegenteil: ‚Liebet die Irrtümer und tötet die Irrenden.‘ Letzteres geschieht nämlich dadurch, dass man die Irrenden in ihren Irrtümern belässt. Das soll gerade nicht die Haltung des Priesters sein! [...] die Wahrheit allein rettet.“

[Dieser Beitrag wurde am 15.10.2012 - 07:48 von CSc aktualisiert]




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